AT46329B - Verfahren zum Konservieren von Hölzern. - Google Patents

Verfahren zum Konservieren von Hölzern.

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AT46329B
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Fritz Hasselmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Zuführung heisser Luft oder durch mechanische Vorrichtungen bewerkstelligt werden kann. Nach etwa zwei bis   fünf-stündigem   Erhitzen je nach. Art, Stärke und Bestimmung des zu behandelnden Holzes wird dieses in der Lauge langsam erkalten gelassen, wodurch ein weiteres Nachsaugen von Lauge durch das Holz stattfindet. Durch diese Massnahme wird einem nachherige Zerreissen besonders der Rissbildung an den Stirnwänden vorgebeugt. Hierauf hat ein sorgfältiges Trocknen des Holzes zu erfolgen, was durch Aufstapelung bei Luftzutritt in freien Lagern oder in Trockenkammern bewirkt werden kann.

   Während des Trocknens vollzieht sich auch der chemische Bindungsprozess, was zur Folge hat,   dass   solch regelrecht getrocknetes Holz unter keinen Verhältnissen mehr, selbst bei Lagerung im Meerwasser einer Auslaugung unterliegt. 



   Je nach der Menge der zugesetzten Stoffe werden die Hölzer eine silbergraue, gelbe oder braune Farbe erhalten, wobei selbstverständlich allen Nuancen zwischen diesen drei Hauptfarben Rechnung getragen werden kann. Selbstverständlich können zu der Lauge auch Zusätze gegeben werden, falls besondere Eigenschaften des zu behandelnden Holzes in den Vordergrund treten sollen. So kann beispielsweise zur Erzielung besonderer   Farbentönungen   bei im Kunstgewerbe benötigten Holzarten und zur Abhaltung von Termiten,   Bohrwürmern   und dergl. für Bauholz in den Tropen usw. Schoenit zugesetzt oder falls besonderer Wert auf Schwer-   entzündbarkeit   gelegt wird, kann dies durch Zusatz von Chlorkalium erreicht werden. 



   Erwähnt sei noch, dass die Verwendungszahl der gleichen Lauge beschränkt ist, indem letzt. ere zur Erzielung stets   günstigerer Wirkungen höchstens   7 bis 10 mal benützt werden soll. 



     Der Laugenrest muss   dann jeweils einer geeigneten chemischen Reinigung unterzogen und die niedergeschlagenen   Rückstände,   weil nur technisch reine Chemikalien zur Verwendung gelangen, nach jeder Behandlung vor Einführen der Ergänzungslauge entfernt werden. 



   Das Verfahren nach vorliegender Erfindung eignet sich in gleich günstiger Weise für alle   Holzarten, insbesondere   aber für   Nadel-bezw. harzreiches   Holz, wie Fichte, Kiefer, Tanne usw. 



   Speziell dem Fichtenholz wird durch die beanspruchte Behandlung ein   eichenholza@tiger charakter   verliehen, ein Ergebnis, welches bei dem gewaltigen Fichtenbestand besonders der deutschen
Wälder von grösster wirtschaftlicher Bedeutung ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Konservieren von Hölzern, dadurch gekennzeichnet dass diese mit einer
Lauge aus Eisenchlorid,   Ammoniakalaun   und   Chlormagnesium   behandelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Eine Lauge zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass diese etwa aus 1, 5% Eisenchlorid, etwa 2% Ammomakalaun und 1, 5-2% Chlormagnesium besteht und in einem durchschnittlichen Konzentrationsglad von zozo verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Holz in der auf etwa 80- 1000 C'gebrachten und ständig bewegten Lauge 2--5 Stundpn lang erhitzt und sodann in der un ewegten Lauge erktlten gelassen wird.
AT46329D 1908-05-27 1909-03-27 Verfahren zum Konservieren von Hölzern. AT46329B (de)

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AT46329B true AT46329B (de) 1911-02-10

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