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So lange nun keine Gas-oder Dampfentnahme stattfindet und der Raum r mit Dampf gefüllt ist, bleibt der innere Hohlzylinder in seiner Höchstlage, welche durch einen Anschlag gesichert ist, hängen, die Oberkanten der rechteckigen Öffnungen des äusseren Zylinders schneiden genau mit der Unterkante der gleichgeformten Öffnungen des Innenzylinders ab, und ein freier Durchgangsquerschnitt ist nicht vorhanden.
Da jedoch in der Aussenkammer r annähernd derselbe Druck herrscht, wie in der Kammer b und dem inneren Hohlzylinder e, wird der Kolben o die Federn, auf welchen er ruht, infolge der auf ihn wirkenden Dampfspannung zusammendrücken, eine tiefere Stellung einnehmen und der innere Hohlzylinder e wird entsprechend der vertikalen Bewegung des Kolbens o und der mehr oder weniger starken Verdrehung des Vierkants m, welcher in dem Stücke n geführt ist, in der Horizontalebene verdreht, da der Kolben o selbst ja durch seine vierkantige Führungsstange q gegen Verdrehung gesichert ist.
Die Grosse dieser Verdrehung des inneren Hohtzylinders eist nun derart bemessen, dass das Produkt aus dem jeweiligen spezifischen Gewicht y des Dampfes mit der Geschwindigkeit v des Dampfes, die diesem spezifischen Gewichte entspricht, und mit der Grösse x, welche die Entfernung der Seite s des oberen Rechteckes von der Seite t des unteren Rechteckes angibt und die demnach die Grundlinie des jeweils freien Querschnittes darstellt. stets denselben Wert hat. Findet nun eine Entnahme von Gasen oder Dämpfen
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gegenüber der Leitung vor dem Messer.
Der auf dem Boden des inneren Hohlzylinders wirkende Überdruck drückt diesen Zylinder nach unten und hebt das Gewicht g an. so dass die rechteckigen Ausschnitte der beiden Hohlzylinder nunmehr zum Teil übereinander zu liegen kommen und einen grösseren oder kleineren Durchgangsquerschnitt freigeben, und zwar richtet sich das Mass der Vertikalverschiebung des inneren Hohlzylinders nur nach dem Gewichte des zur Verwendung gelangenden Gases oder Dampfes in kd/Sek.
Diese Verschiebung des inneren Hohlzylinders e wird durch den Draht v, an welchem
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Änderung der Höhe g des Durchtrittsquerschnittes nicht eintreten, d. h. auf dem vorbeschriebenen Apparat übertragen, der innere Hohlzylinder e wird sich vertikal nicht verschieben und der Zeiger auf der Trommel stets die gleiche Entnahme registrieren.
In dem Momente jedoch, in welchem sich G ändert, d. h. eine vergrösserte oder verminderte Entnahme stattfindet, wird durch Steigen oder Sinken des inneren Hohlzylinders e der freie Durchtrittsquerschnitt durch Verlängerung oder Verkürzung von h entsprechend vergrössert
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aufgezeichnet.
Selbstverständlich lässt sich statt des inneren Zylinders auch der äussere drehbar anordnen und der Boden des inneren Zylinders durch eine mit dem Drahte fest verbundene Scheibe oder einen Kolben, welcher passend im inneren feststehenden Zylinder sich bewegt, ersetzen. Auch lasst sich an Stelle eines äusseren drehbar angeordneten Zylinders eine über den äusseren Zylinder greifende Kulissendrosselung anordnen, wie auch die Verdrehung des inneren Zylinders statt einen gewindeartig verdrehten Kantstab durch eine auf oder in einem drehbaren Zylinder entsprechend angeordnete Kurvenführung bewirken. in welche Stifte eingreifen, die mit dem Kolbenofestverbundensind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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einem Zylinder mit veränderlichen Durcligangsöffnungen, dadurch gekennzeichnet, dass die ( ! rundlinie der Dureligangsöffnungen unter dem Einflusse des schwankenden Druckes der Gase oder Dämpfe stets derart verändert wird, dass das Gewicht des durchtretenden Dampfes oder
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