AT45896B - Rektifizier- und Dephlegmationskolonne für Benzin. - Google Patents

Rektifizier- und Dephlegmationskolonne für Benzin.

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AT45896B
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Austria
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sieve
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gasoline
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Inventor
Cornelius Marinus Pleyte
Original Assignee
Cornelius Marinus Pleyte
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rektifizier- und Dephlegmationskolonne für Benzin. 



   Es sind Dephlegmationskolonnen bekannt (siehe die französische Patentschrift Nr. 322789). bei denen ein Siebboden nach einer Mehrzahl von Tellern angeordnet ist, so dass diese von dem abwärtsfliessenden Kondensa, t bis zu einer bestimmten Höhe angefüllt werden und der aufwärts gerichtete Dampfstrom das Kondensat mehrmals durchsetzt, wodurch eine innige Berührung mit demselben erzielt wird. Allerdings muss zur Überwindung der dabei auftretenden Widerstände 
 EMI1.1 
 rektifikation bedeutungslos ist. Für die Benzindestillation hingegen ist ein möglichst geringer Dampfdruck Bedingung, wenn ein geruchloses Endprodukt erhalten werden soll. 



   Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Kolonne, welche bereits nach jedem Teller mit 
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 vor allem für die Destillation von Benzin geeignet ist. Dabei wird aber mit dieser Kolonne dennoch eine innige Berührung zwischen Kondensat und Dampf erzielt, weil die   Flüssigkeit   auf Tellern 
 EMI1.3 
 
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 und Auflage 10, 7 einen Siebboden mit Öffnungen 9, 8 einen Siphon mit Flüssigkeitsauslauf am Kolonnenboden. Sowohl die Teller als auch die Siebboden sind in den   Kolonnenmantel du-ht   eingesetzt. 
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 zu gelangen. Die   Kondensate, welche sich   in der Kolonne bilden, fliessen durch die Teller 6 und die   Siehböden "nach unten   und treten endlich durch den Siphon 8 entweder in den   Destillier-     kessel zurück oder   zu einem Kühler.

   Da auf   jedem Teller Kondensate zurückbleiben, wu-d da. B   
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 kleiner. Es ist erkannt worden, dass eine Kolonne dann am besten arbeitet, wenn auf einem jeden Teller die gleiche   Mene Arbeit geleistet   wird und diese Bedingung wird durch folgende Ausgestaltungen erreicht. 



   Die kreisabschnittförmigen Übertrittsöffnungen der Teller werden nach oben allmählich kleiner und zwar so. dass die Dämpfe mit gleicher Geschwindigkeit durch diese Ausschnitte   strömen, wobei jedoch auch noch der für   das Abwärtsfliessen der Kondensate nötige Raum 
 EMI1.7 
 die   Summe   ihrer Querschnitte in jedem Siebboden so gross ist, dass die   Geschwindigkeit, mit     welcher der Dampf durch das Siel) strömt, gleich ist der konstanten Geschwindigkeit, mit welcher die Dämpfe durch die Ausschnitte der Teller fliessen, wobei ebenfalls Raum für die abwärts   

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 fliessenden Destillate freigelassen werden muss.

   Es wird also der Gesamtquerschnitt aller öffnungen von Siebboden zu Siebboden entsprechend der auf einem solchen jeweils kondensierten Dampfmenge kleiner.   Der Querschnitt   des Auslassstutzen wird so gewählt, dass die Geschwindigkeit mit welcher die Dämpfe austreten, gleich ist der Geschwindigkeit, mit welcher sie durch den Eintrittsstutzen eintreten. Es wird also der Querschnitt des   Auslassstutzens entaprechend   der Menge der in der Kolonne kondensierten   DÅa1npfe   kleiner. 



   Diese Angaben genügen zur Konstruktion der Kolonne. Sei die Dampfgeschwindigkeit mit v, die per Sekunde zu rektifizierende Rohbenzinmenge mit Q, die abzuscheidende Schwerbenzinmenge mit q bezeichnet, so ist die ausströmende Menge an Feinbenzindampf, von kleinen praktischen Verlusten abgesehen,   Q-q.   Der Querschnitt des unteren Stutzens, durch welchen die   Benzin. dämpfe   eintreten, sei F, der Querschnitt des oberen Stutzens, aus welchen die Fein- 
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 durch die Analyse des Rohbenzins und des daraus resultierenden Feinbenzins bekannt sind, ferner   Erfabrungsregeln   darüber existieren, welche   Kühlfläche am Kolonnenmantel   nötig ist, 
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 handlungen von E.

   Hausbrand in Berlin), so lassen sich auf Grund der gemachten Angaben ohneweiteres die beschriebenen Ausgestaltungen konstruieren. 



   Diese Ausgestaltungen, durch welche die Strömungsgeschwindigkeit konstant erhalten wird, bewirken, dass infolgedessen die   Rektifikationsarbeit     zwangläufig   auf alle Teller und Siebböden gleichmässig verteilt wird und Stellen, an denen nicht durchgeblasen wird, nicht auftreten. können. Die Beanspruchung der Sieböffnungen der Teller sind überall gleich, ebenso die Geschwindigkeit der Flüssigkeit und weiters ist der Wärmeaustausch zwischen Dämpfen und Flüssigkeit ein intensiver und gleichmässiger. 



   Es ist zweckmässig, die Teller an der   Übertrittsöfinung mit   einem Überlauf von geringer Höhe auszustatten, so dass die Höhe der Flüssigkeitsschichte auf dem Teller ebenfalls einen geringen Wert erreicht, zum Zwecke, die Berührung mit dem Dampf möglichst innig zu gestalten. 



    Diese Höhe   wird derart gewählt, dass ihr Betrag der Adhäsion der Flüssigkeit an dem Teller   entspricht, also zirka 1 bis 2 mm ausmacht. Diese Ausgestaltung des Tellers ist auch bei anderen Kolonnen mit Vorteil anwendbar.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Rektifizier- oder Dephlegmationskolonne,   dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Tellern ein Siebboden angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Kolonne nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertrittsöffnungen der Teller von Teller zu Teller der infolge der fortschreitenden Kondensation immer kleiner werdenden Menge an Dampf entsprechend abnehmen, so dass in sämtlichen Übertrittsüffnungen die Durchflussgeschwindigkeit des Kondensates und die des Dampfes gleich sind.
    3. Kolonne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieböffnungen der Siebböden an Zahl und Grösse so bemessen sind, dass ihr Gesamtquerschnitt von Siebboden zu Siebboden der infolge der fortschreitenden Kondensation immer kleiner werdenden Menge an Dampf entsprechend abnimmt.
    4. Kolonne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassstutzen einen Querschnitt besitzt, welcher der in der Kolonne kondensierten Menge an Dampf entsprechend kleiner ist als der Querschnitt des Einlassstutzens.
    5. Rektifizierkolonne, dadurch gekennzeichnet, dass die Teller an den Durchtritts- öffnungen mit einem Überlauf versehen sind, durch welchen die Höhe der auf dem Teller an- EMI2.3 Mass (zirka 1 bis 2 mm) gehalten wird, um die Berührung zwischen Flüssigkeit und Dampf möglichst innig zu gestalten.
AT45896D 1907-06-25 1907-06-25 Rektifizier- und Dephlegmationskolonne für Benzin. AT45896B (de)

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AT45896T 1907-06-25

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AT45896B true AT45896B (de) 1911-01-10

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ID=3565899

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2564078A (en) * 1947-12-16 1951-08-14 Du Pont Fractionating column

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