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Massierapparat für Vlbrationsmas8age.
Die Erfindung betrifft einen Apparat, der mittels mechanischer Vibrationen kranke Teile des Körpers massiert und besteht in der Anordnung zweier in entgegengesetzter Richtung drehbarer Gewichte, welche die Vibration veranlassen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Apparates, und zwar durch Fig. l in Seitenansicht und durch Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt (beide Figuren teilweise geschnitten).
Fig. 3 ist eine Draufsicht, die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform eines Einzelteiles und die Fig. 6 veranschaulicht den Apparat in etwas kleinerem Massstab mit dem Handgriff in ge-
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befestigt ist. Die Welle 8 kann in schnrlle Drehung versetzt werden, z. B. mittels eines Schneckenrades 9, das mit dem zu einer Schraube 10 nut grosser Steigung ausgebildeten unteren Teil der Welle 8 zusammenarbeitet und mittels einer Kurbel 12 gedreht werden kann. Das Vorgelege kann auch in anderer Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können die Kegelräder durch Stirnräder ersetzt werden und die feste Achse 1 durch zwei drehbare parallel angeordnete Wellen, wobei ein Zahnrad auf der Nabe des einen Gewichtes in ein auf der Nabe des anderen Gewichtes befestigtesZahnradunmittelbareingreift.
Die Gewichte sind von einem Zylindrischen Gehäuse 13 umgeben und zwecks Änderung der Stosskraft in eigenartiger Weise aufgehängt. Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. kann jedes
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nicht drehen kann. Radial vom Gehäuse 13 geht ein Arm 20 aus, welcher am äusseren Ende mit einer
Kugel 21 oder dergl. versehen ist. Der Arm 20 kann bis zu einem Viertelkreis um die Gehäuse- achse gedreht werden und ist in einer in dem Mantel des Gehäuses 13 befindlichen, parallel zur @ Bewegungsebene der Gewichte verlaufenden Nut 22 beweglich, so dass der Neigungswinkel des
Armes gegen die Richtung des Hnndbrriffes von 900 bis 1800 verändert werden kann. Durch eine
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6, 7 mit gleicher Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung gedreht werden, sind so an der Welle 7 angehängt, dass deren Schwerpunkte sielt immer in den Endpunkten desjenigen Durch- @ messers des Bewegungskreises begegnen, welcher rechtwinkelig gegen den Handgriff ist. Durch diese Aufhängung der Gewichte wird dem Gehäuse ein Stoss nur in einer Richtung gegeben. nämhch rechtwinkelig gegen die Längerichtung des Haudgriffes, während sich die lebendtgen Kr & ftc der rotierenden Massen in der Längsrichtung des Handgriffes aufheben. Bei Beschleunigung der Drehgcschwindigkeit werden die Gewichte infolge der Zentrifugalkraft aufwärts bewegt,
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Um jeden Teil des Körpers behandeln zu können, wird es bisweilen nötig, den Handgriff schräg stellen zu können. Zu diesem Zweck ist der untere Teil des Handgriffes 24 mit dem oberen Teil drehbar verbunden und kann mittels einer Flügelmutter 25 an einer Schraube 26 festgestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Apparat zur Vibrationsmassage mittels rotierender, exzentrisch aufgehängter Gewichte, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier solcher Gewichte, die in entgegengesetzter Richtung gedreht werden können.