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Einrichtung zur Sicheratellung von mit feuergefährlichen Flüssigkeiten arbeitenden
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Die Erfindung betrifit eine Einrichtung zur Sicherstellung von Arbeitsgefässen, zum Beispiel Extraktionsgefässen jeder Art, die mit feuergefährlichen Flüssigkeiten arbeiten, z. B. der in der chemischen Industrie gebräuchlichen Extraktionsapparate zur Entfettung von Palm-
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Bei dem Betriebe derartiger Extraktionsapparate kommt es darauf an. im Inneren des Extraktionsgefässes die Bildung explosibler Gasgemische zu verhüten, die durch Zutritt von Luft
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Extraktionsvorgang unter einer Schutzschicht von nichtoxydierenden Gasen durchzuführen. die in das Extraktionsgcfäss eingeleitet werden. Der erstrebte Zweck lässt sich indessen nicht
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Extraktions-oderWaschvorgangessichenrn.
Nach der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass die bei dem Betriebe des Arbeitsgefässes nacheinander in bestimmter Reihen- und Zeitfolge vorzunchmenden Arbeitsvorgänge einzeln oder zusammen mit dem die Zuführung des nichtoxydierenden Schutzgases regelnden Absperrorgan in betriebsmässige Abhängigkeit gebracht werden. Diese Arbeitsvorgänge bestehen :
1. in dem Offnen und Schliessen des Verschlussorgans (Deckel, Schieber oder dgl.) des Extraktionsgefässes ;
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4. in der In- und Ausserbetriebsetzung des Rührwerkes der Maschine, wenn ein solches vorhanden ist.
Hienach sind der Yerschlussdeckel des Extraktionsgefässes, das Abschlussorgan für das
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Fig. I zeigt die schematisch dargestellte Ansicht eines Extraktionsapparates, bei dem sämtliche zum Betriebe des Apparates nötigen Arbeisvorgänge mit dem Abschlussorgan der
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gegenseitiger Verriegelung der Abschlussorgane für das Schutzgas und das Lösungsmittel.
Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ansieht eines Apparates, bei dem der Antrieb des Rührwerkes mit einer durch den Antrieb des Schutzgaazunussorganea beeinflussten Sperrvorrichtung zusammenwirkt.
Bei dem durch Fig. 1 bis 5 veranschaulichten Extraktionsapparat ist das Extraktionsgefäss 1, das durch einen um eine. Achse 2 drehbaren Deckel 3 abschliessbar ist, mit der seitlich angeschlossenen Schutzgasleitung 4, der Leitung 5 zur Zuführung des feuergefährlichen Lösungsmittels und der durch ein Absperrorgan 6 abschliessbaren Abflussleitung 7 versehen. In die Schutzgasleitung 4 ist das Abschlussorgan 8 und in die Leitung 5 das Abschlussorgan 9 eingeschaltet.
Im Innern des Gefässes 1 ist ein Rührwerk 10 angeordnet, dessen Welle 11 abgedichtet durch die Decke 12 des Gefässes hindurchgeführt und durch das Kegelradgetriebe 13 mit der Welle 14 verbunden ist. Auf dieser sitzt eine Riemenscheibe 15, deren Riemen 16 über die Riemenscheibe 17 der Transmissionswelle 18 geführt ist. Diese Welle trägt eine zweite Riemenscheibe 19, die durch den Riemen 20 mit der Riemenscheibe 21 der Hauptantriebswelle 22 in Verbindung steht. Auf der Welle 22 sitzen drei Antriebsscheiben 23, 24, 25 für das Abschlussorgan 8 der Schutzgasleitung J bzw. den Verschlussdeckel 3 des Extraktionsgefässes 1 bzw. für das Abschlussorgan 9 der Leitung 5 für das feuergefährliche Lösungsmittel.
Die Antriebsscheibe 23 ist mit einer Kurven- schlitzführung 26 versehen, in welcher der Führungsstift 27 gleitet. Dieser sitzt an dem oberen, gabelförmigen Ende 28 einer Stange 29, die in Lagern 30, 31 (Fig. 1 und 3) geführt ist, und deren unteres gekröpftes Ende 32 mit einer an dem Abschlussorgan 8 sitzenden Führungsschleife 33 in Eingriff steht. Die Antriebsscheibe 24 ist mit einer Kurvenschlitzführung 34 (Fig. 1 und 4) versehen. in welcher der Führungsstift 35 gleitet. Dieser sitzt an dem oberen, gabelförmigen
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in eine Schlitzführung 41 auf der Oberseite des Verschlussdeckels 3 eingreift. Die Antriebsscheibe 25 (Fig. 1 und 5) ist mit einer Kurvenschlitzführung 42 versehen, in welche der Führungsstift 43 eingreift, der an dem oberen, gabelförmigen Ende 44 einer Stange 4. 5 sitzt.
Diese ist in Lagern 46, 47 geführt und greift mit ihrem unteren, gekröpften Ende 48 in eine an dem Abscblussorgan 9 der Leitung 5 befestigte Führungsschleife 49 ein.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, dass die für den Betrieb des Extraktionsapparates not-
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der Abschlussorgane 8 und 9 sowie der In-und Ausserbetriebsetzung des Rührwerkes 10 sämtlich von der Bewegung der Antriebswelle 22 beherrscht werden.
Die Einrichtung bei der dargestellten Ausführungsform des Apparates ist so getroffen, da 13 infolge der Lage und Gestaltung der Kurvenschlitze 26,34 und 42 der Scheiben 23. 24, 2 und ihrer Verbindung mit den Stangen 29,37 und 45 das Abschlussorgan 8 der Schutzgasleitung 4 gegenüber den übrigen Antriebsorganen eine gewisse Voreilung besitzt, wodurch erzielt wird. dass bei geöffnetem Verschlussdeckel 3 und bei geschlossenem Abschlussorgan 9 für das Lösungsmittel durch das teilweise oder ganz geöffnete Abschlussorgan 8 Schutzgas aus der Leitung 4 m das Gefäss 1 übertritt und die hierin befindliche Luft austreibt.
Nach einem gewissen, durch die Pmxis bestimmten Zeiträume erfolgt dann durch den Antrieb der Scheibe 24 und der Stange 37 die Schliessung des Deckels 3 und darauf durch den Antrieb der Scheibe 25 und der Stange 45
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eines längeren Teiles des Arbeitsvorganges geöffnet bleibt.
Nach Vollendung des Extraktions- oder Waschvorganges. d. h. bei der Stellung der Arbeitsteile gemäss Fig. 1, wird der Antrieb der Maschine von Hand oder selbsttätig unterbrochen. Das Extraktions- oder Waschgut wird dann durch den geöffneten reckel 3 herausgenommen und der Arbeitsvorgang von neuem begonnen. Die Einrichtung kann hiebei so getroffen sein, dass vor Herausnahme des Gutes aus dem Extraktionsgefäss 1 das hierin befindliche feuergefährliche
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Spindel mittels des Handrades 52 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Ofenlage überführt ist.
Durch die gegenseitige Verriegelung der Abschlussorgane 8 und 9 wird demnach erreicht, dass die feuergefährliche Lösungsflüssigkeit erst dann in das Extraktionsgefäss 1 übertreten kann, wenn dessen Innenraum durch Offnung des Ventiles 8 mit Schutzgas gefüllt ist.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist die Anordnung so getroffen, dass die Schutzgaszuführung von dem Antrieb des in dem Extraktionsgefässe 1 befindlichen Rührwerkes 10 abhängig gemacht ist.
Auf der Decke 12 des Gefässes 1 ist in einem Bocke 54 ein hakenförmiges Sperrglied 55 um die Achse 56 drehbar gelagert, die mit einem Lenker 57 verbunden ist. Das freie Ende 58 des Lenkers liegt zwischen zwei Anschlägen 59 der Spindel 60 des Ventiles 8 der Schutzgasleitung J.
Durch Drehung des Handrades 61 wird das Ventil 8 geöffnet und geschlossen. In der auf der Zeichnung dargestellten Schliesslage des Ventiles 8 greift der Sperrhaken 55 in die Riemenscheibe 15 der Antriebswelle 14 des Rührwerkes 10 derartig ein, dass er eine Drehung dieser Welle verhindert. Sobald jedoch das Ventil 8 durch Hochschrauben der Spindel 60 mittels des Handrades 61 geöffnet wird, kommt der durch den unteren Anschlag 59 der Spindel 60 mitgenommene Lenker 57 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Lage und bringt den Sperrhaken 55 mit der Riemenscheibe 15 ausser Eingriff, die nunmehr das Rührwerk 10 in Drehung versetzen kann.
Bei den in Fig. 6 bis 8 dargestellten Apparaten ist an die Decke 12 des Gefässes 1 eine durch einen Hahn 62 oder dgl. absperrbare Leitung 63 angeschlossen, die zu einem Kondensator führt, in dem das durch Wärmezufuhr, z. B. durch Einleitung heissen Schutzgases, verdampfte Lösungsmittel verflüssigt wird.
Natürlich ist die Erfindung auf die dargestellten Ausführungsformen der Einrichtung nicht beschränkt,
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Sicherstellung von mit feiergefährlichen Flüssigkeiten arbeitenden
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Lösungsflüssigkeit und die Antriebsvorrichtung (11, 13, 14, 15) des Rührwerkes (10) einzeln oder zusammen mit dem Abschlussorgan (8) der schutzgasleitung (4) durch zwangläufige oder kraftschlüssige Verbindung oder durch gegenseitige Verriegelung in solche betriebsmässige
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des Extraktionsvorganges gesichert ist.