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Lohnregistrierapparat für mechanische Webstühle.
Die vorliegende Verbesserung des unter Patent Nr. 32608 geschützten Lohnregistrierapparates für mechanische Webstühle bezweckt eine leichtere Einstellung desselben auf einen anderen Lohnsatz. Das Aufbiegen der Kettenglieder oder Auswechseln der Zählkette bzw. das Auswechseln der Zählräder, welches nach Patent Nr. 32068 von Hand aus erfolgt, wird zufolge vorliegender Verbesserung durch Verschieben mehrerer Ubertragungsrädchen an entsprechenden Lohnsatzskalen ersetzt, wodurch das Abmontieren und Wiederzusammensetzen von Bestandteilen des Lohnregistrierapparates entfällt.
An Stelle der auswechselbaren Zählräder ist für jeden Stellenwert des Lohnsatzes eine
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ein verschiebbares Ubertragungsrädchen, welches mit demjenigen Rade der Lohnsatztrommel in Eingriff gebracht wird, dessen Zäbnezahl der Anzahl Einheiten des betreffenden Stellenwertes des Lohnsatzes gleich ist.
Als Beispiel sei ein dreistelliger Lohnsatz angenommen, etwa 13#5 Heller pro 1000 Schuss. ferner seien die Lohnsatztrommeln für den kleinsten, mittleren und höchsten Stellenwert des Lohnsatzes aufeinanderfolgend die Einer-, Zehner- und Hundertertrommel genannt ; dann ist das Ubertragungsrädchen auf der Einertrommel mit dem Rade mit 5 Zähnen, das übertragung- rädchen auf der Zehnertrommel mit dem Rade mit 3 Zähnen und das Übertragungsrädchen auf der Hundertertrommel mit dem Rade mit 1 Zahn in Eingriff zu bringen. Diese Art der Übertragung von Zahnrädern mit verschiedenen Zähnezahlen ist an sich bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Von anderen mit diesen Elementen arbeitenden Registrierapparaten, Rechenmaschinen und dgl. unterscheidet sich die vorliegende Verbesserung des nach Patent Nr. 32608 geschützten Lohnregistrierapparates dadurch, dass die einzelnen Lobnsatztrommeln einzeln in einem dem Lohnsatze entsprechenden Übersetzungsverhältnisse angetrieben werden, so dass für eine Lohn-
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räder zu den einzelnen Lohnsatztrommeln so angeordnet, dass ihre Schaltzähne gegeneinander versetzt sind, so dass sie bei einer Umdrehung der Schalträder nacheinander und nicht gleich- zeitig zur. Wirkung gelangen.
Ausserdem bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Kombination des Lohreigistrier-
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trommel und von der Hundertertrommel auf die Hunderterzifferscheibe der Lohnanzeigetrommel unmittelbar übertragen wird.
Die Fig. 3 und 4 stellen in Längs- und Querschnitt eine Ausführungsform vor. in welcher sämtliche Übertragungsrädchen nur auf die Einerzifferscheibe der Lohnanzeigetrommel wirken.
Zu diesem Zwecke werden die Lohnsatztrommeln in einem dem Stellenwerte des Lohnsatzes entsprechenden Übersetzungsverhältnisse angetrieben. Es kommen nämlich bei dem angenommenen Lohnsatz auf 1000 Schuss 13#5 Schaltungen auf die Einerzifferscheibe der Lohnanzeige- trommel. Zerlegen wir den Lohnsatz in 10 + 3 + 0#5 Einheiten, so ergibt dies 10 Schaltungen pro 1000 Schuss oder l Schaltung pro 100 Schuss ; ferner 3 Schaltungen pro 1000 Schuss, welche : s solche verbleiben, da sie die Zahl 9 nicht übersteigen ; endlich 0'5 Schaltungen pro 1000 Schuss oder 5 Schaltungen pro 10000 Schuss.
Allgemein erfordert daher die höchste Stelle des Lohn- satzes () bis 9 Schaltungen pro 100 Schuss,weshalb die betreffende Lohnsatztrommel (Hunderter-
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Die Fig. 5 und 6 stellen im Längs-und Querschnitt eine Ausführungsform vor, in welcher die Lohnsatztrommeln wie in den Fig. 3 und 4 angetrieben werden, jedoch die Übertragungs-
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in dieser Ausführungsform die Kombination mit einem Schusszähler und einer selbsttätigen Nullstellung der Lohnanzeigetrommel dargestellt.
In den Fig. 1 und 2 ist das Rad 1 auf der Achse I dasjenige Rad, welches von der Achse des Musterzylinders im Verhältnisse 6 : 10 angetrieben wird, also für 10 Schuss-für die Lohnverrechnung nach Metern für 0#1 m - eine Umdrehung macht. Durch die Räder 2. 3, 4, Klinke j im Rade 4, Nasenscheibe 6 auf dem Rade x, welches mit der Achse I verbolzt ist, wird letztere
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Verbindung der Räder 4 und x durch die Klinke 5 und die Nasenscheibe 6 dient dazu, um das Rückwärtsdrehen des Musterzylinders (Riffelbaumes) unschädlich zu machen, indem in diesem Falle die Mitnahme erst dann wieder erfolgt, wenn soviel vorwärtsgewebt worden ist, als vorher zurückgenommen wurde. Im vorliegenden Falle kann das Zurücknehmen 100 Schuss (1 m) betragen.
Von dem Rade x erfolgt die Mitnahme der Hundertertrommel Th durch die Räder 7 und 8, von y die Mitnahme der Zehnertrommel Tz durch die Räder 7 und 10. von z die Mitnahme der Einertrommel Te durch die Räder 11 und 12 gemeinschaftlich für 1000 Schuss (10 M) einmal.
Von der Hundertertrommel Th erfolgt die Übertragung durch das verschiebbare Rädchen u,
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scheiben der nächst hoheren Zahlenordnung in bereits bekannter Weise bewirken.
In den Fig. 3 und 4 ist das Rad 22 das pro 10 Schuss (O'l ? n) eine Umdrehung machende Rad, welches durch die Klinke 23 und Nasenscheibe 24 das Rad 25 mit den Schaltzähnen
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zähnen y und 27 mit den Schaltzähnen z verbolzt ; durch das Triebräderwerk 28 wird die Einertrommel Te für 10000 Schuss (10 m). durch das Triebräderwerk 29 wird die Zehnertrommel T, für 1000 Schuss (1 m) und durch das Triebräderwerk 30 wird die Hundertertrommel Th für 100 Schuss (0#1 m) einmal umgedreht. Die Zähne x, y und z sind um 0#3 m des Umfanges gegen-
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erfolgt.
Zur Übertragung auf die Lohnanzeigetrommel dienen die drei Übertragungsachsen VIII.
IX und X ; von den Lohnsatztrommeln werden die verschiebbaren Räder'37 angetrieben, welche die Scheiben 32 mit den Klinken 33 mitnehmen ; die Klinken 33 nehmen die mit den übertragung-
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zifferscheibe der Lohnanzeigetrommel übertragen wird, während die Fortrückung auf die Zifferscheiben der nachst höheren Zahlenordnung durch ein Triebräderwerk 39 in bekannter Weise erfolgt.
Die die Klinken 33 tragenden Scheiben 32 stehen durch eine verzahnte Nabe mit den unter der Wirkung von Federn. 37 stehenden Kronpnrädern 36 in Verbindung und werden durch dieselben nach erfolgter Schaltung gesperrt (in Fig. 4 ist die Übertragungsanordnung nur einmal dargestellt).
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um 0#3 des Umfanges gegeneinander versetzt sind, wodurch die Nacheinanderschaltung der Lohnsatztrommeln Te, Tz und Th in einem Zeitabstande von 3 Schuss (0'03 m) erfolgt. Der
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. der Zahnsegmente 56 ragenden konzentrischen Kreis 64 (in der Verlängerung strichpunktiert dargestellt).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lohnregistrierapparat für mechanische Webstühle nach Patent r 32608, dadurch gekennzeichnet. dass für jeden Stellenwert des Lohnsatzes je eine auf gemeinschaftlicher Achse lose sitzenden Lohnsatztrommel (Te. Tz, Th) vorhanden ist, welche Lohnsatztrommeln einzeln von einer Achse angetrieben werden, die für einen aliqunten Teil der Arbeitseinheit (1000 Schuss
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zähnen trägt.