AT43576B - Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Schwefelfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Schwefelfarbstoffen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen   Schwefelfarbstofen.   



   Es ist schon seit langer Zeit bekannt. dass Schwefelfarbstoffe, die aus ihren Reaktionsflüssigkeiten durch Ausblasen   oder Ansäuern isoliert worden sind.   sich in Wasser bei Gegenwart 
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 angeproschen werden, sollen schwach gefärbte Verbindungen darstellen, die aus ihren Lösungen durch Säure nicht gefällt werden. Sie sollen Baumwolle direkt färben (deutsche Patentschriften Nr. R8392, 91720 und 94501), Wolle soll durch Ausfärben im sauren Bade und durch nachfolgende Oxydation (franz. Patentschrift   Nr.     303524) gefärbt werden können.   



   Es wurde nun beobachtet, dass die schwach gefärbten Lösungen, die man erhält, wenn man frisch hergestellte, durch Ausblasen oder Ansäurern isolierte Schwefelfarbstoffe oder auch die Produkte des Handels in Wasser unter Zusatz   von Natriumsulfit löst.   bei einer Behandlung mit   Oxydationsmitteln,   die geeignet sind, das Natriumsulfit in Sulfat zu verwandeln, nicht gefällt   werden, wie zu erwarten wäre, sondern dass   sie unter starker Veränderung und Vertiefung der Färbung zu neuen Produkten führen. die weder auf   Baumwolle much   auf Wolle ziehen. Sie   können   durch Eindampfen der oxydierten Lösung als sehr leicht wasserlösliche, durch   Säure   in der Kälte aus   verdünnter   Lösung nicht fällbare Verbindungen erhalten werden.

   Ihre grosse Löslichkeit gestattet, sie auch als hochkonzentreite Lösungen in den Handel zu bringen. Als Oxydationsmittel können z.   B.   Luft, Wasserstoffsuperoxyd, Natriumhypochlorid. Ammoniumpersulfat usw. dienen. 



   Die neuen Produkte eignen sich vorzüglich zum Färben von Leder. Sie werden aus ihren 
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 Papierfärberei usw.   verwendbare Lacke gefällt. Durch Erwärmen   mit kleinen Mengen von Reduktionsmitteln, wie Schwefelnatrium, Natriumhydrosulfit, gehen die neuen Produkte wieder in die schwach gefärbten oben beschriebenen Lösungen   über.   
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 abfiltriert. Die Lösung ist   tlaschengrün   und ziemlich schwach gefärbt. Auf   Zusatz von Wasser-     stoffsuperoxyd wird sie sofort   tiefblau. Durch Säure wird   die Lösung nicht gefällt.   



   In die warme   Lösung wird   Luft eingeleitet, bis die Intensität der Färbung nicht mehr zunimmt und auch keine Veränderung der Nuanze mehr eintritt. Dann wird zur Trockne eingedampft. 



   Der so gewonnene Farbstoff löst sich sehr leicht schon in kaltem, noch leichter in   kochendem   Wasser mit tiefblauer Farbe, die auf Zusatz von   verdünnter Schwefelsäure in   violett   umschlägt,   ohne dass Fällung eintritt. 



   Die Lösung färbt Leder, besonders Chromleder in saurem Bade tief blauschwarz. 
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    Beispiel 2: 1000 g Schwefelschwarz A extra werden als feuchter Presskuchen z. B. durch Ausblasen der Reaktionsmasse mit Luft und darauffolgendem Abfiltrieren erhalten   
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 mit braungrauer Farbe vollständig gefällt. 



   Durch längeres Einleiten von Luft in die Lösung nimmt diese allmählich eine immer blauer und tiefer werdende Farbe an. Wenn keine Veränderung der Farbe mehr eintritt, wird die Lösung mit Wasser auf 3000   9   gestellt und so in den Handel gebracht. 



   Die verdünnte Lösung wird auf Zusatz von verdünnter Schwefelsäure nicht mehr gefällt und die Farbe schlägt aus   grünlichem   Blau in Rotblau um. 



   Ebenso lassen sich Schwefelschwarz 2 B und 4 B extra, Schwefelblau L extra in wasserlösliche Produkte verwandeln.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Schwefelfarbstossen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lösungen von Schwefelfarbstoffen in Natriumsulfit der Oxydation unterwirft.
AT43576D 1908-02-10 1909-03-08 Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Schwefelfarbstoffen. AT43576B (de)

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