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Druck-undStempelvrrichtungmitbeweglichenMehrplattenträgern.
Bei Druck-und Stempelvorrichtungn mit beweglichen zum Druckapparat durch Verschieben oder Verdrehen einstellbaren Mehrplattenträgern muss dafür gesorgt werden, dass die Plattenträger wieder von selbst in ihre Grundstellung (es ist dies die Bereitschaftsstellung in der Gruppe) zurücktreten, sobald die ausgewählte Druckplatte abgedruckt ist und eine neue auf einem anderen Plattenträger befindliche Druckplatte gewählt und in den Bereich des Druckapparates gebracht werden soll.
Ausserdem muss nach der bisherigen Anordnung jeder Plattenträger mit Einkerbungen oder dergl. versehen sein, wenn die genaue Einstellung einer auf einem Plattenträger befindlichen Druckplatte trotz Gegengewicht gesichert werden soll, und drittens muss man auf einer sichtbaren Kante der Plattenträger Bezeichnungen anbringen, die es ermöglichen, msch zu erkennen, welche Druckplatten sich jeweils auf einem Plattenträger befinden bezw. welche von denselben sich im Bereich des Druckvorrichtung befindet, wenn der betreffende Plattenträger
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teils leicht zu Störungen führen.
Im zweiten Fall sind bei Anwendung von beispielsweise 100 Mehrplattentragcrn mit je
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was cbeufans kostspielig ist, abgesehen von der wenig dauerhaften Arretierung, die bei schmalen, dicht neben- bew. hintereinander angeordneten Plattenträgf'm unvermeidli h ist.
Für den dritten Fall müsste man die Kennzeichnungen der Ptatten auf der sehmaien sichtbaren Hochkante der Plattenträger anbringen ; es würde dies aber nicht nur das Ablesen beim Einstellen
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eine bestnnmtc der auf ihm befindlichen Druckplatten einzustellen bezw. in der eingestellten Lage festzuhalten, und 3. auf einer besonderen Tabelle anzuzeigen, um wieviel Plattenteilungen der eingestellte Plattenträger aus der Grundstellung heraus verschoben worden ist bezw. um
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Funktion zufällt und je nach der Art der Piatte. nträgssr und der Vorrichtung überhaupt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch die Druckvorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht rechtwinklig zu Fig. 1.
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dem Alphnhet geordnet und deren neun horizontale Reihen den auf jedem Plattenträger befind- hchen neun Platten entsprechen./'ist die Druckvorrichtung, die sich in der Führung k des Tisches al
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hin-und herschieben lässt und deren Druckwiderlager in die Druckplasttenzone hineinragt. g ist ein Griff zum Antrieb der Druckvorrichtung. o ist der bewegliche Anschlag, der sich über sämtliche Plattenträger erstreckt und mit einem um die Achse b drehbaren Hebel p mit Gegengewicht q verbunden ist.
h sind Einschnitte in dem Hebel p, die mit Hilfe des Sperrkegels i, welcher sich auf dem Punkt kl dreht, den Hebel p in neun verschiedenen Lagen festhalten. 1 ist ein Hebel, welcher von der Druckvorrichtung zurückgeschlagen wird, wenn der Abdruck der eingestellten
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nur nötig, dass bei einer Rückwärtsbewegung der Druckvorrichtung f ein Ausschwenken des Hebels l erfolgt. r ist ein fester Anschlag für den beweglichen Anschlag o. s ist ein Zahnradsegment, welches
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um eine Plattentcilung aus seiner Ruhestellung bezw. aus der Plattenträgergruppe heraus verschoben ist, so dass die erste Platte c1 desselben in den Fahrbereich des Druckapparates f gekommen ist.
Die Ecke e3 des genannten Mehrplattenträgers hat infolgedessen den beweglichen Anschlag o von dem festen Anschlag r um eine Platt. enteilung nach unten fortgeschoben (um den Punkt b gedreht), und gleichzeitig hat sich dann der Hebel p mit dem Gegengewicht q mitgedreht und der Hebel i ist in den ersten Einschnitt A des Hebels p eingeschnappt. Durch die Verdrehung des Hebels p haben sich auch die Segmente s und t sowie die Zahnstange u2 bewegt, und die Schnüre, haben sich infolgedessen auf die erste Horizontalrieihe der Tabelle eingestellt, welche in geeigneten Bezeichnungen den Inhalt sämtlicher in der Vorrichtung vorhandenen Druckplatten kennzeichnet.
Man war also in der Lage, beim Verdrehen dps Plattenträgers e1 mit dem Handgriff e2 das Mass der Verdrehung an der Tabelle gleich richtig abzulesen, und da man beim Eingreifen des sechsten Plattenträgers von links bereits den Buchstaben F ausgewählt hatte, so war man, dank dem allen Mehrplattenträgern gemeinsamen Stellungsanzeiger v. v1 in der Lage, mit einem Griff gleichzeitig auch die richtige Horizontalreihe auszuwählen, weil der Plattenträger e1 bei seiner Verdrehung auf den gemeinsamen, beweglichen Anschlag o gewirkt hat, und mit diesem sowohl die gemeinsame Arretiervorricbtung als auch die gemeinsame Zeigervorrichtung in Verbindung steht.
Selbstverständlich soll die vorliegende Erfindung nicht nur auf segmentformige Plastten-
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platten in den Bereich der Druckvorrichtung zu bringen.