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Die Bewegung der Sohlitzstäbe i,. wird gemäss der Darstellung in don Fig. 1 und 2 zu den entsprechenden Flachen unter Vermittlung von Rollen k, k und einer Scheibe l sowie Drahtseilen kl, kl und der Verbindungsstange l1 übertragen, wobei die Seile zwecks Verhinderung des Gleitens an den Rollen befestigt sind. Durch jede der unteren Rollen k und durch die Scheibe 1 läuft eine Schraube w mit steilem Gewinde, so dass die Längsbewegung der Stangen teine Drehung der Rollen bezw. der Scheibe herbeiführt. Die Bewegung kann aber auch durch andere geeignete Mittel, z. B. wie in Fig. 7 dargestellt, mittels Zahnstangengetriebes übertragen werden.
Die Stange t ist in Verbindung mit zwei Rollen dargestellt, von denen die eine durch eine rechtsgängige, die andere durch eine linksgängige Schraube betätigt wird, so dass eine Bewegung, welche die eine Fläche b ithch unten dreht, die andere Fläche nach aufwärts drehen muss.
Um eine zu plötzliche Bewegung der Stangen i, j hintanzuhalten, laufen dieselben durch Puffer oder Dämpferzylinder n bezw. o, die geeignet befestigt sind und Kolben besitzen, welche in den Zylindern gleiten, wobei jeder Kolben eine kleine Öffnung enthält, durch die in bekannter Weise 01 oder eine andere Flüssigkeit, oder Luft, mit denen der Zylinder gefüllt ist, langsam hindurchströmen, sobald die Kolben sich bewegen.
Um eine raschere Bewegung der Stangen i, j herbeizuführen, als dies beim Durchgange der Flüssigkeit durch das Loch im Kolben möglich wäre, z. B. für den Fall, dass ein Windstoss auf das Flugfahrzeug auftrisst, werden die Zylinder n, o vorteilhaft derart angeordnet, dass sie selbst beweglich sind. Eine diesem Zwecke entsprechende Anordnung ist in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht, wo der Zylinder mit vorstehenden Seitenstücken p versehen ist, welche in Führungen y gleiten, in denen zu jeder Seite der Seitenstücke p Federn l'angeordnet sind (deren Spannung mittels Schrauben r1 einstellbar ist), welche genügend stark sind, um den Zylinder bei normalen Verhältnissen in einer unverrückbaren Lage zu halten, jedoch bei ganz plötzlichen Bewegungen in der einer oder anderen Richtung nachgeben.
Eine ähnliche Anordnung zeigen die F) g. n und 6. jedoch trägt in diesem Falle jeder Zylinder zwei Führungsstangen s, welche in La ge@n t des Gerippes gleiten können ; dabei sind um die Stangen Federn angeordnet, welche zwischen den Lagern t und den die Stangen tragenden Ohren des Zylinders liegen. Man könnte jedoch für denselben Zweck auch ein Federventil im Kolben einbauen.
'/ist der Schild, welcher das Pendelgewicht vor Luftströmungen schützt.
Bö der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform hat das Pendel die Gestalt einer Plattform v, welche Fahrgäste oder eine tote Last oder den Luftschiffer tragen kann und welche zur
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hineinragt.
Ein Handhebel oder eine andere Einrichtung ist in geeigneter Weise mit dem Pendel oder der pendelnden Plattform verbunden, damit die letzteren vom Luftsehiffpr unabhängig von irgend welchen Kippbewegungen des Fahrzeuges behufs Herbeiführ@@g irgend einer gewünschten Berichtigung des Gleichgewichtes betätigt werden können. Ein solcher Hebel ist in Fig. 7 bei x gezeigt, er arbeitet an seinem oberen Ende mit einem gezahnten Quadranten y zusammen, und sein unteres Ende greift in ein Gleitstück z ein, das den Bolzen tf trägt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erhaltung des Gleichgewichtes von Luftfahrzeugen, bei welcher die Bewegungen eines Pendels zur Betätigung der das Gleichgewicht der Maschine erhaltenden Flächen benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelarm durch die Querschlitze zweier sich kreuzender Stäbe hindurchhängt, so dass bei Bewegungen des Pendels die Stäbe längs verschoben und hiedurch die Gleichgewicht, flächen betätigt werden.