AT514014B1 - Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung für Dächer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Sturmsog-Sicherungseinrichtung (100) für Dachplatten (1), wobei dieselben mit mindestens Einhängnase (11) für deren Einhängen in die in gleichen Abständen voneinander verlegten Leisten bzw. Latten (5) der Lattung eines Dachstuhls ausgestattet sind, wobei die einzelne Dachplatte (1) neben ihrer Einhängnase (11) - ebenfalls auf ihrer Unterseite in einem auf den zumindest einfachen Abstand der Leisten bzw. Latten der Lattung voneinander abgestimmten Abstand zumindest einen an sie gebundenen abwärts ragenden Haltebügel (2) oder Haltehaken (3) aufweist, welcher mit jeweils einem an die, insbesondere nächste, unterhalb der jeweiligen Leiste bzw. Latte (5), angeordnete Latte (5) gebunden Haltehaken (3) oder Haltebügel (2) - die Dachplatte an ihrer Verlegestelle haltend und gegen sturmsogbedingtes Auf- oder Abheben sichernd - kooperiert, wobei das freie Ende des Haltehakens (3) wesentlich geringere Breite (b) aufweist, als die Öffnungsweite (w) des mit ihm kooperierenden Haltebügels.
Description
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtungfür Dachziegel, Dachsteine oder Dachplatten an sich jeglichen Formats und/oder jeglicherAbmessungen, insbesondere für solche in rhombischer oder S-förmiger Verlegung, wobei die¬selben inner- bzw. unterseitig mit mindestens einer Einhängnase für das Einhängen des- bzw.derselben in die in, vorzugsweise gleichen, Abständen voneinander, insbesondere horizontal,zueinander parallel verlegten Leisten bzw. Latten der Lattung eines Dachstuhls ausgestattetsind, wobei die einzelne Dachplatte auf der Unterseite - in einem auf den zumindest einfachenAbstand der Leisten bzw. Latten der Lattung voneinander abgestimmten Abstand zumindest einan sie gebundener bzw. mit ihr verbundener, nach abwärts ragender, eine Öffnung aufweisen¬der Haltebügel aufweist, in welche Öffnung ein, insbesondere an der nächsten, unterhalb derjeweiligen Leiste bzw. Latte angeordnete nächste Leiste bzw. Latte sich abstützender oder ansie gebundener, von dort wegragender Haltehaken die Dachplatte an ihrer Verlegestelle haltendund gegen wind- bzw. sturmsogbedingtes Auf- oder Abheben sichernd - einschiebbar ist [0002] Es ist schon eine größere Anzahl von Vorschlägen bekannt geworden, Dächer, alsoinsbesondere die dort verlegten Dachplatten vor dem Abheben derselben im Falle von Stark¬winden, Stürmen und insbesondere Sturmböen in Folge des durch den Venturi- Effekt auftre¬tenden Druckunterschiedes zwischen dem im Dachinnenraum herrschenden Druck und demUnterdrück der über das Dach mit hoher Geschwindigkeit strömenden Luft, die zu großräumi¬gen Dachabdeckungen führen können, zu schützen.
[0003] Es besteht weiters ein Vorschlag zur Sicherung von Bedachungsmaterialen gegenWindsog darin, Dachplatten, insbesondere aus Tonmaterial, solche, vorzugsweise industriellhergestellt und bestehend aus Beton, oder Dachplatten, z.B. händisch gefertigt aus Portland¬zement, mit Klammern oder Schrauben an die Leisten bzw. Latten der Lattung des Dachstuhlszu binden. Die Klammern werden meistens am Seitenfalz der Dachplatte und an den Leistenbzw. Latten der Lattung befestigt und es gibt auch Klammern, die am oberen Rand der Dach¬platte und an deren unterem Rand befestigt sind. Die häufigste Methode ist jedoch die direkteVerschraubung der Dachplatten an den Leisten bzw. Latten der Lattung.
[0004] Des weiteren sind aus CH 72599 A, DE 8134025 U1 und FR 670491 A Wind- bzw.Sturmsogsicherungseinrichtungen für Dachplatten mit Einhängnasen zum Einhängen in dieLeisten bzw. Latten der Lattung bekannt geworden, welche in einem auf die Abstände derLeisten bzw. Latten der Lattung abgestimmten Abstand an ihren Unterseiten Haltebügel bzw.Haltehaken aufweisen, welche mit an die Dachlatten gebundenen Haltehaken bzw. Haltebügelngegen ein sturmsogbedingtes Aus- bzw. Abheben der Dachplatten, kooperieren.
[0005] Alle bisher bekannt gewordenen Methoden der Sicherung der Dachplatten gegen Abhe¬ben, insbesondere in Folge wind- oder sturmbedingten Sogs, haben folgende Nachteile: [0006] 1. Bei Schneelast können die oben erwähnten Klammern in dem Überdeckungsbereichder einzelnen Dachplatten zu deren Bruch führen, da die Flächenlast des Schnees auf einePunktlast reduziert wird.
[0007] 2. Bei Bruch einer Dachplatte ist das Auswechseln derselben aufwendig und teuer, weilz.B. bei rhombischer Deckung vom Dachfirst her etwa V-förmig ausgedeckt werden muss, umdie Reparatur des Daches durch Auswechseln der beschädigten Dachplatte durchführen zukönnen.
[0008] Aufgrund dieser Gegebenheiten entstand die Idee, die einzelne Dachplatte an deren -nach dem Decken dem Dach-Innenraum zugewandten - Rückseite auf spezielle Art zu sichern,indem dieselbe mit einem Haltebügel versehen wird, das mit einem an der Dachlattung befestig¬ten Haltehaken kooperiert, sodass die Dachplatte nach dem Einhängen durch die Kooperationzwischen Haltebügel und Haltehaken sturmsogsicher an die Leisten bzw. Latten der Lattungdes Dachstuhls gebunden ist, dass aber an die Genauigkeit bei der Verlegung der Dachplatten,insbesondere im Hinblick auf deren seitliche Positionierung, keine besonders hohen Anforde- rungen gestellt sind.
[0009] Gegenstand der Erfindung ist somit eine neue Wind- bzw. Sturmsog- Sicherungseinrich¬tung der eingangs genannten Art, welche dadurch gekennzeichnet ist, [0010] - dass der einzelne, an die Leisten bzw. Latten der Lattung gebundene Haltehakeneinen - eine im Wesentlichen parallel zur Außenfläche der Leiste bzw. Latte mit seinem freiemEndstück dachflächenaufwärts ausgerichtete, eine wesentlich geringere Breite als die Öff¬nungsweite des mit ihm kooperierenden, vorzugsweise Kreisquerschnitt aufweisenden, Halte¬bügels des Dachziegels aufweisende, federnde, zungenartige - Haltehaken, insbesondere ausStahl oder Edelstahl, mit einem Abstand von der Oberseite der Leiste bzw. Latte der Lattungaufweist, welcher der Dicke bzw. dem Durchmesser des Haltebügelbalkens entspricht, unddass beim Verlegen des Dachziegels dessen Haltebügel in den Einschieberaum zwischenLeiste bzw. Latte der Lattung und zungenartigem Haltehaken einschiebbar ist, oder aber [0011] - dass der einzelne, an die einzelne Leiste bzw. Latte der Lattung gebundene Halteha¬ken durch einen von derselben aufragenden, eine wesentlich geringere Breite als die Öff¬nungsweite des Haltebügels der Dachplatte aufweisenden, federnden einschnappfähigen Hal¬tehaken mit Einschnapp-Wölbung mit einem der Dicke des Haltebügelbalkens entsprechendenAbstand von der Leisten- bzw. Latten-Oberfläche gebildet ist, in welche beim Verlegen derDachplatte der Haltebügel derselben mit seinem Haltebügelbalken im Zuge des Einschiebensder Dachplatte einschnapp- und damit die Dachplatte festlegbar ist.
[0012] Bei Einsatz der neuen Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung kann jede der Dach¬platten nach einer Beschädigung ohne Probleme einzeln getauscht werden, es gibt keine stö¬renden, wie oben erwähnte Klammern mehr, die bei Schneelast zum Bruch der Dachplattenführen können, und die neue Sicherung ist vollkommen außerhalb jedes Wasseranfalls gehal¬ten. Durch die Ausführung der miteinander kooperierbaren Haltebügel und Haltehaken, z.B. inEdelstahl, funktioniert die neue Dachplatten-Sicherung praktisch unbegrenzt und ist somit ext¬rem nachhaltig.
[0013] Es wird bei der Herstellung der neuen Dachplatten in die einzelne Dachplatte direkt derHaltebügel aus Metall, Kunststoff oder aus einem sonstigen langzeitstabilen Material einbeto¬niert oder eingebrannt und hält dort 100%ig. Auch nachträglich kann ein Haltebügel, der aufge¬klebt wird, durchaus im Rahmen der Erfindung liegen und, wenn auch diese Methode gegebe¬nenfalls nicht jene Qualität hat, wie sie beim Einbetonieren oder des Einbrennens eines Halte¬bügels erreicht wird, liegt dies dennoch im Rahmen der Erfindung.
[0014] Es soll an dieser Stelle deutlich darauf verwiesen werden, dass selbstverständlich eineUmkehrung der Anordnung der einzelnen Bestandteile der neuen Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung ebenfalls unter die Erfindung fällt, d.h., dass ein Haltehaken in der oderan die Dachplatte gebunden ist und der mit ihm halterungskooperierende Haltebügel an eineLeiste bzw. Latte der Lattung des Dachstuhls.
[0015] Bevorzugt im Rahmen der Erfindung ist eine wie oben beschriebene Wind- bzw. Sturm¬sog-Sicherungseinrichtung, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen von zumindesteiner mittels eines härtenden, hitzefesten Klebers, insbesondere Polymerklebers, an die Unter¬fläche der Dachplatte klebegebundenen Grundplatte aufragender, im Wesentlichen Büroheft¬klammerform aufweisenden Haltebügel aus Metall, insbesondere Edelstahl aufweist.
[0016] Weiters ist es vorteilhaft, wenn der Haltebügel für aus einem erhärtenden Bindemittel,insbesondere Beton, gefertigte Dachplatten ein im Wesentlichen Büroheftklammerform aufwei¬sender, aus Metall, insbesondere Edelstahl, gefertigter, gegebenenfalls jeweils eine kleineVerankerungsplatte oder als Endfortsätze an den Bügelenden aufweisender Haltebügel ist,wobei die beide Bügelenden mit ihren Verankerungselementen materialbündig von der dieDachplatte bildenden, erhärteten Bindemittel-, insbesondere Betonmasse, umgossen, insbe¬sondere umschlossen, sind, oder aber bei Dachplatten auf Basis von Ton in die dieselbenbildende, gebrannte Tonmasse mit eingebrannt und somit dort integral fest verankert sind.
[0017] Was den Haltebügel betrifft, so soll am Rande erwähnt sein, dass der einzelne, an dieLeisten bzw. Latten der Lattung gebundene Haltehaken eine im Wesentlichen parallel zur Au¬ßenfläche der Leiste bzw. Latte der Lattung mit freiem Endstück dachflächenaufwärts ausge¬richtete, eine wesentlich geringere Breite als die Öffnungsweite des mit ihm kooperierenden,vorzugsweise Kreisquerschnitt aufweisenden, Haltebügels der Dachplatte aufweisende, zun¬genartige, federnde - Haltehaken aus einem dafür geeigneten Material, wie Kunststoff, insbe¬sondere jedoch aus Stahl oder Edelstahl, mit einem Abstand von der Außenseite der Leis-te/Latte der Lattung sein kann, welcher im Wesentlichen der Dicke bzw. dem Durchmesser desHaltebügelbalkens entspricht, wobei beim Verlegen der Dachplatte deren Haltebügel in denEinschieberaum zwischen Leiste bzw. Latte der Lattung und Haltehaken einzuschieben ist.
[0018] Schließlich ist hervorzuheben, dass der einzelne, an die einzelne Leiste bzw. Latte derLattung gebundene Haltehaken durch einen von der Lattung aufragende, eine wesentlich gerin¬gere Breite als die Öffnungsweite des Haltebügels der Dachplatte aufweisende, federnde ein-schnappfähigen Haltehaken mit das Einschnappen ermöglichender Wölbung in einem der Dickedes Haltebügelbalkens entsprechenden Abstand von der Leisten- bzw. Latten-Außenflächegebildet ist, in welche beim Verlegen der Dachplatte der Haltebügel derselben mit seinem Hal¬tebügelbalken einschnapp- und so festlegbar ist.
[0019] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert: [0020] Es zeigen [0021] die Fig. 1 die neue Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung in einer Schrägan¬ sicht von oben, [0022] die Fig. 2 ebenfalls in Schrägansicht eine andere Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungs¬ einrichtung gemäß der Erfindung, [0023] die Fig. 3 im Schnitt eine dritte Art der neuen Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungsein¬ richtung, [0024] die Fig. 4 eine bevorzugte, besonders einfache, jedoch wirkungsvolle und haltbare
Ausführungsform des Haltebügels und [0025] die Fig. 5 die Sicht auf die neue Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung von der
Dachinnenseite her.
[0026] Die Fig. 1 zeigt in Schrägansicht von oben eine Ausführungsform der neuen Wind- bzw.Sturmsog-Sicherungsanordnung 100, wobei die oben liegende, etwa quadratische Dachplatte 1- sozusagen durchsichtig - mit unterbrochener Linie dargestellt und in rhombischer Verlegungangeordnet ist.
[0027] Bis in den Körper der entweder mit erhärteter Betonmasse oder gebrannter Tonmasse12 gebildeten Dachplatte 1 reicht mit ihren beiden, hier nach aufwärts, also zum Betrachter hingerichteten Endästen der Haltebügel 2 mit parallel zur Dachplatte 1 ausgerichtetem Haltebügel¬balken 25.
[0028] In der Beton- oder Tonmasse 12 ist der etwa büroklammerartig geformte Haltebügel 2mittels - hier rundscheibenförmigen - Verankerungselementen 21 verankert. Zusammen mit derDachplatte 1, die mit ihrer Einhängnase 11 an einer Leiste bzw. Latte 5 der Lattung einesDachstuhls hängt, wird der Haltebügel 2 in den Raum E zwischen der Leisten- bzw. Latten-Außenfläche 51 des an der Leiste bzw. Latte 5 befestigten, hier etwa einschnappklammer¬artigen, Haltehakens 3 und der Außenfläche 51 der Leiste bzw. Latte 5, wie mittels Pfeil ange¬deutet, eingeschoben. Der Haltehaken 3 selbst ist etwas federnd und weist ein freies Ende 31sowie in dessen Nähe eine Wölbung 32 auf, um den Haltebügel 2 in definierter Position zuhalten, und das insbesondere im Falle der Einwirkung des von oben auf die Dachplatte 1 wir¬kenden Soges im Falle eines Sturmes.
[0029] Gezeigt ist in der Fig. 1 weiters, dass der Haltehaken 3 eine hier wesentlich geringereBreite b aufweist als die Öffnungsweite w, also als der Abstand der beiden umgebogenen En- den des Haltebügels 2 mit Dicke bzw. Durchmesser d voneinander.
[0030] Bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen ist in Fig. 2 gezeigt, wie z.B. imFalle einer S-Dachplatte 1 mit gewelltem Querschnitt, gefertigt aus einer Beton- oder Brand¬tonmasse 12, dieselbe mit ihrem große Weite w aufweisenden Haltebügel 2, der als zwei Forts¬ätze voneinander weg ausgerichtete Verankerungselemente 21 aufweist, welche parallel zumHaltebügelbalken 25 ausgerichtet sind, von einem ebenfalls federnden, an einer Leiste bzw.Latte 5 der Lattung befestigten, nach oben, also zur Dachplatte 1, hin gerichteten, klammerarti¬gen Haltehaken 3 mit wesentlich geringerer Breite b gehalten ist, welche den Haltebügel 2 ineinem Abstand von der Außenfläche 51 der Leiste bzw. Latte 5 der Lattung hält, welcher imWesentlichen der Höhe der Aufwölbungen der wellenartigen S-Dachplatte 1 entspricht. DerHaltebügel 2 der Dachplatte 1 und mit ihm die Dachplatte 1 wird von der Wölbung 32 des Hal¬tehakens 3 gehalten.
[0031] Die Fig. 3 zeigt - bei sonst gleich bleibenden Bezugszeichenbedeutungen - eine ähnli¬che Form des Haltehakens 3, wobei dieser klammerartige Haltehaken 3 mit freiem Ende einenim Wesentlichen mit der Außenfläche 51 der Leiste bzw. Latte 5 der Lattung etwa konformenhorizontalen Abschnitt aufweist und sich daran eine Wölbung 32 anschließt, welche eine Artrinnenartige Nische bildet, in welcher der Haltebügel 2 und mit ihm die Dachplatte 1 Halt findet.
[0032] Das freie Ende des Haltehakens 3 ragt zur Dachplatte 1 hin, in deren Materialmasse 12der Haltebügel 2 mit seinen beiden horizontalen Fortsätzen der Verankerungselemente 21integral eingelagert ist.
[0033] Die Fig. 4 zeigt - bei sonst gleich bleibenden Bezugszeichenbedeutungen - den mitseinen beiden, gleiche Ausrichtung wie der Haltebügelbalken 25 aufweisenden, Verankerungs¬elemente 21 bildenden Endfortsätzen 22 von der Beton- oder Tonmasse 12 der Dachplatte 1umschlossenen Haltebügel 2 mit hoher Öffnungsweite w.
[0034] Die Darstellung der Fig. 5 zeigt - bei sonst gleich bleibenden Bezugszeichenbedeutun¬gen - in einer Ansicht vom Dachstuhlinnenraum her, wie zwei der hier rhombisch verlegten,quadratischen Dachplatten 1 im Verband mit den benachbarten anderen Dachplatten 1 in einerDachfläche positioniert sind und wie sie mit der neuen Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung 100 an der Leiste bzw. Latte 5 der Lattung gehalten sind. Diese Fig.zeigt weiters, wie die unterhalb der beiden Dachplatten 1 angeordnete teil-sichtbare Dachplatte1 mit ihrer Einhängnase 11 an der dachabwärts der Leiste bzw. Latte 5 der Lattung folgendennächsten Leiste bzw. Latte 5 der Lattung eingehängt ist.
Claims (3)
- Patentansprüche 1. Wind- bzw. Sturmsog-Sicherungseinrichtung (100) für Dachplatten (1) jeglichen Formatsund/oder jeglicher Abmessungen, insbesondere für solche in rhombischer oder S-förmigerVerlegung, wobei dieselben inner- bzw. unterseitig mit mindestens einer Einhängnase (11)für das Einhängen derselben in die in, vorzugsweise gleichen, Abständen voneinander, ho¬rizontal zueinander parallel verlegten Leisten bzw. Latten (5) der Lattung eines Dachstuhlsausgestattet sind, - wobei die einzelne Dachplatte (1) auf der Unterseite- in einem auf den zumindest einfa¬chen Abstand der Leisten bzw. Latten (5) der Lattung voneinander abgestimmten Ab¬stand zumindest einen an sie gebundenen bzw. mit ihr verbundenen, nach abwärts ra¬genden, eine Öffnung aufweisenden Haltebügel (2) aufweist, in welche Öffnung ein, insbesondere an der nächsten, unterhalb der jeweiligen Leiste bzw.Latte (5) der Lattung angeordnete Leiste bzw. Latte (5) der Lattung sich abstützender oderan sie gebundener, von dort wegragender Haltehaken die Dachplatte (1) an ihrer Verlege¬stelle haltend und gegen wind- bzw. sturmsogbedingtes Auf- oder Abheben sichernd - ein¬schiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, - dass der einzelne, an die Leisten bzw. Latten (5) der Lattung gebundene Haltehaken ei¬nen - eine im Wesentlichen parallel zur Außenfläche (51) der Leiste bzw. Latte (5) mitseinem freiem Endstück (31) dachflächenaufwärts ausgerichtete, eine wesentlich gerin¬gere Breite (b) als die Öffnungsweite (w) des mit ihm kooperierenden, vorzugsweiseKreisquerschnitt aufweisenden, Haltebügels (2) des Dachziegels (1) aufweisende, fe¬dernde, zungenartige - Haltehaken (3), insbesondere aus Stahl oder Edelstahl, mit ei¬nem Abstand von der Oberseite (51) der Leiste bzw. Latte (5) der Lattung aufweist, wel¬cher der Dicke bzw. dem Durchmesser (d) des Haltebügelbalkens (25) entspricht, unddass beim Verlegen des Dachziegels (1) dessen Haltebügel (2) in den Einschieberaum(E) zwischen Leiste bzw. Latte (5) der Lattung und zungenartigem Haltehaken (3) ein¬schiebbar ist, oder aber - dass der einzelne, an die einzelne Leiste bzw. Latte (5) der Lattung gebundene Halteha¬ken (3) durch einen von derselben aufragenden, eine wesentlich geringere Breite (b) alsdie Öffnungsweite (w) des Haltebügels (2) der Dachplatte (1) aufweisenden, federndeneinschnappfähigen Haltehaken (3) mit Einschnapp-Wölbung (32) mit einem der Dicke (d)des Haltebügelbalkens (25) entsprechenden Abstand von der Leisten- bzw. Latten-Oberfläche (51) gebildet ist, in welche beim Verlegen der Dachplatte (1) der Haltebügel (2) derselben mit seinem Haltebügelbalken (25) im Zuge des Einschiebens der Dach¬platte (1) einschnapp- und damit die Dachplatte (1) festlegbar ist.
- 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen vonzumindest einer mittels eines härtenden, hitzefesten Klebers, insbesondere Polymerkle¬bers, an die Unterfläche der Dachplatte (1) klebegebundenen Grundplatte aufragender, imWesentlichen Büroheftklammerform aufweisenden Haltebügel (2) aus Metall, insbesondereEdelstahl aufweist.
- 3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hal¬tebügel (2) für aus einem erhärtenden Bindemittel, insbesondere Beton, gefertigte Dach¬platten (1) ein im Wesentlichen Büroheftklammerform aufweisender, aus Metall, insbeson¬dere Edelstahl, gefertigter, gegebenenfalls jeweils eine kleine Verankerungsplatte (21) oderals Endfortsätze (21') an den Bügelenden aufweisender Haltebügel (2) ist, wobei die bei¬den Bügelenden mit ihren Verankerungselementen (21) materialbündig von der die Dach¬platte (1) bildenden, erhärteten Bindemittel- (12), insbesondere Betonmasse, umgossen,insbesondere umschlossen, sind, oder aber bei Dachplatten (1) auf Basis von Ton in diedieselben bildende, gebrannte Tonmasse mit eingebrannt und somit dort integral fest ver¬ankert sind. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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- 2013-03-08 AT ATA50160/2013A patent/AT514014B1/de active
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| AT514014A1 (de) | 2014-09-15 |
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