CH710207A2 - Montagesatz zum Erstellen eines Wand- oder Bodenanschlusses für eine Scheibe und Installation mit einer montierten Scheibe. - Google Patents

Montagesatz zum Erstellen eines Wand- oder Bodenanschlusses für eine Scheibe und Installation mit einer montierten Scheibe. Download PDF

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CH710207A2 CH01510/14A CH15102014A CH710207A2 CH 710207 A2 CH710207 A2 CH 710207A2 CH 01510/14 A CH01510/14 A CH 01510/14A CH 15102014 A CH15102014 A CH 15102014A CH 710207 A2 CH710207 A2 CH 710207A2
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Montagesatz zum Erstellen eines Wand- oder Bodenschlusses für eine Scheibe und eine Nassraum-Installation mit einer Platte oder Scheibe (30), die in einem Boden und/oder in einer Wand befestigt ist, wobei die Nassraum-Installation im Bereich des Bodens und/oder der Wand eine Schiene (1) umfasst, die aus einem ersten Profil und einem zweiten Profil zusammengesetzt ist. Es kommen Befestigungsmittel (5) zum Einsatz, um das zweite Profil mit dem ersten Profil zu verbinden. Die Schiene (1) weist zwischen einem Teil des ersten Profils und einem Teil des zweiten Profils eine Längstasche (2) auf, in der eine Kante der Platte oder Scheibe (30) sitzt.

Description

[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Montagesatz zum Aufnehmen einer Scheibe, z.B. einer Duschtrennwand, und eine Nassraum-Installation mit einer entsprechend montierten Scheibe.
[0002] Es werden vermehrt Duschen gebaut, die keine Duschwanne mehr erfordern. Diese Art von Duschen ist besonders bevorzugt, da der Bodenbelag des Badezimmers scheinbar nahtlos in den Duschbodenbereich übergehen kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Duschen keinerlei Stufen oder dergleichen aufweisen, die zum Betreten der Dusche überwunden werden müssen. Daher werden solche Duschen auch als barrierefreie Duschen bezeichnet.
[0003] Durch das Einbauen eines Gefälles ergibt sich typischerweise mindestens auf einer Seite der Dusche eine kleine keilförmige Stufe. Für Estrichleger ist es relativ schwierig einen entsprechenden Duschbodenbereich mit genau vorgegebenem Gefalle zu realisieren. Das Gefalle beträgt typischerweise 1,5%. Die erwähnte keilförmige Stufe, deren untere Längskante entsprechend eine Steigung von auch nur 1,5% aufweist und die an einem Ende auf «Null» ausläuft, ist in der Realisierung sehr anspruchsvoll. Neben den rein optischen Aspekten kann sich bei einem «unsauberen» Abschluss die Gefahr der Schimmelbildung oder des Eindringens von Wasser in den Bereich unterhalb des Bodenbelags ergeben.
[0004] Oft wird im Bereich einer solchen keilförmigen Stufe eine Trennwand 30 in Form einer Glasscheibe montiert, wie in Fig. 1 beispielhaft gezeigt. Dabei gibt es beispielsweise Konstellationen, bei denen die Trennwand 30 eine Länge L1 hat, die kürzer ist als die Länge L2 der eigentlichen keilförmigen Stufe. Um eine saubere und stabile Befestigung der Trennwand 30 zu ermöglichen, sollte ein Montagemittel zum Einsatz kommen, das die Trennwand 30 über die gesamte Länge L1 aufnimmt und hält und das die keilförmige Stufe sauber abdeckt.
[0005] Ähnliche Probleme ergeben sich auch bei anderen Stufen. Vor allem im Sanitär- oder Nassbereich besteht daher ein Bedarf für einfach zu handhabende, stabile, sauber und optisch ansprechende Lösungen zum Herstellen eines Wand-und/oder Bodenabschlusses für eine Trennwand.
[0006] Immer mehr Bäder und vor allem Duschen werden individuell nach den Vorgaben eines Architekten oder eines Bauherren entworfen und realisiert. Es ergibt sich auch daher ein Bedarf für Lösungen, die ideal an die jeweilige Situation vor Ort anpassbar sind.
[0007] Es stellt sich daher die Aufgabe einen entsprechenden Montagesatz zu entwickeln, der einfach in der Herstellung und flexibel in der Montage ist. Der Montagesatz soll eine Trennwand (im Folgenden generell als Platte oder Scheibe bezeichnet) entlang einer Kante aufnehmen und fest halten. Der Montagesatz soll sich für das Herstellen eines Wand- und/oder Bodenabschlusses eignen.
[0008] Gemäss Erfindung wird ein Montagesatz bereitgestellt, dessen Merkmale dem Patentanspruch 1 zu entnehmen sind.
[0009] Ausserdem wird eine Dusche oder ein anderer Sanitär- oder Nassbereich mit mindestens einem solchen Montagesatz bereitgestellt, deren Details dem Patentanspruch 10 zu entnehmen sind.
[0010] Bevorzugte Ausführungsformen sind den jeweiligen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0011] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. <tb>Fig. 1<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Dusche gemäss Erfindung nach der Montage einer Schiene samt Glastrennwand; <tb>Fig. 2A<SEP>zeigt eine stark vereinfachte perspektivische Ansicht einer Schiene gemäss Erfindung in einer ersten Konstellation; <tb>Fig. 2B<SEP>zeigt eine stark vereinfachte perspektivische Ansicht einer Schiene gemäss Erfindung in einer zweiten Konstellation; <tb>Fig. 3A<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht zweier beispielhafter Schienenabschnitte gemäss Erfindung; <tb>Fig. 3B<SEP>zeigt eine vergrösserte Seitenansicht des rechts in Fig. 3A gezeigten Schienenabschnitts; <tb>Fig. 3C<SEP>zeigt eine erste Drehstellung eines Drehknopfs, der in Fig. 3B zum Einsatz kommt, <tb>Fig. 3D<SEP>zeigt eine zweite Drehstellung des Drehknopfs nach Fig. 3C , <tb>Fig. 3E<SEP>zeigt eine schematisierte Ansicht des rechts in Fig. 3A gezeigten Schienenabschnitts im eingebauten Zustand, wobei im gezeigten Moment eine Scheibe in die Schiene eingebracht wird; <tb>Fig. 3F<SEP>zeigt eine schematisierte Schnittansicht der beiden Schienenabschnitte nach Fig. 3A , wobei der Schnitt entlang der Längsrichtung durch eine Längstasche der Schienenabschnitte verläuft; <tb>Fig. 4A<SEP>zeigt eine Perspektivansicht eines beispielhaften Klemmelements der Erfindung; <tb>Fig. 4B<SEP>zeigt eine Schnittansicht eines weiteren beispielhaften Schienenelements mit einem Klemmelement nach Fig. 4A ; <tb>Fig. 4C<SEP>zeigt eine Perspektivansicht eines Abschnitts des Schienenelements der Fig. 4B , wobei das Klemmelement nach Fig. 4A in drei verschiedenen Montagezuständen gezeigt ist; <tb>Fig. 5<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht eines Längenabschnitts einer weiteren Schiene gemäss Erfindung von schräg oben, wobei ein Teil der zweiten Schiene weggebrochen wurde, um ein beispielhaftes Befestigungsmittel der Erfindung sichtbar zu machen; <tb>Fig. 6<SEP>zeigt eine perspektivische Ansicht eines Längenabschnitts von zwei Profile einer weiteren Schiene gemäss Erfindung von oben; <tb>Fig. 7A<SEP>zeigt eine schematisierte Seitenansicht einer weiteren Schiene der Erfindung, wobei eine erste lichte Weite vorgegeben ist; <tb>Fig. 7B<SEP>zeigt eine schematisierte Seitenansicht der Schiene nach Fig. 7A , wobei durch Umdrehen des zweiten Profils eine zweite lichte Weite vorgegeben ist, die kleiner ist als die erste lichte Weite; <tb>Fig. 8<SEP>zeigt eine Horizontalansicht einer Schiene der Erfindung, die im Bereich eines Gebäudeecks angebracht ist, um als Wandbefestigung für eine Scheibe zu dienen; <tb>Fig. 9A<SEP>zeigt eine schematisierte Draufsicht einer Raumnische, die als Dusche mit Duschenrinne und Scheibe ausgestattet ist; <tb>Fig. 9B<SEP>zeigt eine schematisierte Perspektivansicht eines zweiten Profils einer weiteren zweiteiligen Schiene, das zusammen mit einem ersten Profil nach Fig. 9D zum Einbau in einer Raumnische der Fig. 9A geeignet ist; <tb>Fig. 9C<SEP>zeigt eine schematisierte Perspektivansicht des zweiten Profils der Fig. 9B , wobei dieses Profil umgedreht wurde; <tb>Fig. 9D<SEP>zeigt eine schematisierte Perspektivansicht des ersten Profils einer weiteren zweiteiligen Schiene, wobei das zweite Profil in der Orientierung nach Fig. 9B oder in der Orientierung nach Fig. 9C mit dem ersten Profil verbunden werden kann, um so eine Tasche zu bilden; <tb>Fig. 10<SEP>zeigt linker Hand ein separates Klemmelement mit zwei Laschen im flachen Zustand und rechter Hand das Klemmelement nach dem Hochbiegen der beiden Laschen.
[0012] Im Folgenden werden einige der Begriffe erläutert, die hier Verwendung finden. Es geht hier um einen Montagesatz 50, der mehrere Elemente umfasst, die zum Herstellen eines länglichen Wand- und/oder Bodenanschlusses für eine Scheibe 30 dienen. Die Begriffe Platte oder Scheibe 30 werden für dünne, flächige Elemente verwendet, die zum Beispiel als Abtrennung, Trennwand, Spritzschutz, Sichtschutz und dergleichen dienen können. Bei der Platte oder Scheibe 30 kann es sich zum Beispiel um eine Glas- oder Kunststoffscheibe handeln, wie sie typischerweise im Bereich von Duschen eingesetzt wird.
[0013] Im Folgenden wird für die entsprechenden Profile, die Teil des Montagesatzes 50 sind, zum Teil der Begriff Schiene 1 verwendet.
[0014] Als Bodenanschluss wird der Übergang zwischen einer solchen Platte oder Scheibe 30 und einem Bodenabschnitt (z.B. der Boden 12 in Fig. 1 ) bezeichnet. Im Bereich eines solchen Anschlusses wird die Platte oder Scheibe 30 nicht einfach auf den Bodenbelag aufgesetzt, sondern eine Horizontal(unter)kante 31 der Platte oder Scheibe 30 wird ein Stück weit in dem Boden 12 aufgenommen. Zu diesem Zweck wird gemäss Erfindung ein erster Abschnitt der Schiene 1 in den Aufbau des Bodens 12 integriert. Ein zweites Profil der Schiene 1 wird auf dem ersten Abschnitt befestigt, um eine horizontal verlaufende Tasche 2 zu bilden. Nach dem Aufnehmen der Platte oder Scheibe 30 in der Tasche 2 einer (vor-)montierten Schiene 1 sitzt die Horizontal(unter)kante 31 der Platte oder Scheibe 30 ein Stück weit in dem Boden 12 oder in dem Bodenbelag (zum Beispiel in dem Fliesenspiegel).
[0015] Das Prinzip der Erfindung kann auch zum Herstellen eines Wandanschluss eingesetzt werden. Als Wandanschluss wird der Übergang zwischen einer solchen Platte oder Scheibe 30 und einem Wandabschnitt (z.B. der Wand 20 in Fig. 1 oder der Gebäudeecke in Fig. 8 ) bezeichnet. Im Bereich eines solchen Anschlusses wird die Platte oder Scheibe 30 nicht einfach auf den Wandbelag aufgesetzt, sondern eine Vertikalkante 32 der Platte oder Scheibe 30 wird ein Stück weit in der Wand 20 aufgenommen. Zu diesem Zweck kann ein Winkelprofil 16 entlang einer Gebäudeecke befestigt werden. Zu diesem Zweck kann das Winkelprofil 16 mit Ausnehmungen (z.B. in Form einer Lochung) versehen sein, damit es in den Wandputz (nicht in Fig. 8 gezeigt) integriert werden kann. Ein erster Abschnitt 1.1 der Schiene 1 kann an dem Winkelprofil 16 befestigt werden. Zu diesem Zweck kann/können beispielsweise Befestigungsmittel 5 eingesetzt werden, wie hierin im Zusammenhang mit anderen Ausführungsformen beschrieben. In Fig. 8 ist ein Befestigungsmittel 5 in stark schematisierter Form dargestellt. Ein zweites Profil 1.2 der Schiene 1 wird an dem ersten Abschnitt 1.1 befestigt (beispielsweise auch mit Befestigungsmitteln 5), um eine vertikal verlaufende Tasche 2 zu bilden, oder das erste und das zweite Profil 1.1, 1.2 der Schiene 1 sind bereits beim Anliefern miteinander verbunden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 sind das erste und das zweite Profil 1.1, 1.2 durch Punktschweissen miteinander verbunden, wie in Fig. 8 durch einen Schweisspunkt 17 dargestellt. Nach dem Aufnehmen der Platte oder Scheibe 30 in der Tasche 2 einer (vor-) montierten Schiene 1 sitzt die Vertikalkante 32 der Platte oder Scheibe 30 ein Stück weit in der Wand 20 oder in dem Wandbelag (zum Beispiel in dem Fliesenspiegel).
[0016] Fig. 1 wurde bereits eingangs beschrieben. Im Folgenden werden erfindungsgemässe Details der Fig. 1 erläutert. Gezeigt ist eine Schiene 1 mit der ein Bodenanschluss für eine Scheibe 30 erstellt wurde. Zwei Profile 1.1 und 1.2 (siehe z.B. Fig. 2A ) sind so miteinander verbunden, dass sich eine Längstasche 2 (siehe z.B. Fig. 2A ) ergibt. Die Horizontalkante 31 (auch Unterkante genannt) der Scheibe 30 sitzt über die gesamte Länge L1 in dieser Längstasche 2 und gibt der Scheibe 30 damit den erforderlichen Halt. Die Scheibe 30 weist in Fig. 1 an der Wand 20 eine übliche Silikonfuge auf, die jedoch in Fig. 1 nicht zu erkennen ist.
[0017] Da der Bodenbereich 11 der Dusche 10 zur Wand 20 hin geneigt ist, um Wasser einer Duschenrinne 15 oder einer anderen Ablaufstelle zuzuführen, entsteht im Übergangsbereich des schrägen Bodenbereichs 11 und des horizontalen Bodens 12 eine keilförmige Kante oder Stufe.
[0018] Die Schiene 1 der Erfindung kann bei allen Ausführungsformen, die entlang einer solchen keilförmigen Stufe verlaufen, eine keilförmige Sichtwange umfassen. Die Schiene 1 kann bei allen Ausführungsformen, die entlang einer rechteckigen Stufe (z.B. eine Treppenstufe) verlaufen, eine rechteckige Sichtwange umfassen. Es sind aber auch Schienen 1 möglich, die einen Abschnitt mit einer keilförmigen Sichtwange und einen Abschnitt mit einer rechteckigen Sichtwange umfassen. Es sind aber auch Schienen 1 möglich, die keine Sichtwange umfassen.
[0019] In den Fig. 2A und 2B sind in schematischen Darstellungen Details einer Ausführungsform einer Schiene 1 gezeigt. Um diese Darstellungen nicht zu überfrachten, wurde nur ein kurzer Längenabschnitt der Schiene 1 gezeigt. Ausserdem sind die Befestigungsmittel 5, die es ermöglichen das zweite Profil 1.2 mit dem ersten Profil 1.1 zu verbinden, nicht gezeigt. Auch ist im Zusammenhang mit diesen Figuren zu erwähnen, dass der Umriss einer beispielhaften keilförmigen Sichtwange 3.4 (die zum Abdecken einer keilförmigen Stufenwange dient) nur schematisch gezeigt ist. In den Fig. 2A und 2B läuft die Sichtwange 3.4 nach links hin spitz zu.
[0020] In Fig. 2A ist zu erkennen, dass die Schiene 1, respektive der Montagesatz 50, der zum Erstellen einer Schiene 1 dient, ein erstes Profil 1.1 umfasst, das hier zum Befestigen an einem Boden 12 ausgelegt ist. Die Schiene 1, respektive der Montagesatz 50, umfassen weiterhin ein zweites Profil 1.2, sowie Befestigungsmittel 5, die es ermöglichen das zweite Profil 1.2 in Längsrichtung L des ersten Profils 1.1 betrachtet mindestens an einer ersten Positionen mit dem ersten Profil 1.1 zu verbinden. In der gezeigten Konstellation sitzen die Vorderkanten des zweiten Profils 1.2 (in Fig. 2A links im Bild gezeigt) quasi bündig mit den Vorderkanten des ersten Profils 1.1. Es kann aber bei allen Ausführungsformen auch möglich sein das zweite Profil 1.2 in Längsrichtung L betrachtet weiter hinten am ersten Profil 1.1 zu befestigen (diese Längenfixierbarkeit ist optional). Diese Konstellation ist in Fig. 2B gezeigt. Gegenüber der Position in Fig. 2A nimmt in Fig. 2B das zweite Profil 1.2 gegenüber dem ersten Profil 1.1 eine Position ein, die um eine Positionsverschiebung ΔL von der in Fig. 2A gezeigten Position abweicht.
[0021] Je nach Ausführungsform der Erfindung, kann das erste Profil 1.1 nur an einer vorgegebenen Position mit dem zweiten Profil 1.2 verbunden werden (in diesem Fall ist die Längenposition fest vorgegeben). Bevorzugt sind jedoch Ausführungsformen, bei denen mindestens zwei unterschiedliche (Längen-) Positionen zum Verbinden des ersten Profils 1.1 mit dem zweiten Profil 1.2 vorgegeben sind.
[0022] Die beiden miteinander verbundenen Profile 1.1, 1.2 bilden bei allen Ausführungsformen eine Längstasche 2 in der eine Stirnseite einer Platte oder Scheibe 30 aufnehmbar ist. Als Stirnseite wird im hier gezeigten Beispiel die untere Horizontalkante der Scheibe 30 bezeichnet, die sich im montierten Zustand parallel zu der Längsrichtung L erstreckt. Die senkrecht stehende Vertikalkante 32 der Scheibe 30 kann frei im Raum stehen, sie kann an einer Wand in einer identischen oder in einer anderen Schiene sitzen, oder sie kann parallel zu einer Wand verlaufen und dort z.B. mit einer Silikonfuge versehen sein.
[0023] Vorzugsweise hat das zweite Profil 1.2 bei allen Ausführungsformen eine Gesamtlänge, die grösser, kleiner oder gleich lang ist wie die Länge L2 des ersten Profils 1.1.
[0024] Die Schiene 1 kann auch bei allen Ausführungsformen mehrere kurze zweite Profile 1.2 umfassen, die alle an verschiedenen Längenpositionen durch die Befestigungsmittel 5 mit dem ersten Profil 1.1. verbunden sind, um so eine Kante 31 oder 32 der Scheibe 30 abschnittsweise aufzunehmen und zu halten.
[0025] Das zweite Profil 1.2 ist vorzugsweise bei allen Ausführungsformen so ausgelegt, dass dessen Gesamtlänge gekürzt werden kann, um so z.B. eine Längenanpassung an die konkrete Einbausituation vornehmen zu können.
[0026] Fig. 3A zeigt eine perspektivische Ansicht der Längenabschnitte zweier weiterer Schienen 1, respektive zweier Montagesätze 50 gemäss Erfindung. Um die Befestigungsmittel 5 zeigen zu können, wurde für Fig. 3A eine Transparentansicht gewählt. Der Aufbau der ersten und zweiten Profile 1.1 und 1.2 ist ähnlich wie in den Fig. 2A und 2B .
[0027] In Fig. 3A sind an der linken und an der rechten Schiene 1 zwei unterschiedliche Befestigungsmittel 5 gezeigt, wobei in den Profilen 1.1 und 1.2 beispielsweise entsprechende (Lang-)Löcher 8 vorhanden sein können, wie im Folgenden näher beschrieben wird.
[0028] Fig. 3B zeigt eine vergrösserte Seitenansicht der in Fig. 3A auf der rechten Seite gezeigten Schiene 1 und Fig. 3E zeigt eine schematisierte Ansicht dieser Schiene 1 im eingebauten Zustand.
[0029] In Fig. 3B ist ersichtlich, dass sich das beispielhaft gezeigte Befestigungsmittel 5 durch die beiden überlappenden Bodenplatten 3.1 und 4.1 hindurch erstreckt. Der überlappende Bereich wird im Folgenden als Überlappung Ü bezeichnet. Es sind in diesen beiden überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1 (Lang-)Löcher 8 vorhanden, die das Einstecken oder Einsetzen eines Drehknopfs oder (Dreh-)Clips 5.1 ermöglichen. Der Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 kann zum Beispiel zwei seitlich auskragende Stege oder Nasen haben (hier als Auskragungen 5.2 bezeichnet), die am unteren Ende des Drehknopfs oder (Dreh-)Zapfens 5.1 sitzen und die sich in der Draufsicht auf den Zapfen 5.1 diametral gegenüberstehen, wie in Fig. 3C zu erkennen ist. Die Auskragungen 5.2 weisen vorzugsweise radial nach aussen. Der Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 kann zum Beispiel auch einen Kopf 5.3 aufweisen, wie bei einer Schraube. Der Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 ist in einer ersten Drehposition (Fig. 3D ) relativ schlank und kann so durch (Lang-)Löcher 8 der überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1 hindurch gesteckt werden. Die beiden Auskragungen 5.2 weisen in der ersten Drehposition (Fig. 3D ) in Längsrichtung der (Lang-)Löcher 8. Nach dem Einsetzen des Drehknopfs oder (Dreh-)Zapfens 5.1 in ein (Lang-)Loch 8, kann dieser um 90 Grad um seine Zentralachse Z gedreht werden. Beim Drehen um die Zentralachse Z gelangen die beiden Auskragungen 5.2 in die in Fig. 3B und Fig. 3C gezeigte Stellung. In dieser Stellung greifen die Auskragungen 5.2 unter die Bodenplatte 3.1 und verbinden die beiden Profile 1.1 und 1.2.
[0030] Fig. 3E zeigt eine schematisierte Ansicht der rechten Schiene 1 der Fig. 3A im eingebauten Zustand, wobei es um den Einbau der Schiene 1 im Bereich einer Treppen- oder Keilstufe geht. Links von der Schiene 1 hat der Boden ein tieferes Niveau N1 als rechts davon. Das Niveau rechts von der Glasschiene 1 ist mit N2 bezeichnet (wie auch in Fig. 1 und Fig. 8 ). In der Fig. 3E werden folgende weitere Bezugszeichen verwendet: Fliesen 21.1, 21.2, Unterlagsboden 13, Horizontal(stufen)kante 22, Fliesenkleber oder -mörtel 23 und Flüssigabdichtung 24.
[0031] Ein unterer Abschnitt einer Scheibe 30 mit der Kante 31 ist in Fig. 3E beim Einbringen in die Tasche 2 der Schiene 1 gezeigt. Das Einbringen der Scheibe 30 ist durch den Pfeil P angedeutet.
[0032] Fig. 3F zeigt eine schematisierte Schnittansicht der beiden Schienen 1 nach Fig. 3A , wobei der Schnitt entlang der Längsrichtung L durch die Längstasche 2 der Schienen 1 verläuft. Fig. 3F lässt erkennen, dass der Montagesatz 50 der Erfindung vorzugsweise bei allen Ausführungsformen ein erstes Profil 1.1, ein zweites Profil 1.2 sowie einen Drehknopf oder (Dreh-)Zapfen 5.1 umfasst. Der Montagesatz 50 der Erfindung kann bei allen Ausführungsformen statt des Drehknopfs oder (Dreh-)Zapfens 5.1 ein Klemmelement 5.4 umfassen, wie beispielsweise in Fig. 3A und in Fig. 3F gezeigt. Der Montagesatz 50 der Erfindung kann bei allen Ausführungsformen auch Drehknöpfe oder (Dreh-)Zapfen 5.1 und Klemmelemente 5.4 umfassen.
[0033] Fig. 4A zeigt eine Perspektivansicht eines Klemmelements 5.4 der Erfindung, das zum Verbinden/Festklemmen zweier Profile 1.1, 1.2 ausgelegt ist. In Fig. 4B ist eine Schnittansicht durch ein Schienenelement 1 gezeigt, bei dem ein zweites Profil 1.2 mittels eines Klemmelements 5.4 der Fig. 4A mit einem ersten Profil verbunden ist. Um die beiden Profile 1.1, 1.2 miteinander verbinden zu können, weisen die Bodenplatte 3.1 des ersten Profils 1.1 und die Bodenplatte 4.1 des zweiten Profils 1.2 Langlöcher 8 im Überlappungsbereich Ü auf (siehe Fig. 4C ).
[0034] In Fig. 4A ist zu erkennen, dass das Klemmelement 5.4 zwei Grundelemente oder -bereiche 5.6 und 5.7 umfasst. Der Kopfbereich (auch einfach als Kopf 5.6 bezeichnet) weist zwei obere Auskragungen 5.5 und zwei untere Auskragungen 5.12 auf, die über einen Stamm 5.13 miteinander verbunden sind. Links sitzt an dem Kopf 5.6 eine Lasche oder Feder 5.7, die hier mehrere Querrillen aufweist (hier vier Querrillen). Die Querrillen sind vorgesehen, um die Lasche oder Feder 5.7 flexibel bewegbar zu machen und/oder um das Klemmelement 5.4 in einer dritten Montageposition festklemmen/verriegeln zu können.
[0035] In Fig. 4C ist von dem Profil 1.2 nur die Bodenplatte 4.1 gezeigt. Die senkrechte Wandung 4.2 wurde entfernt, da diese Wandung 4.2 den Blick auf das Klemmelement 5.4 in den drei unterschiedlichen Montagestellungen verstellen würde. Rechts kann man in Fig. 4C erkennen, dass das Langloch 8 zwei rechteckige Bereiche umfasst. Der erste Bereich (in Fig. 4C rechts am Langloch 8) hat eine grössere lichte Weite als der zweite Bereich (in Fig. 4C links am Langloch 8). Man kann in Fig. 4C oberhalb des rechten Langlochs 8 das Klemmelement 5.4 in einer ersten Montageposition (mit I. bezeichnet) erkennen.
[0036] Der Pfeil P1 deutet an, dass das Klemmelement 5.4 abwärts bewegt wird, um den Stamm 5.13 und die unteren Auskragungen 5.12 in den weiteren Bereich des Langlochs 8 zu versenken. In der zweiten Montageposition (mit II. bezeichnet) ist zu erkennen, dass das Klemmelement 5.4 nach links verschoben wird. Das Verschieben ist durch den Pfeil P2 angedeutet. Beim Verschieben greifen die unteren Auskragungen 5.12 unter die Bodenplatte 3.1, da das Langloch 8 hier eine geringere Weite aufweist. Um das Verschieben einfach zu gestalten, können die unteren Auskragungen 5.12 (wie in den Fig. 4A und 4C gezeigt) Abschrägungen aufweisen. Diese Abschrägungen sind optional.
[0037] Durch das Verschieben P2 gelangt das Klemmelement 5.4 in die in Fig. 4C ganz links gezeigte Position (mit III. bezeichnet). In dieser Position III. kann die Lasche oder Feder 5.7 einrasten, um das Klemmelement in der Position III. zu «verriegeln».
[0038] Ein solches Klemmelement 5.4 kann bei allen Ausführungsformen zum Einsatz kommen.
[0039] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Längenabschnitts einer weiteren Schiene 1 gemäss Erfindung von schräg oben, wobei hier ein erstes Profil 1.1 mit einem zweiten Profil 1.2 verbunden ist. Von dem zweiten Profil 1.2 ist ein Teil einer senkrechten Wandung 4.2 weggebrochen, um ein weiteres beispielhaftes Befestigungsmittel 5 sichtbar zu machen. Man sieht eine Lasche 5.14, die sich durch eine Öffnung 5.8 hindurch nach unten erstreckt und die unter die Bodenplatte 3.1 des ersten Profils 1.1 greift. Es handelt sich hier um eine Schiene 1, die zur Montage parallel zu einer keilförmigen Stufe ausgelegt ist. Daher umfasst diese Schiene 1 eine keilförmige Sichtwange 3.4. In Fig. 5 ist zu erkennen, dass die Unterkante 3.5 des erstens Profils 1.1 schräg verläuft und somit die keilförmige Sichtwange 3.4 begrenzt.
[0040] Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 dient eine Kombination aus einem (Lang-)Loch 5.8 in den Bodenplatten 3.1 und 4.1 und einer Lasche 5.14 der Bodenplatte 4.1 des zweiten Profils 1.2 als Befestigungsmittel 5.
[0041] Die Lasche 5.14 kann ein Teil des zweiten Profils 1.2 sein (wie in Fig. 5 beispielhaft gezeigt), oder die Lasche 5.14 kann ein Teil des ersten Profils 1.1 sein (wie in Fig. 6 beispielhaft gezeigt), oder die Lasche 5.14 kann als separates Teil (zum Beispiel in Form einer Klammer) ausgeführt sein. Ein Beispiel eines solchen separaten Klemmelements 5.4 mit zwei Laschen 5.14 ist in Fig. 10 gezeigt. Links ist in Fig. 10 ein ausgelasertes Blechelement zu sehen, das als Klemmelement 5,4 dient. Rechts erkannt man das Blechelement nach dem Hochbiegen der beiden Laschen 5.14. Ein solches Blechelement kann bei allen Ausführungsformen als Befestigungsmittel 5 dienen.
[0042] Falls die Lasche 5.14 ein Teil des ersten Profils 1.1 oder des zweiten Profils 1.2 ist, so kann diese z.B. aus der Bodenplatte 3.1 bzw. 4.1 ausgelasert und umgebogen sein. Vorzugsweise werden die Laschen 5.14 durch Laserbearbeitung hergestellt.
[0043] Vorzugsweise hat eine solche Lasche 5.7, 5.9, 5.14 bei allen Ausführungsformen eine Klemm- und/oder Verriegelungswirkung, um die beiden überlappenden Bodenplatten 3.1, 4.1 fest miteinander zu verbinden.
[0044] Statt eine Lasche 5.14 am zweiten Profil 1.2 vorzusehen, kann eine Lasche 5.14 auch am ersten Profil 1.1 vorgesehen werden, wie nun anhand der Fig. 6 erläutert wird.
[0045] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht zweier Profile 1.1, 1.2 einer weiteren Schiene 1 gemäss Erfindung von oben. Es sind in Fig. 6 nur die Endstücke der beiden Profile 1.1, 1.2 gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel befinden sich in der Bodenplatte 3.1 zwei Laschen 5.9, die aus dem Blech der Bodenplatte 3.1 ausgelasert wurden. Die beiden Laschen 5.9 sitzen im gezeigten Beispiel rechts und links am Rand eines gemeinsamen Loches 5.10. In der Bodenplatte 4.1 ist ein korrespondierendes Loch 5.11 vorgesehen. Wenn man das zweite Profil 1.2 auf das erste Profil setzt, so erstrecken sich die beiden Laschen 5.9 durch das Loch 5.11 hindurch. In einem nächsten Schritt kann man die linke Lasche 5.9 nach links und die rechte Lasche 5.9 nach rechts biegen. Auf diese Weise können die beiden Profile 1.1, 1.2 fest miteinander verbunden werden. Die Laschen 5.9 dienen zusammen mit dem korrespondierenden Loch 5.11 als Befestigungsmittel 5.
[0046] Das erste Profil 1.1 umfasst vorzugsweise bei allen Ausführungsformen eine Bodenplatte 3.1. Bei einer Bodenmontage sitzt diese Bodenplatte 3.1 (vertieft) im Boden 12 und bei einer Wandmontage sitzt diese Bodenplatte 3.1 (vertieft) in der Wand 20 (wie beispielsweise in Fig. 8 gezeigt).
[0047] Vorzugsweise umfasst die Bodenplatte 3.1 Ausnehmungen oder Aussparungen, um eine innige Verbindung mit dem Boden oder der Wand zu ermöglichen. Die Bodenplatte 3.1 kann aber bei allen Ausführungsformen auch in anderer Art und Weise zum Integrieren in einen Boden- oder Wandaufbau ausgelegt sein. Zu diesem Zweck kann die Boden-/Wandplatte 3.1 z.B. oberflächenbehandelt sein, damit das Überdecken mit Fliesenmörtel, Kleber oder Flüssigabdichtung möglich ist.
[0048] Das erste Profil 1.1 umfasst vorzugsweise bei allen Ausführungsformen eine senkrechte Wandung 3.2. In den Fig. 2A und 2B hat das erste Profil 1.1 eine Form wie ein liegendes «V\ In der Fig. 3A hat das erste Profil 1.1 eine Form, die sich wie folgt ergibt: die Boden-/Wandplatte 3.1 geht in eine senkrecht nach oben stehende Wandung 3.2 über. Diese Wandung 3.2 ist entlang einer oberen Kante 3.3 (auch Oberkante oder Umbug genannt) um 180 Grad gebogen und geht in eine senkrechte Wandung 3.4 über. Diese senkrechte Wandung 3.4 kann als Sichtwange dienen. Als Sichtwange kann hier die in Fig. 3A nicht sichtbare Seite der senkrechten Wandung 3.4 dienen.
[0049] Die Unterkante 3.5 der senkrechten Wandung 3.4 kann oberhalb des Niveaus enden, das von der Bodenplatte 3.1 definiert wird, sie kann auf der Höhe des Niveaus der Bodenplatte 3.1 enden, oder sie kann unterhalb dieses Niveaus liegen, wie in Fig. 3A anhand eines Beispiels gezeigt. Die Unterkante 3.5 kann – je nach Ausführungsform – gerade oder schräg verlaufen.
[0050] Das erste Profil 1.1 ist vorzugsweise bei allen Ausführungsformen aus einem Blech geformt, wie beispielsweise in Fig. 3A gezeigt.
[0051] Das zweite Profil 1.2 umfasst vorzugsweise bei allen Ausführungsformen eine Bodenplatte 4.1 (die quasi als Stellfuss dient) und eine senkrechte Wandung 4.2. In den Fig. 2A und 2B hat das zweite Profil 1.2 die Form eines spiegelverkehrt stehenden «L». In der Fig. 3A hat das zweite Profil 1.2 eine Form, die sich wie folgt ergibt: (von links nach rechts in Fig. 3A ) Bodenplatte 4.1, senkrechte Wandung 4.2, obere Kante 4.3 (auch Oberkante oder Umbug genannt) und senkrechte Wandung 4.4.
[0052] Das erste Profil 1.1 kann bei allen Ausführungsformen auch die Form haben, die in Fig. 9D gezeigt ist. In Kombination mit einem zweiten Profil 1.2 in der Orientierung nach Fig. 9B oder in der Orientierung nach Fig. 9C , kann man somit auch in einer in Fig. 9A gezeigten Einbausituation einen geeignete Lösung zum Befestigen der Scheibe 30 anbieten. In Fig. 9A ist eine Einbausituation gezeigt, bei der die Scheibe 30 länger ist als der Bereich des schrägen Duschbodens 11. Die unterschiedlichen Bereiche sind in Fig. 9A mit B1, B2 und B3 gekennzeichnet. B1 bezeichnet den Bereich des schrägen Duschbodens 11, B2 bezeichnet den Bereich des ebenen Bodens 12 und B3 bezeichnet den Durchgangsbereich des ebenen Bodens 12.
[0053] Das erste Profil 1.1 hat eine Gesamtlänge, die in etwa der Gesamtlänge der Scheibe 30 entspricht. Im Bereich B1 des ersten Profils 1.1 ist eine senkrechte Wandung 3.2 vorgesehen, die in die keilförmig verlaufende Sichtwange 3.4 übergeht (in Fig. 9D gut zu erkennen). Im Bereich B2 hat das erste Profil 1.1 eine senkrechte Wandung 3.2, die als sogenannter Parallelfortsatz dient. Es kommt hier vorzugsweise ein zweites Profil 1.2 zum Einsatz, wie in den Fig. 9B und 9C gezeigt. Das zweite Profil 1.2 weist eine senkrechte Wandung 4.2 und eine Bodenplatte 4.1 über die Gesamtlänge B1 und B2 auf. Das zweite Profil 1.2 kann in einer Orientierung nach Fig. 9B oder in einer Orientierung nach Fig. 9C mit dem ersten Profil 1.1 verbunden werden. Zum Verbinden können im Überlappungsbereich Ü die bereits erwähnten Befestigungsmittel 5 eingesetzt werden. In der Orientierung nach Fig. 9B ergibt sich eine Tasche 2 mit einer lichten Weite, die grösser ist als bei Montieren des Profils 1.2 in der Orientierung nach Fig. 9C . Die horizontale Längstasche 2 erstreckt sich über die Bereiche B1 und B2. Es können (Lang-)Löcher 8 vorgesehen sein, durch die man z.B. Befestigungselemente 5 der Fig. 10 stecken kann.
[0054] Die Bodenplatte 4,1 (die quasi als Stellfuss dient) weist bei allen Ausführungsformen entweder nach Innen (in Richtung Längstasche 2, wie in Fig. 3A gezeigt) oder nach Aussen. D.h. sie kann sich in der Ansicht nach Fig. 3B nach links erstrecken (Orientierung wie in Fig. 9C gezeigt) oder sie kann sich nach rechts erstrecken (Orientierung wie in Fig. 9B gezeigt).
[0055] Das zweite Profil 1.2 ist vorzugsweise bei allen Ausführungsformen aus einem Blech geformt, wie beispielsweise in Fig. 3A gezeigt.
[0056] Die Befestigungsmittel 5 können Teile des ersten Profils 1.1 und/oder des zweiten Profils 1.2 sein, wie z.B. in den Fig. 5 und 6 angedeutet, oder es können separate Befestigungsmittel 5 zum Einsatz kommen, wie z.B. in den Fig. 3A – 3F , 4A – 4C und 10 angedeutet.
[0057] Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allen Ausführungsformen als komplementäre Befestigungsmittel 5 ausgebildet, so dass ein erstes Element in ein entsprechendes zweites Element eingreift oder mit diesem mechanisch in Wechselwirkung tritt.
[0058] Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allen Ausführungsformen im überlappenden Bereich der Bodenplatten 3.1 und 4.1 angeordnet.
[0059] Die Befestigungsmittel 5 können bei allen Ausführungsformen Teil eines oder beider Profile 1.1 und 1.2 sein, oder sie können bei allen Ausführungsformen separate Teile sein, die zum Einsetzen oder Verbinden mit einem oder mit beiden Profilen 1.1 und 1.2 ausgelegt sind.
[0060] Bei allen Ausführungsformen kann auch ein Klebstoff oder Klebestreifen als Befestigungsmittel 5 dienen. Ausführungsformen mit Klebstoff oder Klebestreifen haben den Vorteil, dass keine Löcher oder Ausnehmungen in den Bodenplatten 3.1, 4.1 vorgesehen sein müssen. Besonders geeignet ist bei allen Ausführungsformen eine Kombination aus Klebstoff oder Klebestreifen und einem oder mehreren der mechanischen Befestigungsmittel 5.
[0061] Je nach Ausführungsform müssen die Befestigungsmittel 5 eine oder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllen bzw. Befestigungsschritte ermöglichen: das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1, bevor das erste Profil 1.1 in der Wand oder im Boden verbaut wird, und/oder das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1, nachdem das erste Profil 1.1 in der Wand oder im Boden verbaut wurde, und/oder das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1 an mindestens zwei unterschiedlichen Positionen in Längsrichtung L betrachtet, und/oder das Befestigen des zweiten Profils 1.2 an dem ersten Profil 1.1 an mindestens zwei unterschiedlichen Positionen in Querrichtung (umso eine Weitenverstellbarkeit der lichten Weite W der Tasche 2 zu ermöglichen) betrachtet, und/oder das Sichern bzw. Verriegeln des zweiten Profils 1.2 gegenüber dem ersten Profil 1.1, damit nach dem miteinander Verbinden das zweite Profil 1.2 nicht mehr gegenüber dem ersten Profil 1.1 in Längsrichtung L verschoben werden kann.
[0062] Vorzugsweise sind die Befestigungsmittel 5 bei allen Ausführungsformen so ausgelegt, dass sie eine geringe Höhe (senkrecht zur Lage der Bodenplatte 3.1) beanspruchen, da die Befestigungsmittel 5 ansonsten zu weit in den Innenraum der Tasche 2 ragen und die Vertikalkante 32 oder die Horizontalkante 31 der Platte oder Scheibe 30 nicht tief genug in der Tasche 2 aufgenommen werden kann.
[0063] Bei allen Ausführungsformen können die beiden Profile 1.1 und 1.2 sowie die Befestigungsmittel 5 auch so ausgelegt sein, dass zusätzlich zu der Längsverschiebbarkeit auch eine Reduzierung oder Erweiterung der lichten Weite W der Tasche 2 möglich ist. Die Weite W ist in Fig. 3A eingezeichnet, wobei die Ausführungsform nach Fig. 3A keine Veränderung der lichten Weite W ermöglicht.
[0064] Die Längsverschiebbarkeit kann bei allen Ausführungsformen stufenlos (z.B. durch den Einsatz von Langlöchern, die sich in Längsrichtung des/der Profile 1.1, 1.2 erstrecken) oder in Stufen erfolgen.
[0065] Die Reduzierung oder Vergrösserung der lichten Weite W, falls vorgesehen, kann bei allen Ausführungsformen stufenlos (z.B. durch den Einsatz von Langlöchern, die sich in quer zur Längsrichtung des/der Profile 1.1, 1.2 erstrecken) oder in Stufen erfolgen.
[0066] In den Fig. 7A und 7B ist eine Ausführungsform einer Schiene 1 gezeigt, bei der durch Umdrehen des zweiten Profils 1.2 die lichte Weite W verstellt werden kann. In Fig. 7A ist das zweite Profil 1.2 so auf dem ersten Profil 1.1 befestigt, dass die Bodenplatte 4.1 nach links weist. Der Befestigungspunkt der Befestigungsmittel 5 ist hier durch ein Dreieck symbolisiert. Die Position der Befestigungsmittel 5 ist hier in Bezug zum ersten Profil 1.1 fest vorgegeben. Daher ist auch in Fig. 7B die Position des Dreiecks dieselbe wie in Fig. 7A . In Fig. 7A ergibt sich eine erste lichte Weite W1. Wenn man eine Glasscheibe 30 mit geringerer Dicke montieren will, so kann man durch das Umdrehen des zweiten Profils 1.2 eine zweite lichte Weite W2 vorgeben, die kleiner ist als die erste lichte Weite W1.
[0067] Als Befestigungsmittel 5 eignen sich bei allen Ausführungsformen auch Klammern oder Clips (wie z.B. in Fig. 10 gezeigt).
[0068] Je nach Bedarf kommen rechtsseitige oder linksseitige Montagesätze 30 zum Einsatz.
[0069] Als Materialien für die Profile 1.1 und/oder 1.2 eignen sich besonders die folgenden: Metall (z.B. CNS oder Messing) und Kunststoff.
[0070] Als Materialien für die verschiedenen Befestigungsmittel 5 eignen sich besonders die folgenden; Metall (z.B. CNS oder Messing) und Kunststoff.
[0071] Im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausführungsformen sind in den Fig. 3A , 3B , 3E , 4B , 4C , 7A , 7B , 8 an den Profilen Abschnitte mit Umbug gezeigt. Ein solcher Umbug ist bei allen Ausführungsformen optional.
Bezugszeichenliste
[0072] <tb>(Glas-)Schiene<SEP>1 <tb>erstes Profil<SEP>1.1 <tb>zweites Profil<SEP>1.2 <tb>Längstasche<SEP>2 <tb>Bodenplatte<SEP>3.1 <tb>senkrechte Wandung<SEP>3.2 <tb>Umbug/Oberkante<SEP>3.3 <tb>senkrechte Wandung / Sichtwange<SEP>3.4 <tb>Unterkante<SEP>3.5 <tb>Bodenplatte<SEP>4.1 <tb>senkrechte Wandung<SEP>4.2 <tb>Umbug/Oberkante<SEP>4.3 <tb>senkrechte Wandung<SEP>4.4 <tb>senkrechte Wandung<SEP>4.5 <tb>Befestigungsmittel<SEP>5 <tb>Drehknopf/(Dreh-)Zapfen<SEP>5.1 <tb>Auskragung<SEP>5.2 <tb>Kopf<SEP>5.3 <tb>Klemmelement<SEP>5.4 <tb>Auskragung<SEP>5.5 <tb>Kopf<SEP>5.6 <tb>Lasche oder Feder<SEP>5.7 <tb>Ausnehmung/Loch<SEP>5.8 <tb>Lasche<SEP>5.9 <tb>Stanzloch<SEP>5.10 <tb>Ausnehmung/Loch<SEP>5.11 <tb>Auskragung<SEP>5.12 <tb>Stamm<SEP>5.13 <tb>Lasche<SEP>5.14 <tb>(Lang-)Loch<SEP>8 <tb>Dusche<SEP>10 <tb>Duschbodenbereich / Bodenbereich<SEP>11 <tb>umgebender Bodenbereich<SEP>12 <tb>Unterboden<SEP>13 <tb>Duschenrinne<SEP>15 <tb>Winkelprofil<SEP>16 <tb>Schweisspunkt<SEP>17 <tb>(Trenn-)Wand<SEP>20 <tb>Platten, Fliesen<SEP>21 <tb>Platten, Fliesen<SEP>21.1, 21.2 <tb>Horizontal(stufen)kante<SEP>22 <tb>Fliesenkleber/Mörtel<SEP>23 <tb>Flüssigabdichtung<SEP>24 <tb>Wand<SEP>25 <tb>Platte oder Scheibe<SEP>30 <tb>Längskante/Horizontalkante<SEP>31 <tb>Querkante/Vertikal kante<SEP>32 <tb><SEP> <tb>Montagesatz<SEP>50 <tb>Erster Bereich<SEP>B1 <tb>zweiter Bereich<SEP>B2 <tb>dritter Bereich<SEP>B3 <tb>Montagepositionen<SEP>I., II., III. <tb>Längsrichtung<SEP>L <tb>Länge<SEP>L1 <tb>Länge<SEP>L2 <tb>Positionsverschiebung<SEP>ΔL <tb>Erstes Oberflächenniveau<SEP>N1 <tb>zweites Oberflächenniveau<SEP>N2 <tb>Einbringen<SEP>P <tb>Pfeile<SEP>P1, P2 <tb>Überlappung<SEP>Ü <tb>Verschiebung<SEP>V <tb>Weite<SEP>W <tb>Erste Weite<SEP>W1 <tb>zweite Weite<SEP>W2 <tb>Zentralachse<SEP>Z

Claims (17)

1. Montagesatz (50) zum Erstellen eines Wand- oder Bodenanschlusses für eine Scheibe (30), der umfasst – erstes Profil (1.1), das zum parallelen Befestigen an einer Wand (20) oder einem Boden (12) ausgelegt ist, – ein zweites Profil (1.2), und – Befestigungsmittel (5), die es ermöglichen das zweite Profil (1.2), in Längsrichtung (L) oder senkrecht zu der Längsrichtung (L) des ersten Profils (1.1) betrachtet, an verschiedenen Positionen mit dem ersten Profil (1.1) so zu verbinden, dass die beiden miteinander verbundenen Profile (1.1, 1.2) eine Längstasche (2) bilden in der eine Längskante (31, 32) der Scheibe (30) aufnehmbar ist.
2. Montagesatz (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Profil (1.1) eine Bodenplatte (3.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (3.2) umfasst, und dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Profil (1.2) eine Bodenplatte (4.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (4.2) umfasst, wobei zum Erstellen des Wand- oder Bodenanschlusses die Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) mit der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) in eine Überlappung (Ü) bringbar sind.
3. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) zum Einsatz im Bereich der Überlappung (Ü) ausgelegt sind.
4. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.14) an der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) und ein Loch (5.8) in der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) umfassen.
5. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.9) an der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) und ein Loch (5.11) in der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) umfassen.
6. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und sich mindestens teilweise deckende Löcher im Bereich der Überlappung (Ü) umfassen, wobei der Drehknopf oder Clip (5.1) zum Einsetzen oder Einklemmen in die sich teilweise deckenden Löcher und zum Verdrehen um eine Zentralachse (Z) ausgelegt ist.
7. Montagesatz (50) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens ein Klemmelement (5.4) und sich mindestens teilweise deckende Löcher im Bereich der Überlappung (Ü) umfassen, wobei das Klemmelement (5.4) zum Einsetzen oder Einklemmen in die sich teilweise deckenden Löcher ausgelegt ist.
8. Montagesatz (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und mindestens ein Klemmelement (5.4) umfasst.
9. Montagesatz (50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Profil (1.1) und/oder an dem zweiten Profil (1.2) im Bereich überlappender Bodenplatten (3.1, 4.1) mehrere Löcher (5.8, 5.10, 5.11) an verschiedenen Längen- und/oder Querpositionen vorgesehen sind, um so beim Verbinden des zweiten Profils (1.2) mit dem ersten Profil (1.1) verschiedenen Positionen vorgeben zu können.
10. Nassraum-Installation (10) mit einer Platte oder Scheibe (30), die in einem Boden (12) und/oder in einer Wand (20) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Bereich des Bodens (12) und/oder der Wand (20) eine Schiene (1) umfasst, die aus einem ersten Profil (1.1) und einem zweiten Profil (1.2) zusammengesetzt ist, wobei Befestigungsmittel (5), das zweite Profil (1.2) mit dem ersten Profil (1.1) verbinden, und wobei die Schiene (1) zwischen einem Teil des ersten Profils (1.1) und einem Teil des zweiten Profils (1.2) eine Längstasche (2) aufweist, in der eine Kante (31, 32) der Platte oder Scheibe (30) sitzt.
11. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Profil (1.1) eine Bodenplatte (3.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (3.2) und das zweite Profil (1.2) eine Bodenplatte (4.1) und eine dazu senkrecht stehende Wandung (4.2) umfasst, wobei die Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) mit der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) eine Überlappung (Ü) bilden und wobei sich die Längstasche (2) zwischen der senkrecht stehenden Wandung (4.2) des zweiten Profils (1.2) und der senkrecht stehenden Wandung (3.2) des ersten Profils (1.1) befindet.
12. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) im Bereich der Längstasche (2) sitzen.
13. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.14) an der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) und ein Loch (5.8) in der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) umfassen, wobei sich die Lasche (5.7) durch das Loch (5.8) erstreckt.
14. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens eine Lasche (5.9) an der Bodenplatte (3.1) des ersten Profils (1.1) und ein Loch (5.11) in der Bodenplatte (4.1) des zweiten Profils (1.2) umfassen, wobei sich die Lasche (5.9) durch das Loch (5.11) erstreckt.
15. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und sich mindestens teilweise deckende Löcher im Bereich der Längstasche (2) umfassen, wobei der Drehknopf oder Clip (5.1) in zwei der sich teilweise deckenden Löcher eingesetzt ist und durch Verdrehen um eine Zentralachse (Z) das erste Profil (1.1) mit dem zweiten Profil (1.2) verbunden ist.
16. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (5) mindestens ein Klemmelement (5.4) und sich mindestens teilweise deckende Löcher im Bereich der Längstasche (2) umfassen, wobei das Klemmelement (5.4) in zwei der sich teilweise deckenden Löcher eingesetzt ist, um ein Verschieben des zweiten Profils (1.2) gegenüber dem ersten Profil (1.1) zu verhindern.
17. Nassraum-Installation (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Drehknopf oder Clip (5.1) und mindestens ein Klemmelement (5.4) umfasst.
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