AT44824B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlkörpern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlkörpern.

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AT44824B
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   In diesen Feuerraum 3 wird ein an-einer durchbohrten senkrechten Welle   J   sitzender Blaskopf 6 mit der daran befestigten Glaslage 7 eingesenkt. Die Befestigung ist bei dem Aus-   fülunngabeispiel   durch Einklemmen der   Glaalage   zwischen den als Tragrahmen dienenden Eingussring   8   und den am Blaskopf 6 sitzenden Daumenring 9 mittels magnetischer Kräfte gedacht, die durch den Elektromagneten 10 erzeugt werden. Es könnte aber ebensogut jede andere bekannte Befestigungsweise Anwendung finden. Die Glaslage 7 ist hier, entsprechend dem Beginn der Arbeit, in einer solchen Lage gezeichnet, dass nur der obere Rand des entstandenen Hohlkörpers   durchwärmt   wird, während sich der untere Teil in dem verhältnismässig kühleren Teile 2 der Feucrtrommel 1 befindet.

   Zur Einführung von Druckluft oder eines anderen ausdehnenden Mittels ist die Stelle 5 mit einem Kanal 11 versehen. 



    Fig. 2 zeigt den oberen Teil des Hohlkörpers bereits ausgeweitet und dünnwandig gestaltet : der Glashohlkörper 7 ist wiederum in den Feuerraum 1 eingesenkt worden, doch nur soweit, dass   
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 Durchziehen durch den heissen Raum 3 zunehmend in   gewünschter   gleichmässiger Wandstärke   verschwät'ht.   Vorzuziehen wird es aber sein, den Körper in der Weise auszubilden, dass man ähnlich wie der Mundbläser immer nur den Boden des zu blasenden Glaszylinders der Anwärmung aussetzt, so dass die gleiche Stärke der Wandung durch Ausdehnen des Glasvorrates entsteht, der sich am Boden angehäuft hat.

   Die Verlängerung des Zylinders kann nach erfolgter   Einwärmung   des Bodens ausserhalb der Trommel vorgenommen werden, in der Weise, dass nach genügender Einwärmung des Bodens der Zylinder aus der Trommel ausgehoben und soweit verlängert wird, bis die Erstarrung eintritt, welche ein erneutes Einwärmen nötig macht. Dabei ist es empfehlenswert, den Glaskörper von Zeit zu Zeit in seiner ganzen Länge in die Trommel einzusenken, um   eine zu starke Abkühlung   seines oberen Teiles, namentlich in der Nähe der Eisenringe, zu verhindern. 



   Fig. 3 zeigt den Glashohlkörper 7 in der Stellung, in welcher die Erwärmung des den Glasvorrat enthaltenden   Büùeü2   des Zylinders zu erfolgen hat. 



   Die Vorrichtungen zur Ausübung des Verfahrens können in verschiedener Weise   abgeändert   werden. So braucht die Trommel nicht notwendigerweise oben erweitert und domförmig zu sein ; sie könnte auch eine andere, z. B. zylindrische Gestalt haben, wenn die Hitze im oberen Teile auf andere Art. z.   R.   durch entsprechende Häufung der Feuerkanäle daselbst, oder durch Verwendung stärkerer z.   B.   elektrischer   Wärmequellen.   gesteigert wird.

   Der erweiterte domförmige Feuerraum hat aber neben der   Möglichkeit, ein grösseres Volumen Gas darin zu   verbrennen und folglich ein grosseres Temperaturgefälle in bezug auf den benachbarten zylindrischen Teil der 
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 zeichnet, dass die Glaslagen oder Külbel so in eine oben heissere und unten ältere   Feuertrommet   eingetaucht werden, dass zunächst im wesentlichen nur der obere Rand des sich bildenden Hohl-   körpers     in dem heisseren Abschnitt sich befindet,   von der Hitze angegriffen und nach Wunsch 
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AT44824D 1909-01-23 1909-09-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlkörpern. AT44824B (de)

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