AT51495B - Verfahren zur Herstellung von Kohlensäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kohlensäure.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   Kohlensäure,   'Die vorliegende Erfindung hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Kohlensäure zum Gegenstande und bezweckt vor allem, dieses Gas auf billige Weise und bereits als Rohgas möglichst rein herzustellen. Dabei ist insbesondere Bedacht genommen, dass die Ausgangsmaterialien billig und die Nebenprodukte unter Umständen technisch wertvoller sind als das Ausgangsmaterial. 



   Es hat sich herausgestellt, dass Spateisenstein oder ähnliche Eisensteine, z. B. Toneisensteine (im wesentlichen kohlensaures Eisenoxydul), ein Ausgangsmaterial liefern, welches diese Bedingungen erfüllt. Der Spateisenstein   zerfällt   beim Erhitzen unter   Luftabschluss   in Eisensauerstoffverbindungen einerseits und in ein Gemisch von zirka 80 bis   zoo   Kohlensäure und 10   bis 20%, Kohlonoxyd andererseits   bei Anwendung einer verhältnismässig niederen Temperatur von etwa 205 bis 600 . Die erhaltenen Gase können in bekannter 
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 Verwendung von kohlensäurebindenden Mitteln zunächst abscheidet und ans diesen wieder durch Erhitzen gewinnt, oder indem man die Gase sofort komprimiert   und durch Frak-     tionierung   oder dgl. voneinander trennt.

   Wesentlich ist aber ferner noch bei vorliegende 
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 und teuereren Reinigungen das vorhandene   Kohlenoxyd ohneweiters   in Kohlensäure durch Oxydation   vo wandeln kann.   Dies könnte beispielsweise mit reinem Sauerstoff geschehen ; vorteilhaft geschieht es aber unter Verwendung von Sauerstoff abgebenden und auf Kohlenoxyd oxydierend wirkenden Körpern. Als solche haben sich ausser dem bekannten durch Regeneration zurückhältlichen Kupferoxyd, beispielsweise Manganerze, insbesondere   Mangansuperoxyde, ferner auch Sehwefelkiesabbrände   und Eisenoxydverbindungen, z.

   B. gerösteter Spat verschiedener Art und Brauneisenstein als brauchbar erwiesen, die hiebei zum Teil reduziert werden, was für don späteren Hochofenprozess nur vorteilhaft ist. 
 EMI1.3 
 

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 die Zersetzung der Spate vorgenommen wird, als auch die Behälter, in welchem die Oxydierung der Kohlenoxydbeimischung bewirkt wird, ständig zu rotieren oder sonst auf andere Weise die Eze in ständiger Bewegung zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kohlensäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Spateisenatein in geschlossenen Gefässen erhitzt und die entstehende Kohlensäure, nach eventuellem Überleiten über erhitzte, oxydierend wirkende Materialien, insbesondere Manganerze, Schwefelkiesabbrände, Eisenroste und dgl, zwecks Überführung dos die Kohlensäure begleitenden Kohlenoxyds, in bekannter Weise auffängt.
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