AT47011B - Stromregler für Hochfrequenzströme. - Google Patents

Stromregler für Hochfrequenzströme.

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AT47011B
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  Stromregler für Hochfrequenzströme. 



   Es ist an sich bekannt, eisenlose Drosselspulen für die Zwecke der drahtlosen Telegraphie und   Telephonic   zu benutzen. Indessen sind derartige Drosselspulen bisher noch nicht zur Abstufung von Stromstärken verwendet werden. Die vorliegende Erfindung soll nun die Benutzung eisenloser Drosselspulen als Stromregler für Hocbfrequenzströme, insbesondere bei der Anwendung solcher Ströme zu Heilzwecken, ermöglichen. Um bei Anwendung von Hochfrequenzströrnen für medizinische Zwecke die Stromstärke während der Behandlung des Patienten regeln zu können, verwendet man der Erfindung gemäss zur   Abstufung   der Stromstärke eisenlose Drosselspulen, bei denen in ähnlicher Weise wie bei einem Rheostaten, beispielsweise durch einen Schleifkontakt, Windungen in den Stromkreis ein-, bezw. aus ihm ausgeschaltet werden.

   Dabei ist die Einrichtung des Stromreglers so getroffen, dass der zur Ein-und Ausschaltung der Windungen dienende Schleifkontakt durch ein Zugorgan verschiebbar ist, um in an sich bekannter Weise den Stromregler mittels einer die Hände des den Apparat Bedienenden freilassenden Vorrichtung, beispielsweise eines   Fusshebeis, bedienen   zu können.   Hiebei kann ferner die Drosselspule so   eingerichtet sein, dass alle Windungen gleich gross sind oder   dass.   zwecks Herbeiführung einer   genügend   gleichförmigen Änderung der   Stromstärke, die Windungen   verschieden gross ausgebildet und derart angeordnet sind, dass an dem Ende, nach welchem hin die Abschaltung erfolgt, die kleineren Windungen liegen oder aber, dass an dem Ende.

   an welchem die letzten abschaltbaren Windungen liegen, ein Teil der Windungen kurzgeschlossen ist. Ferner kann das den Schleifkontakt betätigende Zugorgan, z. B. eine   Tritthebelanordnung,   mit einer   Flüssigkeitsbremse   verbunden sein, um eine stetige Schaltung der Spulenwindungen zu erzielen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsformen derartiger Strom-   regier be/w. Drosselspulen.   



   Bei   der Ausführung nach   Fig. 1 ist a der Schleifkontakt, der zur Ein-und Aus- schaltung der untereinander gleich grossen Windungen b der Drosselspule c dient. Dieser   Sehleifkontnkt   ist   mittels der Zngschnur < l verschiebbar,   die mit dem   Fusstritt e ver-   
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 eine   bequeme Einschaltung   der Drosselspule in die zu dem Patienten führende Zuleitung, gestattet eine sanfte Abstufung der   Stromstärken   und kann am   Bettrand,   an einer Tischkante oder an einer sonst geeigneten Stütze angeschraubt werden. Bei Bedienung des Stromreglers mittels eines Fusshebels behält der den Patienten behandelnde Arzt beide Hände frei, was bei der Anwendung von   Hochfrequenzströmen   von grossem Werte ist.

   Die Anordnung des Zugorganes, beispielsweise eines Schnurzuges oder eines gleichartigen Mittels, das ein Verschieben des Schleifkontaktes durch Ausübung eines Zuges gestattet, gewährt auch dann   etna leichte   und   bequeme Handhabung,   wenn die Bedienung des Apparates von Hand, anstatt mittels eines Fusshebels erfolgen soll. 



   Bei einer mit gleich grossen Windungen ausgestatteten Drosselspule ist bekanntlich 
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 EMI2.1 
 Fig. 2 ausgeführten Drosselspule erreicht werden, indem die Windungen verschieden gross ausgebildet und derart angeordnet werden, dass an dem Ende der Drosselspule, nach welchem hin das Abschalten der Windungen erfolgt, die kleineren Windungen liegen. Wie ersichtlich, liegen die Windungen b auf dem nach dem einen Ende verjüngten Kern (Spule) c und sind an dem verjüngten Ende mit   der einen Polklemme g   verbunden. Der Schleifkontakt a ist auf der mit   der anderen Polklemme h   verbundenen Führung i verschiebbar.

   Auf diese Weise wird gegen das die kleineren Windungen tragende Spulenende hin, wenn nur noch wenige Windungen eingeschaltet sind, die durch Ab-und Zuschalten einzelner   Windungen von kleinerem Umfang erfolgende Änderung der Stromstärke eine nur geringe sein. 



  Es kann somitidurch entsprechend verjüngte Gestaltung des Kernes oder der Spule, auf   welcher die Windungen aufgewickelt sind, eine beliebig   gleichmässige   Abstufung der Änderung der Stromstärke durch Verschieben des Schleifkontaktes erzielt werden. 



     Die Herbeiführung   einer genügend gleichförmigen Änderung der Stromstärke kann auch gemäss der Ausführung nach Fig. 3 dadurch erzielt werden, dass an demjenigen Ende der Drosselspule, an welchem die letzten Drosselwindungen liegen, eine oder mehrere kurzgeschlossene Windungen angebracht werden, die als Gegenstromwindungen dienen und die Regelung auch gegen das Ende der Drosselspule hin ausreichend fein gestalten. Wie ersichtlich, ist längs der Wicklungen b, deren eines Ende mit der Polklemme g verbunden ist, der Schleifkontakt a verschiebbar, dessen Führung i mit der anderen Polklemme h in Verbindung steht. Die nahe der Polklemme g liegenden Windungen b'sind durch einen oder mehrere Metallstreifen k oder in anderer Weise kurzgeschlossen und dienen als   Gegenstromwindnngen.   



   Um auch bei Drosselpulen mit unteinander gleich grossen Windungen eine möglichst 
 EMI2.2 
 Apparates nach Fig. 4 der an dem Zugorgan angreifende Tritthebel mit einer Flüssigkeitsbremse verbunden, welche jede ruckweise erfolgende Schaltung des Schleifkontaktes ausschliesst und nur eine langsame Bewegung der letzteren zulässt. Bei dieser   Ausführung   ist der   Schleifkontakt   a auf den Windungen b der Spule c mittels der Zugschnur d verschiebbar, auf welche der   Tritthebel 1 mittf'ls   einer Rolle m einwirkt.   Der Trittl1ebel   ist mit dem Kolben n der am Grundbrett o des Ständers befestigten Flüssigkeitsbremse p verbunden, weich letztere ein ruckweises Schalten des   Schleifkontaktes hintanbält.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Stromregler für Hochfrequenzströme, insbesondere für   elektromedizinische   Zwecke, bei dem die Regelung durch ein mittels eines Pedals betätigtes Zugorgan erfolgt und bei welchem eine eisenlose Drosselspule zur Verwendung kommt, dadurch gekennzeichnet, dass das zweckmässig durch ein   Hromsorgan   beeinflusste Zugorgan auf einen Schleifkontakt wirkt, der die Ein-und Ausschaltung von Windungen einer Selbstinduktion bewirkt.

Claims (1)

  1. - I Ausführungsform des Stromreglers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer beliebig gleichmässigen Abstufung der Änderung der Stromstärke durch Verschieben des Schleifkontaktes die Windungen der Drosselspule verschieden gross ausgebildet ued derart angeordnet sind, dass an dem Ende der Spule, nach welchem hin die Abschaltung erfolgt, die kleineren Windungen liegen.
    3. Ausführungsform des Stromreglers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer beliebig gleichmässigen Abstufung der Änderung der Stromstärke an dem Ende der Drosselspule, an welchem die letzten abschaltbaren Windungen liegen, ein Teil der Windungen kurzgeschlossen ist, so dass diese als Gegenstromwindungen zur Wirkung kommen.
AT47011D 1909-10-02 1909-10-02 Stromregler für Hochfrequenzströme. AT47011B (de)

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