CH699520A2 - Sockelleistenanordnung. - Google Patents

Sockelleistenanordnung. Download PDF

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CH699520A2
CH699520A2 CH01585/08A CH15852008A CH699520A2 CH 699520 A2 CH699520 A2 CH 699520A2 CH 01585/08 A CH01585/08 A CH 01585/08A CH 15852008 A CH15852008 A CH 15852008A CH 699520 A2 CH699520 A2 CH 699520A2
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Abstract

Dargestellt und beschrieben ist eine Sockelleistenanordnung zur Anordnung in einem Eckbereich von zwei unter einem Winkel aufeinander zulaufenden Flächenabschnitten (2, 3) eines Raumes und/oder eines Bauteils, insbesondere zur Verlegung als Randabschluss eines Bodenbelages gegen eine Wand des Raumes, mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Anschlussprofil (4) zum Anschluss an einen ersten Flächenabschnitt (2) des Eckbereiches und mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Deckprofil (5) zum zumindest bereichsweisen Abdecken des Anschlussprofils (4) in einem Montagezustand, wobei das Deckprofil (5) an einem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt (3) des Eckbereiches zugewandten Aussenrand (11) wenigstens ein Dichtelement (12) aufweist und dass das Deckprofil (5) zusammen mit dem Dichtelement (12) relativ zu dem Anschlussprofil (4) verstellbar und mit unterschiedlichem Abstand (a) zwischen dem Aussenrand (11) des Deckprofils (5) und einem Aussenrand (13) des Anschlussprofils (4) an dem Anschlussprofil (4) festsetzbar ist.

Description


  [0001]    Die Erfindung betrifft eine Sockelleistenanordnung zur Anordnung in einem Eckbereich von zwei unter einem Winkel aufeinander zulaufenden Flächenabschnitten eines Raumes und/oder eines Bauteils, insbesondere zur Verlegung als Randabschluss eines Bodenbelages gegen eine Wand des Raumes, mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Anschlussprofil zum Anschluss an einen ersten Flächenabschnitt des Eckbereiches und mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Deckprofil zum zumindest bereichsweisen Abdecken des Anschlussprofils in einem Montagezustand.

  

[0002]    Sockelleistenanordnungen der eingangs genannten Art werden insbesondere eingesetzt, um einen sauberen Kantenabschluss von Boden-, Wand- und Deckenbelägen eines Raumes gegenüber einer Wandfläche oder Bodenfläche des Raumes im Eckbereich von aufeinander zulaufenden Flächenabschnitten sicherzustellen. Darüber hinaus dienen Sockelleistenanordnungen der in Rede stehenden Art dazu, eine Fuge oder einen Spalt zwischen zwei im Eckbereich angrenzenden Flächenabschnitten eines Raumes zu überdecken. Auch für einen Kantenabschluss einer Bodenfläche gegenüber einer Treppe oder dgl. kommen Sockelleistenanordnungen zum Einsatz. Schliesslich können Sockelleistenanordnungen verwendet werden, um Bauteile, wie beispielsweise Arbeitsplatten von Küchen, gegenüber einer angrenzenden Wand des Raumes abzuschliessen.

  

[0003]    Soll beispielsweise die Sockelleiste dazu dienen, einen Bodenbelag gegenüber einer angrenzenden Wandfläche im Eckbereich eines Raumes abzuschliessen bzw. einen sauberen Kantenabschluss gegenüber der Wandfläche zu erzielen, wird zunächst das Anschlussprofil an der Wandfläche befestigt. Die Wandfläche bildet dann einen ersten Flächenabschnitt im Sinne der Erfindung. Anschliessend wird dann das Deckprofil an dem Anschlussprofil festgesetzt, wobei das Deckprofil mit seiner unteren Längskante möglichst vollständig bzw. vollflächig gegen den Bodenbelag anliegen sollte. Der Bodenbelag bildet dabei den zweiten Flächenabschnitt im Sinne der Erfindung. Bei ebenen Flächen lässt sich bei sorgfältiger Verlegung eine saubere Anlage des Deckprofils gegen den Bodenbelag erzielen.

  

[0004]    Problematisch ist allerdings, dass bei unebenen Flächen, beispielsweise welligen Bodenbelägen oder Fugen im Bodenbereich, oder bei nicht-sorgfältiger Ausrichtung des Anschlussprofils eine saubere Anlage des Deckprofils gegen den Bodenbelag nicht ohne weiteres möglich ist. Das Deckprofil liegt dann mit der zur Anlage gegen den Bodenbelag vorgesehenen Abschlusskante nicht vollflächig gegen den Bodenbelag an. Beim Betrachten der Sockelleistenanordnung wird dies als störend empfunden. Im Übrigen können Schmutz und Flüssigkeit durch die gebildeten Öffnungen zwischen der Abschlusskante des Deckprofils und dem Bodenbelag in den Eckbereich hinter oder unterhalb der Sockelleistenanordnung eindringen und dort Schäden verursachen.

   Das gleiche gilt auch in Zusammenhang mit der Verlegung von Sockelleistenanordnungen der in Rede stehenden Art im Eckbereich von Wänden und/oder Decken eines Raumes und/oder im Eckbereich von an eine Wand, einen Boden oder eine Decke eines Raumes angrenzenden Flächenabschnitten eines Bauteils, wie beispielsweise einer Küchenarbeitsplatte oder dgl.

  

[0005]    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sockelleistenanordnung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die einen im wesentlichen vollständigen Abschluss eines Deckprofils der Sockelleistenanordnung gegenüber einem im Montagezustand gegen das Deckprofil anliegenden Flächenabschnitt ermöglicht.

  

[0006]    Die vorgenannte Aufgabe ist bei einer Sockelleistenanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass das Deckprofil an einem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt des Eckbereiches zugewandten Aussenrand wenigstens ein Dichtelement aufweist und dass das Deckprofil zusammen mit dem Dichtelement relativ zu dem Anschlussprofil verstellbar und mit unterschiedlichem Abstand zwischen dem Aussenrand des Deckprofils und einem Aussenrand des Anschlussprofils an dem Anschlussprofil festsetzbar ist. Bei der erfindungsgemässen Sockelleistenanordnung ist eine (Höhen-)Verstellung des Deckprofils zusammen mit dem Dichtelement gegenüber dem Anschlussprofil zwecks Anpassung an Unebenheiten einer Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche und/oder zum Ausgleich einer nicht-sorgfältigen Ausrichtung des Anschlussprofils möglich.

   Dadurch lässt sich in einfacher Weise ein sehr vollständiger Abschluss der Sockelleistenanordnung gegen eine Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche gewährleisten. Es ergibt sich ein optisch wahrnehmbarer vollständiger Abschluss, wobei auch das Eindringen von Schmutz oder Flüssigkeit in den Eckbereich hinter oder unter der Sockelleistenanordnung nicht befürchtet werden muss.

  

[0007]    Es versteht sich, dass das Deckprofil und/oder das Anschlussprofil entsprechende Mittel bzw. eine entsprechende konstruktive Gestaltung aufweisen können, um eine form- und/oder kraftschlüssige Befestigung des Deckprofils an dem Anschlussprofil zu ermöglichen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sich das Deckprofil über eine Steckverbindung, vorzugsweise eine Rast- und/oder Klemmverbindung, höhenverstellbar und vorzugsweise lösbar mit dem Anschlussprofil verbinden lässt. Dadurch ist es möglich, den Abstand des Deckprofils und damit der Dichtung von einem angrenzenden Flächenabschnitt des Bodens, der Wand oder der Decke des Raums oder eines Bauteils bedarfsweise einzustellen.

  

[0008]    Das Anschlussprofil kann eine Anschlussfläche zur Befestigung an dem ersten Flächenabschnitt, beispielsweise zur Befestigung an einer Wand eines Raumes, und das Deckprofil eine vordere Seitenwand aufweisen, wobei die vordere Seitenwand die Anschlussfläche im Montagezustand zumindest bereichsweise überdeckt und wobei an der vorderen Seitenwand ein Befestigungsabschnitt für das Dichtelement vorgesehen ist, vorzugsweise auf der im Montagezustand innenliegenden Seite der vorderen Seitenwand. Die vordere Seitenwand ist höhenverstellbar bzw. an unterschiedlichen Stellen an dem Anschlussprofil festsetzbar, wobei zusammen mit der Seitenwand auch das Dichtelement in der Höhe verstellt wird.

   Im Montagezustand erstreckt sich das Dichtelement über den Aussenrand der vorderen Seitenwand hinaus in Richtung zu dem zweiten Flächenabschnitt des Eckbereiches, beispielsweise in Richtung zu einem Bodenbelag des Raumes, um einen sauberen Abschluss der Sockelleistenanordnung zum Boden zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang kann das Dichtelement eine Dichtlippe aufweisen, wobei, vorzugsweise, die Dichtlippe im Montagezustand mit einem dem zweiten Flächenabschnitt, beispielsweise dem Bodenbelag des Raumes, zugewandten Aussenrand des Anschlussprofils ausgefluchtet ist oder sogar über den Aussenrand des Anschlussprofils übersteht.

  

[0009]    Bei der erfindungsgemässen Sockelleistenanordnung wird das Dichtelement vorzugsweise durch ein separates Bauteil gebildet, das mit der vorderen Seitenwand des Deckprofils verbunden ist. Insbesondere wird das Dichtelement jedoch nicht gebildet durch einen Profilabschnitt des Deckprofils, sondern besteht aus einem Dichtmaterial mit einer im Vergleich zu dem Material des Deckprofils höheren Elastizität, vorzugsweise aus Kunststoff. Das Dichtelement kann als schlauchförmiger Hohlkörper ausgebildet sein, der mit dem Befestigungsabschnitt des Deckprofils verbunden ist.

  

[0010]    Weiter bevorzugt ist das Dichtelement lösbar mit dem Befestigungsabschnitt an der Seitenwand des Deckprofils verbunden. Dies ermöglicht es, bedarfsweise das Dichtelement von der Sockelleistenanordnung zu trennen, beispielsweise dann, wenn die zur Anlage gegen das Deckprofil vorgesehene Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche eben ausgebildet ist und keine zusätzliche Abdichtung erforderlich ist. Auch können bedarfsweise Dichtelemente mit unterschiedlichen Abmessungen und/oder aus unterschiedlichen Materialien und/oder mit unterschiedlichen Farben zusammen mit dem Deckprofil verwendet werden.

  

[0011]    Um über die gesamte Erstreckung des Deckprofils in Längsrichtung einen vollständigen Abschluss der Sockelleistenanordnung gegen eine angrenzende Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche zu gewährleisten, kann sich der Befestigungsabschnitt an der Seitenwand des Deckprofils vorzugsweise über die gesamte Länge des Deckprofils erstrecken. Weiter vorzugsweise erstreckt sich auch das Dichtelement über die gesamte Länge des Deckprofils, kann jedoch auch eine Länge aufweisen, die grösser ist als die Länge des Deckprofils. Weist die Sockelleistenanordnung beispielsweise eine Mehrzahl von in Längsrichtung hintereinander angeordneten und über Zwischen- und Eckstücke miteinander verbundenen Deckprofilen auf, kann sich das Dichtelement unterbrechungslos über die gesamte Länge der Sockelleistenanordnung erstrecken.

  

[0012]    Das Anschlussprofil kann einen Profigrundkörper mit einem lösbar mit dem Profilgrundkörper verbundenen Profilrandabschnitt auf der Seite des Dichtelementes als Abstandshalter zum zweiten Flächenabschnitt aufweisen, wobei, vorzugsweise, der Profilrandabschnitt über wenigstens eine Sollbruchstelle mit dem Profilgrundkörper verbunden ist. Diese Ausführungsform der Erfindung lässt es zu, bedarfsweise den möglichen Abstand des Anschlussprofils von der gegen das Deckprofil bzw. das Dichtelement am Deckprofil zur Anlage kommenden Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche durch Abbrechen des Profilrandabschnitts zu verkürzen. Der Profilrandabschnitt ist vorzugsweise über eine Sollbruchstelle mit dem Profilgrundkörper verbunden, was das leichte Abbrechen ermöglicht.

   Dadurch kann in noch besserem Masse ein sauberer Abschluss der erfindungsgemässen Sockelleistenanordnung gegenüber einer angrenzenden Boden-, Wand-, Decken- oder Bauteilfläche erreicht werden.

  

[0013]    Die erfindungsgemässe Sockelleistenanordnung weist darüber hinaus wenigstens ein Zwischenstück und/oder ein Eckstück zum Verbinden von zwei Deckprofilen auf, wobei das Zwischenstück und/oder das Eckstück an einem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt des Eckbereiches zugewandten Aussenrand wenigstens einen Befestigungsabschnitt für ein Dichtelement aufweist. An dieser Stelle liegt der Erfindung der Grundgedanke zugrunde, die vollständige Anlage der Sockelleistenanordnung gegen einen Flächenabschnitt bzw. die Abdichtung der Sockelleistenanordnung gegenüber einer angrenzenden Boden-, Wand- oder Deckenfläche eines Raumes oder einer Bauteilfläche auch im Bereich von Zwischenstücken und/oder Eckstücken der Sockelleistenanordnung vorzusehen.

   Hier kann ein durchgehendes Dichtelement vorgesehen sein, dass sich von einem Anfangspunkt der Sockelleistenanordnung in Längsrichtung der Sockelleistenanordnung unterbrechungslos über die gesamte Länge der Sockelleistenanordnung bis zu einem Endpunkt der Sockelleistenanordnung erstreckt und dabei sowohl an den Deckprofilen als auch an Zwischenstücken und/oder Eckstücken gehalten wird. Es versteht sich, dass darüber hinaus auch Endstücke, die den stirnseitigen Abschluss der Sockelleistenanordnung am Anfangspunkt und am Endpunkt bilden, entsprechende Befestigungsabschnitte für ein Dichtelement aufweisen können.

   Die Befestigung der Zwischenstücke und/oder Eckstücke und/oder Endstücke mit den Deckprofilen erfolgt in an sich aus dem Stand der Technik bekannter Weise, vorzugsweise über Steckverbindungen, wobei das Zwischenstück und/oder das Eckstück und/oder das Endstück entsprechende Einsteckbereiche für die Seitenwände von zwei Deckprofilen aufweisen können.

  

[0014]    Der Befestigungsabschnitt an dem Zwischenstück und/oder dem Eckstück und der Befestigungsabschnitt an dem Deckprofil können im Montagezustand vorzugsweise ausgefluchtet sein. Erstreckt sich das Dichtelement über eine grössere Länge als das Deckprofil, vorzugsweise über die gesamte Länge eines geraden Abschnitts der Sockelleistenanordnung oder auch über die Gesamtlänge der Sockelleistenanordnung, so kann ein Dichtelement eingesetzt werden, das sich über die gesamte Länge des geraden Abschnitts der Sockelleistenanordnung oder auch über die Gesamtlänge der Sockelleistenanordnung erstreckt und an den Deckprofilen einerseits und den Zwischenstücken und/oder den Eckstücken der Sockelleistenanordnung andererseits sicher gehalten ist.

   Ist für jedes Deckprofil und für jedes Zwischenstück und/oder Eckstück jeweils ein separates Dichtelement vorgesehen, ergibt sich durch die ausgefluchteten Befestigungsabschnitte an Deckprofilen und Zwischenstücken und/oder Eckstücken eine durchgehende Dichtlinie der Sockelleistenanordnung im Bereich der angrenzenden Boden-, Wand- oder Deckenfläche bzw. Bauteilfläche. Dies trägt zu einer verbesserten Abdichtung bei und wird von einem Betrachter als ästhetisch ansprechend wahrgenommen. Der Befestigungsabschnitt kann sich vorzugsweise über die gesamte Erstreckung des Zwischenstücks und/oder Eckstücks in Längsrichtung der Sockelleistenanordnung erstrecken, um eine sichere Befestigung des Dichtelementes zu gewährleisten.

  

[0015]    Das Zwischenstück und/oder Eckstück und/oder auch ein Endstück können über das Deckprofil höhenverstellbar an dem Anschlussprofil gehalten sein. Bei der Höhenverstellung wird dann das Zwischenstück und/oder Eckstück und/oder Endstück zusammen mit dem oder den Deckenprofil(en) relativ zur Anschlussfläche des Anschlussprofils versetzt bzw. verschoben. Es versteht sich, dass grundsätzlich an dem Zwischenstück und/oder Eckstück und/oder Endstück auch Befestigungsabschnitte zur unmittelbaren Befestigung mit dem Anschlussprofil vorgesehen sein können.

  

[0016]    Weitere zweckmässige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung unter Bezug auf die Figuren der Zeichnung, wobei der Gegenstand der Erfindung durch die beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt ist und eine Kombination von nachfolgend beschriebenen Merkmalen der Erfindung ohne weiteres möglich ist, auch wenn diese Kombination nicht im einzelnen erläutert wird. In der Zeichnung zeigen:
<tb>Fig. 1<sep>eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemässen Sockelleistenanordnung im Montagezustand;


  <tb>Fig. 2<sep>eine Querschnittsansicht eines an einem Anschlussprofil befestigten Deckprofils der in Fig. 1dargestellten Sockelleistenanordnung in einem ersten Montagezustand;


  <tb>Fig. 3<sep>das in Fig. 2 dargestellte Deckprofil in einem zweiten Montagezustand;


  <tb>Fig. 4<sep>eine perspektivische Darstellung eines Mittelstücks der in Fig. 1 dargestellten Sockelleistenanordnung in einer Ansicht auf die Innenseite einer oberen Deckfläche des Mittelstücks;


  <tb>Fig. 5<sep>eine Seitenansicht des in Fig. 4dargestellten Mittelstücks mit einem daran befestigten Dichtelement;


  <tb>Fig. 6<sep>eine perspektivische Darstellung eines Inneneckstücks der in Fig. 1 dargestellten Sockelleistenanordnung in einer Ansicht auf die Innenseite einer oberen Deckfläche des Inneneckstücks;


  <tb>Fig. 7<sep>eine Seitenansicht des in Fig. 6 dargestellten Inneneckstücks mit einem daran befestigten Dichtelement;


  <tb>Fig. 8<sep>eine perspektivische Darstellung eines Ausseneckstücks der in Fig. 1 dargestellten Sockelleistenanordnung in einer Ansicht auf die Innenseite einer oberen Deckfläche des Ausseneckstücks und


  <tb>Fig. 9<sep>eine perspektivische Seitenansicht auf ein Endstück der in Fig. 1 dargestellten Sockelleistenanordnung.

  

[0017]    In Fig. 1 ist eine Sockelleistenanordnung 1 zur Anordnung in einem Eckbereich von wenigstens zwei abgewinkelt aufeinander zulaufenden Flächenabschnitten 2, 3 eines Raumes und/oder eines Bauteils dargestellt. Die Flächenabschnitte 2, 3 sind schematisch in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Bei dem Flächenabschnitt 2 kann es sich um eine Wandfläche des Raumes, bei dem Flächenabschnitt 3 um die Oberfläche eines Bodenbelages des Raumes handeln.

  

[0018]    Die Sockelleistenanordnung 1 weist eine Mehrzahl von nicht im einzelnen dargestellten Anschlussprofilen 4 zum Anschluss an den ersten Flächenabschnitt 2 des Eckbereiches auf, wobei sich das Anschlussprofil 4 vorzugsweise über ein Mehrfaches der Länge eines Deckprofils 5 der Sockelleistenanordnung 1 erstreckt. Bei der in Fig. 1dargestellten Anordnung sind drei Anschlussprofile 4 vorgesehen, die von vier Deckprofilen 5 im Montagezustand abgedeckt sind. Ein Anschlussprofil 4 erstreckt sich dabei jeweils über einen geraden Abschnitt der Wandfläche des Raumes. Die Deckprofile 5 sind über ein Zwischenstück 6, ein Inneneckstück 7 und ein Ausseneckstück 8 miteinander verbunden. Am Anfang und am Ende der Sockelleistenanordnung 1 sind Endstücke 9, 10 vorgesehen, die den stirnseitigen Abschluss der Sockelleistenanordnung 1 bilden.

  

[0019]    Wie sich weiter aus Fig. 1ergibt, weist das Deckprofil 5 an einem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt 3 des Eckbereiches zugewandten Aussenrand 11 ein Dichtelement 12 auf, das sich über die gesamte Länge der Sockelleistenanordnung 1 von dem Endstück 9 über die Deckprofile 5 und das Zwischenstück 6, das Inneneckstück 7 und das Ausseneckstück 8 bis hin zu dem Endstück 10 erstreckt. Grundsätzlich können auch eine Mehrzahl von Dichtelementen 12 vorgesehen sein, die insbesondere im Bereich des Inneneckstücks 7 und des Ausseneckstücks 8 unter einem Winkel von vorzugsweise 90[deg.] aufeinanderstossen und eine durchgehende Dichtlinie bilden.

  

[0020]    Wie sich insbesondere aus den Fig. 2und 3ergibt, ist das Deckprofil 5 zusammen mit dem Dichtelement 12 relativ zu dem Anschlussprofil 4 mit unterschiedlichem Abstand a des Aussenrandes 11 des Deckprofils 5 zu einem Aussenrand 13 des Anschlussprofils 4 an dem Anschlussprofil 4 festsetzbar. Dadurch ist es möglich, einen sauberen, d.h. in Längsrichtung der Sockelleistenanordnung 1 vollständigen Abschluss der Sockelleistenanordnung 1 auf der Seite des Deckprofils 5 gegenüber dem zweiten Flächenabschnitt 3 zu gewährleisten.

  

[0021]    Das Anschlussprofil 4 weist eine Anschlussfläche 14 zur Befestigung an dem ersten Flächenabschnitt 2 und das Deckprofil 5 eine vordere Seitenwand 15 auf, wobei die vordere Seitenwand 15 im Montagezustand die Anschlussfläche 14 zumindest bereichsweise überdeckt und wobei an dem Aussenrand 11 der Seitenwand 15 ein Befestigungsabschnitt 16 für das Dichtelement 12 vorgesehen ist, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform auf der im Montagezustand innenliegenden Seite 17 der vorderen Seitenwand 15.

  

[0022]    Der Befestigungsabschnitt 16 wird gebildet durch einen Randbereich 18 der Seitenwand 15 und eine nach unten abgewinkelte Halteleiste 19, die an der innenliegenden Seite 17 der Seiten wand 15 angeformt ist, so dass sich ein im Querschnitt U-förmiger Aufnahmebereich für einen Befestigungsabschnitt 20 des Dichtelementes 12 ergibt. Der Befestigungsabschnitt 20 weist eine entsprechende Profilierung auf, die es ermöglicht, das Dichtelement 12 lösbar in den Befestigungsabschnitt 16 einzustecken.

  

[0023]    Wie sich weiter aus den Fig. 2und 3 ergibt, steht die Spitze 21 des Dichtelementes 12 im Montagezustand über den Aussenrand 13 des Anschlussprofils 4 über und erstreckt sich bis zu dem zweiten Flächenabschnitt 3. In der in Fig. 2 dargestellte Montagestellung hat die Seitenwand 15 ihre höchste, d.h. am weitesten von dem Flächenabschnitt 3 beabstandete Stellung erreicht. Die Höhenverstellung des Deckprofils 5 relativ zu dem Anschlussprofil 4 bzw. der Anschlussfläche 14 wird erreicht durch eine Rastzähne aufweisende Halteleiste 22, die an einer zur vorderen Seitenwand 15 abgewinkelten oberen Seitenwand 23 des Deckprofils 5 angeformt ist. Dadurch ergibt sich im Montagezustand eine im Wesentlichen vollständige Überdeckung des Anschlussprofils 4 durch das Deckprofil 5.

  

[0024]    Das Deckprofil 5 weist darüber hinaus eine zweite abgewinkelte Halteleiste 25 mit einem senkrecht nach unten gerichteten Halteschenkel 25a auf, die ebenfalls auf der innenliegenden Seite 17 der Seitenwand 15 angeformt ist und mit einer komplementär ausgebildeten abgewinkelten Stützleiste 26 mit einem nach oben gerichteten Stützschenkel 26a des Anschlussprofils 4 zusammenwirkt. Der Stützschenkel 26a greift dabei im Montagezustand mehr oder weniger weit in den zwischen dem Halteschenkel 25a der Halteleiste 25 und einem senkrecht nach unten gerichteten Halteschenkel 19a der Halteleiste 19 gebildeten Aufnahmebereich ein, so dass sich eine sichere und höhenverstellbare Befestigung des Deckprofils 5 an dem Anschlussprofil 4 ergibt.

  

[0025]    Wie sich weiter aus den Fig. 2und 3 ergibt, weist das Dichtelement 12 eine Dichtlippe 24 auf, die durch einen schlauchförmigen Abschnitt des Dichtelementes 12 gebildet wird. Das Dichtelement 12 besteht vorzugsweise aus einem elastischen Kunststoff, der eine höhere Elastizität aufweist als das Deckprofil 5. Dies vereinfacht die Abdichtung gegenüber dem Flächenabschnitt 3, wobei nicht dargestellt ist, dass sich der Befestigungsabschnitt 16 an dem Deckprofil 5 über die gesamte Länge des Deckprofils 5 erstrecken kann, so dass das Dichtelement 12 über die gesamte Länge des Deckprofils 5 an diesem sicher gehalten ist.

  

[0026]    Im übrigen weist das Anschlussprofil 4 einen Profilgrundkörper 27 mit einem lösbar mit dem Profilgrundkörper 27 verbundenen Profilrandabschnitt 28 auf der Seite des Dichtelementes 12 als Abstandshalter zum zweiten Flächenabschnitt 3 auf, wobei der Profilrandabschnitt 28 über wenigstens eine Sollbruchstelle 29 mit dem Profilgrundkörper 27 verbunden ist. Dies ermöglicht es, bedarfsweise den Profilrandabschnitt 28 von dem Profilgrundkörper 27 abzutrennen, wenn es die Einbaugegebenheiten im Eckbereich der Flächenabschnitte 2, 3 erfordern. Insbesondere ist das Abtrennen des Profilrandabschnitts 28 dann bedarfsweise möglich, wenn die Sockelleistenanordnung 1 ohne Dichtelement 12 verwendet wird.

  

[0027]    In Fig. 4 ist ein Zwischenstück 6 zur Befestigung mit zwei Deckprofilen 5 vorgesehen. Das Zwischenstück 6 weist Befestigungsabschnitte 30 auf, die Einsteckbereiche mit einer vorderen Seitenwand 31 bzw. mit einer oberen Seitenwand 32 bilden und die das Einstecken der Seitenwand 15 an den Querseiten ermöglicht. In Fig. 4 ist das Zwischenstück 6 in einer Ansicht auf die Innenseite der oberen Seitenwand 32 dargestellt. Die vordere Seitenwand 31 steht in dem in Fig. 1 dargestellten Montagezustand seitlich über den Querrand der angrenzenden Deckprofile 5 über und deckt den Querrand bereichsweise ab. In den Seitenwänden 31, 32 sind Sollbruchstellen 33, 34 bzw. Profilverjüngungen vorgesehen, um durch Herausbrechen von Wandabschnitten 35, 36 Öffnungen zum Hindurchführen von Kabeln, Leitungen o.dgl. schaffen zu können.

  

[0028]    Darüber hinaus weist das Zwischenstück 6 im Bereich des im Montagezustand nach unten gerichteten Aussenrandes 37 einen Befestigungsabschnitt 38 auf, der komplementär zu dem Befestigungsabschnitt 16 an dem Deckprofil 5 ausgebildet und im Montagezustand mit diesem ausgefluchtet ist. In Fig. 5 ist das Zwischenstück 6 mit einem daran befestigten Dichtelement 12 dargestellt. Wie sich weiter aus Fig. 4 ergibt, erstreckt sich der Befestigungsabschnitt 38 im wesentlichen über die gesamte Breite des Zwischenstücks 6 zwischen zwei im Montagezustand mit dem Zwischenstück 6 verbundenen Seitenwänden 15 von zwei Deckprofilen 5.

  

[0029]    In den Fig. 6 und 7 ist ein Inneneckstück 7 der in Fig. 1 dargestellten Sockelleistenanordnung 1 dargestellt. Fig. 6 zeigt dabei eine Ansicht auf die Innenseite einer oberen Seitenwand 39 des Inneneckstücks 7, die in dem in Fig.1dargestellten Montagezustand der Sockelleistenanordnung 1 den Abschluss zu einer Ecke des Raumes bildet und dabei die Querränder von zwei benachbarten Deckprofilen 5 übergreift. Das Inneneckstück 7 weist ebenfalls Befestigungsabschnitte 40 auf, die zusammen mit der oberen Seitenwand 39 einerseits und einer vorderen Abdeckleiste 41 Einsteckabschnitte für die Seitenwände 15 von zwei Deckprofilen 5 bilden.

   Die Abdeckleiste 41 weist auf der Innenseite an ihrem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt 3 zugewandten Ende einen Befestigungsabschnitt 42 auf, der komplementär zu den Befestigungsabschnitten 16 an den Deckprofilen 5 ausgebildet ist. Im Montagezustand sind die Befestigungsabschnitte 16 der Deckprofile 5 mit dem Befestigungsabschnitt 42 des Inneneckstücks 7 ausgefluchtet.

  

[0030]    In Fig. 8 ist ein Ausseneckstück 8 dargestellt in einer Ansicht auf die Innenseite einer mit Bezug auf den Montagezustand oberen Seitenwand 43, die mit zwei unter einem Winkel von 90[deg.] zueinander angeordneten vorderen Seitenwänden 44a, 44b verbunden ist. Die obere Seitenwand 43 bildet zusammen mit den vorderen Seitenwänden 44a, 44b eine Aussenecke, so wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Darüber hinaus weisen die obere Seitenwand 43 und die beiden vorderen Seitenwände 44a, 44b Befestigungsabschnitte 45 auf, die zusammen mit den Seitenwänden 43, 44a, 44b Einsteckabschnitte für die Seitenwände 15 von zwei benachbarten Deckprofilen 5 bilden. Auf der im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt 3 zugewandten Seite ist zudem ein abgewinkelter Befestigungsabschnitt 46 für ein Dichtelement 12 vorgesehen.

   Die konstruktive Ausgestaltung des Befestigungsabschnitts 46 entspricht der Ausgestaltung des Befestigungsabschnitts 16 am Deckprofil 5.

  

[0031]    In Fig. 9 ist schliesslich das Endstück 10 aus Fig. 1perspektivisch dargestellt, wobei das Endstück 10 zwei Befestigungsabschnitte 47 zur Ausbildung einer Steckverbindung mit der vorderen Seitenwand 15 und der oberen Seitenwand 23 eines benachbarten Deckprofils 5 aufweist. Nicht dargestellt ist, dass das auch an einem Endstück 9, 10 entsprechende Befestigungsabschnitte für ein Dichtelement 12 vorgesehen sein können.

Claims (13)

1. Sockelleistenanordnung (1) zur Anordnung in einem Eckbereich von zwei unter einem Winkel aufeinander zulaufenden Flächenabschnitten (2, 3) eines Raumes und/oder eines Bauteils, insbesondere zur Verlegung als Randabschluss eines Bodenbelages gegen eine Wand des Raumes, mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Anschlussprofil (4) zum Anschluss an einen ersten Flächenabschnitt (2) des Eckbereiches und mit wenigstens einem vorzugsweise leistenartigen Deckprofil (5) zum zumindest bereichsweisen Abdecken des Anschlussprofils (4) in einem Montagezustand, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckprofil (5) an einem im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt (3) des Eckbereiches zugewandten Aussenrand (11) wenigstens ein Dichtelement (12) aufweist und dass das Deckprofil (5) zusammen mit dem Dichtelement (12) relativ zu dem Anschlussprofil (4)
verstellbar und mit unterschiedlichem Abstand (a) zwischen dem Aussenrand (11) des Deckprofils (5) und einem Aussenrand (13) des Anschlussprofils (4) an dem Anschlussprofil (4) festsetzbar ist.
2. Sockelleistenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (4) eine Anschlussfläche (14) zur Befestigung an dem ersten Flächenabschnitt (2) und das Deckprofil (5) eine vordere Seitenwand (15) aufweist, wobei die vordere Seitenwand (15) die Anschlussfläche (14) im Montagezustand zumindest bereichsweise überdeckt und wobei an der vorderen Seitenwand (15) ein Befestigungsabschnitt (16) für das Dichtelement (12) vorgesehen ist, vorzugsweise auf der im Montagezustand innenliegenden Seite (17) der vorderen Seitenwand (15).
3. Sockelleistenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Dichtelement (12) im Montagezustand über die vordere Seitenwand (15) hinaus in Richtung zu dem zweiten Flächenabschnitt (3) des Eckbereiches erstreckt.
4. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (12) eine Dichtlippe (24) aufweist, wobei, vorzugsweise, die Dichtlippe (24) im Montagezustand mit dem Aussenrand (13) des Anschlussprofils (4) ausgefluchtet ist oder über den Aussenrand (13) des Anschlussprofils (4) übersteht.
5. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (12) eine im Vergleich zum Deckprofil (5) höhere Elastizität aufweist und/oder aus einem anderen Material besteht.
6. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (12) lösbar an dem Deckprofil (5) befestigt ist.
7. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Befestigungsabschnitt (16) an dem Deckprofil (5) über die gesamte Länge des Deckprofils (5) erstreckt.
8. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Dichtelement (12) zumindest über die gesamte Länge des Deckprofils (5), vorzugsweise über die gesamte Länge der Sockelleistenanordnung, erstreckt.
9. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (4) einen Profilgrundkörper (27) mit einem lösbar mit dem Profilgrundkörper (27) verbundenen Profilrandabschnitt (28) auf der Seite des Dichtelementes (12) als Abstandshalter zum zweiten Flächenabschnitt (2) aufweist, wobei, vorzugsweise, der Profilrandabschnitt (28) über wenigstens eine Sollbruchstelle (29) mit dem Profilgrundkörper (27) verbunden ist.
10. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Zwischenstück (6) und/oder ein Eckstück (7, 8) zum Verbinden von zwei Deckprofilen (5) vorgesehen ist, wobei das Zwischenstück (6) und/oder ein Eckstück (7, 8) auf der im Montagezustand dem zweiten Flächenabschnitt (3) des Eckbereiches zugewandten Seite wenigstens einen Befestigungsabschnitt (38, 42, 46) für ein Dichtelement (12) aufweist.
11. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (38, 42, 46) an dem Zwischenstück (6) und/oder dem Eckstück (7, 8) und der Befestigungsabschnitt (16) an dem Deckprofil (5) im Montagezustand ausgefluchtet sind.
12. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Befestigungsabschnitt (38, 42, 46) an dem Zwischenstück (6) und/oder dem Eckstück (7, 8) über die gesamte Erstreckung des Zwischenstücks (6) und/oder des Eckstücks (7, 8) in Längsrichtung der Sockelleistenanordnung erstreckt.
13. Sockelleistenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (6) und/oder des Eckstück (7, 8) zusammen mit dem Deckprofil (5) höhenverstellbar an dem Anschlussprofil (4) gehalten ist.
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