AT528353B1 - Zylinder-Kolben-Einheit - Google Patents
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- AT528353B1 AT528353B1 ATA50277/2024A AT502772024A AT528353B1 AT 528353 B1 AT528353 B1 AT 528353B1 AT 502772024 A AT502772024 A AT 502772024A AT 528353 B1 AT528353 B1 AT 528353B1
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Zylinder-Kolben-Einheit (1, 2), mit zumindest einem Zylinderrohr (23, 24), einem Boden (25) und einem Deckel (26), durch welchen pro Zylinderrohr (23, 24) eine Kolbenstange (27, 28) herausragt, die mit einem im Zylinderrohr (23, 24) entlang von dessen Längsachse beweglichen Kolben verbunden ist, der durch ein Arbeitsmedium beaufschlagbar ist, für welches im Boden (25) und/oder im Deckel (26) und/oder im Zylinderrohr (23, 24) Anschlüsse (9, 10, 11) vorhanden sind, wobei zwischen dem Boden (25) und/oder dem Deckel (26) einerseits und dem Zylinderrohr (23, 24) andererseits eine direkte Gewindeverbindung (29, 30, 31, 32) ausgebildet ist. Für jede direkte Gewindeverbindung ist eine Anordnung (40, 41, 42, 43, 44, 45) zur Fixierung in Umfangsrichtung vorgesehen, wobei für jede direkte Gewindeverbindung (29, 30, 31, 32) an der Außenseite des Zylinderrohres (23, 24) zumindest eine Anbindungsstelle angeordnet ist, insbesondere ein Ring (40, 41, 42, 43). Weiters geht vom Boden (25) und/oder Deckel (26) ein parallel zur Längsachse des Zylinderrohres (23, 24) verlaufendes Verbindungsmittel (44), insbesondere eine Schraube, aus, das mit der Anbindungsstelle lösbar verbunden ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zylinder-Kolben-Einheit, mit zumindest einem Zylinderrohr, zumindest einem Boden und zumindest einem Deckel, durch welchen zumindest einen Deckel pro Zylinderrohr eine Kolbenstange herausragt, die mit einem im Zylinderrohr entlang von dessen Längsachse beweglichen Kolben verbunden ist, der durch ein Arbeitsmedium beaufschlagbar ist, für welches im Boden und/oder im Deckel und/oder im Zylinderrohr Anschlüsse vorhanden sind, wobei zwischen dem Boden und/oder dem Deckel einerseits und dem Zylinderrohr andererseits eine direkte Gewindeverbindung ausgebildet ist, und dass für jede direkte Gewindeverbindung eine Anordnung zur Fixierung in Umfangsrichtung vorgesehen ist, und wobei zur Fixierung in Umfangsrichtung für jede direkte Gewindeverbindung an der Außenseite des Zylinderrohres eine Anbindungsstelle angeordnet ist, insbesondere ein Ring.
[0002] Derartige Einheiten werden auf vielen Gebieten der Technik zur zuverlässig kontrollierbaren und exakt definierbaren Bewegung von Bauteilen eingesetzt, beispielsweise bei der exakten Ausrichtung von Werkzeugen, die abwechselnd in zwei unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden, z.B. bei einem Unterwerkzeug das an einer Biegemaschine sowohl zum Falzen als auch zum Zudrücken verwendet wird.
[0003] Der herstellungstechnische Aufwand als auch das Zusatzgewicht und die mit diesen Faktoren verbundenen Kosten sollen möglichst reduziert werden. Ein wesentlicher Nachteil herkömmlicher Konstruktionen ist die große Dicke der Zylinderrohre, um die Befestigungsschrauben für den Boden und den Deckel der Einheit einsetzen zu können. Diese Dicke ist bedeutend größer als der maximale Druck im Zylinderrohr erfordern würde und führen zu unnötig hohem Materialaufwand, Gewicht und Kosten.
[0004] Die CN 217002481 U offenbart einen einfach zu montierenden Ölzylinder, bestehend aus einem Zylinderkörper, einem Zylinderdeckel und einer beweglichen Stange. Im Zylinderkörper ist am Ende des Zylinderdeckels ein Innengewinde vorgesehen, in welches der Zylinderdeckel mit einem Außengewinde eingeschraubt werden kann. Der äußere Randbereich des Zylinderkörpers wird durch einen äußeren Mantel am Zylinderdeckel abgedeckt, wobei zwischen diesem Mantel und dem Außengewinde des Zylinderdeckels eine ringförmig umlaufende Nut gebildet ist. Die bewegliche Stange ist durch den Zylinderdeckel geführt. Zum Zusammenbau wird die Gewindeverbindung zwischen Zylinderkörper und Zylinderdeckel durch Drehen hergestellt, wobei eine schnelle Demontage- und Montage möglich ist und der Zusammenbau und die Bearbeitung des Geräts sowie die Montageeffizienz verbessert werden.
[0005] Die CN 217029494 U offenbart eine hydraulische Zylinder-Kolben-Einheit mit einem in einem Innengewinde einer Boden-Zylinderrohr-Einheit verstellbar eingeschraubten Deckel. Die Stellung des Deckels kann durch eine hydraulisch beaufschlagbare, dem Zylinderrohr zugehörige Sicherungsmutter, die gegenüber der Boden-Zylinderrohr-Einheit gegen Verdrehung gesichert ist, fixiert werden. Bei aufgehobener Fixierung kann der Deckel durch einen Motor und ein Zahnrad verdreht und gegenüber der Boden-Zylinderrohr-Einheit axial verstellt werden, um die Hublänge der Zylinder-Kolbeneinheit zu verstellen.
[0006] Die EP 0880652 B1 offenbart eine Zylinder-Kolben-Einheit, wobei zwischen zumindest dem Boden oder dem Deckel und dem Zylinderrohr eine direkte Gewindeverbindung ausgebildet ist. Ein niedrigviskoser Klebstoff bietet eine gewisse Fixierung der Gewindeverbindung, ähnlich wie der aushärtende lackartige Kunststoff gemäß der EP 1034380 B1. Konisch ausgeführte Zylinderdichtoberflächen und Führungsverschlussteiloberflächen sowie wechselbare Einlagen dienen der Gewährleistung der Dichtheit der Gewindeverbindung, nicht jedoch deren Fixierung.
[0007] Die JP S601406 A zeigt eine Zylinder-Kolben-Einheit mit Gewindeverbindung zwischen dem Boden und einem Zylinderrohr, wobei eine Fixierung der Gewindeverbindung in Umfangsrichtung durch einen radial durch einen Kragen des Bodens bis hinein in das Zylinderrohr eingeschraubten Splint verwirklicht ist.
[0008] Die Zylinder-Kolbeneinheit gemäß der EP 0919729 A2 weist eine kombinierte, einstückige
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Boden-Zylinderrohr-Einheit auf, in welche eine Führungsbuchse für die Kolbenstange eingeschraubt ist, die auch ähnlich einem Deckel wirkt und das Arbeitsvolumen der Einheit begrenzt. Zur Fixierung der Führungsbuchse kann eine Klemmvorrichtung radial in den Bereich der Gewindeverbindung eingeschraubt werden.
[90009] Auch die JP 2002276616 A offenbart eine Kolben-Zylinder-Einheit mit einem in einen Deckel eingeschraubten Zylinderrohr, wobei die Gewindeverbindung in Umfangsrichtung fixiert ist. Als Fixierung sind Bolzen axial durch in den Deckel eingeschraubt und üben eine Kraft axial gegen die Stirnfläche des Zylinderrohrs aus, das dafür mit entsprechender Dicke ausgeführt sein muss. Eine alternative Ausführungsform sieht als Verdrehsicherung eine auf die Außenseite des Zylinderroh-res aufgeschraubte Kontermutter vor. Eine ähnliche Lösung ist in der DE 2557307 A1 offenbart, ebenso wie in der EP 1264990 A2.
[0010] Die CN 201109205 Y zeigt eine hydraulische Presse, bei der mehrere Zylinder mit gemeinsamem Boden Verwendung finden.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die bei geringer Baugröße, insbesondere betreffend die Wanddicke des Zylinderrohres, eine hohe mechanische Stabilität und Sicherheit gegenüber dem Lösen der Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten bietet und dennoch eine einfache und rasche Herstellung der Einheit begünstigt.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass vom Boden und/oder Deckel ein parallel zur Längsachse des Zylinderrohres verlaufendes Verbindungsmittel ausgeht, das mit der Anbindungsstelle lösbar verbunden ist. Damit können exakt auf den Maximaldruck im Zylinderrohr abgestimmte Wandstärken eingesetzt werden, die das Gewicht und den Aufwand für die Zylinder-Kolben-Einheit nicht unnötig erhöhen. Die Wandstärke muss hingegen nicht erhöht werden, nur um die Befestigung des Bodens bzw. des Deckels bewerkstelligen zu können. Durch das Verbindungsmittel kann eine Vorspannung in der Gewindeverbindung bewirkt werden. Damit ist das unerwünschte Lösen der Gewindeverbindung unterbunden und die in jedem Fall störungsfreie Funktion der Einheit sichergestellt. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass das Zylinderrohr an zumindest einem Ende mit einem Außengewinde versehen ist, und dass der Boden und/oder der Deckel mit einem entsprechenden Innengewinde versehen ist.
[0014] Diese Ausführungsform erlaubt eine einfache Bearbeitung des Zylinderrohres und erleichtert die Verbindung mit dem Boden und/oder dem Deckel.
[0015] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zwei Zylinderrohre mit einem gemeinsamen Boden und/oder gemeinsamen Deckel verbunden sind, und dass zwischen dem gemeinsamen Boden und/oder Deckel und den Zylinderrohren direkte Gewindeverbindungen ausgebildet sind. Wieder ist dabei für jede direkte Gewindeverbindung eine Anordnung zur Fixierung in Umfangsrichtung vorgesehen.
[0016] Damit kann auch für derartige Tandem-Einheiten der Vorteil realisiert werden, dass exakt auf den Maximaldruck in den Zylinderrohren abgestimmte Wandstärken eingesetzt werden können, die das Gewicht und den Aufwand für die Zylinder-Kolben-Einheit nicht unnötig erhöhen.
[0017] Bevorzugt ist dabei auch hier eine Ausführungsform, bei welcher die Anordnung zur Fixierung einen mit Innengewinde versehenen und auf das Außengewinde des Zylinderrohres aufgeschraubten Ring mit zumindest einer zur Längsachse des Zylinderrohres parallelen Bohrung zur Aufnahme des Verbindungsmittels umfasst.
[0018] Diese Ausführungsform erlaubt eine einfache Bearbeitung des Zylinderrohres und erleichtert die Verbindung mit dem Boden und/oder dem Deckel.
[90019] In vorteilhafter Weise ist eine derartige Einheit dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zur Fixierung zumindest das Verbindungsmittel zur Verbindung des Bodens und/oder Deckels mit dem aufgeschraubten Ring umfasst.
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[0020] Damit ist das unerwünschte Lösen der Gewindeverbindung unterbunden und die in jedem Fall störungsfreie Funktion der Einheit sichergestellt.
[0021] Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht dabei vor, dass das Verbindungsmittel eine durch den Ring geführte Schraube ist, die mit einer Gewindebohrung des Deckels und/oder des Bodens eine Gewindeverbindung ausbildet.
[0022] Dies bietet eine einfache und rasch festziehbar als auch im Bedarfsfall rasch lösbare Möglichkeit zur Absicherung der Gewindeverbindungen der Einheit.
[0023] Bevorzugt sind mehrere, um den Umfang des Zylinderrohres verteilte Verbindungsmittel und entsprechende mehrere Bohrungen im auf das Zylinderrohr aufgeschraubten Ring und dem Deckel und/oder dem Boden vorhanden sind.
[0024] Damit kann die mechanische Belastung der einzelnen Anordnungen zur Fixierung in Umfangsrichtung verringert werden, und übermäßige Belastungen einzelner Fixieranordnungen können vermieden werden.
[0025] Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zur Fixierung zumindest das Verbindungsmittel zur Abstützung am Boden und/oder am Deckel und/oder einem Zwischenring umfasst.
[0026] Mittels dieses Verbindungsmittels kann eine Kraft erzeugt werden, die den Ring und Boden und/oder den Deckel und/oder den Zwischenring, der sich selbst wieder am Boden und/oder am Deckel abstützt, voneinander weg beaufschlagt und die Gewindeverbindungen derart verspannt, dass diese gegenüber Verdrehung fixiert sind.
[0027] Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass das Verbindungsmittel eine durch den Ring geführte Schraube ist, die in einer Gewindebohrung des Ringes gehalten ist.
[0028] Dies bietet eine einfache und rasch festziehbar als auch im Bedarfsfall rasch lösbare Möglichkeit zur Absicherung der Gewindeverbindungen der Einheit.
[0029] Weiters sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Ausführungsform vor, dass mehrere, um den Umfang des Zylinderrohres verteilte Verbindungsmittel und entsprechende mehrere Gewindebohrungen im auf das Zylinderrohr aufgeschraubten Ring vorhanden sind.
[0030] Damit kann auch hier die mechanische Belastung der einzelnen Anordnungen zur Fixierung in Umfangsrichtung verringert werden, und übermäßige Belastungen einzelner Fixieranordnungen können vermieden werden.
[0031] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer Tandem-Einheit ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zylinderrohre mit einem gemeinsamen Boden und einem gemeinsamen Deckel durch jeweils direkte Gewindeverbindungen verbunden sind, wobei an den gegenüberliegenden Enden der Zylinderrohre Außengewinde mit identischer Steigung und entgegengesetzter Drehrichtung und im Boden und im Deckel die korrespondierenden Innengewinde ausgearbeitet sind.
[0032] Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass durch Drehung des Zylinderrohres gleichzeitig die Gewindeverbindungen an beiden Enden in gleicher Weise und vorteilhafterweise auch mit gleicher Kraft festgezogen werden.
[0033] Insgesamt gestattet die erfindungsgemäße Konstruktion von Gewindeverbindungen zwischen den Zylinderrohren und dem Boden und/oder dem Deckel eine Herstellung in einfacherer Weise, mit geringerem Materialaufwand, insbesondere betreffend die Wandstärke der Zylinderrohre, und damit auch eine kostengünstigere Herstellung, mit Ersparnissen von über 15%.
[0034] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0035] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0036] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Zylinder-Kolben-Einheit in Tandem-Bauweise;
[0037] Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Einheit der Fig. 1;
[0038] Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zylinder-Kolben-Einheit in Tandem-Bauweise;
[0039] Fig. 4 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Einheit der Fig. 3;
[0040] Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des deckelseitigen Endes der Einheit der Fig. 3 im Längsschnitt;
[0041] Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des bodenseitigen Endes der Einheit der Fig. 3 im Längsschnitt, und
[0042] Fig. 7 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des bodenseitigen Endes der Einheit der Fig. 3 mit transparent dargestelltem Boden;
[0043] Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zylinder-Kolben-Einheit in Tandem-Bauweise;
[0044] Fig. 9 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Einheit der Fig. 8;
[0045] Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des bodenseitigen Endes einer Seite der Einheit der Fig. 8 im Längsschnitt.
[0046] Der Ordnung halber sei darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
[0047] In der Fig. 1 sind zwei herkömmliche Kolben-Zylinder-Einheiten 1, 2 in Tandem-Ausführung dargestellt, bei welcher zwei gleichartige und gleich ausgelegte Kolben-Zylinder-Einheiten 1, 2 parallel geschaltet und hier sogar durch einen gemeinsamen Boden 3 und einen gemeinsamen Deckel 4 verbunden sind. Durch den gemeinsamen Deckel 4 ist aus jedem Zylinderrohr 5, 6 jeweils eine Kolbenstange 7, 8 hindurchgeführt und kann mit ihrem freien Ende an der zu bewegenden Last angekoppelt werden. Der Boden 3 weist hier ein beiden Zylinderrohren 5, 6 gemeinsames Anschlusselement 9 für die Zufuhr und/oder Ableitung des Arbeitsmediums auf. Deckelseitig ist eine andere Möglichkeit dargestellt, das Arbeitsmedium zuzuführen bzw. abzuführen, nämlich separate Anschlusselemente 10, 11 an jedem Zylinderrohr 5, 6.
[0048] Wie in Fig. 2 am Beispiel der herkömmlichen Befestigung des Deckels 4 an den Zylinderrohren 5, 6 dargestellt ist, sind dazu parallel zur Längsachse der Zylinderrohre 5, 6 verlaufende Schrauben 12 in entsprechende Aufnahmen in den Zylinderrohren 5, 6 eingeschraubt, welche daher eine große Dicke aufweisen müssen, die jene Dicke weit übersteigt, die aufgrund der Druckverhältnisse notwendig wären. Auch der Boden 3 ist in gleicher Weise mit den Zylinderrohren 5, 6 verbunden, und auch bei einzelnen Kolben-Zylinder-Einheiten 1, 2 ist diese Verbindungsweise von Zylinderrohr, Deckel und Boden üblich. Hier sei noch erwähnt, dass der zumindest eine, im Zylinderrohr 5, 6 entlang von dessen Längsachse bewegliche und durch das Arbeitsmedium beaufschlagbare Kolben in den Zeichnungsfiguren der Einfachheit halber nicht dargestellt ist.
[0049] Die erfindungsgemäße Ausführung zumindest einer Kolben-Zylinder-Einheit 21, 22 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 3 bis 7 beispielhaft wieder anhand einer TandemAnordnung von zwei parallelen Kolben-Zylinder-Einheiten 21, 22 erläutert. Die erfindungsgemäße Verbindungsart von Zylinderrohr 23, 24 mit Boden 25 und/oder Deckel 26 kann für einzelne Kolben-Zylinder-Einheiten, für Einheiten in beliebigen Kombinationsanordnungen, und für jede Art von Kolben-Zylinder-Einheit in Bezug auf Funktionsweise, Arbeitsmedium und Anschlussarten Anwendung finden. Pro Zylinderrohr 23, 24 ist zumindest eine Kolbenstange 27, 28 durch den Deckel 26 geführt.
[0050] Wie speziell aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist zur axialen Verbindung zwischen den Zylinderrohren 23, 24 und dem Boden 25 und/oder dem Deckel 26 jeweils eine Gewindeverbindung 29, 30, 31, 32 vorgesehen. Bevorzugt ist dazu die in Fig. 5 beispielhaft für den Deckel 26 dargestellte Ausführungsform vorgesehen, bei der an zumindest einem Ende des Zylinderrohres 23, 24 ein Außengewinde 33, 34 ausgearbeitet ist, das in ein Innengewinde 35, 36 des Deckels 26 einge-
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schraubt ist, um so eine direkte Gewindeverbindung zwischen den Zylinderrohren 23, 24 und dem Deckel 26 auszubilden. Um ein ungewolltes Lösen dieser Gewindeverbindung zu verhindern, ist für jede Gewindeverbindung 29, 30, 31, 32 jeweils zumindest eine Anordnung 39 bis 45 zur Fixierung in Umfangsrichtung vorgesehen, die weiter unten näher erläutert wird. Durch diese Art der Verbindung der Komponenten der Zylinder-Kolben-Einheit 21, 22 kann das Zylinderrohr 23, 24 sehr dünn gehalten und exakt auf den Maximaldruck im Zylinderrohr abgestimmt werden.
[0051] In Fig. 6 ist eine gleichartige Gewindeverbindung beispielhaft für den Boden 25 abgebildet, bei der am Ende des hier allein dargestellten Zylinderrohres 23 auch am bodenseitigen Ende ein Außengewinde 37 ausgearbeitet ist. Im Boden 25 ist ein komplementäres Innengewinde 38 vorhanden, in welches das Zylinderrohr 23 mit seinem Außengewinde 37 eingeschraubt ist. In der vergrößerten Darstellung der Fig. 6 soll weiters anhand der Gewindeverbindung 31 auch eine bevorzugte Ausführungsform für deren Fixierung in Umfangsrichtung erläutert werden, die vorzugsweise für alle Gewindeverbindungen zwischen Zylinderrohren und Boden und/oder Deckel vorgesehen sein kann.
[0052] Dazu ist auf das AußRengewinde 37 des Zylinderrohres 23 ein mit einem Innengewinde 39 versehener Ring 40 aufgeschraubt. Gleichartige Ringe 41, 42, 43 sind bevorzugt für die übrigen Gewindeverbindungen vorgesehen, wie in den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist. Vorzugsweise sind diese Ringe 40, 41, 42, 43 bis zum Ende des jeweiligen Außengewindes des Zylinderrohres 23, 24 aufgeschraubt. An oder in diesen Ringen 40, 41, 42, 43 ist zumindest je eine Anbindungsstelle angeordnet, um ein Verbindungsmittel zum Boden 25 und/oder zum Deckel 26 vorzugsweise lösbar anzubinden. Diese Verbindungsmittel 44 sind bevorzugt als Schrauben ausgeführt, die sich parallel zur Längsachse des Zylinderrohres 23, 24 erstrecken und den Boden 25 bzw. den Deckel 26 orthogonal zur Umdrehungsrichtung der Gewindeverbindung mit den Ringen 40, 41, 42, 43 starr verbinden, um dadurch eine relative Verdrehung von Boden 25 bzw. Deckel 26 und Ring 40, 41, 42, 43 zu verhindern und derart die Gewindeverbindungen gegen ungewolltes Lösen zu sichern.
[0053] Bevorzugt ist dabei, wie auch in den Figuren 3 bis 7 zu sehen ist, dass die Verbindungsmittel 44 zuerst durch Bohrungen in den Ringen 40, 41, 42, 43 geführt werden, die allenfalls als Gewindebohrungen ausgeführt sein können. Die als Verbindungsmittel 44 eingesetzten Schrauben greifen mit ihrem dem Schraubenkopf entgegengesetzten Ende in Gewindebohrungen 45 im Boden 25 oder dem Deckel 26 ein. Es sind aber auch Ausführungsformen denkbar, bei welchen diese Verhältnisse umgekehrt sind, d.h. die Verbindungsmittel 44 vom Boden 25 und/oder dem Deckel 26 ausgehen und in Gewindebohrungen der Ringe 40, 41, 42, 43 verankert sind.
[0054] Die Verbindungsmittel 44 greifen an den oberen und unteren Seiten von Boden 25 und/oder Deckel 26 bzw. Ringen 40, 41, 42, 43 an. Die Höhen bzw. Dicken von Dimensionen von Boden 25 und/oder Deckel 26 bzw. Ringen 40, 41, 42, 43 sind derart gewählt, dass ein Spalt zwischen diesen Komponenten verbleibt, so dass bei Festziehen der als Verbindungsmittel vorgesehenen Schrauben 44 die Gewindeflanken der Gewindeverbindungen 29, 30, 31, 32 aneinandergepresst werden, wodurch die Vorspannung der Gewindeverbindungen und die Verhinderung der relativen Verdrehung von Boden 25 und/oder Deckel 26 bzw. Ringen 40, 41, 42, 43 bewirkt wird.
[0055] Bevorzugt sind pro Gewindeverbindung mehrere Verbindungsmittel 44, beispielsweise mehrere Schrauben, gleichverteilt entlang des Umfanges des jeweiligen Zylinderrohres 23, 24 vorgesehen. Die Anzahl der Verbindungsmittel 44 kann entsprechend der gewünschten Vorspannung der jeweiligen Gewindeverbindung gewählt werden. Entsprechend sind auch in den Ringen 40, 41, 42, 43 und/oder in Boden 25 und/oder Deckel 26 mehrere Bohrungen bzw. Gewindebohrungen 45 ausgearbeitet, um die Verbindung zwischen diesen Bauteilen in vielen relativen Umfangsstellungen herstellen zu können.
[0056] Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zylinder-Kolben-Einheit in Tandem-Bauweise, bei welcher wieder Gewindeverbindungen 29, 30, 31, 32 (siehe Fig. 9) die axiale Verbindung zwischen den Zylinderrohren 23, 24 und dem Boden 46 und/oder dem Deckel 47 herstellen. Dazu ist im Boden 46 und/oder
dem Deckel 47 wieder ein Innengewinde ausgearbeitet, in welches Außengewinde am Ende der Zylinderrohre 23, 24 eingeschraubt werden können.
[0057] Die Anordnung zur Verhinderung eines ungewollten Lösens dieser Gewindeverbindungen sind jedoch etwas anders aufgebaut als bislang beschrieben. Die Schrauben als bevorzugte Beispiele für ein vorzugsweise parallel zur Längsachse des Zylinderrohres 23, 24 verlaufendes und sich zwischen Boden 46 und/oder Deckel 47 und dem Ring 41 erstreckendes Verbindungsmittel 44 greifen nicht in Gewindebohrungen im Boden oder dem Deckel ein, sondern stützen sich direkt auf dem Boden 46 und/oder dem Deckel 47 ab, oder stützen sich vorzugsweise auf einem Zwischenring 48 ab, der seinerseits auf dem Boden 46 und/oder dem Deckel 47 aufliegt oder sich darauf abstützt. Fig. 10 zeigt diese konstruktiven Verhältnisse für die Verbindung des Bodens 46 mit einem der Zylinderrohre 23 in vergrößertem Maßstab.
[0058] Mittels dieses Längselementes, vorzugsweise mittels mehrerer, um den Umfang der Zylinderrohre 23, 24 verteilter Schrauben als Verbindungsmittel 44, die in Gewindebohrungen der Ringe 41 eingesetzt sind, kann eine Kraft erzeugt werden, die den Ring 41 und Boden 46 und/oder den Deckel 47 und/oder den Zwischenring 48 voneinander weg beaufschlagt. Damit werden die Gewindeverbindungen zwischen Ring 41 und Zylinderrohr 23, 24 einerseits und zwischen den Zylinderrohren 23, 24 und dem Boden 46 und/oder dem Deckel 47 in entgegengesetzte Richtungen verspannt, sodass eine relative Verdrehung aufgrund der erheblich erhöhten Reibung der Gewindegänge verhindert und somit jede der Gewindeverbindungen derart verspannt ist, dass diese gegenüber jeglicher Bewegung fixiert sind.
[0059] Für die in den Figuren 3 bis 10 beispielhaft dargestellten Tandem-Anordnung zweier Kolben-Zylinder-Einheiten 21, 22 ist gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, dass die zwei Zylinderrohre 23, 24 mit einem gemeinsamen Boden 25 oder 46 und einem gemeinsamen Deckel 26 oder 47 durch jeweils Gewindeverbindungen 29, 30, 31, 32 verbunden sind, wobei an den gegenüberliegenden Enden der Zylinderrohre 23, 24 Außengewinde 33, 34, 37 mit identischer Steigung und entgegengesetzter Drehrichtung und im Boden 25, 46 und im Deckel 26, 47 die korrespondierenden Innengewinde 35,36, 38 ausgearbeitet sind, um durch Drehung des Zylinderrohres gleichzeitig die Gewindeverbindungen an beiden Enden in gleicher Weise und noch dazu mit gleicher Kraft festzuziehen oder auch wieder zu lösen.
[0060] Vorteilhafterweise ist bei jeder der Gewindeverbindungen 29, 30, 31, 32 zumindest eine statische Dichtanordnung vorhanden, bevorzugt in Form zumindest eines O- Ringes mit zumindest einem Anti-Extrusionsring.
[0061] Die Dichtpackungen, umfassend vorzugsweise zumindest je einen Abstreifring, primäre und sekundäre Dichtung und Führungsring, sind vorzugsweise zu den unteren Flanschen versetzt, um nicht die Dicke der Zylinderrohre 23, 24 zur Ausarbeitung von Dichtnuten vergrößern zu müssen. Dadurch kann bei gegebener Baulänge der Arbeitshub maximiert werden, bzw. kann für vorgegebenen Arbeitshub die minimale Baulänge realisiert werden.
[0062] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Kolben-Zylinder-Einheit 39 Innengewinde
2 Kolben-Zylinder-Einheit 40 Ring
3 Boden 41 Ring
4 Deckel 42 Ring
5 Zylinderrohr 43 Ring
6 Zylinderrohr 44 Verbindungsmittel 7 Kolbenstange 45 Gewindebohrung 8 Kolbenstange 46 Boden
9 Anschlusselement Boden 47 Deckel
10 Anschlusselement Deckel 48 Zwischenring
11 Anschlusselement Deckel 12 Schraube
21 Kolben-Zylinder-Einheit 22 Kolben-Zylinder-Einheit 23 Zylinderrohr
24 Zylinderrohr
25 Boden
26 Deckel
27 Kolbenstange
28 Kolbenstange
29 Gewindeverbindung
30 Gewindeverbindung
31 Gewindeverbindung
32 Gewindeverbindung
33 Außengewinde
34 Außengewinde
35 Innengewinde
36 Innengewinde
37 Außengewinde
38 Außengewinde
7115
Claims (11)
1. Zylinder-Kolben-Einheit (1, 2), mit zumindest einem Zylinderrohr (23, 24), zumindest einem Boden (25) und zumindest einem Deckel (26), durch welchen zumindest einen Deckel (26) pro Zylinderrohr (23, 24) eine Kolbenstange (27, 28) herausragt, die mit einem im Zylinderrohr (23, 24) entlang von dessen Längsachse beweglichen Kolben verbunden ist, der durch ein Arbeitsmedium beaufschlagbar ist, für welches im Boden (25) und/oder im Deckel (26) und/oder im Zylinderrohr (23, 24) Anschlüsse (9, 10, 11) vorhanden sind, wobei zwischen dem Boden (25) und/oder dem Deckel (26) einerseits und dem Zylinderrohr (23, 24) andererseits eine direkte Gewindeverbindung (29, 30, 31, 32) ausgebildet ist, und dass für jede direkte Gewindeverbindung eine Anordnung (40, 41, 42, 43, 44, 45) zur Fixierung in Umfangsrichtung vorgesehen ist, und wobei zur Fixierung in Umfangsrichtung für jede direkte Gewindeverbindung (29, 30, 31, 32) an der Außenseite des Zylinderrohres (23, 24) eine Anbindungsstelle angeordnet ist, insbesondere ein Ring (40, 41, 42, 43), dadurch gekennzeichnet, dass vom Boden (25) und/oder Deckel (26) ein parallel zur Längsachse des Zylinderrohres (23, 24) verlaufendes Verbindungsmittel (44) ausgeht, das mit der Anbindungsstelle lösbar verbunden ist.
2. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderrohr (23, 24) an zumindest einem Ende mit einem Außengewinde (33, 34, 37) versehen ist, und dass der Boden (25) und/oder der Deckel (26) mit einem entsprechenden Innengewinde (35, 36, 39) versehen ist.
3. Zylinder-Kolben-Einheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zylinderrohre (23, 24) mit einem gemeinsamen Boden (25) und/oder gemeinsamen Deckel (26) verbunden sind, und zwischen dem gemeinsamen Boden (25) und/oder Deckel (26) und den Zylinderrohren (23, 24) direkte Gewindeverbindungen (29, 30, 31, 32) ausgebildet sind.
4. Zylinder-Kolben-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zur Fixierung einen mit Innengewinde versehenen und auf das Außengewinde (33, 34, 37) des Zylinderrohres (23, 24) aufgeschraubten Ring (40, 41, 42, 43) mit zumindest einer zur Längsachse des Zylinderrohres (23, 24) parallelen Bohrung zur Aufnahme des Verbindungsmittels (44) umfasst.
5. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zur Fixierung zumindest das Verbindungsmittel (44) zur Verbindung von Boden (25) und/oder Deckel (26) mit dem Ring (40, 41, 42, 43) umfasst.
6. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (44) eine durch den Ring (40, 41, 42, 43) geführte Schraube ist, die mit einer Gewindebohrung (45) im Deckel (26) und/oder Boden (25) eine Gewindeverbindung ausbildet.
7. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, um den Umfang des Zylinderrohres (23, 24) verteilte Verbindungsmittel (44) und entsprechende mehrere Bohrungen im auf das Zylinderrohr aufgeschraubten Ring (40, 41, 42, 43) und dem Deckel (26) und/oder dem Boden (25) vorhanden sind.
8. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung zur Fixierung zumindest das Verbindungsmittel (44) zur Abstützung am Boden (46) und/oder am Deckel (47) und/oder einem Zwischenring (48) umfasst (Fig. 9, 10).
9. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (44) eine durch den Ring (40, 41, 42, 43) geführte Schraube ist, die in einer Gewindebohrung des Ringes (40, 41, 43, 43) gehalten ist.
10. Zylinder-Kolben-Einheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, um den Umfang des Zylinderrohres (23, 24) verteilte Verbindungsmittel (44) und entsprechende mehrere Gewindebohrungen im auf das Zylinderrohr aufgeschraubten Ring (40, 41, 42, 43) vorhanden sind.
11. Zylinder-Kolben-Einheit nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zylinderrohre (23, 24) mit einem gemeinsamen Boden (25, 46) und einem gemeinsamen Deckel (26, 47) durch jeweils direkte Gewindeverbindungen (29, 30, 31, 32) verbunden sind, wobei an den gegenüberliegenden Enden der Zylinderrohre Außengewinde (33, 34, 37) mit identischer Steigung und entgegengesetzter Drehrichtung und im Boden und im Deckel die korrespondierenden Innengewinde (35, 36, 39) ausgearbeitet sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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