AT53729B - Ofen zur elektrischen Gasbehandlung. - Google Patents

Ofen zur elektrischen Gasbehandlung.

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AT53729B
AT53729B AT53729DA AT53729B AT 53729 B AT53729 B AT 53729B AT 53729D A AT53729D A AT 53729DA AT 53729 B AT53729 B AT 53729B
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Harry Pauling
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Harry Pauling
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ofen zur elektrischen Gasbehandlung. 



   Bekanntlich ist es für die elektrische Gasbehandlung von Vorteil, dass Wärmeverluste durch Abstrahlung aus der elektrischen Flamme durch ihre Einhüllung in feuerfeste Körper möglichst vermieden werden und andererseits das Mitströmen nicht in die Flamme ge- 
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 gebracht wird. Dadurch steigt natürlich die Erhitzung der Ofenwand, was man jedoch nicht zu weit treiben darf, da sonst, wenigstens bei den in der Technik üblichen hohen Spannungen, die Wand an der   Elektrizitätsleitung   teilnimmt. Um diesen Übelstand zu vermeiden und trotzdem die Erhitzung der Wand bis in die Nähe ihres Schmelzpunktes zu treiben, worden gemäss vorliegender Erfindung die Öfenwände in Flächenelemente zerlegt, welche durch Gaskanäle ringsherum von den Nachbarelementen getrennt sind.

   Die Kanäle   brauchen, von   der der Flamme, zugekehrten Oberfläche der Wand aus gerechnet, nur so weit in dio Wand hineinzudringen, als die Gefahr vorliegt, dass das   Material   der Wand durch die Hitze leitend werden kann. Es ist also die Konstruktion solcher Öfen gar nicht schwierig, weil die Aussenwand aus einem   ununterbrochenen, zusammenhängenden Körper   bestehen kann, da dort infolge der Kühlung keine Leitung des Ofenmaterials zu befürchten ist.

   Die   Dimonsionep   der Flächenelemente. d. h. der Abstand der Kreuz- und Querwänden   voneinander,   ist durch diejenige Spannung   gegeben. welche   nötig ist, damit die Flamme iu die   Ofenwand ein-und   andererseits aus ihr austreten kann, wozu Spannungsgefälle   nötig smd,   die mit Anoden- und Kathodeufall bezeichnet werden und vom angewendeten Material abhängen.   Das Ftächenhiement ist atso   so lang und so breit zu machen, dass die 
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 in der   (laststrecke   längs dieses Flächenelementes. Handelt es sich um elektrische Entladuugen mit einer gegebenen Richtung.

   I längs welcher die Spannung in der Gasstrecke 
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 bedingenden Kreuz- und Querkanäle mcht angewendet zu werden, sondern man kann sich   nut     Kanälen     begnügen,   welche in der Richtung des Spannungsgefälles voneinander isoherte   Ftächenelcmeute   erzeugen. Eine   soiche Einrichtung   stellen die Fig. 1 und 2 
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 die   Elemente nur in der Dicke gezeichnet,   bis zu welcher sie leitend sind. Sie können natürlich nun von einer geschlossenen,   nichtleitenden   Wand vollkommen eingeschlossen werden, so dass keine Reaktionsgase bzw.

   Luft durch die Spalten   5, (j und ì eintretpn   kann, so dass die   Reaktionsgaah   zu bestimmten Wegen gezwungen werden können, wie   beispielsweise Eintntt   an den   Stellen 11 und 1'2   in den Kanal um die Elektroden oder   durch Löcher 10, welche   in den   Elementen angeordnet   sind. Diese Anordnung wird durch die Fig. 3 und 4   veranschaulicht, und zwar stellt   Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig.   4 und Fig.   4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3 dar.

   Gleichzeitig lassen diese Figuren erkennen, was unter   Kreuz-und Querkanälen   zu verstehen ist. 
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 förmigen Querschnitt zu haben. sondern er kann beliebig geformt sein, beispielsweise sehr niedrig aber sehr breit, wobei dann eine ganze Anzahl von Löchern 10 auch in der Richtung quer zum Spannungsgefälle nebeneinander angeordnet sein können bzw. können solche Reihen von Löchern zu schmalen Kanälen ausgebildet werden, um grössere Gasmengen bequem zu   verteilen}   und andererseits können die die Gase aus dem   Entladungsraum   abführenden Löcher bzw.   Kanäle   Kühlelemente umschliessen, mittels deren eine rasche Kühlung, sogenannte Abschreckung der heissen Reaktionsgase, bewirkt wird.

   Auch diese Anordnung ist aus Fig. 4 ersichtlich, indem 24, 25,   2 (j und   27 jetzt   Kanäle   mit einschliessenden   Kühlkiisten     darstellon.   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ofen kann, wie erwähnt, die Luft bei den Elektroden 28 und 29 eintreten und aus den Spalten   24,     25, 26   und 27 austreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ofen zur   elektrischen Gasbehandiung,   dadurch gekennzeichnet, dass die der Flamme zugekehrte Seite der Ofenwandung bis zu einer Tiefe,   bei weicher   die durch die Hitze der Flamme erzeugte Leitfähigkeit der Ofenwandung aufhört, durch ein zusammenhängendes Netzwerk von   Kanälen   in beliebig gestaltete, voneinander durch diese   Kanäle   isolierte Elemente von solcher Grösse zerlegt wird, dass eine Teilnahme der Ofenwand an der Leitung des elektrischen Stromes ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ofenwandung durch Luftkanäle von einer Tiefe, bei welcher die Leitfähigkeit des Materials aufhört, in nur in der Richtung des Spannungsgefälles voneinander isolierte Flächenelemente zerlegt wird.
AT53729D 1911-01-31 1911-01-31 Ofen zur elektrischen Gasbehandlung. AT53729B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4532633A (en) * 1983-06-01 1985-07-30 Asea Aktiebolag DC arc furnace improved hearth construction

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