AT42837B - Wasserleitungshahn. - Google Patents
Wasserleitungshahn.Info
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Landscapes
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wasserleitungshahn. Gegenstand der Erfindung ist ein Wasserleitungshahn, und zwar bezieht sich die Erfindung speziell auf den Sitz und den Ventilkörper und die Art der Spindelführung. Die ständige Ursache des Undichtwerdens solcher Hähne ist in den Eigenschaften des zumeist verwendeten Materiales für Sitz und Vontilteller zu suchen. Dieses verursacht die starke Abnützung der Ventilspindeln, der Sitze und Ventile, der Oberteile und Griffknebel etc., weil zum Abdichten des Hahnes zuviel Kraft verwendet werden muss. Zumeist ist der Sitz aus Messing oder Rotguss und das Ventil hat eine abdichtende Lederscheibe. Leder ist nun zu diesem Zweck wohl das billigste, aber auch ein ungeeignetes Material, da es im Wasser entweder steinhart od (1r schwammig wird. Ein Abdichten ist dann nur unter grossem Anpressdruck möglich, wobei Gewinde, Stopfbüchse etc. empfindlich leiden und rasch unbrauchbar werden. EMI1.1 aus einer zäh-elastischen Masse (Gummi, Kautschuk, Guttapercha o. dgl.), und da infolge des Korrodierens ein Metallventil jetzt ausgeschlossen ist, der Ventilkörper aus glasierter Fayence, Porzellan. Email o. dgl. hergestellt. Die Erfindung besteht also zunächst in der gleich- EMI1.2 Ausserdem ist durch entsprechende Formgebung eine noch längere Lebensdauer der Spindel gewährleistet. Bei den bisher üblichen Hähnen war die Spindelführung nur durch das Gewinde und eine schmale Brücke zwischen Muttergewinde und Stopfbüchse im Vorderteil möglich. Zur besseren Führung ist nun gemäss der Erfindung auf der Aussenseite des Vorderteiles eine zylindrische Fläche, auf der ein mit der Spindel verbundener Mantelteil EMI1.3 entzogen ist. Das Gewinde ist hiebei in den Vorderteil nicht wie bisher von innen, sondern von aussen eingeschnitten. In der Zeichnung ist der Hahn in einer beispielsweisen Ausführungsform dargesetellt. Der Hahn besteht aus dem Gehäuse von rohrformiger Gestalt, an dessen Unterseite der Auslauf 2 liegt. Der hintere Teil des Hahnes trägt das übliche Gewinde 5 zum EMI1.4 von vorne in den Hahn eingeführt wird und bei Notwendigkeit des Ersatzes leicht entfernt und ersetzt werden kann. Das Ventil selbst weist eigenartige Konstruktion auf, indem in dem Ventilkörper 6 aus Metall vermittels einer Zwischenlage 7 aus elastischem Material (Gummi, Kautschuk usw. ) erst das eigentlich abdichtende Organ eingesetzt ist, das ans einem Teller oder Knopf aus glasierter Fayence, Porzellan, Email o. dgl. 8 besteht. In dem Vorderteil 12 befindet sich das Gewinde für die Spindel ss ; die Spindel ist EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> zentrischen Führung immer eine achsiale Richtung beibehält und kein Lockern einzelner Teile stattfinden kann. Die Stopfbüchse der Spindel befindet sich auf der Innenseite des Vorderteiles 12, wo sie nicht wie bei den derzeit übtiühen Auslaufhähnen dem Kraft- angriffspunkt zunächst liegt. Durch die Verwendung der eingangs erwähnten Materialien für die abdichtenden Teile ist es möglich, den Abdichtungsdruck auf ein Minimum zu bringen. Ein solcher Hahn wird bei den geringsten Anpressdrücken infolge der Eigenschaften dieser Materialien ganz ineinander passende Dichtungen aufweisen, indem sich der Sitz nach kürzester Zeit vollkommen an seinen Ventilteller anpasst, was bei der üblichen. Lederdichtung nur dann der Fall ist, wenn sie ganz neu aufgebracht ist. Die doppelte Führung der Spindel sowie die neuartige Lage der Stopfbüchse verhindern schliesslich ein Verbiegen und Ecken der Spindel, wodurch die Hahne sonst ba ! d bei der Stopfbüchse zu tropfen anfangen. Endlich wird eine Beschädigung des Gewindes durch die Gestalt des Griffteiles vermieden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wasserleitungshahn, dadurch gekennzeichnet, dass zu dem Sitz aus Kautschuk, Gummi o. dgl. zäh-elastischem Material ein abschliessender Teil des Ventilkörpers aus Fayence, Porzellan, Email o. dgl. verwendet wird.
Claims (1)
- 2. Wasserleitungshahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abschliessende Teil des Ventilkörpers mittels einer elastischen Zwischenlage in den Ventilkörper eingesprengt ist.3. Wasserleitungshahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (9) mit einer besonderen Führung ausgestattet ist.4. Wasserleitungshahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stopfbüchse der Spindel auf der inneren Seite des Vorderteiles (12) liegt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42837T | 1909-05-29 |
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|---|---|
| AT42837B true AT42837B (de) | 1910-06-25 |
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| AT42837D AT42837B (de) | 1909-05-29 | 1909-05-29 | Wasserleitungshahn. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT42837B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2875975A (en) * | 1955-03-28 | 1959-03-03 | Baso Inc | Valve disc assembly |
-
1909
- 1909-05-29 AT AT42837D patent/AT42837B/de active
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