AT525004B1 - Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren - Google Patents
Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von WarenInfo
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- AT525004B1 AT525004B1 ATA50249/2022A AT502492022A AT525004B1 AT 525004 B1 AT525004 B1 AT 525004B1 AT 502492022 A AT502492022 A AT 502492022A AT 525004 B1 AT525004 B1 AT 525004B1
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren mit einem auf einer Bodenfläche abstellbaren Rahmengestell (2), an dem ein Warenträger (3) abstützbar ist, wobei der Warenträger (3) aus einer innerhalb des Rahmengestells (2) gelegenen ersten Betriebsstellung in eine zumindest bereichsweise aus dem Rahmengestell (2) herausbewegbare zweite Betriebsstellung überführbar ist. Um diese Vorrichtung zu vereinfachen ist vorgesehen, dass der Warenträger (3) in seinen Seitenbereichen jeweils über zumindest einen Schwenkhebel (13) und ein weiteres Gelenk (12.1), (12.2) an dem Rahmengestell (2) abstützbar ist, dass der eine Schwenkhebel (13) gelenkig mit dem Warenträger (3) und andererseits mit dem Rahmengestell (2) gelenkig verbunden ist und dass der Warenträger (3) über den Schwenkhebel (13) und das weitere Gelenk (12.1), (12.2) aus der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung verschwenkbar ist.
Description
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren mit einem auf einer Bodenfläche abstellbaren Rahmengestell, an dem ein Warenträger abstützbar ist, wobei der Warenträger aus einer innerhalb des Rahmengestells gelegenen ersten Betriebsstellung in eine zumindest bereichsweise aus dem Rahmengestell herausbewegbare zweite Betriebsstellung überführbar ist.
[90002] Vorrichtungen zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren werden in Verkaufsräumen von beispielsweise Supermärkten für vielfältige Präsentations- und Verkaufsanwendungen benutzt, um z. B. Backwaren in einem Verkaufsraum anzubieten, die von dem Kunden aus der Vorrichtung entnommen werden. Dazu sind Vorrichtungen der vorbeschriebenen Art bekannt, bei dem die Warenträger aus einer ersten Betriebsstellung aus dem Warenregal über Teleskopführungen herausbewegt werden können in die zweite Betriebsstellung, in der eine Warenbestückung durch eine Bedienperson erfolgen kann. Der insbesondere mit dem Teleskopauszug einhergehende Bauaufwand ist jedoch erheblich und beeinflusst die Gestehungskosten einer derartigen Vorrichtung nachteilig.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass Waren wie Backwaren sicher aufzubewahren und zum Verkauf anzubieten sind, bei denen jedoch der Gestehungsaufwand günstig beeinflusst ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren der eingangs genannten Art dadurch aus, dass der Warenträger über zumindest einen Schwenkhebel und über zumindest ein weiteres Gelenk an dem Rahmengestell abstützbar ist, der einerseits gelenkig mit dem Warenträger und andererseits gelenkig mit dem Rahmengestell gelenkig verbunden ist und dass der Warenträger über den Schwenkhebel und das weitere Gelenk aus der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung verschwenkbar ist. Die Vorrichtung weist eine Mehrzahl von Warenträgern sowie eine Mehrzahl von mit Höhenabstand zueinander angeordnete Trägerrahmen auf, an denen jeweils ein Warenträger gelenkig über das weitere Gelenk und/oder den Schwenkhebel gelenkig abgestützt ist. Die Trägerrahmen sind Bestandteil des Rahmengestells.
[0005] Damit ist eine Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren geschaffen, bei der gelenkig abgestützt durch den Schwenkhebel und das Gelenk der Warenträger einerseits in seiner ersten Betriebsstellung im Warenregal gelegen ist, aber andererseits von einer Bedienperson ergriffen und in die zweite Betriebsstellung verschwenkt werden kann, in der die Bedienperson den Warenaufnahmebereich des Warenträgers mit Ware bestücken kann.
[0006] Die Trägerrahmen können geneigt zur Vertikalen ausgerichtet sein.
[0007] Die Verschwenkbarkeit des Warenträgers gegenüber dem Rahmengestell kann auch über zwei Schwenkhebel erfolgen. Diese zwei Schwenkhebel können jeweils an den Seitenbereichen des Warenträgers vorgesehen sein und an dem Rahmengestell abgestützt sein, so dass sie ein Viergelenk zu beiden Seiten des Warenträgers ausbilden. Alternativ ist es möglich, diese beiden Schwenkhebel z. B. mittig zentral an dem Warenträger gelenkig festzulegen, die ihrerseits wiederum ein Viergelenk ausbilden.
[0008] Einer der beiden Schwenkhebel, insbesondere ein in Verlagerungsrichtung des Warenträgers von der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung hinterer Schwenkhebel, kann über eine Kulissenführung mit dem Rahmengestell so verbunden sein, dass der Warenträger zumindest aus der ersten Betriebsstellung in eine dritte Betriebsstellung überführt werden kann. An dem Schwenkhebel kann hierzu ein Bedienhebel angeordnet sein, über den ein Bediener den Warenträger in die dritte Betriebsstellung überführen kann. Insbesondere, wenn ein zu einem Warenträger gehöriger Trägerrahmen geneigt zur Vertikalen ausgerichtet ist, kann über die Kulissenführung ein Absenken oder ein Anheben des Warenträgers in eine vorzugsweise horizontal ausgerichtete dritte Betriebsstellung erfolgen. Vorzugsweise ist die Vorrichtung über
den mit einer Kulissenführung verbundenen Schwenkhebel so ausgebildet, dass ein Warenträger in der zweiten Betriebsstellung von einer Seite der Vorrichtung, insbesondere der Vorderseite, und in der dritten Betriebsstellung von der gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung, insbesondere der Rückseite, vereinfacht von einer Bedienperson mit Waren bestückbar ist.
[0009] Alternativ ist es jedoch auch möglich, lediglich mit einem Schwenkhebel, z. B. den vorderen Bereich des Warenträgers gegenüber einem Trägerrahmen hoch zu verschwenken und einen z. B. rückwärtigen Bereich des Warenträgers in einer an dem Trägerrahmen vorgesehenen Schlitzführung gleitverschieblich zu führen, wobei dies über eine Gelenkstange erfolgen kann, so dass der Warenträger gegenüber dem Trägerrahmen verschwenken ist, so dass damit ein Dreigelenk mit Verschieblichkeit innerhalb der Schlitzführung realisiert ist.
[0010] Vorzugsweise hat das Rahmengestell eine im Wesentlichen vertikale oder schräg zur Vertikalen ausgerichtete Rahmengestellstütze, an der einer der Schwenkhebel des Viergelenkes gelenkig abgestützt sein kann. Somit ist an jeder Seite des Warenträgers, ein Schwenkhebel des Warenträgers gelenkig an der Rahmengestellstütze abgestützt. An einem Trägerrahmen kann jeweils ein anderer Schwenkhebel des Viergelenkes gelenkig abgestützt sein, so dass pro Warenträger zwei Schwenkhebel (links und rechts) gelenkig an jedem Trägerrahmen abgestützt sind.
[0011] In der ersten Betriebsstellung kann ein Kunde mit einem Werkzeug, z. B. nach Öffnen einer vorzugsweise als Verschlussklappe ausgebildeten Verschlusseinrichtung, aus dem Warenaufnahmebereich des Warenträgers Ware entnehmen. Der Warenträger selber kann durch Wände in verschiedene Warenträgergefache unterteilt sein, um beispielsweise unterschiedliche Waren geordnet unterbringen zu können.
[0012] Darüber hinaus kann auch noch ein Gefach bzw. eine Tasche an der Vorrichtung vorgesehen sein, um ein Warenentnahmewerkzeug wie beispielsweise eine Zange unterzubringen. Bevorzugterweise ist die Vorrichtung als Backwarenregal ausgebildet.
[0013] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf weitere Ansprüche, die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
[0014] Fig. 1: In einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren in einer Ausbildung als Backwarenregal in der ersten Betriebsstellung;
[0015] Fig. 2: das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung schräg seitlich von vorne, bei dem der Warenträger in der obersten Reihe von Warenträgern in die zweite Betriebsstellung überführt ist;
[0016] Fig. 3: das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 in einer Seitenansicht;
[0017] Fig. 4: ausschnittsweise eine Seitenansicht des Rahmengestells und des Warenträgers in der ersten Betriebsstellung;
[0018] Fig. 5: in einer Seitenansicht das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 während seiner Bewegung in die zweite Betriebsstellung;
[0019] Fig. 6: das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 in der zweiten Betriebsstellung des Warenträgers;
[0020] Fig. 7: ausschnittsweise eine Seitenansicht des Rahmengestells und des Warenträgers in der ersten Betriebsstellung eines alternativen Ausführungsbeispiels;
[0021] Fig. 8: in einer Seitenansicht das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 während seiner Bewegung in die zweite Betriebsstellung;
[0022] Fig. 9: das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 in der zweiten Betriebsstellung des Warenträgers;
[0023] Fig. 10 ausschnittsweise eine Seitenansicht eines Rahmengestells und eines Warenträgers einer alternativen Ausführungsform, bei der ein Schwenkhebel über eine
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Kulissenführung mit dem Rahmengestell verbunden ist, in der ersten Betriebsstellung;
[0024] Fig. 11: in einer Seitenansicht das Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 während seiner Bewegung in die dritte Betriebsstellung;
[0025] Fig. 12: das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 in der dritten Betriebsstellung des Warenträgers;
[0026] Fig. 13: ausschnittsweise eine perspektivische Darstellung des Rahmengestells und des Warenträgers nach Fig. 11 während seiner Bewegung in die dritte Betriebsstellung.
[0027] In der Zeichnung sind übereinstimmende Bauteile mit übereinstimmenden Bezugsziffern versehen.
[0028] In der Zeichnung ist allgemein mit 1 eine Vorrichtung zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren beziffert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist diese Vorrichtung als Backwarenregal ausgebildet. Diese Vorrichtung 1 hat ein allgemein mit 2 beziffertes Rahmengestell, an dem mit Höhenabstand zueinander angeordnete Warenträger 3 abgestützt sind. Der Warenträger 3 hat ein Griff 3.1, um Warenträger 3 herauszuziehen.
[0029] In der Fig. 1 sind die Warenträger 3 in ihrer innerhalb des Rahmengestells 2 gelegenen ersten Betriebsstellung gezeigt. Zum Kunden hin zugewandt sind pro Warenträger 3 Verschlussklappen 4 mit jeweils einem Handgriff 5 vorgesehen, die vom Kunden ergriffen werden können, um die jeweilige Verschlussklappe in eine hochgeschwenkte Stellung zu überführen, wenn der Kunde Ware mit einer Entnahmezange entnehmen möchte. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, bei dem sich der oberste Warenträger 3 in der zweiten Betriebsstellung befindet, kann eine Bedienperson sehr einfach Ware dem Warenaufnahmebereich des Warenträgers 3 aufgeben. Auf dem obersten Warenträger 3 sind Wände 6 ersichtlich, die den Warenaufnahmebereich des Warenträgers 3 in einzelne Gefache unterteilen.
[0030] Das Rahmengestell 2 weist eine im ersten Abschnitt vertikal und im zweiten Abschnitt leicht schräg zur Vertikalen ausgerichteten Rahmengestellstütze 7 auf. Unterhalb der Warenträger 3 ist ein Restefach 8 für Abschriften vorgesehen. Darüber hinaus ist noch ein Gefach 9 vorgesehen, in dem eine Entnahmezange 10 anzuordnen ist.
[0031] Wie näher aus den Fig. 3 bis 5 hervorgeht, ist der Warenträger auf einem Tragrahmen 11 aus der in Fig. 4 gezeigten innerhalb des Lagergestells gelegenen ersten Betriebsstellung in die aus Fig. 6 gezeigte zweite Betriebsstellung zu verschwenken. Dabei durchläuft er eine Zwischenstellung bei geöffneter Klappe 4, wie diese in Fig. 5 gezeigt ist.
[0032] Der Herstellungs- und Montageaufwand durch die beiden das Viergelenk bildenden Schwenkhebel 12 und 13 ist gegenüber herkömmlichen Vorrichtungen, bei denen ein Warenträger aus einer ersten Betriebsstellung in eine zweite Betriebsstellung zu überführen ist, wesentlich vermindert.
[0033] Darüber hinaus können Gleitführungen 14 vorgesehen sein, in denen der Schwenkhebel 12 während einer Schwenkbewegung gleitend geführt ist. Darüber hinaus ist am vorderen Ende des Warenträgers 3 eine Preisauszeichnungsschiene 15 vorgesehen, die starr ein in der Vorrichtung (z. B. Backwarenregal) verbleibt und somit eine verdrahtete Preisauszeichnung oder Beleuchtung ermöglicht.
[0034] In den Fig. 7 bis 9 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel gezeigt. Hier weist der Trägerrahmen 11 eine Schlitzführung 16 auf, in der eine Gelenkstange 17, die das Gelenk 12.1 ausbildet, gleitverschieblich geführt ist. Somit bilden die beiden Gelenke des Schwenkhebels 13 mit dem Gelenk 12.1 der Gelenkstange 17 ein Dreigelenk. Wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, wird die Gelenkstange 17 im Verlaufe der Schwenkbewegung aus ihrer in der Seitenansicht nach Fig. 7 linke Endposition in die in der Fig. 9 ersichtliche rechte oder vordere Endposition innerhalb der Schlitzführung 16 überführt. Somit ist auch mit diesem alternativen Ausführungsbeispiel eine vereinfachte Bestückung des Warenaufnahmebereiches des Warenträgers 3 ermöglicht. Dies ist
mit einer geringen Anzahl von Bauteilen zu realisieren, womit der Gestehungsaufwand der Vorrichtung wesentlich vermindert ist.
[0035] In den Fig. 10 bis Fig. 13 ist ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel gezeigt. Hier ist der Schwenkhebel 12 über ein Kulissenführung 18 an dem Rahmengestell 2, genauer der Rahmengestellstütze 7, gelenkig und verschieblich angeordnet. Vorliegend ist die Kulissenführung 18 durch eine im Schwenkhebel 12 angeordnete Führungsausnehmung 19 und einen an der Rahmengestellstütze 7 angeordneten Führungsstift 20 ausgebildet. Die Führungsausnehmung 19 kann jedoch stattdessen auch in der Rahmengestellstütze 7 und der Führungsstift 20 an dem Schwenkhebel 12 angeordnet sein. In Fig. 13 ist zu erkennen, dass zwei Schwenkhebel 12, die jeweils seitlich an dem Warenträger 3 angeordnet sind, über eine einen Griff ausbildende Griffleiste 21 verbunden sind. Über die Griffleiste 21 kann eine Bedienperson den Warenträger 3 aus der ersten Betriebsstellung in die dritte Betriebsstellung überführen. Im Ausführungsbeispiel sind der Trägerrahmen 11 und der Warenträger 3 in der ersten Betriebsstellung geneigt zu Vertikalen angeordnet. Hierbei ist die einem Kunden zugewandte Seite des Warenträgers 3 abgesenkt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 10 bis 13 kann der Warenträger 3 nicht nur zum Befüllen von vorne in die zweite Betriebsstellung verlagert werden. Über die Kulissenführung 18 kann die hintere Seite des Warenträgers 3, die in der ersten Betriebsstellung dem Kunden abgewandte Seite, in eine dritte Betriebsstellung abgesenkt werden. In dieser ist der Warenträger 3 für eine Befüllung von hinten leichter zugänglich.
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Claims (16)
1. Vorrichtung (1) zur Aufbewahrung und Präsentation von Waren mit einem auf einer Bodenfläche abstellbaren Rahmengestell (2), an dem ein Warenträger (3) abstützbar ist, wobei der Warenträger (3) aus einer innerhalb des Rahmengestells (2) gelegenen ersten Betriebsstellung in eine zumindest bereichsweise aus dem Rahmengestell (2) herausbewegbare zweite Betriebsstellung überführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (3) über zumindest einen Schwenkhebel (13) und über zumindest ein weiteres Gelenk (12.1, 12.2) an dem Rahmengestell (2) abstützbar ist, dass der zumindest eine Schwenkhebel (13) einerseits gelenkig mit dem Warenträger (3) und andererseits gelenkig mit dem Rahmengestell (2) verbunden ist und dass der Warenträger (3) über den Schwenkhebel (13) und das weitere Gelenk (12.1, 12.2) aus der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung verschwenkbar ist, wobei die Vorrichtung (1) eine Mehrzahl von Warenträgern (3) und das Rahmengestell (2) eine entsprechende Anzahl mit Höhenabstand zueinander angeordnete Trägerrahmen (11) aufweist, an denen jeweils einer der Warenträger (3) über das Gelenk (12.1) oder den Schwenkhebel (13) gelenkig abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (3) über zumindest zwei Schwenkhebel (12, 13) an dem Rahmengestell (2) abstützbar ist, welche ein Viergelenk ausbilden.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmengestell (2) eine im Wesentlichen vertikal oder schräg zur Vertikalen ausgerichtete Rahmengestellstütze (7) aufweist, an dem einer der Schwenkhebel (12, 13) des Viergelenkes gelenkig abgestützt ist.
4. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterer Schwenkhebel (12) über eine Kulissenführung (18) mit dem Rahmengestell (2) verbunden ist, so dass der Warenträger (3) zumindest aus der ersten Betriebsstellung in eine dritte Betriebsstellung überführbar ist.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Trägerrahmen (3) geneigt zur Horizontalen ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schwenkhebel (13) des Viergelenkes abgewinkelt oder gerundet abgewinkelt mit zwei Gelenkhebelbereichen ausgebildet ist.
7. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Warenaufnahmebereich des Warenträgers (3) in der ersten Betriebsstellung über eine Verschlusseinrichtung (4) verschließbar ist.
8. Vorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtung (4) als schwenkbare Verschlussklappe ausgebildet ist.
9. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Warenträger (3) durch Wände (6) in verschiedene Warenträgergefache unterteilt ist.
10. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Gefach (9) zur Aufnahme eines Warenentnahmewerkzeuges (10) aufweist.
11. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) als Backwarenregal ausgebildet ist.
12. Vorrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (3) während seiner Verschwenkung eine teilkreisbogenförmige Bewegung durch die Schwenkhebel (12, 13) erfährt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trägerrahmen zumindest eine Gleitführung (14) für den Schwenkhebel (12) vorgesehen ist, an der der Schwenkhebel (12) während einer Schwenkbewegung geführt ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Warenträger (3) eine vordere Preisauszeichnungsschiene (15) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerrahmen (11) eine Schlitzführung (16), aufweist in der der Warenträger (3) im Verlauf seiner Schwenkbewegung aus der ersten Betriebsstellung in die zweite Betriebsstellung und umgekehrt beweglich geführt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger (3) über eine Gelenkstange (17) mit dem Trägerrahmen (11) verbunden ist, wobei die Gelenkstange (17) Teil des Gelenkes (12.1, 12.2) ist.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
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