AT47219B - Flaschenfüllmaschine. - Google Patents

Flaschenfüllmaschine.

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AT47219B
AT47219B AT47219DA AT47219B AT 47219 B AT47219 B AT 47219B AT 47219D A AT47219D A AT 47219DA AT 47219 B AT47219 B AT 47219B
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capsule
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Crown Cork And Seal Co
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  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description


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 die   ungleiciizeitig   und unabhängig voneinander arbeiten, wobei jede in Bezug auf ihre eigene   Flüssigkeit und auf die Zuführung   der Kapseln durch die Anwesenheit einer Flasche kontrolliert wird und   leer iäuft, wenn gerade keine   Flasche in ihr ist. 



   Eine jede solche Flaschenfüll- und Verkorkvorrichtung, welche einen Teil der   gesamten   Anodnung bildet, kennzeichnet sich hauptsächlich durch eine Vorrichtung welche beim Füllen   der   Flaschen die durch die einlaufende Flüssigkeit verdrängte Luft sowie die aus der Flüssigkeit entweichenden Gase ins Freie ableitet. Hierdurch wird erreicht. dass in der   Flasche beim Füllen   
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 und   Kapsetkopf. Fig. 6 ist eine Einzelheit. Fig.   7 zeigt im Schnitt das Innere des Kopfes und in Seitenansicht eine Handstange zur Regelung des Gasdruckes von Hand. Fig. 8 ist ein älnlicher Schnitt des unteren Teiles des Kopfes mit einer anderen Arbeitsweise. Fig. 9 ist ein Schnitt einer Ausblasröhre im vergrösserten Massstabe.

   Fig. 10 zeigt die Flasche bereit zur Füllung.   Fig. 11   ist eine ähnliche Ansicht, welche die Teile bei der Vollendung der Füll- und Kapselarbeit zeigt.   Fig. 12   ist eine Einzelheit von oben im Schnitt. Fig. 13 zeigt das Innere des Flaschenträgers oder der Zurührungseinrichtung. Fig. 14 ist die Ansicht der   Syruppumpe und der Ventile. Fig. 1, 16, 17   
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   Eine Einrichtung C zum Zuführen der Flaschen zum Füllkopfe ist in der Platte A durch einen Splint oder dergleichen gegen Drehung geschützt. Der untere äussere Teil dieses Flaschenträgers bezw. der Flaschenzuführung ist   mit   Schraubengewinde versehen, auf dem eine Schraubenmutter Cl eingestellt werden kann. 



   Die Schraubenmutter C2 trägt einen Jochhebel   C'   (Fig. 3), der an einer Stange C5 drehbar angebracht ist. Dieser Hebel   C ! 4 wird durch   ein Daumenrad C1, welches auf einer Welle B sitzt, in Bewegung gesetzt. Durch diese Mittel wird der Flaschenträger C zu dem Füllkopf 1 und von ihm weg bewegt und kann in Bezug auf ihn durch Einstellung der Schraubenmutter C2 für Flaschen verschiedener   Lang.   eingestellt werden. 



   Bei Maschinen mit einer Mehrzahl von Flaschenfüllvorrichtungen sind die Vorrichtungen zum Zuführen der Flaschen und s. w. so ausgebildet, dass die Teile der einen Vorrichtung nicht gleichzeitig mit denen der anderen Vorrichtung arbeiten, wodurch die Leistungsfähigkeit einer solchen Maschine vermehrt wird. Diese   ungleichzeitige   Arbeitsweise wird durch ein geeignetes Aufsetzen der   Daumenräder   Cl auf die Welle B und durch entsprechende Anordnung der übrigen zugehörigen Maschinenteile erreicht. 



   Es sind ferner Vorrichtungen vorhanden, um den Druck aufzuheben, welchen die Flaschenzuführvorrichtungen auf die Flasche ausüben, nachdem der Druck eine bestimmte Grenze erreicht hat. Diese Vorrichtung ist in Fig. 13 dargestellt, soll aber nicht näher beschrieben werden, weil sie an und für sich bekannt ist   (vergl.   amerik. Patent Nr. 638354). 



   Die dargestellte Form des   Flaschenträgers   unterscheidet sich von der alten Form insofern, 
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 geschützt wird. Auf dem oberen Teil des Trägerkopfes befindet sich eine elastische Scheibe oder ein als Flaschensitz dienendes Polster   c"*.   
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   kaiiinier   dicht geschlossen sein, wenn die Flasche in sie   hineingeführt   ist. Dies kann durch ein Hanfgeflecht G1 herbeigeführt werden, welches zusammengezogen werden kann und dann den Flaschenhals abdichtet. Dies geschieht durch einen zusammenpressenden Ring G2 mit einer   Führungs- und Tragestange g1. Ober dem Hanfgeflecht befindet sich das ringförmige Widerlager G3.   



     Die zusammendrückenden Bewegungen   des Ringes   ( ; 2 werden   durch ein Joch oder einen 
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 streicht, wenn die Betätigungsvorrichtung auf und abgeht. Wenn jedoch eine Flasche in die richtige Stellung auf dem Trägerkopf C3 aufgesetzt ist, wird der gebogene, die Flasche zentrierende Hebel D der Feder entgegen gedreht und die Betätigungsstange in ihre Eingriffsstellung gebracht, so dass die Knagge   E1   mit der Ventilstange in eine Ebene kommt. Diese Stellung der   Teile : ist   auf der rechten Seite der   Fig. l   und in den Fig. 3,3 a und 5 dargestellt. Eine geeignete Vorrichtung zum Festhalten der Flasche, wie z.

   B. die Klammer   (P   (Fig. 3a), arbeitet mit dem Hebel D zusammen, um die Flasche auf dem Träger zu zentrieren. 



   Die Betätigungsvorrichtung regelt nicht nur das Ventil, durch welches das kohlensaure Wasser hinzugelassen wird, sondern auch die Pumpe, durch welche der Syrup oder eine andere   Flüssigkeit   hineingelassen wird. Die Kolbenstange   j1   der Pumpe (Fig. 2) besitzt eine Tingförmige    Verstärkung. f5. Die Stange   ist mit Gewinde versehen zur Einstellung in der   Nabe des   Kolbens. 



  Der obere Teil dieser Nabe ist mit einer Schraubenmutter j4 versehen. Die Kolbenstange ist mit einer Skala ausgerüstet, so dass verschiedene Flüssigkeitsmengen durch die Pumpe geliefert werden können. Die Stange D'besitzt eine zweite einstellbare Knagge   F1,   welche unter den   Halsansatz j5 und   über der    Mutter j4   eingreift, wenn sie durch Einsetzen einer Flasche auf 
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Wenn die Betätigungsstange auf und abgeht, nimmt auch der Pumpenkolben an dieser Bewegung teil, so dass verschiedene Flüssigkeitsmengen durch die Pumpe geliefert werden, je nach der Einstellung der Kolbenstange.

   Je weiter der    Halsansatz.     vom Halse/*   entfernt ist, um so grösser wird die relative Bewegung zwischen der Knagge   1'1 und   diesen Halsansätzen sein, und um so weniger Flüssigkeit wird daher durch die Pumpe geliefert. 



   Es sind Vorrichtungen vorgesehen, um die Kolbenstange in ihrer oberen Stellung zu halten, 
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 Seite des    Ansatzes. f5 eingreift.   



   Es sind ferner Vorrichtungen vorgesehen, um zu verhüten, dass eine Flasche auf den   Träger   ('3 
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   Es sind Vorrichtungen vorgesehen, um einen Druck auf den Oberteil der Kapsel auszuüben. wodurch die Korkscheibe oder die sonst in der Kapsel benutzte Dichtung fest gegen den Flaschenrand gepresst wird, sowie um den Rand der Kapsel an den Flaschenhals zu biegen. Hierzu dient 
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 Feder   12   abwärts gedrückt wird. Dieser Flansch erzeugt überdies, wenn der Kolben sich unten befindet, einen luftdichten Verschluss über der Füllkammer und dem Kapselwerkzeug. 



   Beim Einfüllen der Flüssigkeiten und besonders wenn dies in einer geschlossenen Füllkammer erfolgt, muss für den Austritt der Luft Sorge getragen werden, welche aus der Flasche durch die eintretende Flüssigkeit herausgetrieben wird ; wenn, wie bei der dargestellten Maschine, unter Druck befindliche Flüssigkeiten, wie beispielsweise kohlensaures Wasser, auf Flaschen gefüllt werden sollen, muss ebenso für den Austritt einer bestimmten Menge Gas, das aus der Flasche entweicht, Sorge getragen werden. Während die Füllkammer bei der dargestellten Maschine eine gewisse Menge von Luft oder Gas aufzunehmen vermag, ist es doch wünschenswert, dass geeignete Mittel zur Aufhebung dieses Druckes in Verbindung mit dem Auffüllen der Flasche und der Zuführung der Kapsel angebracht werden, wie im folgenden auseinandergesetzt werden soll. 



   Bei der dargestellten Form der Maschine ist der Kapselkolben röhrenförmig und besitzt eine röhrenförmige Verlägerung 74 (Fig. 2 und 4). Eine Ausblaseröhre M zur Aufhebung des Druckes kann in dem Kolben in Verbindung mit einer Stange   Jf1,   welche über die Säule Indes Kapselkolbens hinausragt, aufwärts und abwärts gleiten. Unter dem Vereinigungspunkte der Stange mit der Röhre befindet sich ein   Halsansatz     M,   der daran befestigt ist und einer Spiralfeder M3 als Fusspunkt dient, welche sich gegen einen röhrenförmigen, mit Gewinde versehenen Kopf am oberen Teile der Kolbensäule legt. 



   Diese Feder veranlasst die Röhre   herabzugìeiten,   nachdem sie gehoben worden ist und verleiht ihr eine gewisse Nachgiebigkeit, falls das untere Ende derselben gegen irgend ein Hin- 

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   Die Abwärtsbewegung der Röhre kann durch einen Ansatz M4 veränderlich begrenzt werden, der durch eine Daumenschraube an der Röhrenstange einstellbar gehalten wird. Auf diese Weise wird. wie in Fig. 2,6, 7 und 8 dargestellt, das untere Ende der Ausblastöhre bei einem der beiden Punkte unter dem Kopf des Kapselkolbens und über der niedrigsten möglichen Lage eingestellt. 



   Das obere Ende der Ausblasröhre ist geschlossen. Das untere Ende ist mit   einmal   mit Gewinde versehenen Lufteinlassstöpsel bei Ma (Fig. 9) ausgerüstet, wodurch eine den Drack aufhebende Öffnung gebildet ist. Die Ausblasröhre hat seitliche Offnungen M6, welche entsprechend der vertikalen Stellung der Röhre mit den seitlichen Offnungen M7, M8 und M4 sich decken. 



   Wenn die Röhre in ihrer untersten Lage gehalten wird, wird ein Ausblasen der Gase aus dem Innern der Flasche eintreten, nämlich, von ihrer Füllinie an durch die unteren Kolben- öffnungen M7 hindurch ; wenn die Röhre gehoben und in der nächst höheren Stellung gehalten wird, wird ihr unteres Ende sich noch in der Flasche befinden, aber etwas über der Füllinie und das Ausblasen wird dann durch die Kolbenöffnungen M8 erfolgen und wenn die Röhre bis zu ihrer höchsten Ausblasestellung gehoben ist, treten die Kolbenöffnungen   M9 in Tätigkeit.   



   Die Blasrohre ist dicht verschlossen, wenn sie sich in ihrer höchsten Stellung befindet und ebenso wenn ihre Öffnungen nicht quer zu den Kolbenöffnungen liegen. Was in das Kolbengehäuse 
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Wie in Fig. 7 dargestellt, sind Vorkehrungen getroffen, um die Röhre von Hand zu be-   tätige   und so die vorläufige Einstellung der Maschine bis zu irgend einer bestimmten Füllinie zu erleichtern. Eine biegsame Handstange   Min ist   drehbar am äusseren Ende des Seitenarmes 
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 Eingriff mit einem Sperrhaken   Af,   der aus dem   Kolbengehäuse   herausragt. Eine halbe Drehung der Handstange bringt die Ansätze ausser Eingriff und ihre Biegsamkeit ermöglicht es, sie von dem Sperrhaken wegzuschwingen, um die Ausblaseröhre zu heben oder zu senken.

   Der Hals-   ansatz AP4 ermöglicht es,   die Röhre über den ganzen Kolben hin zu heben und zu halten, wenn dieser ausser   Tätigkeit   ist ; der Ansatz   W3   bringt das Ende der Röhre in die Füllkammer, wie in Fig. 8 dargestellt und die Ansätze M12 und Mll bringen die Röhre in eine Flasche, und zwar in 
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 dass Blasrohr von Hand aus einwirkt. Unter diesem langen Arm ist ein Finger angebracht, der nach oben geschwungen werden kann. um den langen Arm zu stützen, wenn dieser die   Blasröhre     in   ihrer höchsten oder unwirksamen Stellung hält. Wenn der lange Arm so durch seinen Finger   festgehalten wird, st der   kurze Arm natürlich ausser Eingriff mit dem Daumenrade. 



   Das Daumenrad N wird auf seine Welle aufgesetzt, so dass es mit den übrigen Daumenrädern auf der Welle J2 in Bezug auf die übrigen Flaschenfülleinrichtungen einer mehrfachen   Maschine   in den richtigen Zeitabständen zusammen arbeitet. 



   In Fig. 4 ist ein Ausblasen nur an zwei Punkten zur Darstellung gebracht ; in beiden Fällen befindet sich das Blasrohr noch in einer Flasche, während der Kapselkolben zwei Sätze von seithehen () ffnungen bei   M7 und M8 besitzt.   Bei dieser   Ausführungsform erfolgt   die vertikale Einstellung des Blasrohres durch ein Schraubengewinde auf dem oberen Ende der Rohrstange. 
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 befestigt ist. 



   In Fig. 2 ist dargestellt, dass der Flaschenkopf und das   Hanfgeflecht   in luftdichter Berührung miteinander stehen. Da Blasrohr befindet sich in seiner niedrigsten Stellung in einer Flasche und mit seiner Auslassöffnung nahe der Linie oder dem Niveau, bis zu welchem die Flasche gefüllt werden soll ; der Syrup und das Wasser werden allmählich seitlich durch die Leitung in die Flasche gegossen. Die durch die Flüssigkeit verdrängte Luft und das Gas werden zunächst hauptsächlich in die Füllkammer getrieben teilweise auch durch das Blasrohr und zwar zu einem solchen Teil, dass ein eberdruck in der Kammer verhindert wird, der das   Einfliessen   der Flüssigkeit verhindern würde   ;   hierdurch wird eine schnelle Fiillung erzielt.

   Wenn die   Flüssigkeit   die untere   Auslassöffnung   erreicht,   whneidet s e   das weitere Entweichen von Gas ab und der Druck in der   Kammer   wächst 
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 nächst durch das Polster in der Kapsel die Flasche dicht verschlossen wird, kurz bevor das Wasserventil sich schliesst und die Flüssigkeit völlig abschneidet. Die Flasche wird so anfänglich ge-   schlossen zu einer Zeit, wo ihr Inhalt sich unter einem Gasdruck befindet, der gleich oder grösser ist als der, unter welchem das Wasser zur Kammer geflossen ist.   



   Die fortgesetzte Auswärtsbewegung der Flasche veranlasst das Kapselwerkzeug, die Kapsel auf die Flasche zu drücken, wie in Fig. 11 dargestellt, und das Heben des Kolbens durch die Flasche ermöglicht es dem Gase, aus der Kammer in die Ausleerungsröhre zu entweichen, welche jeder Zeit alles aufnimmt, was durch die Röhre herausgeblasen wird. 



   Der zurücktretenden Röhre folgt unmittelbar der eintretende Flaschenkopf und Hals, welcher durch seine Grösse mehr Raum in der Kammer einnimmt als die Röhre, wodurch der Druck in der Kammer anwächst, bis zu dem Augenblick, wo der Kapselkolben gehoben wird, nachdem er vorher die Flasche durch Zusammenpressen der   Kapseldichtung   verschlossen hatte. 



   Bei den Maschinen, in deren Füllkammer die Flüssigkeit von der einen Seite her   eines-     h'itet wird,   macht es die Luft bezw. das Gas, welches aus einer zentral aufgestellten Flasche ausströmt, für die Flüssigkeit schwierig, in die Flasche einzuströmen.

   Dies ist durch die beschriebene Anordnung vermieden, nicht nur durch das Herausblasen aus dem Innern der Flasche. : ondern auch durch die Gestaltung des Blasrohres selbst im Vergleich mit einer massiven Stange, weil es einen   ringförmigen Raum zwischen sich   und dem Glas frei lässt   (Fig. 12)   und bewirkt. dass die seitlich einfliessende Flüssigkeit sich teilt und einen Hauptteil dieses   ringförmigen Zwischen-   raumes einnimmt und darin eintritt, während der übrige oder kleinere Teil dieses Zwischenraumes für den Austritt der Luft oder des Gases aus der Flasche in die   Füllkammer   frei bleibt, so dass die Flaschenfüllung schnell erfolgen kann. 



   Es sei betont, dass die Erfindung ein anfängliches Ausblasen, also während die Flasche noch   gefällt   wird, nach oben hin durch das Kapselwerkzeug und den   Kapselkolhen und seitlich   in Bezug auf die   Füllkammer   und   die Flasche ermöglicht. Es   sei ferner betont, dass das Blasrohr in einer Hinsicht ein   über dem Kapselwerkzeug   und im Innern der Kammer angeordnetes Ventil 
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 von dort ins Freie regelt.

   Dies ermöglicht eine gedrungene und einfache Konstruktion, bei der die bekannten   Te l', wie   das Kapselwerkzeug. der Kapselkolben. ihr   Gehäuse   und die   Füllkamner   sich nicht stören und dies ermöglicht auch das   anfängliche Ausblasen   aus   der Flasche umi der     Füttkammer   unmittelbar nach oben. 



   Die Kapselzuführung ist folgendermassen ausgebildete Es sind mehrere   Trichter/. für die   Kapseln vorgesehen, und zwar sind sie durch Arme auf der Welle B2 drehbar angeordnet. 



  Jeder Trichter ist mit einem sich drehenden Rührstabe versehen, der durch ein   Getriebe   J bewegt. aber in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Jeder Trichter trägt starr einen gekrümmten   Kapsel-   behälter 6 (Fig. 3,10 und 11). in welchen die Kapseln hinein geleitet werden. 
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   gleichmässig   dreht, bleibt der   Rührstah,   der von ihr   angetrieben wird.   in Ruhe, oder vielmehr nur während der einen Schüttelbewegung des Trichters, weil das Getriebe auf der Welle des Rührstabes sich mit dem in derselben Richtung sich drehenden   Getriebe   bewegt. Während der 
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 halten die Kapseln lose, so dass sie leicht vom Trichter herauskommen. 



   Die Kapseln werden durch eine Kapselöffnung K durch die Seite der   Füttkammer   zugeleitet. und zwar dadurch, dass das untere Ende des   Kapseltroges   6 sich damit deckt. 



   Es ist wünschenswert, besonders wenn Flaschen mit kurzem Hals zu verkapseln sind, die Höhe der   Füllkammer   möglichst zu vermindern, besonders wenn ein   Kapselwerkzeug I mit einer   spitz zulaufenden Kehle   benutzt wird, um   ein sicheres Eintreten des   Flaschenmundeä     genügend   weit in das   Kapselwerkzeug   zu sichern, so dass dieser in den Flansch der Kapsel eindringen kann, es ist ferner   wünschenswert, falls   die Kapseln selbsttätig durch eine Öffnung in der Seite der Füllkammer   zugeführt   werden, dass die Kapseln dann während der Füllung so gehalten werden. dass sie weder den Eintritt der Flüssigkeit in die Flasche noch den Austritt von Luft und Gas aus der Flasche verhindern.

   Wie dargestellt, wird dies durch Anordnung   des Ringes (7     unmittelbar   unter der Kapselöffnung und durch   seine Ausrüstung mit   den die Kapsel in 
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 zu stören. Wenn die Kapsel so liegt, kann sie leicht auf die Mündung der Flasche, wenn deren Füllung beendet ist, nach vom geschoben werden, wie im folgenden beschrieben werden soll. 



   Die Bewegungen des Kapseltroges werden durch den das Hanfgeflecht zusammenpressenden Hebel H bewirkt, der ein Paar drehbare Arme   L2   trägt, welche ihrerseits an den Armen eines Winkelhebels L3 sitzen, der bei 7 am Kapseltroge 6 drehbar gelagert ist. Das vordere Ende dieses Winkelhebels ist mit einem federnden Zapfen Li versehen, so dass so bald die Hebel H nach oben bewegt werden,   dflr   Winkelhebel   L3   zunächst abwärts bewegt wird, so dass der Federzapfen LI in Berührung mit dem Kopf der untersten Kapsel in dem Troge gebracht wird und diese verhindert wird aus dem Troge herauszufallen ; nachdem der Zapfen die Kapsel erfasst hat, schwingt die weitere Bewegung des Hebels H den Kapseltrog von der Mündung der   Kapselöflnung   fort. 



  Nachdem der Trog wieder nach vorn gelangt ist, lässt der Federzapfen die Kapsel los, so dass sie in die   Kapselöfinung   eintreten kann. Eine Schraube 8 kann angebracht sein, um eine unrichtige Bewegung des Hebels La zu verhindern. Richtstäbe 9 treten, wenn der Trog nach vorne rückt, in Ösen in dem Gehäuse ein, um den Trog mit der Kapselöffnung in genaue Richtung zu bringen. 



   Nachdem der Kapseltrog seine Kapsel in die Öffnung hineingelegt hat und wieder fortbewegt ist, besteht der nächste Arbeitsvorgang bei Maschinen, bei welchen eine gestempelte Kapselöffnung gebraucht wird, darin, die Mündung dieser Öffnung zu stempeln. Wie dargestellt, trägt der Hebel H eine Stempelvorrichtung in Form eines Blockes K1, der mit einem Hanfgeflecht (Fig. 20) ausgerüstet ist, welches in Decklage mit der   Kapselöffnung   gebracht wird, so dass durch dasselbe eine geeignete Stempelung herbeigeführt werden kann. Der   Blocke ist   mit Drehzapfen ; (Fig. 3,10 und 18) und Grenzpfosten i5 versehen, wobei erstere von einem Jochrahmen i1 getragen werden, der zwischen den Hebelarmen FI angezapft ist.

   Die Seite des Jochrahmens   il   kann mit   einer geschlitzten Verstärkung   oder einem Ansatz t2 versehen sein, in deren Schlitze Zapfen i3 eintreten, die von den Hebeln H nach Innen hineinragen, um die Bewegung des Jochrahmens il zu begrenzen. Der Block wird durch eine Feder   i4 (Fig. 20)   in geeigneter Stellung gehalten, um die   Kapselöffnung   zu decken. Der Füllkopf kann mit einem als Führung dienenden Ansatz Ix versehen sein, der dazu dient, den Block genau in die Stempelstellung zu leiten. Wenn der Hebel H sich nach oben bewegt, wird der Block in die Stempelstellung bewegt. Während der Zeit wo der Block sich in seine Stempelstellung bewegt, wird eine Kapsel durch den Trog in 
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 gebracht.

   Der hohle Block K1 trägt einen Stossfinger K2, der nachgiebig in seiner vorderen Stellung durch federnde Arme h getragen wird. Dieser Finger ist so angebracht, dass, wenn der Block   K1   m   (lie Stempelstellung geschwungen   ist, der   Stossfinger     K2   die Kante der Kapsel erfasst und entgegen dem Druck der Federarme h zurückgetrieben wird.

   Wenn die Flasche nach der   Füllung   sich aufwärts durch die Fullkammer in die Lage bewegt, wo die Kapsel aufzusetzen ist, streicht 
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   vorkommt (Fig. 10,   12 und 16), und der Finger K2 stösst sie dann vorwärts quer zum Flaschenniund. worauf die weitere Bewegung der Flasche die Kapsel aufwärts gegen den   Kapselkolben     trägt, welcher sie   auf den Flaschenmund   herabdrückt   ; die weitere Bewegung der die Flasche   zuführenden Vorrichtungen zwingt   die Kante der Kapsel gegen die spitzzulaufende Kehle des Kapselwerkzeuges, welches sich gegen die Kapselkante legt und sie auf die Flasche drückt.   h3   ist   eim-Rinne in   der Vorrichtung zum Stempeln bezw. Siegeln der   Kapselöffnung.   



   Beim Betriebe der Kapselmaschinen ist, besonders wenn Flüssigkeiten unter bedeutendem   Druck aufgefüllt   werden sollen, mehr oder weniger die Gefahr des Platzens der Flaschen vor-   handel. hum   eine Verletzung des Arbeiters zu vermeiden, werden geeignete Schirme oder Schutzvorrichtungen 11 an senkrecht beweglichen   Stangen t !   getragen, die von Hebeln   nl betätigt   werden, welche auf den Daumenrädern n   der Welle   angezapft sind. Als ein weiterer Schutz gegen   herumfliegende   Glassplitter können an jedem Ende der Maschine Platten 12 und ein zwischen diesen gespanntes Drahtgitter 13 vorgesehen sein. 



   Bei der Arbeit der dargestellten Maschine kann jeder Satz von Maschinenteilen ausser Tätigkeit sein, ohne dass die anderen hiervon berührt werden, und für jeden Satz ist das Auffüllen der Flasche bezüglich des Zuflusses der Flüssigkeit und der Zuführung der Kapsel für sich geregelt und wenn keine Flasche auf ihren Platz aufgesetzt ist, so läuft dieser Satz leer. Einige oder alle diese   Maschinensätze   können auch mit nur einer einzigen Zuführung von Flüssigkeit arbeiten, wenn dies   gewünscht wird.   
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 erreicht, bis alle mit Flaschen versehen sind. 



   Der   Ftillkopf   über dem zuerst benutzten   Flaschenträger   ist inzwischen durch das Zusammenziehen des   Hanfgenechtea   und das Schliessen der Kapselöffnung durch den Wulst verschlossen worden und der Kopf der Flasche ist durch das Hanfgeflecht dicht umschlossen, worauf der Flaschenträger 0 mit seinem Flaschenkopf still steht, die ist in Fig. 10 dargestellt. Gleichzeitig mit dieser Tätigkeit des Hanfgeflechtes und des Wulstes sinkt die Betätigungsvorrichtung D', welche durch Einsetzen der Flasche auf den Flaschenträger in die richtige Lage gebracht war, herab und betätigt die Pumpe und das Ventil für den Zufluss der Flüssigkeit.

   Während des Füllens wird der Druck in der Flasche durch das Blasrohr entfernt und der Zutritt der Flüssigkeit zur Flasche geht dauernd vor sich, bis die Flasche bis zur richtigen Höhe gefüllt ist, wenn nämlich das Blasrohr gehoben, das Wasserventil geschlossen und die Pumpe gesperrt ist. 



   Das Wasserventil schliesst sich, wenn die Betätigungsstange   D'steigt,   wobei die Stange durch ihre Knagge den Pumpenkolben hebt, so dass dieser eine neue abgemessene Flüssigkeitmenge einsaugt, beispielsweise Syrup. Sobald die Füllung aufhört, nimmt die Flaschenzuführung ihre Aufwärtsbewegung mit der Flasche wieder auf, neigt die Kapsel und nimmt sie von den   Ansätzen auf,   so dass der federnde Finger Kl die Kapsel über die Flasche stösst, die dadurch zum Kapselkolben und dem Kapselwerkzeug zur Ausführung des Verkapselns der Flasche gebracht. wird. 



   Das Hanfgeflecht wird nun von seiner   Zusammendrückung befreit   und die verkapselte Flasche gesenkt. Da die Kapselöffnung geöffnet ist, schwingt der Kapseltrog vorwärts und liefert e : ne neue Kapsel in die Kapselöffnung, dann kehrt er zurück und ermöglicht dem   Stempelb'ock   seine Arbeit auszuführen, und so fort durch alle Maschinensätze, wobei jeder so   ungteichzeitig   in Bezug auf alle anderen arbeitet, dass jeder seine Tätigkeit zeitlich getrennt ausführt und alle von einem einzigen Arbeiter bedient werden können. 



   An Stelle des Blasrohres kann man auch ein Ventil M0 zur Behebung des Druckes benutzen, wie in Fig. 20 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist der Kapselkolben 15   röhrenförmig   aus- gebildet, wodurch die Fähigkeit der Einrichtung, die Luft und das Gas, die von der Flasche verdrängt werden bezw. aus ihr entweichen, aufzunehmen, sehr vergrössert wird.

   Durch Hinab- drücken der Ventilstange vermittels eines Daumenrades oder dergl., ähnlich wie bei dem Blas- 
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 einheiten diese so angeordnet sind, dass jeder Maschinensatz für sich nach dem Wunsche des Arbeiters bedient werden kann und dass aus diesem Grunde die Maschineneinheiten in einer 
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 ausser Takt miteinander arbeitender Maschinen zum Füllen und Verkorken oder Verkapseln der   Flaschen. so dass   ein einzelner Arbeiter zu ihrer Bedienung   genügt   und jede einzelne Maschine 
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Claims (1)

  1. 2. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Flaschenträgers durch Einstellung einer auf ihm verschraubbaren Mutter (C2), die ihn durch EMI7.5 nur aufgesetzt werden kann, wenn die Flüssigkeitszuführvorrichtung sich in richtiger Stellung befindet und die Flüssigkeit nur dann in die Füllkammer einfliessen kann, wenn eine Flasche auf den Flaschenträger gesetzt ist.
    4. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass du ! ch den Zentrierhebel (D) für die auf dem Flaschenträger befindliche Flasche die auf und abgehende 'Betätigungsvorrichtung D so gedreht wird. dass sie mit den den Zufluss der Flüssigkeiten EMI7.6 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1
    6. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Betätigungsvorrichtung) sitzende Knagge (F1) sich zwischen zwei in ihrer Entfernung voneinander einstellbaren Ansätzen (f4, f5) an dem Kolben einer Pumpe bewegt, so dass diese mit entsprechender Leistung zur Lieferung dickflüssiger Flüss gkeiten in Tätigkeit gesetzt wird.
    7. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierhebel (D) durch Aufsetzen der Flasche von der zur Aufnahme der Flasche dienenden SteUe infolge Sperrung der Knagge (F1) an der Betätigungsvorrichtung der Pumpe durch den Ansatz nicht herausgedreht werden kann, bis diese Sperrung durch richtige Einstellung der Pumpe behoben ist.
    8. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben mit einer Skala versehen ist und in einer Nabe verschraubt werden kann, zu dem Zwecke, die durch jeden Hub zu liefernde Flüssigkeitsmenge genau zu begrenzen.
    9. Flaschenfünmaschine nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Abdichtungsring 6 am unteren Ende des Füllkopfes. der die Flasche leicht hindurchlässt und während des Füllens und Kapselns durch ein Hebelgestänge selbsttätig luftdicht angepresst wird.
    10. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vertikal auf und ab bewegtes Rohr (1\1) im Innern des röhrenförmigen Kapselkolbens, welches oben geschlossen ist und mit seiner unten offenen Mündung in die Flasche eintreten kann, zwecks Aufnahme der durch den Eintritt det Flasche aus der Füllkammer verdrängten Luft und der aus der Flüssigkeit entweichenden Gase.
    11. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1 und 10, gekennzeichnet durch Bohrungen in der Liingswand des Rohres (M) und des Kapselkolbens, so dass bei entsprechender Stellung dus rohres das Gas und die Luft aus ihm in den Kolben und von dort ins Freie gelangen kann.
    12. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, 10 und 11, gekennzeichnet durch einen nach aussen durch den Kapselkolben herausragenden Ansatz (M15) an dem Rohre (A) und einen Handhebel (M10) mit einer Reihe von Anschlägen, so dass durch Verstellen des Handhebels der Weg des Rohres und damit die Höhe der Füllinie geändert wird.
    13. Flaschenfüllmaschine nach Anspruch 1, bei welcher ein Kapselbehälter durch ein Gestänge vor die Füllkammer geführt und von ihr wieder entfernt wird. gekennzeichnet durch einen an dem Gestänge angebrachten federnden Stift, (LI). der gegen die unterste Kapsel im Behälter bei der Bewegung des Gestänges angedrückt wird, um ihr vorzeitiges Herausfallen zu verhindern.
    14. FlaschenfüHluaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapsel beim EMI8.2
AT47219D 1909-05-05 1909-05-05 Flaschenfüllmaschine. AT47219B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT47219T 1909-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT47219B true AT47219B (de) 1911-03-27

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