AT50854B - Verfahren zur Vernichtung von Unkrautpflanzen. - Google Patents

Verfahren zur Vernichtung von Unkrautpflanzen.

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  Verfahren zur Vernichtung von U n k r a u t p f l a n z e n. 



   Die Erfindung besteht in einer neuen Verwendungsart des als Mittel zur Vernichtung von Unkraut bereits bekannten Eisenvitriols. Diesen Stoff hat man bisher entweder als Lösung auf die Pflanzen gespritzt oder nach Kalzinierung und Vermahlung mit mineralischen Beschwerungsmitteln, wie Phosphaten, Kalkstein, Tonstaub, auf das Unkraut gestreut. Das erstgenannte Verfahren ist für den   Landmann unbequem   und deshalb nicht genügend wirksam, weil ein grosser Teil der   aufgespritzten Flüssigkeit zu schnell   abläuft.

   Das zweite Verfahren hat den Nachteil, dass das Eisenvitriol sich bei starker Erhitzung zersetzt und dadurch unwirksam wird und dass die feingemahlener,   sandartigen   Stoffe auf den Pflanzen schlecht haften Es ist auch der Vorschlag gemacht worden, Ferros'ulfat- 
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   umständlich   und teuer, das Aufblasen ebenso unbequem wie das Bespritzen. t) as neue Verfahren besteht darin, dass Eisenvitriol in fester Form mit feingemahlenem Torfmull vereinigt wird, wobei der Torfmull vor oder nach der Vereinigung mit dem Eisenvitriol fein   gemahlen   wird, so dass ein gut vorstreubares Pulver entsteht. 



    Beim     Vermahlen mit Eisenvitriol dringen   die staubfeinen Eisenvitriolteilchen in die Poren 
 EMI1.2 
 
Dieses Verfahren bat gegenüber den bekannten noch den Vorteil, dass die als Träger für das Eisenvitriol dienenden   Torftolchen   infolge ihrer rauhen, faserigen Beschaffenheit an den Härchen der   Unkrautblatter   gut haften und so den wirksamen Stoff auf dem Blatte festhalten.

   Dem Bespritzen gegenüber liegt   ausserdem   ein Vorteil darin, dass zur Lösung der Eisenvitriolteilchen die Feuchtigkeit aus der Luft herbeigeholt werden muss, wodurch ein   allmähliches   Lösen und eine längere, gleichmässige und verlustese Einwirkung des   Eisenvitriols horbeigefürrt   wird ; andererseits dienen die feinen Torftoilchen als Schwämme, die die Feuchtigkeit aufnehmen und den von ihnen beherbergten Eisenvitriolteilchen zuführen. 



   Man hat bereits Moostorf in ungemablenem Zustande mit anderen Stoffen, wie 
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 und zum Zwecke, diese zu zerstören. Die Benutzung einer Mischung von gemahlonem   Torfmull   mit Eisenvitriol ist   auch   hiefür noch nicht bekannt geworden. 

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