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unteres verdicktes Ende b in einem entsprechend geformten Schltiz c durch SchwalbenschwanzVerbindung befestigt ist, wobei die Nut und der in ihr befindliche Teil des Leiters durch eine geeignete Isolierschicht d getrennt sind.
Bei dieser Anordnung kann der Leiter von der Seite aus in den Anker eingezogen werden und bedarf keiner weiteren Befestigung.
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versehenen Teilen c undl bestehen, die radial in die Ankernut eingeführt und mittels eines Trenn- stückes oder Verstemmungsstreifens g in der Nut befestigt werden. Der Verstemmungsstreifen kann aus Kupfer oder anderem Metall sein und radial eingetrieben werden, oder auch aus Isolier- material hergestellt sein, in welchem Falle man für jeden Schlitz zwei Leiter erhält. Ebenso kann auch ein Verstcmmungsstreifen auf einer oder auf beiden Seiten des oder der Leiter eingelegt werden. Die bei der Konstruktion dieser Figur verwandte Metallplatte h kann auch fortgelassen werden.
Der Klemmstreifen g kann durch Weich- oder Hartlöten oder Verstemmen zwischen oder an den Leitern befestigt werden.
Auch können die Leiter mit Vorsprüngen an den Stirnflächen versehen sein, wobei dann der Klemmstreifen in der Längsrichtung eingetrieben wird und an den Vorsprüngen Halt findet.
Alle Teile können gewünschtenfalls verzinnt und nach Zusammensetzung verlötet werden.
Bei den Ausführungsformen der Fig. 3 und 4 werden die Leiter a durch ein darunter gekeiltes Stück Holz i oder dergl. befestigt. Diese Keile können auch aus Metall sein und dienen dann gleichzeitig als Leiter. Auch können sie mehrere Leiter bilden.
Zur Vermeidung von Kurzschluss durch Schmutz oder Staub können die Leiter, wie beispielsweise in Fig. 4 angedeutet, mit einer Isolierschicht ; umkleidet sein.
Der in den Fig. 3 und 4 verwendete Keil kann zweiteilig gemacht und dann von beiden Enden eingetrieben werden. In dieser Anordnung ist der Schlitz ein wenig konisch ausgebildet, so dass
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sie aufwärts getrieben werden.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die geteilten, radial in geeignete Schlitze d eingeführten Leitera durch ein Keilstüclc k oder mehrere derselben an dem Ankerkern befestigt sind Gemäss einer weiteren in Fig. 6 angedeuteten Anordnung werden in dem Kern kreisförmige Schlitze w vorgesehen, und mittels geeigneter Keilstücke n die entsprechend geformten Leiter a gegen die Wände des Schlitzes gepresst.
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getrieben wird, der als Keil dient und die Leiter auseinander und gegen dieWändeder Nuten presst.
Eine andere Art der Befestigung der Leiter für einen Anker, dessen durch die Umfangsteile p
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grossert wird, zeigt Fig. 8. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass der Widerstand des Luftspaltes im magnetischen Stromkreise verkleinert und deshalb weniger Erregerstrom erforderlieh wird, während gleichzeitig die Selbstinduktion nicht nennenswert vergrössert wird. Wie ersichlich. t d) e) n Kig. 8 dargesteHte Anordnung wesenthch verschieden von derjenigen mit vollständig eingebetteten Leitern, da durch diese Konstruktion ermöglicht ist, das Ankereiscn von den Leitern in genügendem Abstände zu halten.
Dies bewirkt, wie erwähnt, eine Verminderung der Selbstinduktion und gleichzeitig bessere Ventilation und wirksamere Kühlung der Leiter, als bei vollständig eingebetteten Leitern erreicht werden kann. Gewünschtenfalls kann das Ankereisen sich auch nur bis zu einer in der Figur durch punktierte Linien angedeuteten Höhe erstrecken.
Durch Teilung der Stableiter in zwei oder mehrere Streifen wird das Auftreten von Wirbel- Strömen auf ein Minimum beschränkt und weiter noch dadurch vermindert, dass man in den über den Anker hinausragenden Teilen der Leiter in der Längsrichtung Schlitze q, wie beispiels- in den Fig. 9 und 10 angedeutet, vorsieht. Diese Schlitze vergrössern den Widerstand in der Längsrichtung nicht wesentlich.
Sei des oben beschriebenen Ausführungsformen ist ein kleiner Teil jedes Leiters in den Kern gebettet, weshalb der Leiter etwas mehr Selbstinduktion als bei Anordnung desselben auf der Oberfläche hat. Mann kann diese Mehrselbstinduktion dadurch vermeiden. dass man die eingebetteten Teile der Leiter längs des Kernes in kurzen Abständen quer durchschneidet, wie bei z in Fig. 10 ersichtlich ist. Dies verhindert, dass überhaupt Strom in dem im Kern ein- gebetteten Teile des Leiters fliesst, und deshalb wird die Selbstinduktion nur in den ausserhalb des Kernes liegenden Teilen des Leiters auftreten, der dann von genügend grossem Querschnitt sein muss, um den ganzen Strom aufnehmen zu können.
Man hat jedoch gefunden, dass ohne diese Querschnitte die Selbstinduktion des Leiters Im Ganzen nur sehr wenig vergrössert wird, vorausgesetzt, dass ein ausserhalb liegender Teil vor-
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Ferner können zur Abschwächung der Wirbelstrombildung in den Leitern die letzteren anstatt durch Streifen auch wie z. B. in Fig. 11 und 12 gezeigt ist, durch ein geeignetes aus mehreren Drähten bestehendes Kabel gebildet werden, dessen unteres verstärktes Ende r von einem Isolerstück d umgeben, in einem entsprechend geformten Schlitz c des Kernes x liegt und auf irgend eine der oben angegebenen Arten befestigt wird. Fig. 12 zeigt schematisch nur ein einziges zusammengesetztes Kabel y, das in regelmässigen Abständen ausserhalb des Kernes x liegt.
Fig. 11 ist ein Querschnitt durch die Einrichtung nach Fig. 12, wobei jedoch angenommen ist, dass alle Kabel y bereits eingesetzt sind, Da bei einem solchen Kabel jeder Draht in regelmässigen Abständen ausserhalb des Kernes zu liegen kommt, so muss die Bildung der einzelnen Schichten des Kabels eine derartige sein, dass jeder Draht in Zwischenräumen genügend oft in die Ankernut zu liegen kommt, um die ausserhalb des Kernes liegenden Teile zu tragen und das Kabel in seiner Gestalt und Steifheit zu erhalten.
Die Aussenwindungen der Anker aller dieser Ausführungsformen können in gleicher Weise durch Schwalbenschwanzverbindung in geeignet gestalteten und durch Isoliermaterial ausgekleideten Nuten von Endringen befestigt oder durch eine Haube oder Binddraht oder auf irgend eine andere Weise gehalten werden.
Es leuchtet ein, dass bei den oben beschriebenen Anordnungen die Ankerleiter sehr starke Ströme. führen können, da die Anker gut ventiliert sind. Dies hat weiter den Vorteil, dass die Maschinen trotz grosser Leistungsfähigkeit und Drehzahl kleine Abmessungen erhalten.
Der Kern kann in kleinen Zwischenräumen mit Ventilationskanälen versehen sein, so dass die entweder an einem oder an beiden Enden des Ankers eintretende Luft radial zwischen den Leitern und den Magnetpolen ausströmen kann. Es empfiehlt sich jedoch, die Oberfläche der Magnete mit geeigneten dünnen Zylindern zu umgeben, die der ausströmenden Luft eine glatte Oberfläche bieten und ihr gestatten, aehsial längs des Ankers zwischen den Leitern abzufliessen, nachdem sie die Ventilationskanäle verlassen hat.
Hierdurch wird das Geräusch auf ein Minimum
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Dieser Zylinder kann, um einen Teil der Luft austreten zu lassen, durchlocht sein oder die Luft wird mittels Ventilatoren, die entweder an dem Anker oder ausserhalb desselben angebracht sind, zugeführt und fliesst dann von der Mitte auswärts oder von den Enden einwärts.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wicklung für elektrisehe Maschinen, dadurch gekennzeichnet. dass die einzelnen Leiter der Wicklung nur teilweise in ihrem Tragkörper gebettet und in ihm befestigt sind.