AT49042B - Treppenrost für Rehölfeuerungen. - Google Patents

Treppenrost für Rehölfeuerungen.

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Friedrich Reitterer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Treppenrost für   Rohölfeuerungen.   



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Treppenrost für Rohölfeuerungen, welcher durch seine Anordnung im Feuerraum eine Veränderung der Stärke der Feuerung   ermöglicht,   um die   Geschwindigkeit   der Verbrennung bezw. die Menge des jeweils rennmateriales den   jeweiligen Bedürfnissen anpassen zu können,   wobei einerseits die Zufuhr der Luft zu dem   verbrennenden Rohöl geregelt werden   kann, während andererseits durch die Gestaltung und Anordnung der einzelnen den Treppenrost bildenden Rostplatten eine gute Ausnützung des Rohöles sowie eine einfache Zusammenstellung des Rostes bezw. Auswechslung einzelner Platten ermöglicht wird.

   Infolge der Regelbarkeit der Feuerung kann der Rost in jedem Kessel ohneweiters eingesetzt werden und ist die Anbringung irgend eines Einbaues aus Chamotte oder dergl. in dem Kessel   entbehrlich. Es kann mithin ohne Veränderungen   an dem Kessel von der Rohölfeuerung auf eine Feuerung mit einem anderen Brennmaterial und umgekehrt übergegangen werden. 



     Der Treppenrost besteht aus   besonders gestalteten Rostplatten, welche leiterartig angeordnet an Zapfen der seitlich liegenden Rostbalken sitzen und dadurch an ihrer Stelle gehalten werden, dass sie auf den Zapfen aufruhen und sich mit Fortsätzen gegen die Unterseite der Zapfen   der dariiber befindliclhen   Platten stützen. Der so gestaltete Rost ist   um   eine untere, horizontale   Achse drehbar und an dem   oberen Ende derart unterstützt oder aufgehängt, dass   eine VeränerunH   der Schrägstellung herbeigeführt werden kann, wodurch die Geschwindigkeit des über den Rost   Hievenden Rohöles verändert wird. Eine   an der Rückseite des Rostes angeordnete, verstellbare Platte ermöglicht eine Veränderung der Luftzufuhr. 



   In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Gliederkessel im   Längsschnitt, welcher     gemäss vorliegender Erfindung mit   einem Treppenrost für Rohöl versehen ist. Doch kann selbst- 
 EMI1.1 
   schaulicht. Die Fig. 5   bis 8 zeigen eine einzelne Rostplatte in   Oberansicht, Vorderansicht, Quer-   schnitt bezw.   Schnitt nach. -B der   Fig. 7.   D < e Rostplatte (Dg. 5 bis   8) wird durch eine muldenförmige Platte 1 gebildet, die an den 
 EMI1.2 
 besitzt die Mulde Einkerbungen 3, durch welche das Rohöl abfliesst. An diese Seite schliesst sich eine auf die ganze Länge der Unterseite der Rostplatte verlaufende vertikale, kanelierte Rippe 4   an (Fig. 8).

   An   der Unterseite der   Platte unterl] alb   der Rippe 2 sind Rippen 5 vorgesehen, die 
 EMI1.3 
 Rohr   1-1   tropfenweise oder in dünnen Strahlen   zugeführt.   



   Die Wirkungsweise des Rostes ist nun folgende :
Das Rohöl gelangt, wie erwähnt, von dem Rohre 14 auf die oberste Rostplatte, auf der es entzündet wird und verbrennt. Das   überschüssige Rohöl   tritt über den vorderen Rand der Mulde. 2 und gelangt durch die   Einkerbungen   am vorderen Rand zu der unteren Rippe 4, von der es auf   die darunter befindliche Rostplatte tropft. Auf   diese Weise gelangt das Rohöl nach und nach auf die einzelnen Rostplatten, wobei es allmählich verbrennt.

   Durch din Anordnung der unteren 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 die Menge des zur Verbrennung kommenden Rohöles übereinstimmend verändert, d. h. für eir stärkeres Feuer wird mehr Rohöl zugeführt, das sich bei schräger gestelltem Rost rascher auf die einzelnen Rostplatten verteilt, während für ein schwächeres Feuer weniger Rohöl zugeführt wird, das langsamer abfliesst und daher schon auf den obersten Rostplatten verzehrt ist, bezw. sich langsamer auf die Rostplatten verteilt.

     Dadurch, dass der grösste   Teil des Rohöles bereits auf den obersten Platten zur Vergasung und Verbrennung gelangt, ist auf den unteren Platten stets weniger Rohöl, das zu einer   rationellen Verbrennung auch weniger   Luft   benötigt.   Um nun die Luftzufuhr zu den unteren Rostplatten der geringeren   Rohölmenge     entsprechend   und in Cberein-   stimmung   mit der Stärke der Feuerung regeln zu können, ist an der Rückseite des Rostes eine Platte 15 vorgesehen, welche an dem unteren Ende bei 16 drehbar ist und gegen welche beispielsweise eine   Schraube l (' wirkt,   die von aussen in ihrer Schräglage verändert werden kann, so dass sie, wie. aus Fig.

   1 ersichtlich, zu dem Treppenrost in einem Winkel steht, der der Veränderung der Rostneigung sowie dem Zuge   entsprechend verändert werden   kann. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Luftzufuhr insbesondere zu den unteren Rostplatten der Menge und Geschwindigkeit des daselbst zu verbrennenden Rohöles entsprechend einstellen zu können und eine gute,   vollständige Verbrennung   des Rohöles in   ökonomischer Weise   zu sichern. 



   Der vorliegende   Treppcnrost ermöglicht   infolge seiner Verstellbarkeit den Einbau in jede   Feuerung,   ohne dass bauliche Änderungen, insbesondere der Einbau von Brücken oder dergl.   vorgenommen   zu werden brauchen ; es kann daher im   Bedarfsfälle ohne Veränderungen von der   
 EMI2.2 
 der übrigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Treppenrost für   Rohölfeuerungen,   bei welchem die Rostplatten zwischen zwei seitlichen 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. gehalten werden.
    3. Für den Treppenrost nach Anspruch 1 eine Rostplatte, gekennzeichnet durch eine mit. EMI2.4 Lagerzapfen der darüber befindlichen Platten stützen, zum Zwecke. jede Platte einzeln und un- abhängig von der anderen einlegen bezw. auswechseln zu können.
    5. Treppenrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar an der Rück- EMI2.5
AT49042D 1909-11-11 1909-11-11 Treppenrost für Rehölfeuerungen. AT49042B (de)

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