AT4516U1 - Schmuckstück - Google Patents
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Abstract
An einem Schmuckstück ist wenigstens ein Zierteil (2), der ein Stein, eine Perle, oder ein anderer Schmuckteil sein kann, dadurch beweglich gehaltert, daß der Zierteil (2) in dem Schmuckstück in einem Paar einander zugekehrter Nuten (4), deren Querschnittsform der Form des Zierteiles angepaßt ist und die gegebenenfalls in Führungsschienen (1) angeordnet sind, geführt ist.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Schmuckstück mit wenigstens einem an dem Schmuckstück gehaltenen Stein, insbesondere einen Edelstein, einer Perle, oder einem anderen Schmuckteil, z. B. aus Metall. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schmuckstück der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei dem der wenig- stens eine Stein, eine Perle oder ein anderer Schmuckteil an dem Schmuckstück beweglich ist. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss mit den Merkmalen des Anspruches 1. Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Dank der erfindungsgemässen, beweglichen Anordnung des Steines (dabei kann es sich um einen echten, einen synthetischen Stein, oder um eine Steinimitation handeln) entsteht ein durch die Beweglichkeit des Steines völlig neuer Eindruck des Schmuckstückes, der sich je nach der Lage des Steins ändert. Dadurch, dass der wenigstens eine Stein lediglich längs seines Randes am Schmuckstück geführt ist, ist der Stein gut sichtbar und wird durch die "Technik" in seinem Gesamteindruck praktisch nicht abgedeckt. Auch wenn an dem Schmuckstück eine Perle, oder ein anderer Schmuckteil, der z. B. aus einem farblich auf das Schmuckstück abgestimmten, gegebenenfalls auch kontrastierenden Werkstoff, insbeson- dere Metall (Edelmetall) bestehen kann, ergeben sich durch die Beweg- lichkeit, besondere Effekte. Die Nuten, in welchen der Stein geführt ist, haben eine der Stein- form angepasste Querschnittsform. Wenn an dem Schmuckteil andere Teile, als ein Stein beweglich angeordnet sind, können die Nuten auch eine andere Querschnittsform besitzen. Beispielsweise können die Nuten eine rechteckige, V-förmige, halbrunde Querschnittsform, oder einer Kombina- tion dieser Querschnittsformen besitzen. Die Nuten, in welchen der Stein, die Perle, od.dgl., geführt ist, können in das Schmuckstück integriert sein, oder es sind an dieses angesetzte Führungsschienen mit Nuten vorgesehen. Bevorzugt ist es, dass die Nuten, insbesondere wenn sie im gesonder- ten, an einem Schmuckstück angearbeiteten Führungsschienen vorgesehen sind, an beiden Enden geschlossen sind, um ein Herausfallen des Steines, der Perle, od.dgl., zu verhindern. Dabei besteht die Möglichkeit, dass wenigstens ein Ende der Nuten durch aus ihrer Schliessstellung wegbewegbare Verschlussmittel verschlos- sen sind, so dass ein leichtes Auswechseln des Steines, der Perle, od. dgl., möglich ist. So können die Verschlussmittel für den Tausch des <Desc/Clms Page number 2> Steines, der Perle, od. dgl., oder das Hinzufügen zusätzlicher Steine, der Perle, od. dgl., oder das Entnehmen von Steinen, der Perle, od.dgl., geöffnet werden. Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines schematisch gezeigten Ausführungs- beispieles für ein Führungsschienenpaar. Es zeigt Fig. 1 im Schnitt ein Führungsschienenpaar mit zwischen diesen angeordnetem Stein, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Führungsschienenpaar mit Stein und Fig. 3 in Schräg- ansicht ein Führungsschienenpaar (teilweise). Ein Führungsschienenpaar besteht aus zwei Führungsschienen 1, die parallel zueinander an einem nicht näher gezeigten Schmuckstück, bei- spielsweise einem Ring, Anhänger, Armreifen, od.dgl. angeordnet sind. Die Querschnittsform der Führungsschienen muss nicht rechteckig sein, wie dies in den Zeichnungen gezeigt ist. Vielmehr können die Führungsschie- nen eine beliebige Querschnittsform besitzen, wobei die Möglichkeit eröffnet ist, die Querschnittsform der Führungsschienen an das Aussehen des Schmuckstückes anzupassen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Führungsschienen 1 auch inte- grierende Bestandteile des Schmuckstückes sein können, d.h., dass das Schmuckstück selbst bzw. Teile desselben die Funktion der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Führungsschienen 1 übernehmen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die in Fig. 1 bis 3 gezeigten Führungsschienen 1 an ein Schmuckstück anzusetzen, wobei auch die Mög- lichkeit besteht, die Führungsschienen 1 aus einem farblich zu dem Werkstoff des Schmuckstückes kontrastierendem Werkstoff (Edel-Metall) zu fertigen. Ein Stein, 2 im Vorliegenden ein Stein mit Brillantschliff ist mit seinem Rand 3 in Nuten 4 in den Führungsschienen 1 aufgenommen. Dabei ist der Abstand der Führungsschienen 1 und die Abmessung der Führungs- nuten 4 so bemessen, dass der Stein 2 mit leichtem Spiel in den Nuten 4 auf genommen ist, damit er in den Nuten 4 leicht hin- und hergleiten kann, wie dies in Fig. 2 durch die beiden Pfeile angedeutet ist. Es versteht sich, dass zwischen den Führungsschienen 1, in den in diesen vorgesehenen Nuten 4 geführt, auch mehr als ein Stein 2, z.B. zwei oder mehr Steine 2, die auch unterschiedliche Steine 2 sein können, aufgenommen sein können. Insbesondere die Fig. 3 zeigt, dass die Querschnittsform der Nuten 4 an die Form des Randes 3 des Steines 2, mit dem er in die Nuten 4 eingreift, angepasst ist. So ist im gezeigten Ausführungsbeispiel eine im Grundquerschnitt rechteckige Form der Nuten 4 durch an der unteren <Desc/Clms Page number 3> Nutwand vorgesehene Schrägflächen 5 (Fase) an die Form des Randes 3 des Steines 2 angepasst. Es versteht sich, dass andere Querschnittsformen, wie trapezförmig, V-förmig, rechteckig, oder gerundet, möglich sind, dies insbesondere, wenn an dem Schmuckstück kein Stein, sondern eine Perle oder ein ande- rer Schmuckteil beweglich angeordnet ist. Es ist auch nicht erforderlich, dass die Nuten 4, so wie in Fig. 3 gezeigt, gerade sind, es können die Nuten 4 in den Führungsschienen 1, bzw. in dem Schmuckstück auch anders als geradlinig, nämlich gebogen verlaufen. Dabei besteht die Möglichkeit, durch unterschiedliche Krüm- mungen, oder einem unterschiedlichen Verlauf der Nuten 4, besondere Effekte zu erzielen, da der Stein 2 dann in dem Schmuckstück nicht nur hin- und hergleitet, sondern auch seine Lage ändert (kippt), so dass besondere Reflexeffekte erzielt werden können. Wenn wenigstens ein Stein 2 unmittelbar im Schmuckstück beweglich gelagert sein soll, genügt es, wenn in dem Schmuckstück zwei einander zugekehrte Nuten für die Aufnahme des Steines vorgesehen sind. Es ist also nicht unbedingt erforderlich, dass gesonderte Führungsschienen 1 vorgesehen sind, in denen die Nuten für die bewegliche Aufnahme des wenigstens einen Steines 2 angeordnet sind. Für gewöhnlich sind die Enden der Nuten 4 geschlossen, wie dies beispielsweise in Fig. 2 angedeutet ist, so dass ein in den Nuten 4 beweglich aufgenommener Stein 2 oder in den Nuten 4 verschiebbar geführ- te Steine 2 nicht aus den Nuten 4 herausgleiten kann. In bestimmten Anwendungsfällen kann es vorteilhaft sein, an wenig- stens einem Ende jeder Nut 4 einen beweglichen, oder abnehmbaren Ver- schlussteil vorzusehen, damit der Stein ausgetauscht werden kann. Wenn solche z. B. in ihre Schliessstellung federbelastete Verschlussmittel vorgesehen sind, kann die Anzahl und/oder Art der Steine, die in den Nuten 4 des Schmuckstückes oder der Führungsschienen 1 geführt sind, leicht geändert werden. Solche Verschlussmittel 5 sind in Fig. 2 angedeu- tet. Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden: An einem Schmuckstück ist wenigstens ein Zierteil, der ein Stein, eine Perle, oder ein anderer Schmuckteil sein kann, dadurch beweglich gehaltert, dass der Zierteil in dem Schmuckstück in einem Paar einander zugekehrter Nuten, deren Querschnittsform der Form des Zier- teils angepasst ist und die gegebenenfalls in Führungsschienen angeordnet sind, geführt ist.
Claims (18)
- Ansprüche: 1. Schmuckstück mit wenigstens einem Stein (2), einer Perle, od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Stein (2), einer Perle, od.dgl., in dem Schmuckstück in einem Paar einander zugekehrter Nuten (4) verschieblich geführt ist.
- 2. Schmuckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (4) zueinander parallel verlaufend vorgesehen sind.
- 3. Schmuckstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (4) geradlinig sind.
- 4. Schmuckstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (4) wenigstens einen gekrümmten Abschnitt aufweisen.
- 5. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nuten (4) paarweise unmittelbar im Schmuckstück vor- gesehen sind.
- 6. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nuten (4) in Führungsschienen (1) vorgesehen sind.
- 7. Schmuckstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienen zueinander parallel verlaufend mit einem Schmuckstück verbunden sind.
- 8. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass der wenigstens eine Stein (2), einer Perle, od.dgl., mit seinem Rand (3) in die zueinander offenen Nuten (4) eingreift.
- 9. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nuten (4) einen dem Rand des in ihnen geführten Stein (2), einer Perle, od. dgl. angepassten Querschnitt besitzen.
- 10. Schmuckstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt rechteckförmig ist.
- 11. Schmuckstück nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt rechteckförmig mit wenigstens einer abgeschrägten Kante ist.
- 12. Schmuckstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt V-förmig ist.
- 13. Schmuckstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt trapezförmig ist.
- 14. Schmuckstück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt bogen-, insbesondere kreisbogenförmig ist.
- 15. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nuten (4) in dem Schmuckstück bzw. in den Führungs- schienen (1) an beiden Enden verschlossen sind. <Desc/Clms Page number 5>
- 16. Schmuckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass an wenigstens einem Ende jeder Nut (4) ein abnehm- oder entfernbarer Verschlussteil (5) zugeordnet ist.
- 17. Schmuckstück nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (5) in seine bzw. aus seiner Schliessstellung verschiebbar ist.
- 18. Schmuckstück nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussteile (5) in ihrer Schliessstellung federbelastet sind.
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