AT42837B - Wasserleitungshahn. - Google Patents

Wasserleitungshahn.

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AT42837B
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Austria
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spindle
water tap
valve
thread
valve body
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Carl Kadlec
Original Assignee
Carl Kadlec
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  Wasserleitungshahn. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Wasserleitungshahn, und zwar bezieht sich die Erfindung speziell auf den Sitz und den   Ventilkörper   und die Art der Spindelführung. Die ständige Ursache des Undichtwerdens solcher Hähne ist in den Eigenschaften des zumeist verwendeten Materiales für Sitz und   Vontilteller   zu suchen. Dieses verursacht die starke Abnützung der Ventilspindeln, der Sitze und Ventile, der Oberteile und Griffknebel etc., weil zum Abdichten des Hahnes zuviel Kraft verwendet werden muss. Zumeist ist der Sitz aus Messing oder   Rotguss und   das Ventil hat eine abdichtende Lederscheibe. 



  Leder ist nun zu diesem Zweck wohl das billigste, aber auch ein ungeeignetes Material, da es im Wasser entweder   steinhart od (1r schwammig   wird. Ein Abdichten ist dann nur unter grossem Anpressdruck möglich, wobei Gewinde, Stopfbüchse etc. empfindlich leiden und rasch unbrauchbar werden. 
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 aus einer zäh-elastischen Masse (Gummi, Kautschuk, Guttapercha o. dgl.), und da infolge des   Korrodierens ein Metallventil   jetzt ausgeschlossen ist, der Ventilkörper aus glasierter Fayence, Porzellan. Email o. dgl. hergestellt. Die Erfindung besteht also zunächst in der gleich- 
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   Ausserdem ist durch entsprechende   Formgebung   eine noch längere Lebensdauer der Spindel gewährleistet. Bei den bisher üblichen Hähnen war die Spindelführung nur durch das Gewinde und eine schmale Brücke zwischen Muttergewinde und Stopfbüchse im Vorderteil möglich. Zur besseren Führung ist nun gemäss der Erfindung auf der Aussenseite des Vorderteiles eine zylindrische Fläche, auf der ein mit der Spindel verbundener Mantelteil 
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 entzogen ist. Das Gewinde ist hiebei in den Vorderteil nicht wie bisher von innen, sondern von aussen eingeschnitten. 



   In der Zeichnung ist der Hahn in einer beispielsweisen Ausführungsform dargesetellt.
Der Hahn   besteht aus dem Gehäuse   von   rohrformiger Gestalt,   an dessen Unterseite der Auslauf 2 liegt. Der hintere Teil des Hahnes trägt das übliche Gewinde 5 zum 
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 von vorne in den Hahn eingeführt wird und bei Notwendigkeit des Ersatzes leicht entfernt und   ersetzt werden kann.   



   Das Ventil selbst weist eigenartige Konstruktion auf, indem in dem Ventilkörper 6   aus Metall vermittels einer Zwischenlage 7 aus elastischem Material (Gummi, Kautschuk usw. )   erst das eigentlich abdichtende Organ eingesetzt ist, das ans einem Teller oder Knopf aus glasierter Fayence, Porzellan, Email o. dgl. 8 besteht. 



   In dem Vorderteil 12 befindet sich das Gewinde für die Spindel   ss ; die Spindel   ist 
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 zentrischen Führung immer eine achsiale Richtung beibehält und kein Lockern einzelner Teile stattfinden kann.    Die Stopfbüchse der   Spindel befindet sich auf der Innenseite des Vorderteiles 12, wo sie nicht wie bei den derzeit   übtiühen Auslaufhähnen dem Kraft-     angriffspunkt zunächst   liegt. 



   Durch die Verwendung der eingangs erwähnten Materialien für die abdichtenden Teile ist es möglich, den Abdichtungsdruck auf ein Minimum zu bringen. Ein solcher Hahn wird bei den geringsten   Anpressdrücken   infolge der Eigenschaften dieser Materialien ganz ineinander passende Dichtungen aufweisen, indem sich der Sitz nach kürzester Zeit vollkommen an seinen Ventilteller anpasst, was bei der üblichen. Lederdichtung nur dann der Fall ist, wenn sie ganz neu aufgebracht ist. Die doppelte Führung der Spindel sowie die neuartige Lage der Stopfbüchse verhindern schliesslich ein Verbiegen und Ecken der Spindel, wodurch die   Hahne sonst ba ! d   bei der Stopfbüchse zu tropfen anfangen. Endlich wird eine Beschädigung des Gewindes durch die Gestalt des Griffteiles vermieden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wasserleitungshahn, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Sitz aus Kautschuk, Gummi o. dgl. zäh-elastischem Material ein abschliessender Teil des Ventilkörpers aus Fayence, Porzellan, Email o. dgl. verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Wasserleitungshahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abschliessende Teil des Ventilkörpers mittels einer elastischen Zwischenlage in den Ventilkörper eingesprengt ist.
    3. Wasserleitungshahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (9) mit einer besonderen Führung ausgestattet ist.
    4. Wasserleitungshahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfbüchse der Spindel auf der inneren Seite des Vorderteiles (12) liegt. EMI2.1
AT42837D 1909-05-29 1909-05-29 Wasserleitungshahn. AT42837B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2875975A (en) * 1955-03-28 1959-03-03 Baso Inc Valve disc assembly

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