AT5330U1 - Liegebox - Google Patents

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AT5330U1
AT5330U1 AT0061601U AT6162001U AT5330U1 AT 5330 U1 AT5330 U1 AT 5330U1 AT 0061601 U AT0061601 U AT 0061601U AT 6162001 U AT6162001 U AT 6162001U AT 5330 U1 AT5330 U1 AT 5330U1
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shaft
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cubicles
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AT0061601U
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Stalltechnik Ing Braeuer Ges M
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Abstract

Um zu verhindern, daß Kühe Liegeboxen (1) benützen, während sie im Bereich von Liegeboxen (1) darauf warten, in einem Melkstand gemolken zu werden, ist den Liegeboxen (1) eine Absperrung (11) zugeordnet. Die Absperrung (11) ist ein Rohr, das mit Hilfe von Seilen (10), die auf einer Welle (7) befestigt sind und durch Drehen der Welle (7) auf- oder abgewickelt werden können, in ihre den Eingang in die Liegeboxen (1) freigebende Stellung im Bereich des oberen Endes von Aufreitrohrstützen (6) der seitlichen Begrenzungen (2) von Liegeboxen (1) anhebbar. Um den Eingang in Liegeboxen (1) zu versperren, wird die Absperrung (11) durch Drehen der Welle (7), in der Richtung, daß sich die Seile (10) von ihr abwickeln, in seine Wirklage (Sperrstellung) abgesenkt. Das die Absperrung (11) bildende Rohr ist zwischen den Aufreitrohrstützen (6) und an diesen befestigten Bügeln (12) vertikal geführt. Wenn die Absperrung (11) in ihrer Wirkstellung abgesenkt ist, wird der Eingang in Liegeboxen (1) wirksam versperrt, so daß auf das Melken wartende Kühe nicht in die Liegeboxen (1) hineingehen können.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Liegebox, die beidseitig durch Liegeboxbegrenzungen begrenzt ist und in der Kühe gehalten werden. 



   In der Praxis liegt ein Vorwarteplatz für einen Melkstand, also der Platz, in dem Kühe auf das Melken warten, häufig im Bereich von Liegeboxen. Es hat sich gezeigt, dass sich Kühe, die im Bereich von Liegeboxen auf dem Vorwarteplatz darauf warten, dass sie gemolken werden, immer wieder in Liegeboxen hineinlegen. Dies ist insofern problematisch, als der Melker die Kühe wieder aus der Liegebox heraustreiben muss, wenn sie zum Melkstand kommen sollen, um gemolken zu werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dies zu verhindern. 



   Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Liegebox, welche die Merkmale des Anspruches 1 aufweist. 



   Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. 



   Da bei der Liegebox der Erfindung eine Absperrung vorgesehen ist, mit welcher der Eingang in die Liegebox versperrt werden kann, wenn sich Kühe in der Nähe der Liegebox befinden, um auf das Melken im Melkstand zu warten, wird zuverlässig verhindert, dass sich Kühe in die Liegebox hineinlegen können und dann zum Melken erst wieder aus der Liegebox herausgetrieben werden müssen. Für die normale Benützung der Liegebox wird die ihr zugeordnete Absperrung einfach geöffnet, so dass Kühe die Liegebox in gewohnter und bestimmungsgemässer Weise benützen können. 



   In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Absperrung für mehrere nebeneinander angeordnete Liegeboxen gemeinsam in ihre den Eingang zu den Liegeboxen versperrende Stellung bewegt und wieder geöffnet werden kann. 



   Im einfachsten Fall ist die Absperrung für die Liegeboxen eine Stange oder ein Rohr, die/das verstellbar an der offenen Seite der Liegebox angeordnet ist. 



   Vorteilhaft ist es, wenn die gemeinsame Betätigungsvorrichtung für die Absperrung, insbesondere wenn diese eine Stange oder ein Rohr ist, auf einer Welle nach Art einer Winde aufwickelbare Zugelemente, wie Seile, Ketten, od. dgl., aufweist. 



   Bevorzugt ist es, wenn die Winde als drehbares Rohr ausgebildet ist, das mit Hilfe eines Handrades oder einer Kurbel oder mit Hilfe eines motorischen Antriebes betätigt werden kann. 



   Um den Aufwand bei der erfindungsgemässen Liegeboxabsperrung klein zu halten ist, kann vorgesehen sein, dass die Welle, insbesondere das Rohr, an der die Zugelemente befestigt sind, an den seitlichen Begrenzungen der Liegeboxen in deren oberem Bereich beispielsweise am oberen 

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 Ende derselben angeordnet ist. Bevorzugt ist die Welle an den seitlichen Begrenzungen dort angeordnet, wo bei Liegeboxen üblicherweise ein Aufreitrohr, das sich horizontal über die offenen Seiten mehrerer Liegeboxen erstreckt, angeordnet ist. Dabei ist es weiters bevorzugt, wenn die Welle, an der die das Absperrrohr bzw. die Absperrstange bewegenden Seile befestigt sind, an den oberen Enden der Aufreitrohrstützen der seitlichen Begrenzungen der Liegeboxen drehbar gelagert ist. 



   Die Lagerung der Welle, auf welche die Seile zum Betätigen der Absperrung auf-bzw. abgewickelt werden, indem die Welle in die entsprechende Richtung gedreht wird, kann in Form von mit den oberen Enden der   Aufreitrohrstützen   verbundenen T-Stücken ausgebildet sein. 



   Um eine sichere Führung der Absperrung, insbesondere wenn diese als Stange oder Rohr ausgebildet ist, zu erreichen, können an den Aufreitrohrstützen U-förmige Bügel befestigt sein, wobei die als Absperrung dienende Stange oder das Rohr zwischen den Stegen der U-förmigen Bügel und den   Aufreitrohrstützen   verschiebbar aufgenommen ist. 



   Weitere Einzelheiten und Merkmale, sowie Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. 1 in Schrägansicht eine Liegebox mit Absperrung, Fig. 2 die Liegebox in Seitenansicht und Fig. 3 eine Einzelheit der Lagerung der Welle zum Betätigen der Absperrung. 



   Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform wird eine Liegebox 1 (in der Regel sind mehrere Liegeboxen nebeneinander angeordnet) durch seitliche Begrenzungen 2 beidseitig begrenzt. Die Begrenzungen 2 sind als Rohre ausgebildet, die an Stehern 3 befestigt sind. Die Steher 3 sind der offenen Seite der Liegebox 1 gegenüberliegend angeordnet und im Ausführungsbeispiel im Boden der Liegebox 1 verankert. Die oberen Holme 4 der Liegeboxbegrenzungen 2 sind bei der gezeigten Ausführungsform durch ein zusätzliches, sich vorzugsweise über mehrere Liegeboxen 1 erstreckendes Rohr 5 miteinander verbunden. 



   Die Begrenzungen 2 für die Liegeboxen 1 weisen weiters zwei ein- 
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 ist eine als Stange oder Rohr ausgebildete Welle 7 über T-förmig ausgebildete Lager 8 drehbar gelagert. An einem Ende der Welle 7 ist zum Drehen der Welle 7 ein Handrad 9 vorgesehen, wenn Handbetrieb gewählt wird. Es versteht sich, dass mit der Welle 7 auch eine Kurbel oder ein motorischer Antrieb (nicht gezeigt) gekuppelt sein kann. 



   An der Welle 7 sind beispielsweise über auf die Welle 7 aufgeschobene und an ihr befestigte Muffen (nicht gezeigt) Seile 10 befestigt, 

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 die beim Drehen der Welle 7 je nach Drehrichtung auf-oder abgewickelt werden. Mit den freien, unteren Enden der Seile 10 ist als wahlweise offen-und schliessbare Absperrung für den Eingang in die Liegeboxen 1 
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 6 lotrecht geführt. Hiezu sind an den   Auf reitstützen   6 im wesentlichen U-förmige Bügel 12 befestigt, wobei der Stab 11 zwischen den Stegen der U-förmigen Bügel 12 und den   Aufreitrohrstützen   6 geführt ist, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. In der Bereitschaftsstellung liegt der Stab 11 an den oberen Schenkeln der U-Bügel 12 an. In der Sperrstellung liegt der Stab 11 wie in Fig. 1 gezeigt an den unteren Schenkeln der U-Bügel 12 an. 



   Durch Betätigen der Welle 7 mit Hilfe des Handrades 9 (oder durch eine Kurbel oder durch einen Antriebsmotor) kann der Stab 11 angehoben werden, bis er in der durch die von den U-förmigen Bügeln 12 und den Aufreitrohrstützen 6 gebildeten Führung an deren oberen Ende anliegt (Bereitschaftsstellung). In dieser Stellung ist die Liegebox 1 bzw. wenn mehrere Liegeboxen 1 nebeneinander angeordnet sind, alle Liegeboxen 1, geöffnet. Zum Versperren der Eingänge in die Liegeboxen 1 wird der Stab 11 durch Drehen der Welle 7 in der Richtung, das sich die Seile 10 von ihr abwickeln, in die in Fig. 1 gezeigte Sperrstellung abgesenkt. In dieser Stellung verhindert der Stab 11 wirksam, dass Kühe, die auf das Melken im Melkstand warten, in die Liegeboxen 1 hineingehen und sich dort niederlegen. 



   Die Lager 8 für die Welle 7 an den oberen Enden der Aufreitrohrstützen 6 (an den oberen Enden der   Aufreitrohrstützen   6 ist bei Liegeboxen üblicherweise ein sich horizontal über mehrere Liegeboxen erstrekkendes Aufreitrohr vorgesehen) erfolgt über T-Rohrstücke 8. Dabei erstreckt sich die Welle 7 durch die horizontalen Rohrstücke der T-Rohrstücke 8 und wird beispielsweise durch auf die Welle 7 aufgeschobene und an dieser festgelegte Hülsen 20 in Achsrichtung gesichert. Die nach 
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   Um zu verhindern, dass sich die Welle 7 bei in die Bereitschaftsstellung angehobenen Stab 11 ("offene Liegebox   1")   dreht und sich der Stab 11 unbeabsichtigt nach unten bewegt, ist mit der Welle 7 eine Scheibe 21 mit nach aussen hin offenen Aussparungen 22 verbunden. Zum Fixieren der Welle 7 wird ein Rastmittel (Sperrstift, Klinke od. dgl.) in eine der Aussparungen in der Scheibe 21 bewegt. 



   Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie 

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 folgt dargestellt werden :
Um zu verhindern, dass Kühe Liegeboxen 1 benützen, während sie im Bereich von Liegeboxen 1 darauf warten, in einem Melkstand gemolken zu werden, ist den Liegeboxen 1 eine Absperrung 11 zugeordnet. Die Absperrung 11 ist ein Rohr, das mit Hilfe von Seilen 10, die auf einer Welle 7 befestigt sind und durch Drehen der Welle 7   auf- oder abgewik-   kelt werden können, in ihre den Eingang in die Liegeboxen 1 freigebende Stellung im Bereich des oberen Endes von   Aufreitrohrstützen   6 der seitlichen Begrenzungen 2 von Liegeboxen 1 anhebbar.

   Um den Eingang in Liegeboxen 1 zu versperren, wird die Absperrung 11 durch Drehen der Welle 7, in der Richtung, dass sich die Seile 10 von ihr abwickeln, in seine Wirklage (Sperrstellung) abgesenkt. Das die Absperrung 11 bildende Rohr ist zwischen den Aufreitrohrstützen 6 und an diesen befestigten Bügeln 12 vertikal geführt. Wenn die Absperrung 11 in ihre Wirkstellung abgesenkt ist, wird der Eingang in Liegeboxen 1 wirksam versperrt, so dass auf das Melken wartende Kühe nicht in die Liegeboxen 1 hineingehen können.

Claims (22)

  1. Ansprüche : 1. Liegebox (1), die beidseits durch Begrenzungen (2) begrenzt ist, und mit einem Eingang in die Liegebox (1), dadurch gekennzeichnet, dass dem Eingang in die Liegebox (1) eine Absperrung (11) zugeordnet ist, die aus einer den Eingang in die Liegebox (1) sperrenden Stellung in eine den Eingang in die Liegebox (1) freigebende Stellung beweglich ist.
  2. 2. Liegebox nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrung (11) aus einer Bereitschaftsstellung am oberen Ende des Einganges in die Liegebox (1) in die den Eingang in die Liegebox (1) sperrende Stellung absenkbar ist.
  3. 3. Liegebox nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrung ein Stab, beispielsweise eine Vollstange oder ein Rohr ist.
  4. 4. Liegebox nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der als Absperrung (11) dienende Stab über mehrere nebeneinander angeordnete Liegeboxen (1) erstreckt.
  5. 5. Liegebox nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der als Absperrung (11) dienende Stab an lotrechten Teilen (6) der seitlichen Begrenzungen (2) der Liegebox (1) geführt ist.
  6. 6. Liegebox nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für den als Absperrung (11) dienenden Stab durch an lotrechten Stützen (6) der Begrenzungen (2) befestigte U-formige Bügel (12) gebildet ist.
  7. 7. Liegebox nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der als Absperrung (11) dienende Stab in der Bereitschaftsstellung an oberen Schenkeln der U-förmigen Bügel (12) anliegt.
  8. 8. Liegebox nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der als Absperrung (11) dienende Stab in der Sperrstellung an unteren Schenkeln der U-förmigen Bügel (12) anliegt.
  9. 9. Liegebox nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zum Heben und Senken des als Absperrung (11) dienenden Stabes ein Seilzug (7,10) vorgesehen ist.
  10. 10. Liegebox nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug mehrere mit dem als Absperrung (11) dienenden Stab gekuppelte und auf einer Welle (7) befestigte Seile (10) umfasst.
  11. 11. Liegebox nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (7) an oberen Enden von lotrechten Teilen (6) der Begrenzungen (2) in Lagern (8) drehbar gelagert ist.
  12. 12. Liegebox nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 6> mit der Welle (7) ein Handrad (9) verbunden ist.
  13. 13. Liegebox nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Welle (7) ein motorischer Antrieb zugeordnet ist.
  14. 14. Liegebox nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Welle (7) ein Kurbelantrieb verbunden ist.
  15. 15. Liegebox nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerungen (8) für die Welle (7) T-förmige Lager (8) sind, die mit den oberen Enden von lotrechten Teilen (6) der Begrenzungen (2) der Liegebox (1) verbunden sind.
  16. 16. Liegebox nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (8) T-Rohrstücke sind.
  17. 17. Liegebox nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Welle (7) horizontal ausgerichtete Teile der T-Rohrstücke erstreckt.
  18. 18. Liegebox nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die T-Rohrstücke über lotrechte Teile (6) der seitlichen Begrenzungen (2) gesteckt sind.
  19. 19. Liegebox nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass über die Welle (7) Hülsen (20) gesteckt sind, die beidseits der T-förmigen Lager (8) auf der Welle (7) befestigt sind.
  20. 20. Liegebox nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Welle (7) eine lösbare Verdrehsperre (22) zugeordnet ist.
  21. 21. Liegebox nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsperre durch eine Scheibe (22) gebildet ist, in der Aussparungen vorgesehen sind, denen ein Rastmittel zugeordnet ist.
  22. 22. Liegebox nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastmittel eine Klinke ist.
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