AT54054B - Verfahren und Ofen zum chlorierenden Rösten von Erzen. - Google Patents

Verfahren und Ofen zum chlorierenden Rösten von Erzen.

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  Verfahren und Ofen zum chlorierenden   Röaten   von Erzen. 



   Chlorierendes Rösten ist, wie bekannt, bisher durch Erhitzung einer Mischung von Erz und Chloriden ausgeführt worden, welche Erhitzung entweder in Ofen durch die unmittelbare Berührung der Mischung mit Gasen oder in Muffeln, wo die Gase die für den Prozess erforderliche Wärme indirekt durch die   Wände   der Muffeln an die Mischung mitgeteilt haben, ausgeführt wurde. In dem ersterwähnten Fall zeigt sich der Nachteil, dass   die von der Erzmischung   fortgehenden Gase mit so grossen Mengen von   Rauchgasen verdünnt   oder verunreinigt werden, dass sie für das Gewinnen der in denselben vorhandenen kondensierbaren Säuren nicht mehr geeignet sind.

   Dieser Nachteil wird allerdings in dem letzterwähnten Fall, d. h. bei der Anwendung von Muffeln, vermieden ; dadurch wird aber infolge des schlechteren wärmetechnischen Effekts der   Muffelofen   ein wesentlich vermehrter Verbrauch von Brennmaterial verursacht. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, bei solchem chlorierenden Rösten eine Brennmaterialersparnis und eine zweckmässig niedrige Temperatur des fertig gerösteten Materiales zu bewirken und das Erhalten ebenso konzentrierter und reiner Gase wie beim Muffelrösten zu ermöglichen, aus welchen Gasen dann eine gute Ausbeute reiner und konzentrierter Säuren erhalten werden kann. Dies geschieht durch das Vorwärmen des Röstmateriales direkt durch die Berührung mit
Verbrennungs- (Rauch-) gasen in einem besonderen Ofen oder einer Abteilung oder Zone des
Chlorierungsofens selbst, wo dem Erz somit eine für die Einleitung des Chlorieren geeignete
Temperatur erteilt wird.

   Das auf solche Weise auf geeignete Temperatur vorgewärmte Röst- material wird von dem Vorwärmungsofen oder von der entsprechenden Zone eines für die Vor- wärmung sowie für die Chlorierung dienenden Ofens in den Chlorierungsofen oder in die ent- sprechende Zone des für beide Operationen benutzten Ofens transportiert, ehe noch saure Gase sich in   erwähnenswertem Masse entwickeln.   Die für das Vorwärmen verwendeten Rauchgase werden getrennt von den bei der Chlorierung entwickelten sauren Gasen abgeleitet.

     Bei zweckmässiger   Zusammensetzung der Erzmischung wird nämlich für das Ausführen der Chlorierung keine äussere   Wärmezuführung   nötig, nachdem der Chlorierungsprozess eingeleitet ist, weshalb keine Zuführung von Verbrennungsgasen oder äusserer Wärme während der Chlorierung selbst zur   Erzmiachung   nötig ist. 



   Natürlich kann dieses Verfahren mit Bezug auf Einzelheiten auf mehrfache Weise ausgeführt werden. So z. B. kann man die ganze Mischung von Erz und Chlorid in der   Vorwärmungszone   oder in dem Vorwärmungsofen auf geeignete Reaktionstemperatur erhitzen und darauf die Masse in die Chlorierungszone desselben Ofens hinabfallen lassen oder sie in einen anderen Ofen, wo die
Chlorierung ausgeführt wird, transportieren ; oder man kann auch nur einen Teil des Erzes allein, ohne Zusatz von Chlorid, erhitzen und dann diesen erhitzten Teil der übrigen Erzmischung zu-   führen.   gleichzeitig damit oder nachdem diese in die   ChJorierungszone   des kombinierten Ofens oder in den oben erwähnten selbständigen Chlorierungsofen eingeführt worden ist.

   Da es in gewissen Fällen für die Erzielung einer gewissen Reaktionstemperatur nicht notwendig ist, die ganze Erzmischung vorzuwärmen, erzielt man bei dieser Ausführung des Prozesses den Vorteil, einen kleineren Apparat benutzen zu können, wobei auch ein geringerer   Wärmeverlust   und somit 
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