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Signal-Apparat für Automobile und dergl.
Bei Automobilen neuerer Konstruktion ist nur ein einziger Hebel am Steuerrad vorhanden, durch den die Gasgemischmenge und damit die Leistung der Motoren reguliert und ganz abgestellt werden kann. Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer Bewegung des Hebels vom Ausschaltepunkte aus, also bei zunehmender Gasgemischzufuhr, die Leistung der Motoren und damit die Fahrgeschwindigkeit gesteigert wird. Dieser Hebel ist daher mit einem besonderen Anzeigeapparat versehen, der erst dann in Funktion tritt, sobald eine bestimmte Motorleistung überschritten wird und zwar sind die verschiedenen Leistungen durch eine Signalscheibe, die verschiedene Felder hat (z. B. grün und rot), die dann sichtbar werden (je nachTempo) kenntlich gemacht.
Sobald die der angenommenen (30 km) Schnelligkeit entsprechende Motorleistung überschritten wird, erscheint die Signalscheibe (grün) vor einer Schauöffnung, welche mit einem Vergrösserungsglase versehen ist. Auch befindet sich hinter diesem das Feld (auf Milchglas) der betreffenden Wagennummer, was insofern von Vorteil ist, dass dieselbe besser erkenntlich ist.
Auf diese Weise ist die eingestellte Motorleistung sowie die Nummer bei Tag und Nacht deutlich erkennbar. Terrainschwierigkeiten kommen deshalb weniger in Betracht, da sehr hohe Steigungen nicht in solch schnellem Tempo gefahren werden können, als auf ebener Landstrasse. Bei hohen Steigungen wird nun allerdings grössere Leistung erforderlich sein als auf ebener Chaussee. Sollte aber sogar die doppelte Leistung gebraucht werden, die der Fahrt mit der angenommenen
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immerhin doch nur das grüne Signal, welches angenommen bis 60 km zählt, zum Vorschein, das noch gestattet ist.
Bei bergigem Terrain müsste demnach die kleinste Übersetzung eingerückt werden und könnte die Kraft bis 60 km zur Anwendung kommen und bliebe der Apparat doch immer in bestimmter Funktion, ohne dass die rote Signalscheibe sichtbar würde.
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und zwar zeigt :
Fig. 1 und'-) je einen Querschnitt ;
Fig. 3 die Vorderansicht eines Automobiles mit dem Apparat.
Hinter der in einem Gehäuse 1 befindlichen Schauöffnung 2 ist die Signalscheibe 3 ver-
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An den Schmalseiten der Scheibe 3 sind Zapfen 4 angebracht, die sich in den Schlitzen 5 von Hebeln 6 die auf einer im Ständer 7 gelagerten, drehbaren Achse 8 sitzen, befinden. Die Achse 8
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Bewegung der Klinke nach unten stösst die selbe gegen den Arm 10 und nimmt denselben sodann mit. wobei die Signalscheibe 3 (Feld grün) nach oben geschoben wird. An der Klinke 11 ist ein
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unter dem Einfluss einer Feder 18 steht : die Federn bringen die Teile nur dann in die Anfangsstellung bezw. Ruhestellung zurück, wenn der Führer das Gasgemisch auf normale Fahrt (30 km) einstellt.
Auf den Stellhebel 75 kann die Feder 17 nicht einwirken, da derselbe bekanntlich in jeder Lage durch den Zahnkranz festgestellt wird.
Vor der Schauöffnung 2 sowie vor der betreffenden Nummer vorn am Automobil ist eine Linse 19 angeordnet. Das Gehäuse ist mit einem Deckel 20 versehen, um leicht zu den einzelnen Teilen gelangen zr können.
Die Beleuchtung der Signalscheibe resp. der Nummer von hinten erfolgt durch eine Azetylenlampe, von der nur der Brenner 27 und die Leitung 22 dargestellt ist. Über dem Brenner21 befindet sich ein Luftrohr 24, mit Off nungen 25 versehen, durch welche das Anbrennen der Lampe erfolgt.
Auch kann das Türchen 20 zum Anzünden und zum Auswechseln der Brenner geöffnet werden.
Der Apparat lässt sich leicht an jedem Automobil anbringen, wobei ausser der Befestigung des alle Teile tragenden Gehäuses 1 nur die Führungsrollen 14 am Steuerradrohr 25 zu befestigen sind.
Der Apparat besitzt ferner den grossen Vorteil, dass keine rotierenden und sich daher schnell abnutzenden Teile in Anwendung kommen.
Ferner sei noch bemerkt, dass der Apparat bei normaler Fahrt gleichzeitig als Laterne, bezw. Nummerlaterne funktioniert. Nötigenfalls können die beiden Seitenwände des Apparates so konstruiert werden, dass Signal und Nummer zu gleicher Zeit wie von vorn durch Vergrösserung sichtbar sind.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Signalapparat für Automobile und dergl., dadurch gekennzeichnet, dass durch den die Gasgemischmenge und damit die Motorleistung regulierenden Stellhebel (15) beim Einstellen desselben für eine die normale überschreitende Motorleistung eine Anzeigevorrichtung betätigt wird.