AT51680B - Verfahren zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen.

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  Verfahren zum   Anlassen   von Verbrennungskraftmaschinen. 



   Bei Verbrennungskraftmaschinen, die durch Verdichtung reiner Luft im Arbeitszylinder mit Selbstzündung arbeiten und bei denen der flüssige Brennstoff mittels Druckluft durch eine   Zerstäubungsdüse   in den Zylinder getrieben wird, kann man unter Ersparnis eines besonderen absperrbaren   Hochdruckvorratsbehälters   die Einspritzluft unmittelbar vom Hochdruckzylinder des   Luftkompreesors   aus zur   Düse   führen. Bei diesem vereinfachten Einspritzverfahren ergibt sich jedoch der   Übelstand, dass   die Maschine beim Ingangsetzen schon eine beträchtliche Anzahl von Umdrehungen ausgeführt haben muss, bis der Hochdruckzylinder des Kompressors hochgespannte Luft fördert und die Einspritzung beginnen kann.

   Der Grund hiefür liegt darin, dass während des Stillstandes der Maschine der zwischen dem Niederdruckzylinder und dem Hochdruckzylinder des Kompressors eingeschaltete Zwischenkühler die für die   Hocbdruckstufe   benötigte Eintrittsspannung nicht hält, da er nicht mit Hochdruckniederschraubventilen, sondern nur durch die Arbeitsventile der Kompressorzylinder abgeschlossen und mit Flanschen abgedichtet ist. Die Maschine muss somit beim Ingangsetzen solange mit Druckluft ohne Verbrennung betrieben werden, bis der Zwischenkühler auf Spannung gebracht ist und der Hochdruckzylinder infolgedessen Einspritzluft mit so hoher Spannung, als zum Überwinden des Kompressionsdruckes im Arbeitszylinder und zum Zerstäuben nötig ist, fördern kann. 



   Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand und ermöglicht dadurch, den   Anlassbetrieb   mit Druckluft (ohne Verbrennung) auf eine kleine Zeit zu beschränken. Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, dass   der Zwischenkühler   vor dem Anlassen der Maschine durch Auf-   füllung   mit Druckluft aus dem   Anlassvorratsbehälter,   der 10 bis 15 Atm. Spannung enthält, auf Betriebsspannung gebracht wird, so dass die unmittelbare Einspritzung vom Hochdruckzylinder aus schon beim Beginn des Anlassens erfolgt. 



   Auf der Zeichnung ist das Verfahren in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht. An der Verbrennungskraftmaschine a ist der zweistufige Kompressor b angebracht, dessen Kolben von der Kurbelwelle aus betätigt werden. Die Druckleitung c der Niederdruckstufe führt zum Zwischenkühler d, von dem die gekühlte Luft durch die Leitung e der Hoch- druckstufe zuströmt. Die Druckleitung f der Hochdruckstufe führt die hochgespannte Luft 
 EMI1.1 
 



  Er ist durch die Leitung t mit dem Luftdruckanlassventil l verbunden. Von dem Behälter h führt eine Leitung   111   zum   Zwischenkühler   d, die durch ein Niederschraubventil n absperrbar ist. Wenn die Maschine nach einer Betriebspause wieder angelassen werden soll, so öffnet 
 EMI1.2 
   Zwischenkühler   und die   Leitung w hindurch bewirkt werden.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen, die durch Verdichtung reiner Luft im Arbeitszylinder und Einstäuben des flüssigen Brennstoffes mittels höher gespannter Gase (Druckluft) arbeiten und bei denen der Brennstoff unter Vermeidung eines absperrbaren EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT51680D 1910-07-26 1911-06-19 Verfahren zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen. AT51680B (de)

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