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Die Erfindung bezieht sich auf eine sowohl bei Plattenapparaten als auch bei Walzenapparaten anwendbare Aufnahme-und Wiedergabevorrichtung, bei welcher der Antrieb statt durch die übliche Transportschraube durch ein Zahn- oder Friktionsgetriebe erfolgt, dessen Antrieb von der Haupt-oder einer Nebenwelle der Sprechmaschine durch ein Schneckengetriebe vermittelt wird.
Erfahrungsgemäss müssen Apparate, welche Aufnahmezwecken dienen, äusserst präzise gearbeitet sein, da das Vorhandensein eines toten Ganges sehr schädlich ist. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung, bei welcher ein tadelloser Eingriff erzielt wird, ohne dass bei der Herstellung und Einstellung der Teile, die sonst peinliche Genauigkeit erfordern, besondere Sorgfalt aufgewendet werden müsste.
Der Erfindung gemäss steht das eine Ende der in einem Schlitz gelagerten Schneckenradwelle unter der Einwirkung einer Feder, die das Schneckenrad mit der Schnecke stets in Eingriff hält, während das andere Ende in einer Gabel gelagert ist, und das mit seinem Eigengewicht aufruhende Schallrohr trägt.
Um den Rillenabstand der Spirale verändern zu können, ist der die Verstellung des Schallrohres bewirkende Trieb auswechselbar ; die Länge des dem Schallrohr als Stütze dienenden Schaftes ist einstellbar, um die Eindringungstiefe des Membranstichels regeln zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 einen Grundriss der Vorrichtung, während die Figuren : 3-7 Einzelheiten derselben zeigen.
In dem Rahmen 1 ist die Welle 3 gelagert, die in bekannter Weise von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Triebwerk angetrieben wird. Die Welle 3 trägt eine zum Aufstecken des Plattentellers 5 dienende Spindel 22 und greift mittels einer Querleiste 23 in eine Nut 24 der mit dem Plattenteller j aus einem Stück bestehenden Schnecke 4 ein, wodurch diese mit der Welle gekuppelt ist. Die das Schneckenrad 7 tragende Welle 6 ist mit ihrem zapfenförmigen Ende 10 in einem Schlitz 11 gelagert, der eine beliebige Einstellung des Schneckenrades gegen-
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rad 7 rmt der Schnecke J in Eingriff.
Das andere Ende der Welle 6 ist in einem gabelförmigen Lager 8 gelagPft, dessen keilförmige Ausnehmung, 15 zur Aufnahme der Welle dient, die durch eine Feder 16 verhindert wird, aus dem Lager gehoben zu werden. Am Ende der Welle befindet sich ein auswechselbarer Trieb 77 der mit dem Zahnbogen 18 in Eingriff ist. Durch Auswechseln des Triebes 17 kann eine Veränderung der Spurweite erzielt werden. Um auch die Eindringungstiefe des Stichels regeln zu können. ist die Länge des die Stütze des Trichters 20 bildenden Schaftes einstellbar, was dadurch erreicht wird, dass der Zahnbogen 18 längs eines an dem Trichter 20 angelenkt. en Schaftteiles 19 verstellbar ist.
PATENT-ANSPRÜCHE-
1 Aufnahme-und Wiedergabevorrichtung für Phonographen und Grammophone, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (6) des mit der Schnecke/ in Eingriff stehenden Schnecken- rades/ ni zur Achse der Schnecke (- senkrechter Richtung nachgiebig verschiebbar gelagert ist.
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