AT46815B - Warmwasserheizung mit Beschleunigung des Umlaufs durch eine mechanische Fördereinrichtung (Pumpe). - Google Patents

Warmwasserheizung mit Beschleunigung des Umlaufs durch eine mechanische Fördereinrichtung (Pumpe).

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AT46815B
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pressure difference
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hot water
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water heating
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Heinrich Athanasius Bolze
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Heinrich Athanasius Bolze
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  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description


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    Warmwasserhehung mit Beschleunigung des Umlauf. durch eine mechanische Fördereinrichtung (Pumpe).   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf   Schnellumlanfh6izungen,   d. h. Heizungen mit künstlichem Umlauf des Heizwassers, z. B. durch Pumpen und betrifft eine besondere Art des Pumpenbetriebes, nämlich die Regelung der Druckdifferenz zwischen Hauptvorlauf und Hauptrücklauf, sowie die Regelung und Festlegung der Druckdifferenz zwischen Vor-und Rücklauf der einzelnen Abteilungen des Heizsystems. 



   Nach der Zeichnung stellt Fig. 1 schematisch eine Schnellumlaufheizung und zwar eine Fernheizung von grösserer Ausdehnung dar. Es bezeichnet a die Wärmequelle, e und b die Vorlaufleitungen, c die Rücklaufleitungen und d die Pumpenanlage. Der Vorlauf soll an der Pumpen- anlage in der Richtung zu der Wärmequelle a und den Heizkörpern beginnen und den Rücklauf von den Heizkörpern an ihr endigen. Die Pumpenanlage   d   drückt das Heizwasser durch Vor- laufleitung e nach der Wärmequelle a, verzweigt sich nach dieser in die   Vorlaufleitungen ,   welche sich nach den einzelnen   Heizungsabteilungen I-VIII   verzweigen und versorgt dieselben mit
Wärme. Die   Rücklaufleitungen   c sollen der Pumpenanlage d das   Rücklaufwasser   von den Heiz- körpern bezw.

   Heizungsabteilungen wieder zuführen. Die Umlaufenergie für das ganze Heiz- system wird durch die Druckdifferenz zwischen Vorlauf e und Rücklauf c dicht an der Pumpe gemessen, dargestellt. Die Heizungsanlage besteht, wie oben erwähnt, aus verschiedenen
Abteilungen, und wird die Pumpenanlage den zunächst liegenden Abteilungen der Anlage das   Heizungswasser      um   einem verhältnismässig grossen Überdruck zufuhren, während für die entfernteren Abteilungen, z. B. die Abteilungen VII und VIII, eine geringere Druckdifferenz für   Vor-und Rücklauf besteht.   Um dies auszugleichen, soll für jede Abteilung ein Druck- differenzregler l eingeschaltet werden, und zwar beliebiger Art, so dass für alle Abteilungen eine Druckdifferenz festgelegt wird, welche dem Umfange der Anlage der angeschlossenen
Abteilung entspricht.

   Die Abstellvorrichtungen i und k jeder Abteilung sollen dazu dienen. dieselben ein-und auszuschalten. 



   Bei einer ausgedehnten Anlage, wie sie bei Fernheizung vorkommt, muss man das Heiz- wasser durch die Pumpenanlage im Vorlauf auf einen verhältnismässig hohen Überdruck bringen, damit in der entferntesten Abteilung der Anlage noch der nötige Überdruck vorhanden ist, d. h. die   Pumpenanlage muss   für eine hohe Förderhöhe angenommen werden. Man muss also. trotzdem für näherliegende Abteilungen nur eine   verhältnismässig   geringe Druckdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf nötig wäre. das gesamte Heizwasser der Anlage auf die hohe   Förderhöhe bringen.  
Dieser Nachteil wird vermindert bezw. aufgehoben durch Einschaltung der    Pumpen/und   g oder einer derselben in den Hauptleitungen.

   Ebenso kann man in einer entfernt liegenden Abteilung   eine Ergänzungspumpc/einschalten. wie   in der Abteilung VII augedeutet, welche in derselben eine höhere Druckdifferenz erzeugen soll als durch die Hauptpumpenanlage d erzeugt wird. 



   Fig. 2 und 3 stellen den Anschluss der Pumpen f und g in grösserem Massstabe dar. Dieselben sollen so wirken, dass sie eine Beschleunigung des Wasserdurchflusses in der Richtung der ein- gezeichneten Pfeile bewirken und bei geschlossener   Abstellvorrichtung   h eine grössere Druck- differenz erzeugen können. 



   Die Regelung der   Hauptpumpenanlage   d geschieht bei Anlagen von grosser Ausdehnung zweckmässig von einer entfernten Abteilung, z. B. VII oder    l'III   aus. da es darauf ankommt, dass die notwendige Druckdifferenz noch in den entferntesten Abteilungen vorhanden ist. Die notwendige   Druckdifferenz   an der   Hal1ptpumpenan ! age   ergibt sich dann von selbst. Bei geringerer
Ausdehnung der Anlage kann die Regelung auch   unmittelbar   an der Pumpenanlage erfolgen. 



   Am einfachsten wird die Regelung durch elektrische Übertragung bewirkt. Es wird dann z. B. in der entfernten Abteilung die notwendige Druckdifferenz festgelegt und bei Überschreitung derselben   hemmend   auf den Gang der   Pumpenanlage eingewirkt,   während bei Zurückgehen der Druck- differenz von der entferntesten Abteilung aus der Gang der Pumpen beschleunigt wird. In gleicher
Weise kann auch auf die   Pumpen 1'und, 9 eingewirkt   werden. 



   Eine vollkommene Art der Regelung des   Pumpenbetriebes   einer Schnellumlaufheizung ist durch Fig. 4 dargestellt, und zwar soll die festgelegte Druckdifferenz in einer oder mehreren
Abteilungen der Heizungsanlage die Regelung bewirken. 



   Es bedeutet o ein Stellrad, welches durch Räderwerk In nach einer Richtung und durch
Räderwerk n nach der anderen Richtung gedreht werden kann, und je nach der Umdrehungs- richtung durch geeignete Übertragungsmittel beschleunigend oder hemmend auf den Gang der   I Pumpe wirkt. Räderwerk 111 wird   bei Einschaltung oder Ausschaltung eines Kontaktes in Bewegung gesetzt, während es bei   Räderwerk n   durch   Ein-bezw. Ausschaltung eines   anderen Kontaktes 

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 geschieht. Beide Räderwerke   in   und   M   werden durch ein Gehwerk bei der Einschaltung bezw. Ausschaltung in Bewegung gesetzt.

   Die Ein-und Ausschaltung der Kontakte geschieht durch Druck-   differenzanzeiger,     D,   und   Du'dite   in Fig. 4 dargestellt sind und von denen einer in jeder Abteilung mit der zugehörigen Rohrleitung verbunden ist, wenigstens aber zwei in verschiedenen Abteilungen vorhanden sind. 



   Bei Anlagen von geringer Ausdehnung genügt die Regelung durch einen Druckdifferenzanzeiger mit dem damit verbundenen Gehwerk. 



   Bei   Di   sind die Kontakte des Druckdifferenzanzeigers bei 3 und 4 der Skala angeschlossen und bei   D   die Kontakte bei 4 und 5. Ein elektrischer Strom geht von der Batterie   81   durch die Leitung und durch die niedriger gelegenen Kontakte'von D2 und 3 von   D,   nach dem Räderwerk n und wieder zurück nach der Batterie   81'Ein   zweiter elektrischer Strom geht von der Batterie 82 aus durch die höher gelegenen Kontakte 5 von Druckdifferenzanzeiger D2 und   4   von Druck-   differenzanzeiger Di   nach dem Räderwerke   m   und von da zur Batterie   8a   zurück, wenn die Kontakte in den Leitungen durch die Quecksilbersäulen der Druckdifferenzanzeiger eingeschaltet sind. 



    Die Kontakte 3 in Di und 4 in Dg müssen stets eingeschaltet sein, wenn die verlangte Druckdifferenz in den einzelnen Abteilungen erreicht sein soll. Geht dieselbe in einer Abteilung zurück,   deren Druckdifferenzanzeiger durch den elektrischen Strom in der beschriebenen Weise mit dem Räderwerke n in Verbindung steht, so wird der Kontakt an dem betreffenden Druckdifferenz- anzeiger unterbrochen, Räderwerk   n   wird in Bewegung gesetzt und wirkt auf das Stellrad o nach einer bestimmten Richtung und zugleich auf den Gang der Pumpenanlage beschleunigend, bis der unterbrochene Kontakt wieder hergestellt ist und Räderwerk n wieder zur Ruhe kommt. 



   Steigt die Druckdifferenz in den einzelnen Abteilungen, so dass an dem Druckdifferenz- 
 EMI2.1 
 der Gang der Pumpe so lange verlangsamt wird, bis an irgend einem Druckdifferenzanzeiger der obere Kontakt ausgeschaltet wird. 



   Der Zweck dieser Art Regelung ist also möglichst für'alle Abteilungen der Heizungsanlage wenigstens die durch die niedriger gelegenen Kontakte festgelegte Druckdifferenz zur   Verfügung   zu haben, dagegen aber dieselbe nicht unnötigerweise zu überschreiten, weshalb einer der oberen Kontakte, in diesem Falle Kontakt 5 bei Da, wenigstens noch ausgeschaltet bleiben soll. 
 EMI2.2 
 
1. Warmwasserheizung mit Beschleunigung des Umlaufs durch eine mechanische Fördereinrichtung (Pumpe), dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung und Einstellung der Druckunterschiede auf verschiedenen Stellen des Vor-und Rücklaufes   Druckunterschiedanzeiger D D   angeordnet sind, die auf die Hauptfördereinrichtung regelnd einwirken.

Claims (1)

  1. 2. Warmwasserheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Druckunterschiedes für die gesamte Anlage ein auf die Hauptförderung einwirkender Druckunterschiedanzeiger in einer einzelnen Abteilung angeordnet ist.
    3. Warmwasserheizung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Regelungsvorrichtung (o, m, n) durch einen mit ihr elektrisch verbundenen Druckunterschiedanzeiger oder durch die elektrisch verbundenen Druckunterschiedanzeiger (D1, D2 usw.) der verschiedenen Abteilungen in der Weise beeinflusst wird, dass beim überschreiten des höchsten zulässigen Druckunterschiedes m einer Heizabteilung ein Räderwerk (o) auf den Gang der Hauptfördervorrichtung verzögernd, beim Sinken des Druckunterschiedes unter das niedrigste zulässige Mass auf den Gang der Hauptiördervorrichtung beschleunigend wirkt.
AT46815D 1907-02-04 1907-11-11 Warmwasserheizung mit Beschleunigung des Umlaufs durch eine mechanische Fördereinrichtung (Pumpe). AT46815B (de)

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