AT516332A2 - Montagesatz zum Aufnehmen einer Scheibe und Installation mit einer montierten Scheibe - Google Patents

Montagesatz zum Aufnehmen einer Scheibe und Installation mit einer montierten Scheibe Download PDF

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AT516332A2
AT516332A2 ATA644/2015A AT6442015A AT516332A2 AT 516332 A2 AT516332 A2 AT 516332A2 AT 6442015 A AT6442015 A AT 6442015A AT 516332 A2 AT516332 A2 AT 516332A2
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Hans Schacher
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Rivaplan Ag
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Nassraurn-Installation mit einer Platte oder Scheibe (30), die in einem Boden und/oder in einer Wand befestigt ist, wobei die Nassraurn-Installation im Bereich des Bodens und/oder der Wand eine Schiene (1) umfasst, die aus einem ersten Profil (1.1) und einem zweiten Profil (1.2) zusammengesetzt ist. Es kommen Befestigungsmittel (5) zum Einsatz, um das zweite Profil (1.2) mit dem ersten Profil (1.1) verbinden. Die Schiene (1) weist zwischen einem Teil des ersten Profils (1.1) und einem Teil des zweiten Profils (1.2) eine Längstasche (2) auf, in der eine Kante der Platte oder Scheibe (30) sitzt.

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Montagesatz zum Aufnehmeneiner Scheibe, z.B. einer Duschtrennwand, und eine Nassraum-Installation mit einer entsprechend montierten Scheibe.
Es werden vermehrt Duschen gebaut, die keine Duschwanne mehrerfordern. Diese Art von Duschen ist besonders bevorzugt, dader Bodenbelag des Badezimmers scheinbar nahtlos in denDuschbodenbereich übergehen kann. Ein weiterer Vorteil liegtdarin, dass die Duschen keinerlei Stufen oder dergleichenaufweisen, die zum Betreten der Dusche überwunden werdenmüssen. Daher werden solche Duschen auch als barrierefreieDuschen bezeichnet.
Durch das Einbauen eines Gefälles ergibt sich typischerweisemindestens auf einer Seite der Dusche eine kleine keilförmigeStufe. Für Estrichleger ist es relativ schwierig einenentsprechenden Duschbodenbereich mit genau vorgegebenemGefälle zu realisieren. Das Gefälle beträgt typischerweise1,5%. Die erwähnte keilförmige Stufe, deren untere Längskanteentsprechend eine Steigung von auch nur 1,5% aufweist und diean einem Ende auf "Null" ausläuft, ist in der Realisierungsehr anspruchsvoll. Neben den rein optischen Aspekten kannsich bei einem "unsauberen" Abschluss die Gefahr derSchimmelbildung oder des Eindringens von Wasser in den Bereichunterhalb des Bodenbelags ergeben.
Oft wird im Bereich einer solchen keilförmigen Stufe eineTrennwand 30 in Form einer Glasscheibe montiert, wie in Fig. 1beispielhaft gezeigt. Dabei gibt es beispielsweiseKonstellationen, bei denen die Trennwand 30 eine Länge LI hat,die kürzer ist als die Länge L2 der eigentlichen keilförmigenStufe. Um eine saubere und stabile Befestigung der Trennwand30 zu ermöglichen, sollte ein Montagemittel zum Einsatz kommen, das die Trennwand 30 über die gesamte Länge LIaufnimmt und hält und das die keilförmige Stufe sauberabdeckt. Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei anderen Stufen. Vorallem im Sanitär- oder Nassbereich besteht daher ein Bedarffür einfach zu handhabende, stabile, sauber und optischansprechende Lösungen zum Herstellen eines Wand- und/oderBodenabschlusses für eine Trennwand.
Immer mehr Bäder und vor allem Duschen werden individuell nachden Vorgaben eines Architekten oder eines Bauherren entworfenund realisiert. Es ergibt sich auch daher ein Bedarf fürLösungen, die ideal an die jeweilige Situation vor Ortanpassbar sind.
Es stellt sich daher die Aufgabe einen entsprechendenMontagesatz zu entwickeln, der einfach in der Herstellung undflexibel in der Montage ist. Der Montagesatz soll eineTrennwand (im Folgenden generell als Platte oder Scheibebezeichnet) entlang einer Kante äufnehmen und fest halten. DerMontagesatz soll sich für das Herstellen eines Wand- und/oderBodenabschlusses eignen.
Gemäß Erfindung wird ein Montagesatz bereitgestellt, dessenMerkmale dem Patentanspruch 1 zu entnehmen sind.
Außerdem wird eine Dusche oder ein anderer Sanitär- oderNassbereich mit mindestens einem solchen Montagesatzbereitgestellt, deren Details dem Patentanspruch 10 zuentnehmen sind.
Bevorzugte Ausführungsformen sind den jeweiligen
Unteransprüchen zu entnehmen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im
Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer erstenDusche gemäß Erfindung nach der Montage einerSchiene samt Glastrennwand;
Fig. 2A zeigt eine stark vereinfachte perspektivischeAnsicht einer Schiene gemäß Erfindung in einerersten Konstellation;
Fig. 2B zeigt eine stark vereinfachte perspektivischeAnsicht einer Schiene gemäß Erfindung in einerzweiten Konstellation;
Fig. 3A zeigt eine perspektivische Ansicht zweier beispielhafter Schienenabschnitte gemäß Erfindung;
Fig. 3B zeigt eine vergrößerte Seitenansicht des rechts inFig. 3A gezeigten Schienenabschnitts;
Fig. 3C zeigt eine erste Drehstellung eines Drehknopfs, derin Fig. 3B zum Einsatz kommt,
Fig. 3D zeigt eine zweite Drehstellung des Drehknopfs nachFig. 3C,
Fig. 3E zeigt eine schematisierte Ansicht des rechts in Fig.3A gezeigten Schienenabschnitts im eingebautenZustand, wobei im gezeigten Moment eine Scheibe indie Schiene eingebracht wird;
Fig. 3F zeigt eine schematisierte Schnittansicht der beidenSchienenabschnitte nach Fig. 3A, wobei der Schnittentlang der Längsrichtung durch eine Längstasche derSchienenabschnitte verläuft;
Fig. 4A zeigt eine Perspektivansicht eines beispielhaftenKlemmelements der Erfindung;
Fig. 4B zeigt eine Schnittansicht eines weiteren beispiel¬haften Schienenelements mit einem Klemmelement nachFig. 4A;
Fig. 4C zeigt eine Perspektivansicht eines Abschnitts des
Schienenelements der Fig. 4B, wobei das Klemmelementnach Fig. 4A in drei verschiedenen Montagezuständengezeigt ist;
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Längenabschnitts einer weiteren Schiene gemäßErfindung von schräg oben, wobei ein Teil derzweiten Schiene weggebrochen wurde, um einbeispielhaftes Befestigungsmittel der Erfindungsichtbar zu machen;
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Längenabschnitts von zwei Profile einer weiterenSchiene gemäß Erfindung von oben;
Fig. 7A zeigt eine schematisierte Seitenansicht einer weiteren Schiene der Erfindung, wobei eine erstelichte Weite vorgegeben ist;
Fig. 7B zeigt eine schematisierte Seitenansicht der Schienenach Fig. 7A, wobei durch Umdrehen des zweitenProfils eine zweite lichte Weite vorgegeben ist, diekleiner ist als die erste lichte Weite;
Fig. 8 zeigt eine Horizontalansicht einer Schiene derErfindung, die im Bereich eines Gebäudeecksangebracht ist, um als Wandbefestigung für eineScheibe zu dienen;
Fig. 9A zeigt eine schematisierte Draufsicht einer
Raumnische, die als Dusche mit Duschenrinne undScheibe ausgestattet ist;
Fig. 9B zeigt eine schematisierte Perspektivansicht eines zweiten Profils einer weiteren zweiteiligen Schiene,das zusammen mit einem ersten Profil nach Fig. 9Dzum Einbau in einer Raumnische der Fig. 9A geeignetist;
Fig. 9C zeigt eine schematisierte Perspektivansicht deszweiten Profils der Fig. 9B, wobei dieses Profilumgedreht wurde;
Fig. 9D zeigt eine schematisierte Perspektivansicht des ersten Profils einer weiteren zweiteiligen Schiene,wobei das zweite Profil in der Orientierung nachFig. 9B oder in der Orientierung nach Fig. 9C mitdem ersten Profil verbunden werden kann, um so eineTasche zu bilden;
Fig. 10 zeigt linker Hand ein separates Klemmelement mit zwei Laschen im flachen Zustand und rechter Hand dasKlemmelement nach dem Hochbiegen der beiden Laschen.
Im Folgenden werden einige der Begriffe erläutert, die hierVerwendung finden. Es geht hier um einen Montagesatz 50, dermehrere Elemente umfasst, die zum Herstellen eines länglichenWand- und/oder Bodenanschlusses für eine Scheibe 30 dienen.
Die Begriffe Platte oder Scheibe 30 werden für dünne, flächigeElemente verwendet, die zum Beispiel als Abtrennung,
Trennwand, Spritzschutz, Sichtschutz und dergleichen dienenkönnen. Bei der Platte oder Scheibe 30 kann es sich zumBeispiel um eine Glas- oder Kunststoffscheibe handeln, wie sietypischerweise im Bereich von Duschen eingesetzt wird.
Im Folgenden wird für die entsprechenden Profile, die Teil desMontagesatzes 50 sind, zum Teil der Begriff Schiene 1verwendet.
Als Bodenanschluss wird der Übergang zwischen einer solchenPlatte oder Scheibe 30 und einem Bodenabschnitt (z.B. derBoden 12 in Fig. 1) bezeichnet. Im Bereich eines solchenAnschlusses wird die Platte oder Scheibe 30 nicht einfach aufden Bodenbelag aufgesetzt, sondern eine Horizontal(unter)kante31 der Platte oder Scheibe 30 wird ein Stück weit in dem Boden12 aufgenommen. Zu diesem Zweck wird gemäß Erfindung einerster Abschnitt der Schiene 1 in den Aufbau des Bodens 12integriert. Ein zweites Profil der Schiene 1 wird auf demersten Abschnitt befestigt, um eine horizontal verlaufendeTasche 2 zu bilden. Nach dem Aufnehmen der Platte oder Scheibe30 in der Tasche 2 einer (vor-)montierten Schiene 1 sitzt dieHorizontal(unter)kante 31 der Platte oder Scheibe 30 ein Stückweit in dem Boden 12 oder in dem Bodenbelag (zum Beispiel indem Fliesenspiegel).
Das Prinzip der Erfindung kann auch zum Herstellen einesWandanschlusses eingesetzt werden. Als Wandanschluss wird derÜbergang zwischen einer solchen Platte oder Scheibe 30 undeinem Wandabschnitt (z.B. der Wand 20 in Fig. 1 oder derGebäudeecke in Fig. 8) bezeichnet. Im Bereich eines solchenAnschlusses wird die Platte oder Scheibe 30 nicht einfach aufden Wandbelag aufgesetzt, sondern eine Vertikalkante 32 derPlatte oder Scheibe 30 wird ein Stück weit in der Wand 20aufgenommen. Zu diesem Zweck kann ein Winkelprofil 16 entlangeiner Gebäudeecke befestigt werden. Zu diesem Zweck kann dasWinkelprofil 16 mit Ausnehmungen (z.B. in Form einer Lochung)versehen sein, damit es in den Wandputz (nicht in Fig. 8gezeigt) integriert werden kann. Ein erster Abschnitt 1.1 derSchiene 1 kann an dem Winkelprofil 16 befestigt werden. Zudiesem Zweck kann/können beispielsweise Befestigungsmittel 5eingesetzt werden, wie hierin im Zusammenhang mit anderenAusführungsformen beschrieben. In Fig. 8 ist ein
Befestigungsmittel 5 in stark schematisierter Formdargestellt. Ein zweites Profil 1.2 der Schiene 1 wird an demersten Abschnitt 1.1 befestigt (beispielsweise auch mitBefestigungsmitteln 5), um eine vertikal verlaufende Tasche 2zu bilden, oder das erste und das zweite Profil 1.1, 1.2 derSchiene 1 sind bereits beim Anliefern miteinander verbunden.Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind das erste und daszweite Profil 1.1, 1.2 durch Punktschweißen miteinanderverbunden, wie in Fig. 8 durch einen Schweißpunkt 17dargestellt. Nach dem Aufnehmen der Platte oder Scheibe 30 inder Tasche 2 einer (vor-) montierten Schiene 1 sitzt dieVertikalkante 32 der Platte oder Scheibe 30 ein Stück weit inder Wand 20 oder in dem Wandbelag (zum Beispiel in demFliesenspiegel).
Fig. 1 wurde bereits eingangs beschrieben. Im Folgenden werdenerfindungsgemäße Details der Fig. 1 erläutert. Gezeigt isteine Schiene 1 mit der ein Bodenanschluss für eine Scheibe 30erstellt wurde. Zwei Profile 1.1 und 1.2 (siehe z.B. Fig. 2A)sind so miteinander verbunden, dass sich eine Längstasche 2(siehe z.B. Fig. 2A) ergibt. Die Horizontalkante 31 (auchUnterkante genannt) der Scheibe 30 sitzt über die gesamteLänge LI in dieser Längstasche 2 und gibt der Scheibe 30 damitden erforderlichen Halt. Die Scheibe 30 weist in Fig. 1 an derWand 20 eine übliche Silikonfuge auf, die jedoch in Fig. 1nicht zu erkennen ist.
Da der Bodenbereich 11 der Dusche 10 zur Wand 20 hin geneigtist, um Wasser einer Duschenrinne 15 oder einer anderenAblaufstelle zuzuführen, entsteht im Übergangsbereich desschrägen Bodenbereichs 11 und des horizontalen Bodens 12 einekeilförmige Kante oder Stufe.
Die Schiene 1 der Erfindung kann bei allen Ausführungsformen,die entlang einer solchen keilförmigen Stufe verlaufen, einekeilförmige Sichtwange umfassen. Die Schiene 1 kann bei allenAusführungsformen, die entlang einer rechteckigen Stufe (z.B.eine Treppenstufe) verlaufen, eine rechteckige Sichtwangeumfassen. Es sind aber auch Schienen 1 möglich, die einenAbschnitt mit einer keilförmigen Sichtwange und einenAbschnitt mit einer rechteckigen Sichtwange umfassen. Es sindaber auch Schienen 1 möglich, die keine Sichtwange umfassen.
In den Fig. 2A und 2B sind in schematischen DarstellungenDetails einer Ausführungsform einer Schiene 1 gezeigt. Umdiese Darstellungen nicht zu überfrachten, wurde nur einkurzer Längenabschnitt der Schiene 1 gezeigt. Außerdem sinddie Befestigungsmittel 5, die es ermöglichen das zweite Profil 1.2 mit dem ersten Profil 1.1 zu verbinden, nicht gezeigt.
Auch ist im Zusammenhang mit diesen Figuren zu erwähnen, dassder Umriss einer beispielhaften keilförmigen Sichtwange 3.4(die zum Abdecken einer keilförmigen Stufenwange dient) nurschematisch gezeigt ist. In den Figuren 2A und 2B läuft dieSichtwange 3.4 nach links hin spitz zu.
In Fig. 2A ist zu erkennen, dass die Schiene 1, respektive derMontagesatz 50, der zum Erstellen einer Schiene 1 dient, einerstes Profil 1.1 umfasst, das hier zum Befestigen an einemBoden 12 ausgelegt ist. Die Schiene 1, respektive derMontagesatz 50, umfassen weiterhin ein zweites Profil 1.2,sowie Befestigungsmittel 5, die es ermöglichen das zweiteProfil 1.2 in Längsrichtung L des ersten Profils 1.1betrachtet mindestens an einer ersten Positionen mit demersten Profil 1.1 zu verbinden. In der gezeigten Konstellationsitzen die Vorderkanten des zweiten Profils 1.2 (in Fig. 2Alinks im Bild gezeigt) quasi bündig mit den Vorderkanten des ersten Profils 1.1. Es kann aber bei allen Ausführungsformenauch möglich sein das zweite Profil 1.2 in Längsrichtung Lbetrachtet weiter hinten am ersten Profil 1.1 zu befestigen(diese Längenfixierbarkeit ist optional). Diese Konstellationist in Fig. 2B gezeigt. Gegenüber der Position in Fig. 2Animmt in Fig. 2B das zweite Profil 1.2 gegenüber dem erstenProfil 1.1 eine Position ein, die um eine
Positionsverschiebung AL von der in Fig. 2A gezeigten Positionabweicht.
Je nach Ausführungsform der Erfindung, kann das erste Profil 1.1 nur an einer vorgegebenen Position mit dem zweiten Profil 1.2 verbunden werden (in diesem Fall ist die Längenpositionfest vorgegeben). Bevorzugt sind jedoch Ausführungsformen, beidenen mindestens zwei unterschiedliche (Längen-) Positionenzum Verbinden des ersten Profils 1.1 mit dem zweiten Profil 1.2 vorgegeben sind.
Die beiden miteinander verbundenen Profile 1.1, 1.2 bilden beiallen Ausführungsformen eine Längstasche 2 in der eineStirnseite einer Platte oder Scheibe 30 aufnehmbar ist. AlsStirnseite wird im hier gezeigten Beispiel die untereHorizontalkante der Scheibe 30 bezeichnet, die sich immontierten Zustand parallel zu der Längsrichtung L erstreckt.Die senkrecht stehende Vertikalkante 32 der Scheibe 30 kannfrei im Raum stehen, sie kann an einer Wand in eineridentischen oder in einer anderen Schiene sitzen, oder siekann parallel zu einer Wand verlaufen und dort z.B. mit einerSilikonfuge versehen sein.
Vorzugsweise hat das zweite Profil 1.2 bei allenAusführungsformen eine Gesamtlänge, die größer, kleiner odergleich lang ist wie die Länge L2 des ersten Profils 1.1.
Die Schiene 1 kann auch bei allen Ausführungsformen mehrerekurze zweite Profile 1.2 umfassen, die alle an verschiedenenLängenpositionen durch die Befestigungsmittel 5 mit dem erstenProfil 1.1. verbunden sind, um so eine Kante 31 oder 32 derScheibe 30 abschnittsweise aufzunehmen und zu halten.
Das zweite Profil 1.2 ist vorzugsweise bei allenAusführungsformen so ausgelegt, dass dessen Gesamtlängegekürzt werden kann, um so z.B. eine Längenanpassung an diekonkrete Einbausituation vornehmen zu können.
Fig. 3A zeigt eine perspektivische Ansicht der Längenabschnitte zweier weiterer Schienen 1, respektive zweierMontagesätze 50 gemäß Erfindung. Um die Befestigungsmittel 5zeigen zu können, wurde für Fig. 3A eine Transparentansichtgewählt. Der Aufbau der ersten und zweiten Profile 1.1 und 1.2ist ähnlich wie in den Figuren 2A und 2B.
In Fig. 3A sind an der linken und an der rechten Schiene 1zwei unterschiedliche Befestigungsmittel 5 gezeigt, wobei inden Profilen 1.1 und 1.2 beispielsweise entsprechende (Lang-)Löcher 8 vorhanden sein können, wie im Folgenden näherbeschrieben wird.
Fig. 3B zeigt eine vergrößerte Seitenansicht der in Fig. 3Aauf der rechten Seite gezeigten Schiene 1 und Fig. 3E zeigteine schematisierte Ansicht dieser Schiene 1 im eingebautenZustand.
In Fig. 3B ist ersichtlich, dass sich das beispielhaftgezeigte Befestigungsmittel· 5 durch die beiden überlappenden
Bodenplatten 3.1 und 4.1 hindurch erstreckt. Der überlappendeBereich wird im Folgenden als Überlappung Ü bezeichnet. Essind in diesen beiden überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1(Lang-)Löcher 8 vorhanden, die das Einstecken oder Einsetzeneines Drehknopfs oder (Dreh-)Clips 5.1 ermöglichen. DerDrehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 kann zum Beispiel zweiseitlich auskragende Stege oder Nasen haben (hier alsAuskragungen 5.2 bezeichnet), die am unteren Ende desDrehknopfs oder (Dreh-)Zapfens 5.1 sitzen und die sich inder Draufsicht auf den Zapfen 5.1 diametral gegenüberstehen,wie in Fig. 3C zu erkennen ist. Die Auskragungen 5.2 weisenvorzugsweise radial nach außen. Der Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 kann zum Beispiel auch einen Kopf 5.3 aufweisen,wie bei einer Schraube. Der Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1ist in einer ersten Drehposition (Fig. 3D) relativ schlank undkann so durch (Lang-)Löcher 8 der überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1 hindurch gesteckt werden. Die beiden Auskragungen 5.2weisen in der ersten Drehposition (Fig. 3D) in Längsrichtungder (Lang-)Löcher 8. Nach dem Einsetzen des Drehknopfs oder(Dreh-)Zapfens 5.1 in ein (Lang-)Loch 8, kann dieser um 90Grad um seine Zentralachse Z gedreht werden. Beim Drehen umdie Zentralachse Z gelangen die beiden Auskragungen 5.2 in diein Fig. 3B und Fig. 3C gezeigte Stellung. In dieser Stellunggreifen die Auskragungen 5.2 unter die Bodenplatte 3.1 undverbinden die beiden Profile 1.1 und 1.2.
Fig. 3E zeigt eine schematisierte Ansicht der rechten Schiene1 der Fig. 3A im eingebauten Zustand, wobei es um den Einbauder Schiene 1 im Bereich einer Treppen- oder Keilstufe geht.Links von der Schiene 1 hat der Boden ein tieferes Niveau NIals rechts davon. Das Niveau rechts von der Glasschiene 1 istmit N2 bezeichnet (wie auch in Fig. 1 und Fig. 8). In der Fig.3E werden folgende weitere Bezugszeichen verwendet: Fliesen 21.1, 21.2, Unterlagsboden 13, Horizontal(stufen)kante 22,Fliesenkleber oder -mörtel 23 und Flüssigabdichtung 24.
Ein unterer Abschnitt einer Scheibe 30 mit der Kante 31 ist inFig. 3E beim Einbringen in die Tasche 2 der Schiene 1 gezeigt.Das Einbringen der Scheibe 30 ist durch den Pfeil Pangedeutet.
Fig. 3F zeigt eine schematisierte Schnittansicht der beidenSchienen 1 nach Fig. 3A, wobei der Schnitt entlang derLängsrichtung L durch die Längstasche 2 der Schienen 1verläuft. Fig. 3F lässt erkennen, dass der Montagesatz 50 derErfindung vorzugsweise bei allen Ausführungsformen ein erstesProfil 1.1, ein zweites Profil 1.2 sowie einen Drehknopf oder(Dreh-)Zapfen 5.1 umfasst. Der Montagesatz 50 der Erfindungkann bei allen Ausführungsformen statt des Drehknopfs oder(Dreh-)Zapfens 5.1 ein Klemmelement 5.4 umfassen, wiebeispielsweise in Fig.3A und in Fig. 3F gezeigt. DerMontagesatz 50 der Erfindung kann bei allen Ausführungsformenauch Drehknöpfe oder (Dreh-)Zapfen 5.1 und Klemmelemente 5.4umfassen.
Fig. 4A zeigt eine Perspektivansicht eines Klemmelements 5.4der Erfindung, das zum Verbinden/Festklemmen zweier Profile 1.1, 1.2 ausgelegt ist. In Fig. 4B ist eine Schnittansichtdurch ein Schienenelement 1 gezeigt, bei dem ein zweitesProfil 1.2 mittels eines Klemmelements 5.4 der Fig. 4A miteinem ersten Profil verbunden ist. Um die beiden Profile 1.1, 1.2 miteinander verbinden zu können, weisen die Bodenplatte3.1 des ersten Profils 1.1 und die Bodenplatte 4.1 des zweitenProfils 1.2 Langlöcher 8 im Überlappungsbereich Ü auf (sieheFig. 4C).
In Fig. 4A ist zu erkennen, dass das Klemmelement 5.4 zweiGrundelemente oder -bereiche 5.6 und 5.7 umfasst. DerKopfbereich (auch einfach als Kopf 5.6 bezeichnet) weist zweiobere Auskragungen 5.5 und zwei untere Auskragungen 5.12 auf,die über einen Stamm 5.13 miteinander verbunden sind. Linkssitzt an dem Kopf 5.6 eine Lasche oder Feder 5.7, die hiermehrere Querrillen aufweist (hier vier Querrillen). DieQuerrillen sind vorgesehen, um die Lasche oder Feder 5.7flexibel bewegbar zu machen und/oder um das Klemmelement 5.4in einer dritten Montageposition festklemmen/verriegeln zukönnen.
In Fig. 4C ist von dem Profil 1.2 nur die Bodenplatte 4.1gezeigt. Die senkrechte Wandung 4.2 wurde entfernt, da dieseWandung 4.2 den Blick auf das Klemmelement 5.4 in den dreiunterschiedlichen Montagestellungen verstellen würde. Rechtskann man in Fig. 4C erkennen, dass das Langloch 8 zweirechteckige Bereiche umfasst. Der erste Bereich (in Fig. 4Crechts am Langloch 8) hat eine größere lichte Weite als derzweite Bereich (in Fig. 4C links am Langloch 8). Man kann inFig. 4C oberhalb des rechten Langlochs 8 das Klemmelement 5.4in einer ersten Montageposition (mit I. bezeichnet) erkennen.
Der Pfeil PI deutet an, dass das Klemmelement 5.4 abwärtsbewegt wird, um den Stamm 5.13 und die unteren Auskragungen5.12 in den weiteren Bereich des Langlochs 8 zu versenken. Inder zweiten Montageposition (mit II. bezeichnet) ist zuerkennen, dass das Klemmelement 5.4 nach links verschobenwird. Das Verschieben ist durch den Pfeil P2 angedeutet. BeimVerschieben greifen die unteren Auskragungen 5.12 unter dieBodenplatte 3.1, da das Langloch 8 hier eine geringere Weiteaufweist. Um das Verschieben einfach zu gestalten, können dieunteren Auskragungen 5.12 (wie in den Figuren 4A und 4C gezeigt) Abschrägungen aufweisen. Diese Abschrägungen sindoptional.
Durch das Verschieben P2 gelangt das Klemmelement 5.4 in diein Fig. 4C ganz links gezeigte Position (mit III. bezeichnet).In dieser Position III. kann die Lasche oder Feder 5.7einrasten, um das Klemmelement in der Position III. zu"verriegeln".
Ein solches Klemmelement 5.4 kann bei allen Ausführungsformenzum Einsatz kommen.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einesLängenabschnitts einer weiteren Schiene 1 gemäß Erfindung vonschräg oben, wobei hier ein erstes Profil 1.1 mit einemzweiten Profil 1.2 verbunden ist. Von dem zweiten Profil 1.2ist ein Teil einer senkrechten Wandung 4.2 weggebrochen, umein weiteres beispielhaftes Befestigungsmittel 5 sichtbar zumachen. Man sieht eine Lasche 5.14, die sich durch eineÖffnung 5.8 hindurch nach unten erstreckt und die unter dieBodenplatte 3.1 des ersten Profils 1.1 greift. Es handelt sichhier um eine Schiene 1, die zur Montage parallel zu einerkeilförmigen Stufe ausgelegt ist. Daher umfasst diese Schiene1 eine keilförmige Sichtwange 3.4. In Fig. 5 ist zu erkennen,dass die Unterkante 3.5 des erstens Profils 1.1 schrägverläuft und somit die keilförmige Sichtwange 3.4 begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 dient eine Kombination auseinem (Lang-)Loch 5.8 in den Bodenplatten 3.1 und 4.1 undeiner Lasche 5.14 der Bodenplatte 4.1 des zweiten Profils 1.2als Befestigungsmittel 5.
Die Lasche 5.14 kann ein Teil des zweiten Profils 1.2 sein(wie in Fig. 5 beispielhaft gezeigt), oder die Lasche 5.14kann ein Teil des ersten Profils 1.1 sein (wie in Fig. 6beispielhaft gezeigt), oder die Lasche 5.14 kann als separatesTeil (zum Beispiel in Form einer Klammer) ausgeführt sein. EinBeispiel eines solchen separaten Klemmelements 5.4 mit zweiLaschen 5.14 ist in Fig. 10 gezeigt. Links ist in Fig. 10 einausgelasertes Blechelement zu sehen, das als Klemmelement 5.4dient. Rechts erkannt man das Blechelement nach dem Hochbiegender beiden Laschen 5.14. Ein solches Blechelement kann beiallen Ausführungsformen als Befestigungsmittel 5 dienen.
Falls die Lasche 5.14 ein Teil des ersten Profils 1.1 oder deszweiten Profils 1.2 ist, so kann diese z.B. aus derBodenplatte 3.1 bzw. 4.1 ausgelasert und umgebogen sein.Vorzugsweise werden die Laschen 5.14 durch Laserbearbeitunghergestellt.
Vorzugsweise hat eine solche Lasche 5.7, 5.9, 5.14 bei allenAusführungsformen eine Klemm- und/oder Verriegelungswirkung,um die beiden überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1 festmiteinander zu verbinden.
Statt eine Lasche 5.14 am zweiten Profil 1.2 vorzusehen, kanneine Lasche 5.14 auch am ersten Profil 1.1 vorgesehen werden,wie nun anhand der Fig. 6 erläutert wird.
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht zweier Profile 1.1, 1.2 einer weiteren Schiene 1 gemäß Erfindung von oben. Es sindin Fig. 6 nur die Endstücke der beiden Profile 1.1, 1.2gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel befinden sich in derBodenplatte 3.1 zwei Laschen 5.9, die aus dem Blech derBodenplatte 3.1 ausgelasert wurden. Die beiden Laschen 5.9 sitzen im gezeigten Beispiel rechts und links am Rand einesgemeinsamen Loches 5.10. In der Bodenplatte 4.1 ist einkorrespondierendes Loch 5.11 vorgesehen. Wenn man das zweiteProfil 1.2 auf das erste Profil setzt, so erstrecken sich diebeiden Laschen 5.9 durch das Loch 5.11 hindurch. In einemnächsten Schritt kann man die linke Lasche 5.9 nach links unddie rechte Lasche 5.9 nach rechts biegen. Auf diese Weisekönnen die beiden Profile 1.1, 1.2 fest miteinander verbundenwerden. Die Laschen 5.9 dienen zusammen mit demkorrespondierenden Loch 5.11 als Befestigungsmittel 5.
Das erste Profil 1.1 umfasst vorzugsweise bei allenAusführungsformen eine Bodenplatte 3.1. Bei einer Bodenmontagesitzt diese Bodenplatte 3.1 (vertieft) im Boden 12 und beieiner Wandmontage sitzt diese Bodenplatte 3.1 (vertieft) inder Wand 20 (wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt).
Vorzugsweise umfasst die Bodenplatte 3.1 Ausnehmungen oderAussparungen, um eine innige Verbindung mit dem Boden oder derWand zu ermöglichen. Die Bodenplatte 3.1 kann aber bei allenAusführungsformen auch in anderer Art und Weise zumIntegrieren in einen Boden- oder Wandaufbau ausgelegt sein. Zudiesem Zweck kann die Boden-/Wandplatte 3.1 z.B.oberflächenbehandelt sein, damit das Überdecken mitFliesenmörtel, Kleber oder Flüssigabdichtung möglich ist.
Das erste Profil 1.1 umfasst vorzugsweise bei allenAusführungsformen eine senkrechte Wandung 3.2. In den Figuren2A und 2B hat das erste Profil 1.1 eine Form wie ein liegendes"T". In der Fig. 3A hat das erste Profil 1.1 eine Form, diesich wie folgt ergibt: die Boden-/Wandplatte 3.1 geht in einesenkrecht nach oben stehende Wandung 3.2 über. Diese Wandung 3.2 ist entlang einer oberen Kante 3.3 (auch Oberkante oder
Umbug genannt) um 180 Grad gebogen und geht in eine senkrechteWandung 3.4 über. Diese senkrechte Wandung 3.4 kann alsSichtwange dienen. Als Sichtwange kann hier die in Fig. 3Anicht sichtbare Seite der senkrechten Wandung 3.4 dienen.
Die Unterkante 3.5 der senkrechten Wandung 3.4 kann oberhalbdes Niveaus enden, das von der Bodenplatte 3.1 definiert wird,sie kann auf der Höhe des Niveaus der Bodenplatte 3.1 enden,oder sie kann unterhalb dieses Niveaus liegen, wie in Fig. 3Aanhand eines Beispiels gezeigt. Die Unterkante 3.5 kann - jenach Ausführungsform - gerade oder schräg verlaufen.
Das erste Profil 1.1 ist vorzugsweise bei allenAusführungsformen aus einem Blech geformt, wie beispielsweisein Fig. 3A gezeigt.
Das zweite Profil 1.2 umfasst vorzugsweise bei allenAusführungsformen eine Bodenplatte 4.1 (die quasi als Stellfußdient) und eine senkrechte Wandung 4.2. In den Figuren 2A und2B hat das zweite Profil 1.2 die Form eines spiegelverkehrtstehenden "L". In der Fig. 3A hat das zweite Profil 1.2 eineForm, die sich wie folgt ergibt: (von links nach rechts in
Fig. 3A) Bodenplatte 4.1, senkrechte Wandung 4.2, obere Kante 4.3 (auch Oberkante oder Umbug genannt) und senkrechte Wandung4.4.
Das erste Profil 1.1 kann bei allen Ausführungsformen auch dieForm haben, die in Fig. 9D gezeigt ist. In Kombination miteinem zweiten Profil 1.2 in der Orientierung nach Fig. 9B oderin der Orientierung nach Fig. 9C, kann man somit auch in einerin Fig. 9A gezeigten Einbausituation einen geeignete Lösungzum Befestigen der Scheibe 30 anbieten. In Fig. 9A ist eineEinbausituation gezeigt, bei der die Scheibe 30 länger ist als der Bereich des schrägen Duschbodens 11. Die unterschiedlichenBereiche sind in Fig. 9A mit Bl, B2 und B3 gekennzeichnet. Blbezeichnet den Bereich des schrägen Duschbodens 11, B2bezeichnet den Bereich des ebenen Bodens 12 und B3 bezeichnetden Durchgangsbereich des ebenen Bodens 12.
Das erste Profil 1.1 hat eine Gesamtlänge, die in etwa derGesamtlänge der Scheibe 30 entspricht. Im Bereich Bl desersten Profils 1.1 ist eine senkrechte Wandung 3.2 vorgesehen,die in die keilförmig verlaufende Sichtwange 3.4 übergeht (inFig. 9D gut zu erkennen). Im Bereich B2 hat das erste Profil 1.1 eine senkrechte Wandung 3.2, die als sogenannterParallelfortsatz dient. Es kommt hier vorzugsweise ein zweitesProfil 1.2 zum Einsatz, wie in den Figuren 9B und 9C gezeigt.Das zweite Profil 1.2 weist eine senkrechte Wandung 4.2 undeine Bodenplatte 4.1 über die Gesamtlänge Bl und B2 auf. Daszweite Profil 1.2 kann in einer Orientierung nach Fig. 9B oderin einer Orientierung nach Fig. 9C mit dem ersten Profil 1.1verbunden werden. Zum Verbinden können im ÜberlappungsbereichÜ die bereits erwähnten Befestigungsmittel 5 eingesetztwerden. In der Orientierung nach Fig. 9B ergibt sich eineTasche 2 mit einer lichten Weite, die größer ist als beiMontieren des Profils 1.2 in der Orientierung nach Fig. 9C.
Die horizontale Längstasche 2 erstreckt sich über die BereicheBl und B2. Es können (Lang-)Löcher 8 vorgesehen sein, durchdie man z.B. Befestigungselemente 5 der Fig. 10 stecken kann.
Die Bodenplatte 4.1 (die quasi als Stellfuß dient) weist beiallen Ausführungsformen entweder nach Innen (in RichtungLängstasche 2, wie in Fig. 3A gezeigt) oder nach Außen. D.h.sie kann sich in der Ansicht nach Fig. 3B nach linkserstrecken (Orientierung wie in Fig. 9C gezeigt) oder sie kann sich nach rechts erstrecken (Orientierung wie in Fig. 9Bgezeigt).
Das zweite Profil 1.2 ist vorzugsweise bei allenAusführungsformen aus einem Blech geformt, wie beispielsweisein Fig. 3A gezeigt.
Die Befestigungsmittel 5 können Teile des ersten Profils 1.1und/oder des zweiten Profils 1.2 sein, wie z.B. in den Figuren5 und 6 angedeutet, oder es können separate Befestigungsmittel5 zum Einsatz kommen, wie z.B. in den Figuren 3A - 3F, 4A - 4Cund 10 angedeutet.
Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allenAusführungsformen als komplementäre Befestigungsmittel 5ausgebildet, so dass ein erstes Element in ein entsprechendeszweites Element eingreift oder mit diesem mechanisch inWechselwirkung tritt.
Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allenAusführungsformen im überlappenden Bereich der Bodenplatten 3.1 und 4.1 angeordnet.
Die Befestigungsmittel 5 können bei allen AusführungsformenTeil eines oder beider Profile 1.1 und 1.2 sein, oder siekönnen bei allen Ausführungsformen separate Teile sein, diezum Einsetzen oder Verbinden mit einem oder mit beidenProfilen 1.1 und 1.2 ausgelegt sind.
Bei allen Ausführungsformen kann auch ein Klebstoff oderKlebestreifen als Befestigungsmittel 5 dienen.Ausführungsformen mit Klebstoff oder Klebestreifen haben denVorteil, dass keine Löcher oder Ausnehmungen in den
Bodenplatten 3.1, 4.1 vorgesehen sein müssen. Besondersgeeignet ist bei allen Ausführungsformen eine Kombination ausKlebstoff oder Klebestreifen und einem oder mehreren dermechanischen Befestigungsmittel 5.
Je nach Ausführungsform müssen die Befestigungsmittel 5 eineoder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllen bzw.
Befestigungsschritte ermöglichen: - das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1, bevor das erste Profil 1.1 in der Wand oder im Bodenverbaut wird, und/oder - das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1, nachdem das erste Profil 1.1 in der Wand oder im Bodenverbaut wurde, und/oder - das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1 an mindestens zwei unterschiedlichen Positionen inLängsrichtung L betrachtet, und/oder - das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1 an mindestens zwei unterschiedlichen Positionen inQuerrichtung (umso eine Weitenverstellbarkeit der lichtenWeite W der Tasche 2 zu ermöglichen) betrachtet, und/oder - das Sichern bzw. Verriegeln des zweiten Profils 1.2gegenüber dem ersten Profil 1.1, damit nach dem miteinanderVerbinden das zweite Profil 1.2 nicht mehr gegenüber demersten Profil 1.1 in Längsrichtung L verschoben werden kann.
Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allenAusführungsformen so ausgelegt, dass sie eine geringe Höhe(senkrecht zur Lage der Bodenplatte 3.1) beanspruchen, da dieBefestigungsmittel 5 ansonsten zu weit in den Innenraum derTasche 2 ragen und die Vertikalkante 32 oder die
Horizontalkante 31 der Platte oder Scheibe 30 nicht tief genugin der Tasche 2 aufgenommen werden kann.
Bei allen Ausführungsformen können die beiden Profile 1.1 und 1.2 sowie die Befestigungsmittel 5 auch so ausgelegt sein,dass zusätzlich zu der Längsverschiebbarkeit auch eineReduzierung oder Erweiterung der lichten Weite W der Tasche 2möglich ist. Die Weite W ist in Fig. 3A eingezeichnet, wobeidie Ausführungsform nach Fig. 3A keine Veränderung der lichtenWeite W ermöglicht.
Die Längsverschiebbarkeit kann bei allen Ausführungsformenstufenlos (z.B. durch den Einsatz von Langlöchern, die sich inLängsrichtung des/der Profile 1.1, 1.2 erstrecken) oder inStufen erfolgen.
Die Reduzierung oder Vergrößerung der lichten Weite W, fallsvorgesehen, kann bei allen Ausführungsformen stufenlos (z.B.durch den Einsatz von Langlöchern, die sich in quer zurLängsrichtung des/der Profile 1.1, 1.2 erstrecken) oder inStufen erfolgen.
In den Figuren 7A und 7B ist eine Ausführungsform einerSchiene 1 gezeigt, bei der durch Umdrehen des zweiten Profils 1.2 die lichte Weite W verstellt werden kann. In Fig. 7A istdas zweite Profil 1.2 so auf dem ersten Profil 1.1 befestigt,dass die Bodenplatte 4.1 nach links weist. DerBefestigungspunkt der Befestigungsmittel 5 ist hier durch einDreieck symbolisiert. Die Position der Befestigungsmittel 5ist hier in Bezug zum ersten Profil 1.1 fest vorgegeben. Daherist auch in Fig. 7B die Position des Dreiecks dieselbe wie inFig. 7A. In Fig. 7A ergibt sich eine erste lichte Weite W1.Wenn man eine Glasscheibe 30 mit geringerer Dicke montieren will, so kann man durch das Umdrehen des zweiten Profils 1.2eine zweite lichte Weite W2 vorgeben, die kleiner ist als dieerste lichte Weite Wl.
Als Befestigungsmittel 5 eignen sich bei allenAusführungsformen auch Klammern oder Clips (wie z.B. in Fig.10 gezeigt).
Je nach Bedarf kommen rechtsseitige oder linksseitigeMontagesätze 30 zum Einsatz.
Als Materialien für die Profile 1.1 und/oder 1.2 eignen sichbesonders die folgenden: Metall (z.B. CNS oder Messing) undKunststoff.
Als Materialien für die verschiedenen Befestigungsmittel 5eignen sich besonders die folgenden: Metall (z.B. CNS oderMessing) und Kunststoff.
Im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausführungsformen sindin den Figuren 3A, 3B, 3E, 4B, 4C, 7A, 7B, 8 an den ProfilenAbschnitte mit Umbug gezeigt. Ein solcher Umbug ist bei allenAusführungsformen optional.
Bezugszeichenliste

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Montagesatz (50) zum Erstellen eines Wand- oderBodenanschlusses für eine Scheibe (30), der umfasst - ein erstes Profil (1.1), das zum parallelen Befestigenan einer Wand (20) oder einem Boden (12) ausgelegt ist, - ein zweites Profil (1.2), und - Befestigungsmittel (5), die es ermöglichen das zweiteProfil (1.2), in Längsrichtung (L) oder senkrecht zu derLängsrichtung (L) des ersten Profils (1.1) betrachtet,an verschiedenen Positionen mit dem ersten Profil (1.1)so zu verbinden, dass die beiden miteinander verbundenen Profile (1.1, 1.2) eineLängstasche (2) bilden in der eine Längskante (31, 32) derScheibe (30) aufnehmbar ist.
  2. 2. Montagesatz (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass das erste Profil (1.1) eine Bodenplatte (3.1) und einedazu senkrecht stehende Wandung (3.2) umfasst, und dadurchgekennzeichnet, dass das zweite Profil (1.2) eine Bodenplatte (4.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (4.2) umfasst,wobei zum Erstellen des Wand- oder Bodenanschlusses dieBodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) mit derBodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) in eine Überlappung(Ü) bringbar sind.
  3. 3. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Befestigungsmittel (5) zum Einsatz im Bereich derÜberlappung (Ü) ausgelegt sind.
  4. 4. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.14)an der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) und ein Loch (5.8) in der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1)umfassen.
  5. 5. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.9)an der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) und ein Loch(5.11) in der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2)umfassen.
  6. 6. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Befestigungsmittel (5) mindestens einen Drehknopfoder Clip (5.1) und sich mindestens teilweise deckende Löcherim Bereich der Überlappung (Ü) umfassen, wobei der Drehknopfoder Clip (5.1) zum Einsetzen oder Einklemmen in die sichteilweise deckenden Löcher und zum Verdrehen um eineZentralachse (Z) ausgelegt ist.
  7. 7. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Befestigungsmittel (5) mindestens ein Klemmelement(5.4) und sich mindestens teilweise deckende Löcher im Bereichder Überlappung (Ü) umfassen, wobei das Klemmelement (5.4) zumEinsetzen oder Einklemmen in die sich teilweise deckendenLöcher ausgelegt ist.
  8. 8. Montagesatz (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, dass er mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und mindestens ein Klemmelement (5.4) umfasst.
  9. 9. Montagesatz (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, dass an dem ersten Profil (1.1) und/oder andem zweiten Profil (1.2) im Bereich überlappender Bodenplatten(3.1, 4.1) mehrere Löcher (5.8, 5.10, 5.11) an verschiedenenLängen- und/oder Querpositionen vorgesehen sind, um so beim Verbinden des zweiten Profils (1.2) mit dem ersten Profil (1.1) verschiedenen Positionen vorgeben zu können.
  10. 10. Nassraum-Installation (10) mit einer Platte oder Scheibe(30), die in einem Boden (12) und/oder in einer Wand (20)befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Bereich 'desBodens (12) und/oder der Wand (20) eine Schiene (1) umfasst,die aus einem ersten Profil (1.1) und einem zweiten Profil (1.2) zusammengesetzt ist, wobei Befestigungsmittel (5), daszweite Profil (1.2) mit dem ersten Profil (1.1) verbinden, undwobei die Schiene (1) zwischen einem Teil des ersten Profils (1.1) und einem Teil des zweiten Profils (1.2) eineLängstasche (2) aufweist, in der eine Kante (31, 32) derPlatte oder Scheibe (30) sitzt.
  11. 11. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 10, dadurchgekennzeichnet, dass das erste Profil (1.1) eine Bodenplatte (3.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (3.2) und daszweite Profil (1.2) eine Bodenplatte (4.1) und eine dazusenkrecht stehende Wandung (4.2) umfasst, wobei dieBodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) mit derBodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) eine Überlappung(Ü) bilden und wobei sich die Längstasche (2) zwischen dersenkrecht stehenden Wandung (4.2) des zweiten Profils (1.2)und der senkrecht stehenden Wandung (3.2) des ersten Profils (1.1) befindet.
  12. 12. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 10 oder 11,dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) imBereich der Längstasche (2) sitzen.
  13. 13. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.14) an der Bodenplatte (4.1) des zweitenProfils (1.2) und ein Loch (5.8) in der Bodenplatte (3.1) desersten Profils (1.1) umfassen, wobei sich die Lasche (5.7)durch das Loch (5.8) erstreckt.
  14. 14. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestenseine Lasche (5.9) an der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) und ein Loch (5.11) in der Bodenplatte (4.1) des zweitenProfils (1.2) umfassen, wobei sich die Lasche (5.9) durch dasLoch (5.11) erstreckt.
  15. 15. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestenseinen Drehknopf oder Clip (5.1) und sich mindestens teilweisedeckende Löcher im Bereich der Längstasche (2) umfassen, wobeider Drehknopf oder Clip (5.1) in zwei der sich teilweisedeckenden Löcher eingesetzt ist und durch Verdrehen um eineZentralachse (Z) das erste Profil (1.1) mit dem zweiten Profil (1.2) verbunden ist.
  16. 16. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens einKlemmelement (5.4) und sich mindestens teilweise deckendeLöcher im Bereich der Längstasche (2) umfassen, wobei dasKlemmelement (5.4) in zwei der sich teilweise deckenden Löchereingesetzt ist, um ein Verschieben des zweiten Profils (1.2)gegenüber dem ersten Profil (1.1) zu verhindern.
  17. 17. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurchgekennzeichnet, dass sie mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und mindestens ein Klemmelement (5.4) umfasst.
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