AT48580B - Vorrichtung zum Glänzendmachen von Parkettböden oder Lederzeug aller Art. - Google Patents

Vorrichtung zum Glänzendmachen von Parkettböden oder Lederzeug aller Art.

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AT48580B
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shiny
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leather goods
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Eugen Robert Schmid
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Eugen Robert Schmid
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Glänzendmachen von Parkettböden oder Lederzeug aller Art. 



   Die bisher bekannt gewordenen Glänzvorrichtungen für Parkettböden oder Lederzeug aller Art, bei welchen der mit einem Glänzmittel überzogene Gegenstand der Einwirkung einer über   ihn binweggeführten erwärmten Fläche ausgesetzt wird,   haben den Nachteil, dass der Wärmeinhalt des Heizkörpers oder der Heizflüssigkeit nicht vollkommen ausgenützt werden kann, weil immer dieselbe   Fläche   auf dem zu glänzenden Gegenstand aufliegt und   daher   der nach oben entweichende Teil der Wärme nicht nutzbar gemacht wird.

   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Glänzvorrichtung beseitigt diesen Nachteil dadurch, dass der die Heizflüssigkeit aufnehmende Behälter wendbar oder drehbar angeordnet ist, so dass nach Abkühlung des mit dem zu glänzenden Gegenstande in Berührung stehenden Teiles der   Glänznäche   andere, von der Heizflüssigkeit erhitzte Teile derselben zur Wirkung gebracht werden können. 



   Mit der   Glänzvorrichtung   kann eine Bürste in Verbindung gebracht werden, die sich auf den zu glänzenden Gegenstand aufsetzt und die Aufgabe hat, dessen   Flächen   vor dem Glänzen 
 EMI1.1 
 auf die Vorrichtung nach Fig. 3. 



   Bei der Ausführungsform   nach Fig. l   und 2 besteht die Vorrichtung aus einem kubischen oder parallelepipedischen Behälter a mit zwei   symmetrisch   zur wagrechten Mittelebene angeordneten, gut   wärmeleitenden   Flächen b und b1, die vorteilhaft etwas bombiert und mit einem zum Glänzen geeigneten Stoff, z. B. Samt oder   Plüsch,   überzogen sind. Die übrigen Flächen des Behälters sind mit einem die Wärmeausstrahlung hintanhaltenden Belag versehen. Der   Behälter kann durch eine Füllschraube   c mit heisser Flüssigkeit gefüllt werden und besitzt an geeigneter Stelle Lager, z. B. die La ppen d, zur Aufnahme der gelenkig zu befestigenden Stange e, mittels welcher die Glänzvorrichtung über die zu glänzenden Flächen hin-und hergeführt werden kann.

   In der in Fig. 1 gezeichneten Stellung wirkt die Wärme der Flüssigkeit durch die   Fläche   bl auf das   Glänzmittel ein. Nach   einer gewissen Zeit, wenn die Fläche   b abgekühlt   ist, wird der 
 EMI1.2 
 betreffende Bürstenteil f bezw. f1 durch das Eigengewicht der Bürste gegebenenfalls unter Mithilfe einer Beschwerung i, sich auf den Boden aufsetzt und den   nötigen Druck ausübt, um   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Behälter   besitzt zwei Achszupfen m, an donen eine Gubel n angreift, die zur Aufnahme der Handhabestange e dient. Mittels einer zweiten, an den Zapfen   w drohbar gelagerten   Gabel nl ist eine Bürste/, die durch ein Gewicht   beschwort sein kann,   mit dem Behälter l verbunden. 



   Bei der Hin-und Herbewegung rollt sich die Mantelfläche k auf der zu   glänzenden   Fläche, beispielsweise auf einem Parkettboden, ab, so dass immer neue heisse Teile der Mantelfläche zur Wirkung gelangen. Da bei der bloss rollenden Reibung zwischen   der Mantelfläche k   und dem Fussboden nur eine geringe   Reib-und Gianzwirkung erzielt wird,   kann der zylindrische   Behälter 1   mit einer einseitig wirkenden Sperrvorrichtung bekannter Art versehen werden, so dass bei einer   Bewegung   in der einen Richtung die   Mantelfläche k sieh abrollt   und bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung von der Sperrvorrichtung an der Drehung verhindert und dadurch eine stärkere Reib- und Glänzwirkung erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Heizbare Vorrichtung zum   Glänzendmachen   von Parkettböden oder Lederzeug aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass der die Heizflüssigkeit aufnehmende Behälter wendbar oder drehbar angeordnet ist, so dass nach Abkühlung des mit der zu glänzenden Fläche in Berührung stehenden Teiles der Gliinzfiäche andere, noch heiss gebliebene oder von der Heizflüssigkeit von 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Flüssigkeit aufnehmende Behälter mit zwei symmetrisch zur wagrechten Mittelebene an- geordneten, wärmeabgebenden Glänzflächen versehen ist.
    3. Ausfuhrungsform der Vorrichtung nach Anspruch t und 2, gekennzeichnet durch eine EMI2.2 schliesslich und gegebenenfalls mit einem Beselhwerungsgewicht verbunden ist, um beim Wenden der Glänzvorrichtung den entsprechenden Bürstenteil zur Wirkung zu bringen.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine in beiden oder nur in einer Richtung drehbaren, zur Aufnahme der Heizflüssigkeit dienenden zylindrischen Trommel, deren Mantelfläche mit einem zum Glänzen geeigneten Stoff überzogen und mit der EMI2.3
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