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Die bisher in Verwendung stehenden Geldeinwürfe bei Automaten sind meistenteils für eine bestimmte Münzsorte eingerichtet und ist für die Funktionierung des Automaten entweder die Grösse oder das Gewicht der betretenden Münzsorte oder beides zugleich massgebend. Hiebei macht sich nun der Ubelstand bemerkbar, dass, wenn die Münzsorte oder die notwendige Anzahl derselben nicht zur Verfügung steht, der Automat nicht in Tätigkeit gesetzt werden kann. Dies bedeutet für den Automateninh@ber einen Verlust, da auch nicht immer die betreffende Miinz-
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Andererseits ist bei solchen Automaten, das in dieselben entweder aus Versehen oder absichtlich in anderen Münzsorten eingeworfene Geld verloren, ein Umstand, welcher das die Automaten benützende Publikum gegen dieselben voreingenommen macht. Auch dies bedeutet für den Automateninhaber einen unberechenbaren Verlust. Bei Automaten, die für mehrere Münzsorten eingerichtet sind, mussten für jede Münzsorte eine separate Einwurföffnung vorgesehen werden.
Bei vorliegendem Automateneinwurf sind nun diese Übelstände behoben, indem derselbe für verschiedene Münzsorten eingerichtet ist, so dass alle im Umlauf befindlichen Kleingeldmünzen zur Betätigung des Automaten verwendet werden können. Dieser Einwurf ist vornehmlich für Musikautomaten bestimmt, doch kann derselbe ohne besonderer Änderung für alle Arten von Automaten verwendet werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, die Auslösung des Mechanismus durch ein bestimmtes Geldstück grösseren Wertes oder dem Werte dieses Feld-
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ändern oder den Einwurfmechanismus vorher einstellen zu müssen.
Dieser Einwurf ermöglicht ferner, dass mit einer bestimmten grösseren Münze, der Automat ein bestimmtes Musikstück spielt oder eine bestimmte Ware abgibt und bei Einwurf einer Anzahl kleinerer Münzen ein anderes Musikstück zu Gehör bringt oder eine andere Ware abgibt. In allen Fällen geht das eingeworfene Geld nicht verloren, man erhält entweder vom Automaten eine geringere Leistung oder man kann den Geldwert durch Einwerfen von gleichen Münzstücken bis zur Funktionierung des Automaten erhöhen.
In der Zeichnung ist der Einwurf in Fig. 1 in einem Längsschnitt dargestellt ; Fig. 2 zeigt schematisch eine andere Ausführung.
Unterhalb des an die Einwurföffnung a anschliessenden Einwurfskanales b. Fig. 1, ist ein bei Einwurf-Mechanismen üblicher Magnet c angeordnet, während der Kanal b eine bestimmte. schräg nach abwärts gerichtete Lage erhält. Das Ende dieses Kanales b mündet nun in zwei nach abwärts gerichtete Kanäle und c, von welchen der eine il knapp an den Magneten anschliesst
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Wage führt, welche jeweils für ein bestimmtes Gewicht eingestellt werden kann.
Wird nun ein Geldstück, aus magnetischem Metall, aus welchem beispielsweise die österreichischen Nickelmünzen hergestellt sind. in die Einwurföffnung geschoben. so gelangt dieses in den schrägen Emwurfkanal b. rollt in demselben nach abwärts und wird durch die Einwirkung des Magneten c in seinem Laufe derart gehemmt, dass es. wenn es die Pole des Magneten passiert hat, in dem, dem Magnet zunächst liegenden Kanal d fällt, von wo es in das Rühr.
f gleitet und zum Auslöse-
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rollt dasselbe, weil es vom Magnet nicht angezogen und deshalb in seinem raschen Laute nicht behindert wird, mit voller Geschwindigkeit den Kanal hinunter und über den Magnet hinweg
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Kanal d einfällt und zum Auslösemechanismus gelangt. Ein eingeworfenes Zweiheller-Kupfer- stück, welches durch den Magnet nicht beeinflusst wird, gelangt jedoch in den Kanal e und durch denselben auf die Wagschale, wo es liegen bleibt. Das Laufgewicht des Wagbalkens kann nun derart eingestellt werden, dass der Balken erst dann umkippt, wenn fünf Zweiheller-Stücke auf der Wagschale liegen und dadurch den Auslösemechanismus beeinflussen.
Es kann aber auch die
Wage für drei Zweiheller-Stücke, was aussen am Automaten durch Aufschrift ersichtlich gemacht wird, eingestellt werden und wird in diesem Falle aber auch ein absichtlich oder aus Versehen eingeworfenes Zehn- oder Zwanzig-hellerstück, welches doch einen grösseren Wert besitzt, den
Automaten betätigen, indem es durch den Magneten beeinflusst, nicht auf die Wage, sondern gleich durch den Abzweigungskanal d in das Führungsrohr f gleitet. Auf diese Art kann aber auch umgekehrt der automaten-Inhaber seinen Stammgästen Gelegenheit geben, den Automaten mit , 4 oder 6 Heller spielen zu lassen, während der nicht Eingeweihte wenn die am Automaten angebrachte Aufschrift dahin lautet, zehn Heller dafür einwirft.
Ferner ist es möglich, für zweierlei
Geldwerte in verschiedenen Münzsorten verschiedene Waren oder ein verschiedenes Musikstück zu erhalten und würde in diesem Falle die Wage auf einen geringeren Wert als der niedrigsten Nickelmünze entspricht, eingestellt werden, und der Wagschaleninhalt durch ein separates Rohr auf eine zweite Auslösung wirken. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist es möglich, dreierlei verschiedene Münzsorten durch eine Einwurföffnung in den Automaten zu werfen und dafür zwei- oder dreierlei verschiedene Musikstücke oder Waren zu erhalten.
Es erhält hiebei der Kanal b nach dem ersten Magneten einen Abweigungskanal d mit engerer Öffnung, beispielsweise @ emem Zehn-Hellerstück entsprechend, nach dem zweiten Magnet C1 einen zweiten Abzweigungs kanal d1 für ein Zwanzig-Hellerstück, während der letzte Kanal für Kupferstücke bestimmt ist.
Es können hiebei die Abzweigungskanäle in separate oder gemeinsame Rohre f, die zu dem Aus- lösemechanismus führen, münden. Der besondere Vorteil dieser Erfindung sowohl für das den Automaten benützende Publikun als für den Inhaber, liegt darin, dass zur Betätigung des au. tomaten jede der im Umlauf befindlichen Münzen verwendet werden kann.