AT46882B - Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Periodenzahl mittels elektrischer Lichtbögen, gegen die ein Gasstrom geblasen wird. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Periodenzahl mittels elektrischer Lichtbögen, gegen die ein Gasstrom geblasen wird.

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AT46882B
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  Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Periodenzahl mittels elektrischer Lichtbögen, gegen die ein Gasstrom geblasen wird. 



   Es ist bekannt, dass in einem parallel zu einem Lichtbogen gelegten Stromkreise elektrische Schwingungen bezw. Stromimpulse unter gewissen Umständen entstehen können, wenn die Kapazität, die Selbstinduktion und der Widerstand dieses Stromkreises passend gewählt werden. Ein gewöhnlicher Lichtbogen, wie er z. B. in elektrischen Bogenlampen für Beleuchtungszwecke verwendet wird, ist indessen nicht dazu geeignet, Schwingungen von sehr hohen Wechselzahlen, wie sie z. B. für die drahtlose Nachrichtenübertragung benutzt werden, zu erzeugen. 



   Durch besondere Anordnungen, z. B. Brennenlassen des Lichtbogens in einer Wasserstoffatmosphäre, Hintereinanderschaltung mehrerer Lichtbogen usw., ist es zwar gelungen, die Frequenz der vom Lichtbogen erzeugten Schwingungen auf einige 100. 000 pro Sekunde zu steigern ; 
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 werden kann.   verhältnismässig   gering. Man hat durch mechanische Ablenkung des Lichtbogens, z. B. durch Anblasen desselben mittels eines Magneten oder mittels Luft, schon kräftigere elektrische Schwingungen hervorgerufen ; jedoch besitzen dieselben eine verhältnismässig geringe Konstanz der Amplitude und   Periodenzahl.   



   Es wurde nun gefunden, dass man zu einem   wesentlich günstigeren   Resultat gelangt, wenn man die Zuführung des Gasstromes und die Elektroden des Lichtbogens (bezw. der Funkenstrecke) so anordnet, dass der Lichtbogen (bezw. der Funkenstrom) von der Stelle, an der er sich bildet, weggeblasen wird, so dass die Ansatzstellen des Lichtbogens (bezw. der Funken) fortwährend auf den Elektroden ihren Platz ändern. Man erhält dann elektrische Schwingungen mit   einerw echselzahl bis 2, 000. 000   pro Sekunde und darüber von sehr grosser Intensität.

   Ausserdem zeichnen sich die erzeugten Ströme durch eine grosse Konstanz der Schwingungszahl und der 
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 im Gegensatze zu anderen Anordnungen, bei denen auch ein   Gebläse verwendet wird,   dessen Intensität aber von wesentlichem Einfluss auf die Periode der Hochfrequenzschwingungen ist und demgemäss zur Erzielung einer bestimmten Frequenz genau einzuregulieren ist. (Siehe Elektrotechn. Zeitschrift 1907, S. 142,)
Eine beispielsweise Anordnung ist die   folgende.   



   Der Lichtbogen   F, ! rd   in einen Stromkreis mit Widerstand W und Selbstinduktion L so angeordnet, wie es die Fig. 1 schematisch zeigt. Man benutzt am Lichtbogen z. B. eine Spannung von einigen hundert Volt. Zwischen die Elektroden Ei und   E2   des Lichtbogens wird ein heftige 
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 solcher Elektrodenanordnungen sind in Fig. 2 schematisch dargestellt. In Fig. 2 a bildet die Elektrode E ein etwas konisches   Rohr, Ez eine   Scheibe oder einen kurzen Zylinder, in Fig. 2 b sind E, und Es beide zylindrische oder konische Rohre, in Fig. 2 c beide Elektroden Scheiben 

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 mit gegeneinander gewandten Seiten.

   Bei diesen Ausführungsformen, die sich mannigfaltig variieren lassen, ist zwischen den Elektroden ein ringförmiger Raum vorhanden, in welchem der Übergang des Bogens von einer Elektrode zur anderen stattfindet. Es ist hierbei vorteilhaft, dem eingeblasenen Gas eine tangentiale Führung oder rotierende Bewegung, z. B. mittels eines Ventilators, zu geben, wodurch die Entladung zu   stéts   anderen Punkten der ringförmigen Elektrodenfläche getrieben bezw. die Entstehung mehrerer Entladungen in diesem Raume begünstigt wird. Eine besondere Kühlung der Elektroden ist meistens entbehrlich und die Abnutzung der Elektroden sehr klein. 



   . Für die Elektroden können die verschiedensten Materialien, wie Kohle, sowie vorteilhaft Metalle usw. verwendet werden. Unter anderem hat sich auch Kupfer und Zink als zweckmässig erwiesen. Bei dem vorliegenden Verfahren lassen sich sämtliche für die Erzeugung von elektrischen Schwingungen geeigneten Schaltungsarten verwenden. Naturgemäss kann man auch hier diejenigen Mittel, welche der Entstehung schneller Schwingungen förderlich sind, z. B. Kühlung der Elektroden, Erwärmung   der durchgeblasenen Gase, Verwendung von Wasserstoff   oder ähnlichen Gasen benutzen. 



   Die mit den beschriebenen Einrichtungen erzeugten elektrischen Schwingungen sollen für alle sich der Hochfrequenzströme bedienenden Zwecke verwendet werden, wie z. B. für drahtlose Signalgebung, Ozonerzeugung usw. 



   PATENT-AN SPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Periodenzahl mittels elektrischer Lichtbögen, gegen die ein Gasstrom geblasen wird,   dadurch gekennzeichnet, da ! 3   die Elektroden oder das Gebläse derart gestaltet sind, dass der Lichtbogen durch den   Gasstrom   von der Stelle, an der er sich bildet, sofort weggeblasen wird, so dass er sich möglichst stets an einer anderen Stelle wieder bilden muss.

Claims (1)

  1. 2. Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden derart angeordnet sind, dass die Gase in dünner Schicht von verhältnismässig grosser seitlicher Ausdehnung zwischen denselben hindurchstreichen.
    3. Ausführung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Gasstrom eine rotierende Bewegung oder tangentiale Führung gibt.
AT46882D 1907-03-27 1909-03-06 Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen von hoher Periodenzahl mittels elektrischer Lichtbögen, gegen die ein Gasstrom geblasen wird. AT46882B (de)

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