AT4248U1 - Verstellschraube für möbelbeschläge - Google Patents

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AT4248U1
AT4248U1 AT0806400U AT80642000U AT4248U1 AT 4248 U1 AT4248 U1 AT 4248U1 AT 0806400 U AT0806400 U AT 0806400U AT 80642000 U AT80642000 U AT 80642000U AT 4248 U1 AT4248 U1 AT 4248U1
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joint
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AT0806400U
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Blum Gmbh Julius
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Abstract

Eine Verstellschraube für Möbelbeschläge mit einem Gewindeschaft mit einem kopflosen Ende. Das Gewinde (17) ist beim kopflosen Ende geschlossen ausgebildet, sodaß die Verstellschraube mit diesem Ende nicht durch ein Muttergewinde (5) geschraubt werden kann. Die Verstellschraube kann insbesondere als Fugenverstellschraube (6) bei Scharnieren eingesetzt werden.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstellschraube für   Möbelbeschläge,   insbesondere Scharniere mit einem Gewindeschaft mit einem kopflosen Ende. 



  Weiters bezieht sich die Erfindung auf ein Möbelscharnier mit einer derartigen Verstellschraube, die insbesondere als Fugenverstellschraube eingesetzt wird. 



  Im allgemeinen wird bei Scharnieren der Scharnierarm mittels einer Klemmschraube auf der Grundplatte oder einem Zwischenstück befestigt. Damit eine Verstellung des Scharnierarmes in der Tiefe des Möbels möglich ist, ragt diese Klemmschraube durch ein Langloch im Scharnierarm. Die Verstellmöglichkeit des Scharnierarmes in der Tiefe des Möbels wird durch die Länge dieses Langloches bestimmt. Es ist auch möglich, den Scharnierarm bei seinem hinteren Ende in das Zwischenstück einzuhängen, um die Verstellung des Scharnierarmes in der Tiefe durch eine Spiralscheibe oder einen Exzenter zu bewerkstelligen. 



  Weiters ist im allgemeinen eine Verstellmöglichkeit für die Position des Scharnierarmes   rela-   tiv zur Grundplatte in der Richtung der   Möbelfuge,   dh, senkrecht zur Seltenwand des Möbels, vorgesehen. Diese Verstellung wird durch eine sogenannte Fugenverstellschraube erreicht, die mit einem Gewindeschaft in einem Muttergewinde des Scharnierarmes lagert und mit ihrem Kopf in einer Aussparung der Grundplatte oder des Zwischenstückes gehalten ist. 



  Bei einem derartigen Scharnier kann es nun vorkommen, dass bei starken, die Fuge betreffenden Ungenauigkeiten der Scharnierarm so weit von der Grundplatte abgehoben wird, dass der Gewindeschaft der Fugenverstellschraube aus dem Muttergewinde im Scharnierarm herausgedreht wird. Da der Scharnierarm bei der Verstellung die Türe trägt und daher relativ starken vertikal wirkenden Kräften ausgesetzt ist, kann das Herausdrehen der Fugenverstellschraube aus dem Muttergewinde des Scharnierarmes zu einer Beschädigung des Scharnieres führen. Auf jeden Fall ist es relativ schwierig und zeitaufwendig, eine einmal aus dem Scharnierarm herausgeschraubte Fugenverstellschraube wieder in das Muttergewinde des Scharnierarmes einzuschrauben. 



  Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Verstellschraube der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, dass ein unbeabsichtigtes Herausschrauben der Verstellschraube 

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 aus dem Muttergewinde eines   Möbelbeschlages,   insbesondere aus dem Muttergewinde eines Scharnierarmes, nicht vorkommen kann. 



  Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Gewinde beim kopflosen Ende geschlossen ausgebildet ist. 



  Ein erfindungsgemässes   Möbeischarnier   ist dadurch gekennzeichnet, dass als Fugenverstellschraube eine Verstellschraube gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 eingesetzt ist. 



  Ein   Möbelscharnier   mit einer erfindungsgemässen Verstellschraube als Fugenverstellschraube unterscheidet sich optisch nicht von herkömmlichen Scharnieren und kann auch genauso wie herkömmliche Scharniere zusammengesetzt und montiert werden. 



  Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der belegenden Zeichnungen beschrieben. 



  Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Scharnier mit einer Fugenverstellschraube, wobei eine Verstellschraube nach dem bekannten Stand der Technik eingesetzt ist, und die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein Scharnier, wobei als Fugenverstellschraube eine erfindungsgemässe Verstellschraube eingesetzt ist. 



  Wie aus den Figuren der Zeichnungen ersichtlich, sind die wesentlichen Teile des Möbelscharnieres der Scharnierarm 1, die Grundplatte 2 und das Zwischenstück 3. Sowohl der Scharnierarm 1 als auch das Zwischenstück 3 sind mit U-Profil ausgeführt. Vorne ist das Zwischenstück 3 mit einem durchgehenden Stift 10 versehen, der als Haltevorsprung des Zwischenstückes 3 dient. Die Grundplatte 2 weist vorne eine Kerbe 11 auf, in die der Stift 10 einhängbar ist, sodass er an der Grundplatte 2 gehalten ist. 



  Am hinteren Ende ist die Grundplatte 2 mit einem Vorsprung 12 versehen. Am hinteren Ende des Zwischenstückes 3 lagert ein Kipphebel 4 mittels einer Achse. Am Kipphebel 4 ist ein Hakenteil 15 ausgebildet, der bei arretiertem Zwischenstück 3 am Vorsprung 12 der Grundplatte 2 einrastet. 

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  Der Kipphebel 4 wird von einer Feder beaufschlagt, die sich am Zwischenstück 3 oder am Scharnierarm 1 abstützen kann. 



  Wird nun der Scharnierarm 1 mit dem Zwischenstück 3 zuerst vorne mittels des Stiftes 10 in der Kerbe 11 verankert und anschliessend im Uhrzeigersinn gedreht und auf die Grundplatte 2 aufgedrückt, rastet der Hakenteil 15 des Kipphebels 4 beim Vorsprung 12 der Grundplatte 2 ein und der Scharnierarm 1 ist mit dem Zwischenstück 3 auf der Grundplatte 2 verankert. 



  Der Scharnierarm 1 ist in herkömmlicher Weise über Gelenkhebel 14 mit einem Scharniertopf 7 verbunden, der in eine Türe 8 eingesetzt ist. 



  Die Tiefenverstellung des Scharnierarmes 1 erfolgt im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels einer Verstellscheibe 22. In ein Muttergewinde 5 des Scharnierarmes 1 ist eine Fugenverstellschraube 6 eingeschraubt. Der Scharnierarm 1 ist mittels der Fugenverstellschraube 6 am vorderen Ende des Zwischenstücks 3 verankert. Die Fugenverstellschraube 6 weist an 
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 offenen Längsschlitz 9 im Zwischenstück 3. Maximal über die Länge des Längsschlitzes 9 ist eine Tiefenverstellung des Scharnierarmes 1 möglich. 



  Soll der Scharnierarm 1 und mit ihm der   Türflügel   8 in der Richtung der Möbeltürfuge verstellt werden, so genügt es, die Fugenverstellschraube 6 zu verdrehen, wodurch der Scharnierarm 1 mit seinem vorderen Ende mehr oder weniger weit von der   Möbeiseitenwand   13 abgehoben wird. 



  Bei einer Fugenverstellschraube 6 nach dem Stand der Technik   (Flg.   1) ist das kopflose Ende mit einer Fase 16 versehen, die spanabhebend, beispielsweise durch Drehen, erzeugt wurde. Das Gewinde 17 ist somit zum kopflosen Ende der Fugenverstellschraube 6 offen, wie in Fig. 1 mit dem Bezugszeichen 18 gezeigt. Wird eine erfindungsgemässe Verstellschraube als Fugenverstellschraube 6 eingesetzt, wie sie in der Fig. 2 gezeigt ist, wird die Fase 20 durch plastisches Verformen, beispielsweise Quetschen oder Drücken des Schraubenendes erzeugt. Die Fase 20 ist auf den vordersten Gewindegang aufgedrückt. Das Gewinde 17 ist daher bei 19 geschlossen. Die einander gegenüberliegenden Flanken 21 des Gewindes 17 laufen V-förmig zusammen.

   Dadurch ergibt sich, dass die Fugenverstellschraube 6 mit ihrem kopffreien Ende nicht durch das Muttergewinde 5 im Scharnierarm 1 

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 geschraubt werden kann. Somit kann sie auch nicht aus dem Scharnierarm 1 unbeabsichtigt herausgeschraubt werden. 



  Vorzugsweise ist die Fugenverstellschraube 6 gehärtet. 



  Da der Kopf 6'der Fugenverstellschraube 6 einen geringeren Durchmesser aufweist als das Innengewinde 5 des Scharnierarmes 1, ist es möglich, die Fugenverstellschraube 6 bei der Montage des Scharnieres von der von der Grundplatte 2 abgekehrten Seite in das Muttergewinde 5 des Scharnierarmes 1 einzuschrauben.

Claims (8)

  1. Ansprüche : 1. Verstellschraube für Möbelbeschläge, Insbesondere Scharniere mit einem Gewindeschaft mit einem kopflosen Ende, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde beim kopflosen Ende geschlossen ausgebildet ist
  2. 2. Verstellschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeabschluss beim kopflosen Ende von einer spanlos hergestellten Fase (20) gebildet wird.
  3. 3. Verstellschraube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fase (20) auf den vordersten Gewindegang gedrückt bzw. gequetscht ist.
  4. 4. Verstellschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken des Gewindes, zu seinem geschlossenen Ende (19) hin, in Umfangsrichtung V- förmig zusammenlaufen.
  5. 5. Verstellschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindestens der Gewindeschaft gehärtet ist.
  6. 6. Möbelscharnier mit einem vorzugsweise mittels eines Zwischenstückes auf einer Grundplatte gelagerten Scharnierarm, mit U-förmigem Querschnitt, der mittels Gelenkhebel od. dgl. mit einem türseitigen Anschlagteil, beispielsweise einen Scharniertopf verbunden ist, wobei in den Scharnierarm eine Fugenverstellschraube eingeschraubt ist, die im Zwischenstück oder in der Grundplatte drehbar, aber in axialer Richtung unverschieblich verankert ist und mit der die Position des Scharnierarms relativ zur Grundplatte zur seitlichen Verstellung einer Türe veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Fugenverstellschraube (6) eine Verstellschraube gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5 eingesetzt ist.
  7. 7. Mobelscharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fugenverstellschraube (6) grundplattenseltig einen Kopf (6') mit geringerem Durchmesser als der Gewindeschaft aufweist <Desc/Clms Page number 6>
  8. 8. Möbelscharnier nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (6') der Fugenverstellschraube (6) in an sich bekannter Weise über einen Hals mit dem Gewindeschaft verbunden ist, mit dem die Fugenversteilschraube (6) in einen offenen Schlitz (9) im Zwischenstück (3) ab der Grundplatte (2) eingeschoben ist.
AT0806400U 1999-07-26 2000-08-29 Verstellschraube für möbelbeschläge AT4248U1 (de)

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AT0806400U AT4248U1 (de) 1999-07-26 2000-08-29 Verstellschraube für möbelbeschläge

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