AT52195B - Vorrichtung zur Reinigung von Paraffin durch Schwitzen. - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Paraffin durch Schwitzen.

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sweat
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Albrecht Von Groeling
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Albrecht Von Groeling
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  Vorrichtung zur Reinigung von Paraffin durch Schwitzen. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Reinigung von Paraffin durch Schwitzen, bei welcher Wasser als temperaturübertragendes Mittel verwendet wird. Das Wesen dieser Erfindung besteht darin, dass am oberen Teile der   Paraffinzellenw nde   Einrichtungen zur feinen Verteilung von Wasser vorgesehen sind, mittels welcher kaltes oder heisses Wasser zur Kühlung oder Beheizung der   Zellen wandungen ausfliessen   gelassen werden kann.

   Weiters ist für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung wesentlich, dass die Paraffinzellen derart ausgebildet sind, dass ein Siebboden am unteren Teil derselben hohl gelagert ist. auf welchem Kieselsteine oder dgl. ausgebreitet sind, zum Zwecke, die ausgeschwitzten Anteile des Paraffins bei ihrer Abwärtsbewegung in der Zelle selbst während des fortschreitenden Schwitzvorganges einer Filtration zu unterwerfen. 



   Auf der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Fig. 1 stellt eine vertikale zylindrische Schwitzzelle dar, auf deren Boden ein Sieb a hohl gelagert ist, auf welchem Kieselsteine oder dgl. b in mehreren Schichten eingelegt sind, die das Durchtreten von gröberen   Parafiinteilchen   nach den   Abzugskanälen   verhindern. Die Siebwände c können sowohl entlang des inneren, oder auch entlang des äusseren Zylinders bzw. sowohl entlang des inneren und äusseren Zylinders angeordnet sein und die ganze oder nur einen Teil der Höhe des Zylinders einnehmen. Gegebenenfalls sind die Siebwände wellenförmig ausgebildet, um ein gesichertes Abfliessen der C) le in allen Stadien der Schwitzung zu gewährleisten.

   Die Wasserkühlung ist nach Art eines Regenschauers gedacht, der von ringförmigen, innerhalb des Luftrohres und ausserhalb der Paraffinzellen angeordneten und giesskannenartigen, gelochten Rohren d aus erfolgt. 



  In den Fig. 3, 4 und 5 ist eine nach demselben Prinzip geformte Schwitztasche dargestellt, welche von oben nach unten sich konisch erweitert. Die Einwirkung des Wassers erfolgt hiebei gleichfalls in Form eines Sprühregens von oben nach unten vermittelst einer Rohrleitung e. Fig. 6 stellt eine gleichartige Tasche von rechteckigem Querschnitt und Fig. 7 eine derartige Tasche dar, welche von oben nach unten konvergiert. Fig. 8 zeigt die Anordnung der betreffenden Schwitztaschen in einem geschlossenen Kasten. Die Abkühlung erfolgt in diesem Falle mittels Luft-oder   mittels Wasserzuführung.   In ersterem Falle kann die Luftzufuhr unter Verwendung eines Ventilators geregelt werden, im zweiten Falle ist ebenfalls    Regenspravf von   oben nach unten wirkend vorgesehen.

   Am Grunde des Kastens sind die   Heizleitungen g   angeordnet, es kann jedoch auch mit Hilfe von direkt zugeführter heisser Luft oder heissem Wasser geschwitzt werden. Fig. 9 zeigt die Anordnung der geschilderten   Schwitztaschen   in   einer Schwitzkammer. Die Kühlung erfolgt mittels   
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 herabsetzt. Die Heizung geschieht von unten entweder mittels Heizleitung t, unter Einführung   von direktem Dampf   oder vorgewärmter Luft in die Kammer. Bei Benützung der Konstruktion der   Tuschcnschwitzer ist   man in der Lage, die aus den Filterpressen oder aus den Kaltpressen 
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 und mit der Schwitzung sofort begonnen werden kann. 



   Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird eine genaue Regelbarkeit des   Schwitzvorganges erreieht, indem sowohl   die Temperatur, als auch die Menge des Wassers, weiche zur Beheizung   bzw. Kühlung   der Paraffinzellen verwendet wird, genau eingestellt werden kann. 



  Durch die Vornahme der Filtrat ion während   des. Hchwitzvorganges wird   ein viel reineres und gleich-   massigeres   Produkt erhalten, als dies nach anderen Verfahren möglich ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Vorrichtung zur Reinigung von   Para Sin durch Schwitzen, wobei   Wasser als   temperaturüber-   tragendes Mittel verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Teile   der Parnninzellen-     wändeEmrichtungen zur   feinen Verteilung von Wasser vorgesehen sind, mittels welcher kaltes oder heisses Wasser zur Kühlung oder Beheizung der   Zellen wandungen ausfliessen   gelassen werden kann. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die hohle Lagerung eines Siebbodens in der Paraffinzelle, auf welchem Kieselsteine oder dgl. ausgebreitet sind, zum Zwecke, die ausgeschwitzten Anteile des Paraffins bei ihrer Abwärtsbewegung in der Zelle se) bst während des fortschreitenden Schwitzvorganges einer Filtration zu unterwerfen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT52195D 1908-04-24 1909-03-06 Vorrichtung zur Reinigung von Paraffin durch Schwitzen. AT52195B (de)

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