AT45244B - Verfahren zum Schmelzen von Glasmasse. - Google Patents

Verfahren zum Schmelzen von Glasmasse.

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  Verfahren zum Schmelzen von Glasmasse. 



   Der Wert von Gläsern hängt bekanntlich unter anderem von ihrer Farblosigkeit bezw. Reinheit der Färbung,   Schlierenfreiheit   und Homogenität ab. In besonders hohem Masse ist dies bei Gläsern der Fall. die für optische Zwecke Verwendung finden sollen. Die Herstellung von Gläsern. welche diesen. Anforderungen in jeder Beziehung entsprechen, erforderte bisher verhältnismässig kostspielige   Methoden, deren Durchführung   zugleich in hohem   Masse   von der Aufmerksamkeit des bedienenden   Personales abhängig ist. Demgegenüber   stellt sich auch das Produkt entsprechend hoch im Preise. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, welches gestattet. derartige QWualitätsgläser auf wesentlich billigere und dabei sehr einfache, insbesondere für die Weiterverarbeitung der Gläser vorteilhafte Weise herzustellen, Diese Vorzüge werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch erreicht, dass an Stelle der bisher zur Glaserzeugung gebräuchlichen Kohle-, Holz- oder Gasfeuerung bezw. dewr ebenfalls bereits in Vorschlag gebrachten, elektrischen Elektrodenheizung, die Heizung mittels eines in der Schmelzflüssigkeit selbs4t erzeugten elektrischen Induktions- 
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 Auch für diesde gefährlichen Gase und Dämpfe, wie schweflige und arsenige Säure, die früher durch die grosse Menge der heissen Flammengase stark verdünnt wurden. so dass man gezwungen 
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 erhitzung arbeiten, sind anwendbar. 



   Zur Inbetriebsetzung kann in der Weise verfahren werden, dass zuerst die Rinne mittels 
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 häfen bestehen. ausgekleidet bezw. daraus hergestellt. Der Schmelzraum wird dabei mit Vorteil zum grössten Teile abgedeckt, um Wärmeverluste durch Strahlung möglichst zu verhindern. 



   . Die Zeichnung zeigt schematisch eine Form eines zur Ausübung des Verfahrens dienenden Ofens, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Mittelschnitt durch einen   Induktionsofen   mit überwölbtem ringförmigen   Schmelzraum   und in der Wandung ausgesparten   Arbeitsöffnungen,   Fig. 2 ein wagreohter Schnitt nach Linie   X-Y   in Fig. 1. 



     Die mit einem Gewölbe abgedeckte Schmelzrinne o umschliesst   einen Schenkel des geschlossenen   Eisenkernes b,   der eine Primärspule d tragt. Am Umfange der Rinne sind in geeigneten Abständen Arbeitsöffnungen c angebracht. 



   Für die praktische Ausführung des Ofens wird man zweckmässig wenigstens ein Kilowatt pro Kubikdezimeter Ofeninhalt an flüssigem Glas rechnen, wobei die Stromdichte gewöhnlich 0'5 bis 1   Amppre   pro Quadratzentimeter Rinnenquerschnitt je nach der Zusammensetzung des zu verarbeitenden Materials, sowie nach der erstrebten Temperatur beträgt. Auch den Energieaufwand kann man grösser   bezw.   kleiner wählen, je nachdem man rascher oder langsamer arbeiten will ; in geringem Masse wird die Geschwindigkeit des Schmelzens ferner von der Grösse des Ofens abhängen, da bei grösseren Ofen die Wärmestrahlungsverluste verhältnismässig geringer sein werden. 



   Aus obigen Zahlenangaben ist die Berechnung eines für die Konstruktion eines Ofens geeigneten Transformators durchführbar, wobei die Energiemenge durch die   gewünschte Ofen-   grosse gegeben ist ; die   Stromstärke   oder Spannung kann dann frei gewählt werden. Die Periodenzahl richtet sich ebenfalls nach der Grösse des Ofens und kann von einem Sachverständigen aus obigen Angaben und aus den Eigenschaften des Transformators ohne Schwierigkeit ermittelt werden.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Schmelzen von Glasmasse, dadurch gekennzeichnet, dass das Schmelzen in einer den Sekundärstrom eines Transformators bildenden Schmelze durch Induktionsheizung erfolgt.
AT45244D 1907-05-11 1909-02-17 Verfahren zum Schmelzen von Glasmasse. AT45244B (de)

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