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F I088enpropeller.
Vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen von Flossenpropellern, welche in einem Kreisbogen hin und her schwingen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Propellers, der um eine senkrechte Achse schwingt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Propellers, der um eine wagerechte Achse schwingt. Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie u-M der Fig. 3 und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie x--y der Fig. 3. Die Fig. 6,7 und 8 sind schematische Ansichten abgeänderter Ausführungsformen des Propellers. Fig. 9 und 10 veranschaulichen die durch eine hin und her gehende, horizontale Verschiebung, anstatt durch die übliche Schwingbewegung, erzielte Wirkung des Propellers. Die Fig. 11 und 12 sind Seitenansichten des Bugs bzw. des Hecks eines Unterseebootes, welches mit einem Schraubenpropeller zur Vorwärtsbewegung und mit dem Propeller nach vorliegender Erfindung zur Bewegung in senkrechter Richtung ausgerüstet ist.
Die Fig. 13 und 14 sind Stirnansichten der Fig. 11 bzw. 12. Fig. 15 und 16 zeigen Einzelansichten des an einem Unterseeboot angebrachten Flossenpropellers.
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Ende X von einem geeigneten Mechanismus betätigten Stange erzielt wird. Diese Stange tritt durch die Offnung H der Schiffswand hindurch und gleitet aussen in einem Ausleger 0.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Flossenpropeller für die Bewegung in wagerechter Richtung, und zwar bei der Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges in der Pfeilrichtung. Die Flosse a, b, c, d schwingt in einem Kreisbogen um die Welle y und verläuft von vorne nach hinten derart, dass ihr Querschnitt (Fig. 2) auf beiden Seiten durch eine nach aussen konkave parabolische Linie begrenzt wird.
Die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Flosse ist für ein sh in wagerechter Richtung unter der Wirkung eines Propellers irgend welcher Art fortbewegendes Schiff verwendbar. Die kreisende Sch wingbewegung der Flosse um die in der Nähe der untersten Bla ttkante b, d befindliche Welle y ver- ursacht hier das Sinken des Fahrzeuges in der Richtung des senkrechten Pfeiles der Fig. 3. Der vertikale Querschnitt nach der Linie v-w (Fig. 4) läuft von der untersten Kante b, d nach der obersten Kante a, o spitz zu und ist auf beiden Seiten durch eine nach aussen konkave parabolische Linie begrenzt. Der Querschnitt nach der Linie x-y (Fig. 5) läuft ebenfalls von der vorderen oder führenden Kante a, b nach der hinteren oder folgenden Kante c, d spitz zu.
Die letztere ist vorzugsweise viel kürzer als die erstere, so dass das Blatt die Gestalt eines rechtwinkeligen Trapezes erhält, dessen parallele, senkrechte Seiten normal zur Schwingungsachae stehen. Durch die von der untersten Kante b, d nach der obersten Kante a, o spitz zulaufende
Gestalt soll eine grössere Biegsamkeit erzielt werden.
Die Form der Flossen kann entweder rechteckig, wie in Fig. 1 dargestellt, oder trapezförmig, wie in Fig. 2 gezeigt, sein. Sowohl die rechteckigen, als auch die trapezförmigen Flossen haben vorzugsweise abgerundete Ecken, wie in Fig. 15 gezeigt ist.
Aus den Fig. 9 und 10 ist ersichtlich, dass der Teil r des Blattes zwischen den Punkten E und F oder denjenigen EI und FI, der sich in der Nähe der Schwingungsachse befindet, in sehr geringem Masse die Wirkung des Propellers vergrössert, während sein Widerstand gegen die wagerechte Bewegung nicht zu vernachlässigen ist. Es ist daher manchmal ratsam, zur Steigerung der Nutzleitung des Propellers, an dieser Stelle eine Längsöffnung oder einen Längsschlitz v (Fig. 6) oder mehrere Schlitze v' (Fig. 7) in der Flosse anzuordnen, oder aber die Flossen nicht
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die beiden Parallelstangen q, r (Fig. 8) gebildet wird. Der Widerstand des Teiles r ist dadurch aufgehoben, da das Wasser durch die genannten Schlitze frei hindurchtreten kann.
Anstatt der Flosse eine Schwingbewegung in einem Kreisbogen zu erteilen, kann es vorteilhaft sein, dem ganzen System (Fig. 9 und 10) ein hin und her gehende geradlinige Verschiebung zu erteilen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Flossenpropeller, bestehend aus einem um eine Achse hin und her schwingenden Blatt, dadurch gekennzeichnet, dass sich dieses von seiner Wurzel nach seiner Aussenkante und von seiner vorderen nach seiner hinteren Kante derart verjüngt, dass sein senkrechter und wagerechter Querschnitt nach aussen konkave parabolische Begrenzungslinien hat.