AT524933A4 - Wadenstützvorrichtung - Google Patents

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AT524933A4 ATA50419/2021A AT504192021A AT524933A4 AT 524933 A4 AT524933 A4 AT 524933A4 AT 504192021 A AT504192021 A AT 504192021A AT 524933 A4 AT524933 A4 AT 524933A4
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Abstract

Wadenstützvorrichtung für Sportschuhe oder Sportbindungen, insbesondere für Rollschuhe, Rollskier, Eislaufschuhe, Skischuhe oder Langlaufschuhe, bestehend aus zumindest einem Stützkörper (1) und zumindest einer Wadenfixiereinrichtung, wobei der Stützkörper (1) entweder fix oder um eine quer zur Längsrichtung liegende Achse schwenkbar mit dem übrigen Schuh bzw. der übrigen Bindung verbunden ist und gegebenenfalls über einen Träger (8) mit einer Bremseinrichtung, insbesondere einer Bremsbacke (12) oder einem Bremsklotz (9), verbunden sein kann, wobei der Stützkörper (1) zumindest zwei von diesem abstehende Wadengurtträger (2) zur Befestigung eines Wadengurtes (3) und zumindest eines Wadenpolsters und/oder einer anderen anschmiegsamen Wadenfixiereinrichtung aufweist.

Description

vorzugsweise paarweise genutzt wird.
Wadenstützvorrichtungen, die an diverse Sportgeräte oder Schuhe montiert oder angelenkt werden oder sind, sind in unterschiedlichen Formen bekannt. In US20060273532A1 wird eine Wadenstützvorrichtung an einem Rollski gezeigt, die ausschließlich zur Betätigung der Bremsen bestimmt ist, jedoch keine seitliche Stützkraft übernimmt. Außerdem befindet sich der Anlenkpunkt am Rollski und nicht unmittelbar im Sprunggelenkbereich, wodurch bei einer Vor- und Rückwärtsbewegung des Unterschenkels, die Wadenschale an der Wade, eine Auf- und Abwärtsbewegung vollzieht. So ist diese Wadenstützvorrichtung zur Abstützung der seitlichen Kippkräfte ungeeignet. Eine weitere bekannte Ausführungsform AT515975B1 zeigt zwar eine Wadenstützvorrichtung mit einem Stützkörper, der bereits im Sprunggelenkbereich an eine Bindung angelenkt ist, jedoch die Wadenschale, die den Kontakt zum Nutzer herstellt ist in sich starr ausgeführt und schmiegt sich nur in seltenen Fällen optimal an die Wade des Nutzers. Eine starr ausgeführte Wadenschale wiegt erfahrungsgemäß auch mehr und stützt meistens auch schlechter, da diese nur in seltenen Fällen am Bein oder/und Wade optimal anliegt. In US4943075A wird ein Rollgerät mit einem Schuh und Wadenstütze, ähnlich einem Schischuh gezeigt. Da die Beine von Frauen, zwischen dem Sprunggelenk und dem Knie, naturgemäß anders geformt sind, als bei Männern,
werden Schischuhe für Frauen oft bereits von Vorn herein schon
bei jeder Sprunggelenkbewegung am Bein mehr auf- und abscheuert.
Schi- und Langlaufschuhe verfügen über Wadenstützelemente, diese sind aber entweder elastisch genug, sodass diese sich an die unterschiedlichsten Bein- und Wadenformen zwar anpassen lassen, Jedoch, auf Grund der Weichheit, eine schlechte Stützqualität aufweisen. Wenn solche Wadenstützteile Jedoch hart sind, weisen die in den meisten Fällen zwar gute Stützeigenschaften auf, führen aber dann sehr oft zu Druckstellen im Bein- und Wadenbereich und bei sehr dünnen Beinen kann dagegen die Stützqualität wackelig und schlecht sein. Zum Anpassen an Xbzw. O-Beine kennt man Exzenterlösungen im Bereich des Sprunggelenkgelenkes. Diese werden Jedoch, auf Grund des komplizierten Handlings, dann sehr oft nicht beachtet und genutzt. Das Anpassen an X- bzw. O-Beine erfolgt bei manchen Cross Skates auch durch Positionsveränderung der Wadenschale in einem, quer zur Fahrtrichtung verlaufenden, Langloch am oberen
Ende eines Stützkörpers. Bei sorgfältiger Handhabung
Schrauben oder Schnellspanner, auftreten können.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Wadenstützvorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, dass die bereits genannten Nachteile nicht zum
Tragen kommen.
Um dem Nutzer von Schuhen, Sportgeräten oder Bindungen den höchst möglichen Tragekomfort zu bieten, Gewicht einzusparen und eine höchst mögliche Kippkraftstütze zu bieten, ist ein in sich stabiler Stützkörper (1) erforderlich, in dem mindestens ein Wadenpolster (7), oder/und eine sonstige anschmiegsame Wadenfixierung - in Folge immer kurz “Wadenpolster (7)“ jeweils nur über, seitlich im Stützkörper (1) vorgesehenen Wadengurtträgern (2), hängt oder gehängt wird und der Wadenpolster (7) sich somit im Stützkörper (1), frei, der jeweiligen Bein- bzw. Wadenform anschmiegen kann. Da der oder die Wadenpolster (7), Jeweils seitlich, mit dem in sich stabilen Stützkörper (1), verbunden ist oder/und wird, wird zudem eine hervorragende seitliche Stützqualität, gegen Kippen im Sprunggelenksbereich, erzielt. Es ist durchaus denkbar, dass zum bequemeren Aus- und Einsteigen, der Nutzer den Wadenpolster (7) am Bein behält und dazu nur die Verbindung zum Wadengurtträger (2) 1ö5st und beim Einsteigen wieder verbindet. Ob die seitlichen Aufnahmen des Wadenpolsters (7) drehbar, fix oder sonst irgendwie ausgeführt sind, kann Je nach Beschaffenheit des oder der Wadenpolster (7), beliebig entschieden werden. Um die seitliche Stützqualität zusätzlich zu verbessern, sind die mindestens 2 Wadengurtträger (2), zum Anbringen von mindestens einem Wadengurt (3) oder/und Wadenpolster (7) oder/und
Wadenfixiergurt (6) oder/und sonstigem anschmiegendem Material,
besser flächig auszuführen, sodass diese Flächen dann möglichst flach, seitlich am Bein oder Wade anliegend, auftretende Kippkräfte möglichst druckstellenlos abfangen können. Der Wadenfixiergurt (6) kann auch als Ratschen- oder eine sonstige Verschlussart ausgeführt sein. Der Vorteil eines anschmiegsamen Kontaktteiles zur Wade oder Beines ist, dass dieser sich jeder Wadenform optimal anschmiegt und somit keine unangenehmen Druckstellen am Bein oder an der Wade des Nutzers bildet. Das kann ein Gurt, oder/und Polster oder sonstiges anschmiegsames Material sein. Ein Gurt oder ähnliches ist gewichtsmäßig meistens auch immer leichter als eine Wadenschale oder/und Verschlussteile aus festem Material. Die seitliche Stützfunktion wird über die Wadengurtträger (2) am Stützkörper (1) hervorragend gewährleistet. Der Wadengurt (3) oder/und Wadenpolster (7) kann an die Wadengurtträger (2) sowohl gesteckt oder/und geklettet, geschraubt, genietet, geklebt geklemmt, im Wadenpolster (7) integriert, geschweißt oder mit Hilfe einer sonstigen Montagemethode angebracht werden. Damit der Wadenpolster (7) auch tatsächlich das Bein bzw. Wade spielfrei und trotzdem druckstellenlos umklammert, ist es vorteilhaft, wenn die Wadengurtträger (2), oder/und der obere Bereich des Stützkörpers (1)- in Folge kurz “Wadengurtträger (2)“ -, in ihrer Position und Neigung veränderbar sind. Mit der Positionsanpassung der Wadengurtträger (2), kann auch die Xbzw. O-Beinstellung des Nutzers berücksichtigt und ausgeglichen werden. Da die Position und Neigung der Wadengurtträger (2), mit wenigen Handgriffen, der Bein- bzw. Wadenform entsprechend zurechtgebogen werden können, braucht in Folge der Wadenfixiergurt (6) nur noch leicht gespannt werden und der Nutzer genießt somit einen optimalen Halt, ohne unangenehme Druckstellen zu verspüren. Damit auch Scheuerstellen vermieden werden, ist es vorteilhaft, wenn die Wadenstützvorrichtung an einem Schuh (14), Sportgerät oder Bindung möglichst im Bereich
des Sprunggelenkes angelenkt ist oder wird.
(1) veränderbar sind, sodass die Wadengurtträger (2) an die Anatomie des Nutzers exakt angepasst werden können. Das Verändern der Position und Neigung der Wadengurtträger (2) kann anstatt Zurechtbiegen auch durch eine thermische Verformung oder
einer sonstigen Einstellmethode erfolgen.
An der Rückseite des Stützkörpers (1) können diverse Träger (8) an oder/und zwischen den Bauteilen des Stützkörpers (1) der Wadenstützvorrichtung, höhenverstellbar oder fix, montiert werden. Wenn der Stützkörper (1) der Wadenstützvorrichtung, bzw. die Wadenstützvorrichtung an der Rückseite über mindestens einen Träger (8) verfügt, besteht die Möglichkeit, dass der Träger (8) auch zugleich als Bremsbacke ausgeführt ist oder mindestens eine Bremsbacke (12) oder Bremsklotz (9) trägt. So kann beim Einsatz der Wadenstützvorrichtung auf Cross-Skates (16), Rollskier (17), Inlineskateschuh (18) oder/und Langlaufschuhen (19) die Wadenstützvorrichtung zum Bremsen, durch Zurückdrücken des oder
der Unterschenkel (s), genützt werden.
Damit die Wadenstützvorrichtung nicht nur eine seitliche Kippkraftstabilisierung übernimmt, sondern auch die Sprunggelenksbeweglichkeit einschränkt oder stabilisiert, kann am Träger (8) mit Hilfe von mindestens einem Wadenstützstabilisator (22), das Sprunggelenkgelenk (15) teilweise, zur Gänze, lösbar oder/und verstellbar stabilisiert werden. Das ist zweckmäßig, wenn die Wadenstützvorrichtung auf Alpinskier oder/und Tourenskier, oder sonstigen Skiähnlichen Geräten zum Einsatz kommt. Es ist auch denkbar, dass auf einem Schibindungsadapter (20), ähnlich einer Sohle eines Schischuhs,
eine Mittelbindung (23) und eine Vorderbindung (24), zum
FuRßRbereich verhindern.
Je nach Herstellungsmethode ist zu entscheiden, ob der Stützkörper (1) in 2 Hälften gefertigt wird und dann anschließend über diverse Verbindungsmethoden zu einem in sich stabilen Stützkörper (1) zusammengefügt werden oder dass der Stützkörper (1) gleich in einem Stück gefertigt wird. Ob die Wadengurtträger (2) dann auch gleich mit der Herstellung des Stützkörpers (1) oder deren Bauteile mitgefertigt wird oder erst separat angebaut werden oder wie die Wadengurtträger (2) ausgeführt sind, ist nicht relevant. Als Wadengurtträger (2) genügt zum Beispiel, jeweils auch nur ein Loch oder/und Schraube oder eine sonstige Verbindungsmöglichkeit zwischen dem
Stützkörper (1) und mindestens einem Wadenpolster (7).
Die Erfindung wird in Folge, bezugnehmend auf mehrere Ausführungsbeispiele, welche in den Figuren 1 bis 16 schematisch
dargestellt sind, weiter erläutert. Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Wadenstützvorrichtung in einer Explosionsdarstellung aus einer
perspektivischen Seitenansicht von schräg hinten.
Fig. 2 zeigt Fig. 1 im zusammengebauten Zustand
darin gestrichelt dargestelltes, Umformbeispiel.
Fig. 4 zeigt ebenfalls die Vorderansicht des Grundgerüstes einer erfindungsgemäßen Ausführung der Wadenstützvorrichtung und ein
weiteres, darin gestrichelt dargestelltes, Umformbeispiel.
Fig. 5 zeigt die Beine eines Nutzers in Schuhen (14) von hinten,
mit und ohne Wadenstützvorrichtung.
Fig. 6 zeigt die Vorderansicht des Grundgerüstes eines weiteren
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9 zeigen nur das Grundgerüst der Wadenstützvorrichtung in weiteren erfindungsgemäßen Optionen,
aus einer perspektivischen Seitenansicht von schräg hinten.
Fig. 10 Zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Wadenstützvorrichtung an einem Cross-Skater (16) montiert, aus
der Seitenansicht.
Fig. 11 Zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Wadenstützvorrichtung an einem Rollski (17) montiert, aus der
Seitenansicht.
Fig. 12 Zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Wadenstützvorrichtung an einem Inlineskateschuh (18) montiert,
aus der Seitenansicht.
Fig. 13 Zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der
Wadenstützvorrichtung an einem Langlaufschuh (19) montiert, aus
der Seitenansicht.
Seitenansicht.
Fig. 15 Zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Wadenstützvorrichtung an einer Bindung montiert aus der
Seitenansicht.
Fig. 16 zeigt Fig. 15 in einer optionalen Einstellungsvariante.
Das Sprunggelenk des menschlichen Körpers ist zwar gegen Kippkräfte im Fußbereich belastbar, jedoch ist diese Belastbarkeit für gewisse Ansprüche, bei sportlichen Tätigkeiten oder auf Grund von Verletzungen oder sonstigen Beeinträchtigungen oft nicht ausreichend. Würde man das Sprunggelenk völlig Stabilisieren, würden die Vorteile der Sprunggelenkbeweglichkeit, um die quer zur Gehrichtung verlaufende Drehachse, ebenfalls unterbunden und somit für viele Tätigkeiten fehlen. Der Stützkörper 1 der Wadenstützvorrichtung und die mindestens 2 Wadengurtträger 2, übernehmen eine, zur Gehrichtung betrachtet, seitliche Stabilisierungsfunktion des Sprunggelenkgelenk 15. Dadurch wird der Fuß gegen Kippen an der
Wade oder dem Bein gestützt.
Je nach Art der Gurtschnalle 5 oder des Verschlusses des Wadenfixiergurtes 6, kann mindestens ein entsprechender Verschlusshaken 4 bei mindestens einem Wadengurtträger 2 angebracht sein. Vorteilhaft ist es, wenn der Wadengurt 3 an der Vorder- und Rückseite mindestens eine Klettfläche aufweist, und wenn dann auch der Wadenpolster 7 ebenfalls mit mindestens einer dazu passenden Klettfläche ausgestattet ist, kann der Wadenpolster 7 im Wadengurt 3 damit gut positioniert und fixiert werden. Idealer Weise wird der Wadenfixiergurt 6 an der
Rückseite des Wadengurtes angeklettet, so besteht zudem die
Keil an der Innenseite der Schuhsohle 13 könnte die Schuhneigung
ebenfalls entsprechend beeinflussen. Mit Innenseite ist jeweils die Seite der Schuhsohle 13 gemeint, wo sich der große Zeh befindet. Meistens werden bei Senkfußproblemen nur Schuheinlagen angeboten, die es dem bereits beeinträchtigten Sprunggelenk zwar bequemer machen, aber das Problem nicht
bekämpfen.
Es ist denkbar, dass der Stützkörper 1 jeweils nur an der Außenseite über nur ein Sprunggelenkgelenk 15 am jeweiligen Schuh 14, Sportgerät oder Bindung angelenkt ist. Diese LöÖsung spart zwar Platz zwischen den Füßen des Nutzers, ist jedoch erfahrungsgemäß im Verhältnis zur Stabilität nicht leichter, sondern eher sogar schwerer als ein beidseitiges
Sprunggelenkgelenk 15.
Ob die Wadengurtträger 2 vom Stützkörper 1 jeweils nach Oben oder/und nach Unten abstehen, Löcher aufweisen oder nicht, oder Jeweils oben und unten am Sützkörper 1 fixiert sind, oder/und lösbar oder fix montiert sind, ist irrelevant. Die Wadengurtträger 2 können auch am Wadengurt 3 oder/und Wadenpolster 7 montiert oder/und integriert sein. Der Wadengurt 3 kann auch zugleich als Wadenpolster 7 ausgeführt sein und der Wadenpolster 7 kann bei entsprechender Ausführung auch zugleich die Funktion der Wadengurtträger 2 übernehmen. Definitiv ausschlaggebend für die erfindungsgemäße Wadenstützvorrichtung ist, dass mindestens ein Wadenpolster 7, Jeweils nur über seitliche Aufnahmen, im Stützkörper 1 frei hängt und somit kann sich der Wadenpolster 7 im Stützkörper 1, der Bein- bzw. Wadenform ungehindert anschmiegen. Durch entsprechende Wadengurtträger 2 kann die seitliche Stützqualität zusätzlich
verbessert werden. Besonders auf Rollgeräten, wie Cross Skates 16, Rollskier 17,
Inlineskateschuh 18, oder dergleichen treten beim Benutzen, je
nach Standhöhe, mehr oder weniger seitliche Kippkräfte auf. Das
11718
gilt genauso auch für Schlittschuhe. Damit bei solchen Sportarten auch keine unnötigen seitlichen Drücke auf das Knie oder und Sprunggelenk wirken, ist es auch hier vorteilhaft, beim Anpassen der Wadenstützvorrichtung, die X- oder/und OBeinstellung des Nutzers zu berücksichtigen. Auf Skiern wiederum kann nur mit einem seitlich gut stützenden Schischuh oder Langlaufschuh 19, der entsprechende Druck auf die Kante gebracht werden. Ein Langlaufschuh 19 ist auch nur über das Zehengelenk 26 mit dem Schi verbunden. Daher ist es zudem vorteilhaft, wenn der Langlaufschuh 19 vom Sprunggelenkgelenk 15 bis zum Zehengelenk 26 möglichst verwindungssteif ausgeführt ist. Alle diese Einsatzbereiche bedürfen bei ihrer Ausübung einer möglichst guten seitlichen Stabilisierung des Fußes über das Sprunggelenkgelenkes 15 zum Bein oder/und Wade. Die optimale Abhilfe hierfür bietet die erfindungsgemäße
Wadenstützvorrichtung.
Speziell im Rollsport steigt das Bedürfnis, Rollgeräte mit normalen Freizeit- oder Straßenschuhen benutzen zu können. Die erfindungsgemäße Wadenstützvorrichtung bietet auch da hervorragende Voraussetzungen, damit das einwandfrei möglich ist. Die Wadenstützvorrichtung wird dazu am Sprunggelenkgelenk 15 an der Mittelbindung 23 angelenkt und sorgt so für die erforderliche Seitenstabilisierung der Beine zur Bindung für Freizeit- oder/und sonstigen Schuhen. Mit einer Vorderbindung 24, Fußgurte 21 und einem Fersengurt 25 kann dann in so eine Bindung, beinahe Jeder Schuh fixiert werden. Für Rollgeräte mit unterschiedlich großen Rollen wie Cross-Skates 16, mit Lufträder 10 und Rollskier 17, mit kleinen Rollen 11, braucht nur der Träger 8 entsprechend hoch oder niedrig ausgeführt sein. Die Position-Feineinstellung der Bremsbacke 12 kann über diverse Langlöcher, Stellschrauben, Flügelschrauben, Schnellspanner oder sonstige Stellelemente eingestellt werden. So kann dann mit der Bremsbacke 12, beim Bremsvorgang, das hintere Luftrad 10 oder
Rolle 11, durch Zurückdrücken des Unterschenkels gut erreicht
werden. Damit die Bremseinstellung dann für Beide Seiten exakt gleich eingestellt werden kann, ist eine Bremseinstellskala 26 am Stützkörper 1 sehr hilfreich. Dazu ist es zweckmäßig, dass dann der Träger 8 grell oder zumindest andersfärbig gefärbt ist als der Stützkörper 1, um dann die Position der Bremseinstellung
besser zu erkennen.
Die Wadenstützvorrichtung ist im Bereich des Sprunggelenkgelenkes 15, an einer quer zur Gehrichtung verlaufenden Gelenksachse frei beweglich. Wird die erfindungsgemäße Wadenstützvorrichtung an einem Schuh oder Schibindungsadapter 20, anstatt eines Schischu’ s verwendet, besteht jedoch die Möglichkeit, diese Beweglichkeit über einen Träger 8 oder/und Wadenstützstabilisator 22, abzustützen,
einzuschränken oder vollständig zu fixieren. Der Träger 8 kann je nach Bedarf beliebig ausgeführt sein. Wird
der Träger 8 für keine der bereits beschriebenen Zwecke
benötigt, kann dieser auch weggelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    . Wadenstützvorrichtung, die an einem Schuh, Sportgerät oder Bindung, an einer quer zur Gehrichtung verlaufenden Gelenksachse, nahe am oder im Bereich des Sprunggelenkgelenkes (15) angelenkt wird oder ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Wadenpolster 7, oder/und andere anschmiegsame Wadenfixierung, im Stützkörper (1), jeweils nur über die seitlich vorgesehenen Wadengurtträger (2), hängt oder/und gehängt wird.
    . Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Verbindungen zwischen mindestens einem Wadenpolster (7) und den Wadengurtträgern (2), lösbar ausgeführt sind.
    . Wadenstützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wadengurtträger (2) in ihrer Position und Neigung, veränderbar sind.
    . Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wadenstützvorrichtung an der Rückseite über mindestens einen Träger (8) verfügt.
    . Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Träger (8) am Stützkörper (1) der Wadenstützvorrichtung höhenverstellbar oder fix montiert ist, beziehungsweise sind.
    . Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) auch zugleich als Bremsbacke ausgeführt ist oder mindestens eine Bremsbacke (12) oder Bremsklotz (12c) trägt.
    . Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) mit Hilfe von mindestens einem Wadenstützstabilisator (22) das Sprunggelenkgelenk (15) teilweise, zur Gänze, lösbar
    oder/und verstellbar stabilisiert.
    9. Wadenstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) grell oder
    zumindest andersfärbig gefärbt ist als der Stützkörper (1).
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