<Desc/Clms Page number 1>
Bremsmagnet far elektromagnetische Bremsen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Konstruktion von Brems magneten. Bei Bremsmagneten. die bei den bekannten Schienenbremsen verwendet werden und bei denen sich der Magnet nahe der Erde befindet, hat sich bisher die Schwierigkeit ergeben. das Eindringen \on Feuchtigkeit in die Spulen t. u verhindern ; auch ist es schwer, den Magneten richtig zur Wirkung zu bringen, wenn die Isolierung zerstört oder beschädigt ist. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Konstruktion, welche obige Nachteile vollkommen vermeidet und einen Bremsschuh schafft, in dem die einzelnen Magnetteilc von einfachster Form
EMI1.1
Dieser Magnet besteht wie andere bekannte Magnete dieser Art aus Seitenplatten, die durch eine entsprechende Anzahl von zylindrischen Kernstücken magnetisch untereinander verbunden sind. Die Erfindung bezieht sich nun auf die Befestigung der Kernstücke in den Platten ; die Kernstücke sind mit Ansätzen versehen, die in entsprechende Ausnehmungen der Seitenplatten passen, wodurch ein seitliches Verschieben der Kernstücke, die vermittels Bolzen zwischen den Seitenplatten festgeklemmt werden, vermieden wird. Die Kernstücke sind umwickelt mit magnetischen Spulen, die von einem, vorzugsweise aus Bronze hergestellten Gehäuse umgeben sind, dessen Seitenkanten dann in Rillen der Seitenplatten gehalten werden.
Die Aussenseite des Gehäuses trägt Gewinde, auf dem Muttern sitzen, deren Bewegung in Verbindung mit einem Ring, einer Packung oder anderen geeignetem Material einen dichten Abschluss zwischen dem Gehäuse und den Seitenteilen bildet. Die Enden der magnetischen Wicklung treten durch in den Seitcnplatten vorgesehene Rillen aus ; die Rillen werden hierauf mit Pech od. dgl. verschmiert, wodurch das Eindringen von Feuchtigkeit zu den Spulen vermieden wird.
EMI1.2
auflegt, wird unabhängig von den Seitenplatten hergestellt und mit diesen durch Bolzen 6 ver- bunden, so dass eine leichte Auswechslung möglich ist. Die magnetischen Kernstücke 7 des Magneten (auf der Zeichnung drei an der Zahl) werden durch Bolzen 8 in ihrer Stellung gehalten.
Diese Bolzen liegen mit Kornerpitzen sowohl in den Seitenplatten, wie in den Kernstücken.
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
'der Spulen vollkommen ausgeschlossen.
Bei der Einrichtung nach. Fig. & werden die Enden der Spulenwicklung durch ein in der Seitenplatte vorgesehenes Loch hindurchgeführt, das geeignet gestaltet ist, um ein Ende eines mit Gewinde versehenen Teiles 16 aufzunehmen, durch das das biegsame Kabel hindurchgeht.
In diesem Falle wird der Eintritt von Luft und Nässe durch eine Mutter 17 verhindert ; letztere greift über eine mit einem Flansch versehene Hülse 18 und presst sie gegen einen Packungsring 19, der das Kabel umfasst. In Fig. 6 ist das Zwischenstück 4 an seinem einen Ende mit Gewinde 20 in der einen Seitenplatte befestigt, wogegen das andere Ende geeignet zur Aufnahme des Gewindebolzens 3 gestaltet ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 wird das Kernstück 7 in seiner Lage durch eine Feder 21, die in die an der Seitenplatte je vorgesehene Nut 22 passt, festgehalten.
Bei der Ausfiihrungsform nach Fig. 9 und 10 ist das Ende des Kernes 7 selbst seitlich in den Seitenplatten 7 eingebettet und das Kernstück wird vermittels des Zapfens 8 festgehalten.
Nach der : eichnerischen Darstellung sind drei Kernstücke für den Magneten vorgesehen, jedoch kann in der gleichen Weise jede beliebige andere Anzahl von Kernstücken Verwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bremsmagnet für elektromagnetische Bremsen, dessen Seitenplatten getrennt on den \ erbinidenden Kernstückes, die die Kraftspulen tragen, ausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet. dass die Kernstück mit Ansätzen versehen sind, die in entsprechende Ausnehmungen der Seitenplatten passen, wodurch ein seitliches Verschieben der Kernstücke. die vermittels Bolzen zwischen den Seitenplatten festgeklemmt werden, vermieden wird.