AT46761B - Verfahren und Maschine zum Löten von aus Lotdraht hergestellten Ketten. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Löten von aus Lotdraht hergestellten Ketten.

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  Verfahren und Maschine zum Löten von aus Lotdraht hergestellten Ketten. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und eine Maschine, welche gestatten, die Glieder einer Kette fortlaufend zu löten, ohne dass ein sogenanntes   Steiflöten.   d. h. ein Zusammenlöten der einzelnen Glieder unter sich stattfindet. Man hat schon zur Verhinderung des Steiflötens solcher Ketten vorgeschlagen, die ganze Kette mit einer Deckmasse zu überziehen, was aber den Nachteil hat, dass sich diese Deckmasse auch teilweise zwischen die Stossfugen der einzelnen Glieder setzt und dadurch ein Verlöten derselben gleichfalls verhindert. 



   Nach dem vorliegenden Verfahren wird das   Steiflöten   dadurch verhindert, dass man der Kette während des eigentlichen Lötens, d. h. solange ihre Temperatur sich auf dem Schmelzpunkt des Lotes bezw. in der Nähe dem elben befindet, eine   Schüttelbewegung   erteilt. Dadurch bewegen sich die einzelnen Glieder fortwährend relativ zueinander und können sich nicht miteinander 
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 der Maschine. 



   Demnach besteht die Maschine aus inem gusseisernen Gestell   1,   in welchem die Transportspindel 2 gelagert ist. die durch ein   Kegelräderpaar   3 mit einer   Vierkantachse   4 in Verbindung steht. Die scherenartigen, übereinander angeordneten, um eine Achse 6 drehbaren   Hebelpaar. 5   werden beim Drehen der Antriebswelle 5 durch die Hubachse 4 vermöge ihres quadratischen Querschnittes in Zickzackform bewegt und durch seitliche sich anlegende Federn 7 an die Achse 4 angedrückt. Das vordere Ende 8 der einzelnen Hebel ist für den zickzackförmigen Durchgang der Lotdrahtkette 9 entsprechend ausgebildet, während die Maschine durch eine auf der Welle 2 angeordnete Riemscheibe 10 angetrieben wird. 



   Für den Fall, dass die Maschine, welche sowohl für sich allein, als auch in Kombination mit irgend einer   Ketteneinhängmaschine   verwendet werden kann, als solche allein in Betrieb genommen werden soll. ist die Lotdrahtkette zum Zwecke des Transportierens einmal um die   Transportsp'ndel'2 geschlungen. Wird die Maschine jedoch   in Verbindung mit einer Ketten-   einhängmaschme     gebracht, so wird   die Lotdrahtkette von dieser selbst transportiert, d. h. ein Umwickeln der   Spindel kommt t n Wegfall.   



   Durch ein   Schneidwerkzeug 77   wird der   zugeführte Lotdraht während   des Abschneidens oder vor dem   endgültigen Schliessen   des zu bildenden Kettengliedes mit der im Gefäss 12 sich 
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 so die Verbindung vollzogen. Um die Hitze der   Flamme   miiglichst auf die Lötstelle zu konzentrieren, ist eine halbrunde, mit Asbest oder ähnlichem, nichtleitendem Isoliermaterial versehene Wand 14 angeordnet. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 läuft   die Kette 9 zunächst   über eine Rolle 15, durch welche sie transportiert wird. worauf sie eine kleine Rolle 16 passiert und in   wagrechter   Richtung eine Schüttelrinne 17 durchläuft. Diese Schüttelrinne 17 ist auf   einem um 18   drehbaren 
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 die ihren Antrieb durch die Schnurscheiben 22 erhält, hin- und herbewegt. Die Tourenzahl der Scheibe 21 ist so gewählt, dass ein sehr schnelles Hin- und Herschütteln der Rinne 17 erfolgt. 



    Die Lötnanune 2J ist so gerichtet,   dass sie die in der Rinne   17   liegende Kette trifft. Am Ausgang der Rinne befindet sich noch ein Rohr, 23, welches kalte Luft zu der Kette führt, um dieselbe abzukühlen. Die langsam durch die Schüttelrinne   17   laufende Kette 9 wird durch die Flamme 13   gelötet, jedoch kann ein Steiflöten der Kette,   d. h. ein Aneinanderlöten der einzelnen Glieder nicht eintreten, da die Kette, solange das Lot noch weich ist, sich in schüttelnder Bewegung befindet. Bei dieser Ausführugnsform läuft die Kette wagrecht durch die Schüttelvorrichtung, so dass während des Lötens das Gewicht der Kette keinen Zug ausübt, was dazu beiträgt, das Zusammenlöten der einzelnen Glieder zu verhindern. 



   Natürlich kann auch jede andere   Schüttelvorrichtung   für die Kette, ebenso wie irgend ein anderer Antrieb für dieselbe, als der dargestellte, benutzt werden. 
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1. Verfahren zum Löten von aus Lotdraht hergestellten Ketten, dadurch gekennzeichnet, dass die zu lötende Kette während des Lötens solange   geschüttelt wird.   als sie sich auf einer, der metallischen Vereinigung der Lotenden entsprechenden Temperatur befindet, zum Zwecke, ein   Stciflöten   der Kette ohne Anwendung irgend einer Deckmasse o. dgl. zu verhüten.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Lötzone der Kette eine Schüttelvorrichtung für die Kette vorgesehen ist.
    3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüttelvorrichtung aus einer Anzahl übereinander angeordneter, scherenartig bewegter Hebel besteht, welche in entgegengesetzter Richtung sich bewegen.
    4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüttelvorrichtung aus einer in schnelle Hin-und Herbewegung versetzten Rinne besteht, durch welche die Kette hindurchläuft.
AT46761D 1909-12-31 1909-12-31 Verfahren und Maschine zum Löten von aus Lotdraht hergestellten Ketten. AT46761B (de)

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