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die ungleiciizeitig und unabhängig voneinander arbeiten, wobei jede in Bezug auf ihre eigene Flüssigkeit und auf die Zuführung der Kapseln durch die Anwesenheit einer Flasche kontrolliert wird und leer iäuft, wenn gerade keine Flasche in ihr ist.
Eine jede solche Flaschenfüll- und Verkorkvorrichtung, welche einen Teil der gesamten Anodnung bildet, kennzeichnet sich hauptsächlich durch eine Vorrichtung welche beim Füllen der Flaschen die durch die einlaufende Flüssigkeit verdrängte Luft sowie die aus der Flüssigkeit entweichenden Gase ins Freie ableitet. Hierdurch wird erreicht. dass in der Flasche beim Füllen
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und Kapsetkopf. Fig. 6 ist eine Einzelheit. Fig. 7 zeigt im Schnitt das Innere des Kopfes und in Seitenansicht eine Handstange zur Regelung des Gasdruckes von Hand. Fig. 8 ist ein älnlicher Schnitt des unteren Teiles des Kopfes mit einer anderen Arbeitsweise. Fig. 9 ist ein Schnitt einer Ausblasröhre im vergrösserten Massstabe.
Fig. 10 zeigt die Flasche bereit zur Füllung. Fig. 11 ist eine ähnliche Ansicht, welche die Teile bei der Vollendung der Füll- und Kapselarbeit zeigt. Fig. 12 ist eine Einzelheit von oben im Schnitt. Fig. 13 zeigt das Innere des Flaschenträgers oder der Zurührungseinrichtung. Fig. 14 ist die Ansicht der Syruppumpe und der Ventile. Fig. 1, 16, 17
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Eine Einrichtung C zum Zuführen der Flaschen zum Füllkopfe ist in der Platte A durch einen Splint oder dergleichen gegen Drehung geschützt. Der untere äussere Teil dieses Flaschenträgers bezw. der Flaschenzuführung ist mit Schraubengewinde versehen, auf dem eine Schraubenmutter Cl eingestellt werden kann.
Die Schraubenmutter C2 trägt einen Jochhebel C' (Fig. 3), der an einer Stange C5 drehbar angebracht ist. Dieser Hebel C ! 4 wird durch ein Daumenrad C1, welches auf einer Welle B sitzt, in Bewegung gesetzt. Durch diese Mittel wird der Flaschenträger C zu dem Füllkopf 1 und von ihm weg bewegt und kann in Bezug auf ihn durch Einstellung der Schraubenmutter C2 für Flaschen verschiedener Lang. eingestellt werden.
Bei Maschinen mit einer Mehrzahl von Flaschenfüllvorrichtungen sind die Vorrichtungen zum Zuführen der Flaschen und s. w. so ausgebildet, dass die Teile der einen Vorrichtung nicht gleichzeitig mit denen der anderen Vorrichtung arbeiten, wodurch die Leistungsfähigkeit einer solchen Maschine vermehrt wird. Diese ungleichzeitige Arbeitsweise wird durch ein geeignetes Aufsetzen der Daumenräder Cl auf die Welle B und durch entsprechende Anordnung der übrigen zugehörigen Maschinenteile erreicht.
Es sind ferner Vorrichtungen vorhanden, um den Druck aufzuheben, welchen die Flaschenzuführvorrichtungen auf die Flasche ausüben, nachdem der Druck eine bestimmte Grenze erreicht hat. Diese Vorrichtung ist in Fig. 13 dargestellt, soll aber nicht näher beschrieben werden, weil sie an und für sich bekannt ist (vergl. amerik. Patent Nr. 638354).
Die dargestellte Form des Flaschenträgers unterscheidet sich von der alten Form insofern,
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geschützt wird. Auf dem oberen Teil des Trägerkopfes befindet sich eine elastische Scheibe oder ein als Flaschensitz dienendes Polster c"*.
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kaiiinier dicht geschlossen sein, wenn die Flasche in sie hineingeführt ist. Dies kann durch ein Hanfgeflecht G1 herbeigeführt werden, welches zusammengezogen werden kann und dann den Flaschenhals abdichtet. Dies geschieht durch einen zusammenpressenden Ring G2 mit einer Führungs- und Tragestange g1. Ober dem Hanfgeflecht befindet sich das ringförmige Widerlager G3.
Die zusammendrückenden Bewegungen des Ringes ( ; 2 werden durch ein Joch oder einen
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streicht, wenn die Betätigungsvorrichtung auf und abgeht. Wenn jedoch eine Flasche in die richtige Stellung auf dem Trägerkopf C3 aufgesetzt ist, wird der gebogene, die Flasche zentrierende Hebel D der Feder entgegen gedreht und die Betätigungsstange in ihre Eingriffsstellung gebracht, so dass die Knagge E1 mit der Ventilstange in eine Ebene kommt. Diese Stellung der Teile : ist auf der rechten Seite der Fig. l und in den Fig. 3,3 a und 5 dargestellt. Eine geeignete Vorrichtung zum Festhalten der Flasche, wie z.
B. die Klammer (P (Fig. 3a), arbeitet mit dem Hebel D zusammen, um die Flasche auf dem Träger zu zentrieren.
Die Betätigungsvorrichtung regelt nicht nur das Ventil, durch welches das kohlensaure Wasser hinzugelassen wird, sondern auch die Pumpe, durch welche der Syrup oder eine andere Flüssigkeit hineingelassen wird. Die Kolbenstange j1 der Pumpe (Fig. 2) besitzt eine Tingförmige Verstärkung. f5. Die Stange ist mit Gewinde versehen zur Einstellung in der Nabe des Kolbens.
Der obere Teil dieser Nabe ist mit einer Schraubenmutter j4 versehen. Die Kolbenstange ist mit einer Skala ausgerüstet, so dass verschiedene Flüssigkeitsmengen durch die Pumpe geliefert werden können. Die Stange D'besitzt eine zweite einstellbare Knagge F1, welche unter den Halsansatz j5 und über der Mutter j4 eingreift, wenn sie durch Einsetzen einer Flasche auf
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Wenn die Betätigungsstange auf und abgeht, nimmt auch der Pumpenkolben an dieser Bewegung teil, so dass verschiedene Flüssigkeitsmengen durch die Pumpe geliefert werden, je nach der Einstellung der Kolbenstange.
Je weiter der Halsansatz. vom Halse/* entfernt ist, um so grösser wird die relative Bewegung zwischen der Knagge 1'1 und diesen Halsansätzen sein, und um so weniger Flüssigkeit wird daher durch die Pumpe geliefert.
Es sind Vorrichtungen vorgesehen, um die Kolbenstange in ihrer oberen Stellung zu halten,
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Seite des Ansatzes. f5 eingreift.
Es sind ferner Vorrichtungen vorgesehen, um zu verhüten, dass eine Flasche auf den Träger ('3
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Es sind Vorrichtungen vorgesehen, um einen Druck auf den Oberteil der Kapsel auszuüben. wodurch die Korkscheibe oder die sonst in der Kapsel benutzte Dichtung fest gegen den Flaschenrand gepresst wird, sowie um den Rand der Kapsel an den Flaschenhals zu biegen. Hierzu dient
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Feder 12 abwärts gedrückt wird. Dieser Flansch erzeugt überdies, wenn der Kolben sich unten befindet, einen luftdichten Verschluss über der Füllkammer und dem Kapselwerkzeug.
Beim Einfüllen der Flüssigkeiten und besonders wenn dies in einer geschlossenen Füllkammer erfolgt, muss für den Austritt der Luft Sorge getragen werden, welche aus der Flasche durch die eintretende Flüssigkeit herausgetrieben wird ; wenn, wie bei der dargestellten Maschine, unter Druck befindliche Flüssigkeiten, wie beispielsweise kohlensaures Wasser, auf Flaschen gefüllt werden sollen, muss ebenso für den Austritt einer bestimmten Menge Gas, das aus der Flasche entweicht, Sorge getragen werden. Während die Füllkammer bei der dargestellten Maschine eine gewisse Menge von Luft oder Gas aufzunehmen vermag, ist es doch wünschenswert, dass geeignete Mittel zur Aufhebung dieses Druckes in Verbindung mit dem Auffüllen der Flasche und der Zuführung der Kapsel angebracht werden, wie im folgenden auseinandergesetzt werden soll.
Bei der dargestellten Form der Maschine ist der Kapselkolben röhrenförmig und besitzt eine röhrenförmige Verlägerung 74 (Fig. 2 und 4). Eine Ausblaseröhre M zur Aufhebung des Druckes kann in dem Kolben in Verbindung mit einer Stange Jf1, welche über die Säule Indes Kapselkolbens hinausragt, aufwärts und abwärts gleiten. Unter dem Vereinigungspunkte der Stange mit der Röhre befindet sich ein Halsansatz M, der daran befestigt ist und einer Spiralfeder M3 als Fusspunkt dient, welche sich gegen einen röhrenförmigen, mit Gewinde versehenen Kopf am oberen Teile der Kolbensäule legt.
Diese Feder veranlasst die Röhre herabzugìeiten, nachdem sie gehoben worden ist und verleiht ihr eine gewisse Nachgiebigkeit, falls das untere Ende derselben gegen irgend ein Hin-
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Die Abwärtsbewegung der Röhre kann durch einen Ansatz M4 veränderlich begrenzt werden, der durch eine Daumenschraube an der Röhrenstange einstellbar gehalten wird. Auf diese Weise wird. wie in Fig. 2,6, 7 und 8 dargestellt, das untere Ende der Ausblastöhre bei einem der beiden Punkte unter dem Kopf des Kapselkolbens und über der niedrigsten möglichen Lage eingestellt.
Das obere Ende der Ausblasröhre ist geschlossen. Das untere Ende ist mit einmal mit Gewinde versehenen Lufteinlassstöpsel bei Ma (Fig. 9) ausgerüstet, wodurch eine den Drack aufhebende Öffnung gebildet ist. Die Ausblasröhre hat seitliche Offnungen M6, welche entsprechend der vertikalen Stellung der Röhre mit den seitlichen Offnungen M7, M8 und M4 sich decken.
Wenn die Röhre in ihrer untersten Lage gehalten wird, wird ein Ausblasen der Gase aus dem Innern der Flasche eintreten, nämlich, von ihrer Füllinie an durch die unteren Kolben- öffnungen M7 hindurch ; wenn die Röhre gehoben und in der nächst höheren Stellung gehalten wird, wird ihr unteres Ende sich noch in der Flasche befinden, aber etwas über der Füllinie und das Ausblasen wird dann durch die Kolbenöffnungen M8 erfolgen und wenn die Röhre bis zu ihrer höchsten Ausblasestellung gehoben ist, treten die Kolbenöffnungen M9 in Tätigkeit.
Die Blasrohre ist dicht verschlossen, wenn sie sich in ihrer höchsten Stellung befindet und ebenso wenn ihre Öffnungen nicht quer zu den Kolbenöffnungen liegen. Was in das Kolbengehäuse
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Wie in Fig. 7 dargestellt, sind Vorkehrungen getroffen, um die Röhre von Hand zu be- tätige und so die vorläufige Einstellung der Maschine bis zu irgend einer bestimmten Füllinie zu erleichtern. Eine biegsame Handstange Min ist drehbar am äusseren Ende des Seitenarmes
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Eingriff mit einem Sperrhaken Af, der aus dem Kolbengehäuse herausragt. Eine halbe Drehung der Handstange bringt die Ansätze ausser Eingriff und ihre Biegsamkeit ermöglicht es, sie von dem Sperrhaken wegzuschwingen, um die Ausblaseröhre zu heben oder zu senken.
Der Hals- ansatz AP4 ermöglicht es, die Röhre über den ganzen Kolben hin zu heben und zu halten, wenn dieser ausser Tätigkeit ist ; der Ansatz W3 bringt das Ende der Röhre in die Füllkammer, wie in Fig. 8 dargestellt und die Ansätze M12 und Mll bringen die Röhre in eine Flasche, und zwar in
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dass Blasrohr von Hand aus einwirkt. Unter diesem langen Arm ist ein Finger angebracht, der nach oben geschwungen werden kann. um den langen Arm zu stützen, wenn dieser die Blasröhre in ihrer höchsten oder unwirksamen Stellung hält. Wenn der lange Arm so durch seinen Finger festgehalten wird, st der kurze Arm natürlich ausser Eingriff mit dem Daumenrade.
Das Daumenrad N wird auf seine Welle aufgesetzt, so dass es mit den übrigen Daumenrädern auf der Welle J2 in Bezug auf die übrigen Flaschenfülleinrichtungen einer mehrfachen Maschine in den richtigen Zeitabständen zusammen arbeitet.
In Fig. 4 ist ein Ausblasen nur an zwei Punkten zur Darstellung gebracht ; in beiden Fällen befindet sich das Blasrohr noch in einer Flasche, während der Kapselkolben zwei Sätze von seithehen () ffnungen bei M7 und M8 besitzt. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die vertikale Einstellung des Blasrohres durch ein Schraubengewinde auf dem oberen Ende der Rohrstange.
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befestigt ist.
In Fig. 2 ist dargestellt, dass der Flaschenkopf und das Hanfgeflecht in luftdichter Berührung miteinander stehen. Da Blasrohr befindet sich in seiner niedrigsten Stellung in einer Flasche und mit seiner Auslassöffnung nahe der Linie oder dem Niveau, bis zu welchem die Flasche gefüllt werden soll ; der Syrup und das Wasser werden allmählich seitlich durch die Leitung in die Flasche gegossen. Die durch die Flüssigkeit verdrängte Luft und das Gas werden zunächst hauptsächlich in die Füllkammer getrieben teilweise auch durch das Blasrohr und zwar zu einem solchen Teil, dass ein eberdruck in der Kammer verhindert wird, der das Einfliessen der Flüssigkeit verhindern würde ; hierdurch wird eine schnelle Fiillung erzielt.
Wenn die Flüssigkeit die untere Auslassöffnung erreicht, whneidet s e das weitere Entweichen von Gas ab und der Druck in der Kammer wächst
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nächst durch das Polster in der Kapsel die Flasche dicht verschlossen wird, kurz bevor das Wasserventil sich schliesst und die Flüssigkeit völlig abschneidet. Die Flasche wird so anfänglich ge- schlossen zu einer Zeit, wo ihr Inhalt sich unter einem Gasdruck befindet, der gleich oder grösser ist als der, unter welchem das Wasser zur Kammer geflossen ist.
Die fortgesetzte Auswärtsbewegung der Flasche veranlasst das Kapselwerkzeug, die Kapsel auf die Flasche zu drücken, wie in Fig. 11 dargestellt, und das Heben des Kolbens durch die Flasche ermöglicht es dem Gase, aus der Kammer in die Ausleerungsröhre zu entweichen, welche jeder Zeit alles aufnimmt, was durch die Röhre herausgeblasen wird.
Der zurücktretenden Röhre folgt unmittelbar der eintretende Flaschenkopf und Hals, welcher durch seine Grösse mehr Raum in der Kammer einnimmt als die Röhre, wodurch der Druck in der Kammer anwächst, bis zu dem Augenblick, wo der Kapselkolben gehoben wird, nachdem er vorher die Flasche durch Zusammenpressen der Kapseldichtung verschlossen hatte.
Bei den Maschinen, in deren Füllkammer die Flüssigkeit von der einen Seite her eines- h'itet wird, macht es die Luft bezw. das Gas, welches aus einer zentral aufgestellten Flasche ausströmt, für die Flüssigkeit schwierig, in die Flasche einzuströmen.
Dies ist durch die beschriebene Anordnung vermieden, nicht nur durch das Herausblasen aus dem Innern der Flasche. : ondern auch durch die Gestaltung des Blasrohres selbst im Vergleich mit einer massiven Stange, weil es einen ringförmigen Raum zwischen sich und dem Glas frei lässt (Fig. 12) und bewirkt. dass die seitlich einfliessende Flüssigkeit sich teilt und einen Hauptteil dieses ringförmigen Zwischen- raumes einnimmt und darin eintritt, während der übrige oder kleinere Teil dieses Zwischenraumes für den Austritt der Luft oder des Gases aus der Flasche in die Füllkammer frei bleibt, so dass die Flaschenfüllung schnell erfolgen kann.
Es sei betont, dass die Erfindung ein anfängliches Ausblasen, also während die Flasche noch gefällt wird, nach oben hin durch das Kapselwerkzeug und den Kapselkolhen und seitlich in Bezug auf die Füllkammer und die Flasche ermöglicht. Es sei ferner betont, dass das Blasrohr in einer Hinsicht ein über dem Kapselwerkzeug und im Innern der Kammer angeordnetes Ventil
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von dort ins Freie regelt.
Dies ermöglicht eine gedrungene und einfache Konstruktion, bei der die bekannten Te l', wie das Kapselwerkzeug. der Kapselkolben. ihr Gehäuse und die Füllkamner sich nicht stören und dies ermöglicht auch das anfängliche Ausblasen aus der Flasche umi der Füttkammer unmittelbar nach oben.
Die Kapselzuführung ist folgendermassen ausgebildete Es sind mehrere Trichter/. für die Kapseln vorgesehen, und zwar sind sie durch Arme auf der Welle B2 drehbar angeordnet.
Jeder Trichter ist mit einem sich drehenden Rührstabe versehen, der durch ein Getriebe J bewegt. aber in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Jeder Trichter trägt starr einen gekrümmten Kapsel- behälter 6 (Fig. 3,10 und 11). in welchen die Kapseln hinein geleitet werden.
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gleichmässig dreht, bleibt der Rührstah, der von ihr angetrieben wird. in Ruhe, oder vielmehr nur während der einen Schüttelbewegung des Trichters, weil das Getriebe auf der Welle des Rührstabes sich mit dem in derselben Richtung sich drehenden Getriebe bewegt. Während der
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halten die Kapseln lose, so dass sie leicht vom Trichter herauskommen.
Die Kapseln werden durch eine Kapselöffnung K durch die Seite der Füttkammer zugeleitet. und zwar dadurch, dass das untere Ende des Kapseltroges 6 sich damit deckt.
Es ist wünschenswert, besonders wenn Flaschen mit kurzem Hals zu verkapseln sind, die Höhe der Füllkammer möglichst zu vermindern, besonders wenn ein Kapselwerkzeug I mit einer spitz zulaufenden Kehle benutzt wird, um ein sicheres Eintreten des Flaschenmundeä genügend weit in das Kapselwerkzeug zu sichern, so dass dieser in den Flansch der Kapsel eindringen kann, es ist ferner wünschenswert, falls die Kapseln selbsttätig durch eine Öffnung in der Seite der Füllkammer zugeführt werden, dass die Kapseln dann während der Füllung so gehalten werden. dass sie weder den Eintritt der Flüssigkeit in die Flasche noch den Austritt von Luft und Gas aus der Flasche verhindern.
Wie dargestellt, wird dies durch Anordnung des Ringes (7 unmittelbar unter der Kapselöffnung und durch seine Ausrüstung mit den die Kapsel in
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zu stören. Wenn die Kapsel so liegt, kann sie leicht auf die Mündung der Flasche, wenn deren Füllung beendet ist, nach vom geschoben werden, wie im folgenden beschrieben werden soll.
Die Bewegungen des Kapseltroges werden durch den das Hanfgeflecht zusammenpressenden Hebel H bewirkt, der ein Paar drehbare Arme L2 trägt, welche ihrerseits an den Armen eines Winkelhebels L3 sitzen, der bei 7 am Kapseltroge 6 drehbar gelagert ist. Das vordere Ende dieses Winkelhebels ist mit einem federnden Zapfen Li versehen, so dass so bald die Hebel H nach oben bewegt werden, dflr Winkelhebel L3 zunächst abwärts bewegt wird, so dass der Federzapfen LI in Berührung mit dem Kopf der untersten Kapsel in dem Troge gebracht wird und diese verhindert wird aus dem Troge herauszufallen ; nachdem der Zapfen die Kapsel erfasst hat, schwingt die weitere Bewegung des Hebels H den Kapseltrog von der Mündung der Kapselöflnung fort.
Nachdem der Trog wieder nach vorn gelangt ist, lässt der Federzapfen die Kapsel los, so dass sie in die Kapselöfinung eintreten kann. Eine Schraube 8 kann angebracht sein, um eine unrichtige Bewegung des Hebels La zu verhindern. Richtstäbe 9 treten, wenn der Trog nach vorne rückt, in Ösen in dem Gehäuse ein, um den Trog mit der Kapselöffnung in genaue Richtung zu bringen.
Nachdem der Kapseltrog seine Kapsel in die Öffnung hineingelegt hat und wieder fortbewegt ist, besteht der nächste Arbeitsvorgang bei Maschinen, bei welchen eine gestempelte Kapselöffnung gebraucht wird, darin, die Mündung dieser Öffnung zu stempeln. Wie dargestellt, trägt der Hebel H eine Stempelvorrichtung in Form eines Blockes K1, der mit einem Hanfgeflecht (Fig. 20) ausgerüstet ist, welches in Decklage mit der Kapselöffnung gebracht wird, so dass durch dasselbe eine geeignete Stempelung herbeigeführt werden kann. Der Blocke ist mit Drehzapfen ; (Fig. 3,10 und 18) und Grenzpfosten i5 versehen, wobei erstere von einem Jochrahmen i1 getragen werden, der zwischen den Hebelarmen FI angezapft ist.
Die Seite des Jochrahmens il kann mit einer geschlitzten Verstärkung oder einem Ansatz t2 versehen sein, in deren Schlitze Zapfen i3 eintreten, die von den Hebeln H nach Innen hineinragen, um die Bewegung des Jochrahmens il zu begrenzen. Der Block wird durch eine Feder i4 (Fig. 20) in geeigneter Stellung gehalten, um die Kapselöffnung zu decken. Der Füllkopf kann mit einem als Führung dienenden Ansatz Ix versehen sein, der dazu dient, den Block genau in die Stempelstellung zu leiten. Wenn der Hebel H sich nach oben bewegt, wird der Block in die Stempelstellung bewegt. Während der Zeit wo der Block sich in seine Stempelstellung bewegt, wird eine Kapsel durch den Trog in
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gebracht.
Der hohle Block K1 trägt einen Stossfinger K2, der nachgiebig in seiner vorderen Stellung durch federnde Arme h getragen wird. Dieser Finger ist so angebracht, dass, wenn der Block K1 m (lie Stempelstellung geschwungen ist, der Stossfinger K2 die Kante der Kapsel erfasst und entgegen dem Druck der Federarme h zurückgetrieben wird.
Wenn die Flasche nach der Füllung sich aufwärts durch die Fullkammer in die Lage bewegt, wo die Kapsel aufzusetzen ist, streicht
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vorkommt (Fig. 10, 12 und 16), und der Finger K2 stösst sie dann vorwärts quer zum Flaschenniund. worauf die weitere Bewegung der Flasche die Kapsel aufwärts gegen den Kapselkolben trägt, welcher sie auf den Flaschenmund herabdrückt ; die weitere Bewegung der die Flasche zuführenden Vorrichtungen zwingt die Kante der Kapsel gegen die spitzzulaufende Kehle des Kapselwerkzeuges, welches sich gegen die Kapselkante legt und sie auf die Flasche drückt. h3 ist eim-Rinne in der Vorrichtung zum Stempeln bezw. Siegeln der Kapselöffnung.
Beim Betriebe der Kapselmaschinen ist, besonders wenn Flüssigkeiten unter bedeutendem Druck aufgefüllt werden sollen, mehr oder weniger die Gefahr des Platzens der Flaschen vor- handel. hum eine Verletzung des Arbeiters zu vermeiden, werden geeignete Schirme oder Schutzvorrichtungen 11 an senkrecht beweglichen Stangen t ! getragen, die von Hebeln nl betätigt werden, welche auf den Daumenrädern n der Welle angezapft sind. Als ein weiterer Schutz gegen herumfliegende Glassplitter können an jedem Ende der Maschine Platten 12 und ein zwischen diesen gespanntes Drahtgitter 13 vorgesehen sein.
Bei der Arbeit der dargestellten Maschine kann jeder Satz von Maschinenteilen ausser Tätigkeit sein, ohne dass die anderen hiervon berührt werden, und für jeden Satz ist das Auffüllen der Flasche bezüglich des Zuflusses der Flüssigkeit und der Zuführung der Kapsel für sich geregelt und wenn keine Flasche auf ihren Platz aufgesetzt ist, so läuft dieser Satz leer. Einige oder alle diese Maschinensätze können auch mit nur einer einzigen Zuführung von Flüssigkeit arbeiten, wenn dies gewünscht wird.
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erreicht, bis alle mit Flaschen versehen sind.
Der Ftillkopf über dem zuerst benutzten Flaschenträger ist inzwischen durch das Zusammenziehen des Hanfgenechtea und das Schliessen der Kapselöffnung durch den Wulst verschlossen worden und der Kopf der Flasche ist durch das Hanfgeflecht dicht umschlossen, worauf der Flaschenträger 0 mit seinem Flaschenkopf still steht, die ist in Fig. 10 dargestellt. Gleichzeitig mit dieser Tätigkeit des Hanfgeflechtes und des Wulstes sinkt die Betätigungsvorrichtung D', welche durch Einsetzen der Flasche auf den Flaschenträger in die richtige Lage gebracht war, herab und betätigt die Pumpe und das Ventil für den Zufluss der Flüssigkeit.
Während des Füllens wird der Druck in der Flasche durch das Blasrohr entfernt und der Zutritt der Flüssigkeit zur Flasche geht dauernd vor sich, bis die Flasche bis zur richtigen Höhe gefüllt ist, wenn nämlich das Blasrohr gehoben, das Wasserventil geschlossen und die Pumpe gesperrt ist.
Das Wasserventil schliesst sich, wenn die Betätigungsstange D'steigt, wobei die Stange durch ihre Knagge den Pumpenkolben hebt, so dass dieser eine neue abgemessene Flüssigkeitmenge einsaugt, beispielsweise Syrup. Sobald die Füllung aufhört, nimmt die Flaschenzuführung ihre Aufwärtsbewegung mit der Flasche wieder auf, neigt die Kapsel und nimmt sie von den Ansätzen auf, so dass der federnde Finger Kl die Kapsel über die Flasche stösst, die dadurch zum Kapselkolben und dem Kapselwerkzeug zur Ausführung des Verkapselns der Flasche gebracht. wird.
Das Hanfgeflecht wird nun von seiner Zusammendrückung befreit und die verkapselte Flasche gesenkt. Da die Kapselöffnung geöffnet ist, schwingt der Kapseltrog vorwärts und liefert e : ne neue Kapsel in die Kapselöffnung, dann kehrt er zurück und ermöglicht dem Stempelb'ock seine Arbeit auszuführen, und so fort durch alle Maschinensätze, wobei jeder so ungteichzeitig in Bezug auf alle anderen arbeitet, dass jeder seine Tätigkeit zeitlich getrennt ausführt und alle von einem einzigen Arbeiter bedient werden können.
An Stelle des Blasrohres kann man auch ein Ventil M0 zur Behebung des Druckes benutzen, wie in Fig. 20 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist der Kapselkolben 15 röhrenförmig aus- gebildet, wodurch die Fähigkeit der Einrichtung, die Luft und das Gas, die von der Flasche verdrängt werden bezw. aus ihr entweichen, aufzunehmen, sehr vergrössert wird.
Durch Hinab- drücken der Ventilstange vermittels eines Daumenrades oder dergl., ähnlich wie bei dem Blas-
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einheiten diese so angeordnet sind, dass jeder Maschinensatz für sich nach dem Wunsche des Arbeiters bedient werden kann und dass aus diesem Grunde die Maschineneinheiten in einer
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ausser Takt miteinander arbeitender Maschinen zum Füllen und Verkorken oder Verkapseln der Flaschen. so dass ein einzelner Arbeiter zu ihrer Bedienung genügt und jede einzelne Maschine
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