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Elektrischer Heizapparat für fliessende Flüssigkeiten.
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wird eine Umsohaltvorrichtung verwendet, und wenn gewünscht, kann ein solcher Apparat mechanisch von Zeit zu Zeit betätigt werden.
Die Erfindung wird mit Bezug auf die aus der Zeichnung ersichtliche Ausführungsform beschrieben. Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Apparates, der zum Erhitzen von Wasser dienen soll, und Fig. 2 eine Grundansicht desselben Apparates. Fig. 3 ist ein lotrechter und Fig. 4 ein wagrechter Schnitt durch den Apparat. Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines Umschalters, welcher bei den Heizapparaten verwendet wird, zum Aus-und Einschalten des elektrischen Stromes.
Fig. 6 ist eine Grundansicht der Klemmen und der Kontakte der Umschaltvorrichtung, während die Fig. 7 und 8 eine Schnittansicht bezw. eine Grundansicht der Umschaltvorrichtung dar- stellen. Fig. 9 zeigt den Heizapparat gemäss Fig. 1 in Verbindung mit dem Umschaltapparat gemäss Fig. 5-8 und die Schaltungsanordnung zwischen beiden Apparaten.
Die Fig. 10,11 und 12 veranschaulichen eine abgeänderte Konstruktion, bei der die dünnen Platinelektroden in lot- rechten'Ebenen aufgehängt sind, wobei Fig. 10 ein lotrechter Längsschnitt ist, Fig. 11 ein wag- rechter Schnitt und Fig. 12 ebenfalls ein lotrechter Schnitt, der rechtwinklig zu den in den Fig. 10 und 11 dargestellten Ansichten genommen ist.
Bei der Konstruktion nach den Fig. l-t bestehen die Elektroden 1 und 3 aus dünnem
Platinblech. Die mit 1 bezeichneten Bleche sind an einen Pol eines elektrischen Stromkreises angeschlossen mittels des Leiters 2, während die mit 3 bezeichneten Platinbleche an den anderen
Pol des Stromkreises mittels des Leiters 4 angeschlossen sind.
Bei der hier zu besprechenden Konstruktion sind die Platinbleche 1 und 3 scheibenförmig ausgebildet und parallel zueinander in wagrechten Ebenen angeordnet. Sie werden voneinander getrennt und in geeignetem Abstand durch Distanzringe 5 aus nicht leitendem Material gehalten.
Diese Scheiben und Ringe sind säulenartig angeordnet, wobei eine genügende, dem zu verwendenden
Strom angepasste Zahl von Scheiben vorgesehen ist, durch die das Wasser bei seinem Durchgang durch den Apparat gründlich erhitzt werden kann.
6 ist fie Grundplatte. In einer Aussparung derselben stehen die Isolationsringe und Scheiben übereinander und 7 ist ein Zylinder von Isolationsmaterial, der dazu dient, die Isolationsringe einzuschliessen und eine wasserdichte Verbindung zwischen den entgegengesetzten Enden und der Grundplatte 6 sowie der oberen Platte 8 des Apparates herzustellen.
Diese obere Platte ist gleichfalls ringförmig abgesetzt zur Aufnahme des Zylinders 7 und der nicht leitenden Ringe und Scheiben.
Die obere Platte 8 sowie die Grundplatte 6 sind mittels Verbindungsbolzen 11 sowie
Muttern 12 miteinander verbunden. Die Muttern 12 bilden die Füsse, auf welchen der Apparat steht. An der oberen Platte 8 ist eine Hülse oder ein Sockel vorgesehen zur Aufnahme eines
Anschlusses für einen elektrischen Licht-oder Wärmestrom zum Erhitzen des Wassers. Mittels desselben können die beiden Kontakte oder Klemmen eines elektrischen Stromes in Kontakt mit den verbindenden Leitern 2 und 4 gebracht werden. Die obere Platte 8 besitzt gleichfalls einen Durchgang, der mit einem Auslass 9 (Fig. l) in Verbindung steht. An der Grundplatte 6 ist gleichfalls ein Durchgang vorgesehen, der mit der Einlassleitung 10 verbunden ist.
Die Scheiben 1 und 3 sind mit Durchlochungen versehen, durch welche das Wasser durch den Apparat von der Leitung 10 bis zu der Auslassönnung 9 fliessen kann. Diese Öffnungen sind vorzugsweise nicht in direkter Linie in den Scheiben vorgesehen, so dass das Wasser bei seinem
Durchgang durch den Apparat einen zickzackförmigen Lauf verfolgen muss.
Mittels dieser Anordnung kann das Wasser leicht durch den Durchgang eines elektrischen
Stromes durch die Scheiben erhitzt werden. Der elektrische Strom geht durch die Leiter 2 und 4, weil er-um den Stromkreis zu vervollständigen-zwischen den Scheiben 1 und 3 hindurch- gehen muss. Hierbei erhitzt er das Wasser, welches von unten in den Apparat eintritt und den zickzackförmigen Lauf zwischen den Scheiben verfolgt, allmählich, bis es an der Ausflussöffnung aus dem Apparat mit hoher Temperatur fliesst. Die Wärmemenge, die dem Wasser zugeführt wird, kann durch Änderung der Geschwindigkeit der Wasserströmung durch den Apparat leicht geregelt werden.
Obschon in den Zeichnungen (Fig. 1-4) die dünnen Platinbleche, die die Elektroden bilden, ringförmig sind und deshalb immer von Scheiben gesprochen wurde, ist es jedoch leicht verständlich, dass sie gleichfalls von irgend einer anderen Form sein könnten. Damit sich auf den leitenden
Platten 1 und 3 oder auf einigen von ihnen keine Niederschläge bilden können, durch die die
Wirksamkeit des Apparates vermindert würde, werden Vorrichtungen getroffen, durch die die
Richtung des elektrischen Stromes bei jeder Anwendung des Apparates geändert wird. Dann werden die negativen Platten die positiven, während die positiven die negativen werden.
Die Wirkung dieser Umkehr der Stromrichtung besteht darin, dass die Niederschläge auf den Platten, welche sich während der vorherigen Verwendung des Apparates gebildet haben können, wieder entfernt werden.
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Eine geeignete Umschaltvorrichtung, die bei diesem Apparat Verwendung finden kann, ist in den Fig. 5-9 dargestellt.
Die Leitungsdrähte 2 und 4 sind mit zwei Klemmen der Umschaltvorrichtung verbunden, während die elektrische Stromquelle, die durch die Leitungsdrähte 13 und 14 geleitet wird, mit den zwei anderen Klemmen der Umschaltvorrichtung verbunden ist. Jede Klemme besitzt zwei Kontaktstifte, die kreisförmig um den Mittelpunkt des Umschalters angeordnet sind, so dass sie in leitenden Kontakt mit einer Kontaktstange 15 kommen können, die so angeordnet ist, dass sie in einer Richtung drehbar ist, wodurch die Enden der Kontaktstange 16 gegen zwei Klemmen an jedem ihrer Enden anzuliegen kommen.
Ist die Kontaktstange. in der in Fig. 9 dargestellten Stellung, so ist ersichtlich, dass der Leiter 14 mit dem Leiter 2 in Verbindung steht, während der Leiter 13 mit dem Leiter 4 verbunden ist. Wird der Umschalter nun um eine Achteldrehung gedreht, so ist der Stromkreis unterbrochen, da die Querstangen des Schalters nur gegen die Klemmen der Leiter 13 und 14 anliegen. Wird nun die Drehung noch um ein Achtel einer ganzen Umdrehung fortgesetzt, so wird der Leiter 13 mit dem Leiter 2 in Verbindung stehen und der Leiter 14 mit dem Leiter 4, wodurch der Strom in entgegengesetzter Richtung durch die Leiter 2 und 4 fliesst und infolgedessen auch umgekehrt zwischen den Platten 1, 1, 3, 3.
Gemäss den Fig. 10-12 besitzen die Platinblechelektroden eine andere als scheibenförmige
Gestalt. Sie sind parallel zueinander in lotrechten Ebenen angeordnet und ihre Kanten, oder genauer ihre oberen und unteren Kanten, werden in oberen und unteren Platten im Innern der Kammer festgehalten, anstatt in Ringen, wie vorhin.
Entsprechend der in diesen Figuren dargestellten Konstruktion sind die oberen Kanten der Bleche 1 und : 1 durch Schlitze, die in einer inneren und oberen Deckplatte 16 vorgesehen sind, geführt, wobei die unteren Kanten der Elektroden durch Schlitze in einer unteren, im Innern angeordneten Platte 17 gehen. Die oberen Kanten der Elektroden werden in den Schlitzen durch Löten oder durch Befestigen eines Drahtes an der betreffenden Kante festgehalten, nachdem sie durch die Schlitze geführt worden sind, während die unteren Kanten der Bleche nach dem
Durchgang durch die Schlitze in Nuten an der Unterfläche der Platten 17 eingebogen werden, wobei eine Klemmplatte 18 mit Rippen vorgesehen ist, die in die Nuten eingreifen und die unteren
Enden der Platinblechelektroden festklemmen.
Diese beiden Platten 16 und die damit verbundenen Platten 17 und 18 sind bei der hier dargestellten Konstruktion in einem Gehäuse aus Porzellan oder Ton eingeschlossen oder einem
Gehäuse aus irgend einem anderen nicht leitendem Material. Die Platten 16, 17 und 18 bestehen gleichfalls aus nicht leitendem Material. Eine Deckplatte 20 ist an dem Gehäuse 19 befestigt.
Die Platten 16 und die damit verbundenen Platten 17 und 18 werden in dem erforderlichen
Abstande voneinander durch Distanzstücke 21 gehalten, wie in Fig. 11 dargestellt ist, so dass diese Teile 16, 17 und 18 mit den daran befestigten Elektroden nach Entfernung der Deckplatte 20
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Das Gehäuse ist mit einem Einlassrohr 22 und einem Auslassrohr 23 versehen und die elektischen Verbindungen sind im wesentlichen dieselben wie diejenigen, welche mit Bezug auf die in Fig. 1-3 dargestellt worden sind. Das zu erhitzende Wasser oder die Flüssigkeit geht zwischen den Platinelektroden hindurch, wie vorhin beschrieben.
Es ist leicht ersichtlich, dass kreisförmig fliessendes Wasser auf dieselbe Art erhitzt werden kann in diesem Apparat wie durchfuessendes Wasser.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Elektrischer Heizapparat für fliessendes Wasser, bei dem die elektrisch leitenden Platten getrennt voneinander durch isolierende Distanzstücke gehalten werden, wobei die Platten abwechselnd an den einen oder den anderen Pol einer elektrischen Stromquelle angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden aus äusserst dünnem Blech oder Blättern aus Platin
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fliessen kann.