AT413722B - Distanzhalter - Google Patents

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AT413722B
AT413722B AT17102002A AT17102002A AT413722B AT 413722 B AT413722 B AT 413722B AT 17102002 A AT17102002 A AT 17102002A AT 17102002 A AT17102002 A AT 17102002A AT 413722 B AT413722 B AT 413722B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/064Spacers placed on the bottom of the mould

Description

2
AT 413 722 B
Gegenstand der Erfindung ist ein Distanzhalter gemäss Oberbegriff der Patentansprüche 1 oder 2.
Distanzhalter für die Erstellung von Wandschalungen sind aus dem Sand der Technik 5 EP 888486B1 und EP 1197617A1 bekannt. Sie umfassen einen Halteteil, welcher einen Querstab trägt, der zum einen die Distanz der zu erstellenden Schalungen festlegt und durch Bohrungen im Halteteil verschieb- und durch einen Keil in der gewählten Position feststellbar ist und der zum andern ein Anschlusseisen aus der unterhalb der zu erstellenden Schalung liegenden Bodenplatte umgreift. Diese bekannten Vorrichtungen werden entweder von oben auf oder io seitlich an das Anschlusseisen heran geschoben und danach bis zur Anlage mit der darunter liegenden, bereits erstellten Bodenplatte geführt. Dann erfolgt das Justieren des Querstabs in der Horizontalen, um die Lage der Schalungen für die zu erstellende Wand festzulegen.
Nachteilig an diesen bekannten Vorrichtungen ist, dass mehrere unterschiedlich grosse Halteteile an Lager gehalten werden müssen oder dass das Halteteil in einer bestimmten, dem 15 Durchmesser des Anschlusseisens entsprechenden Position montiert werden muss, um ein Aufsetzen bzw. Befestigen an allen gängigen Anschlusseisen mit Durchmesser von 6 Millimeter bis 16 Millimeter zu ermöglichen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Distanzhalters, der ein radiales 20 Heranführen und einfaches Anbringen auf das Anschlusseisen ermöglicht, ohne dass die Stan ge dazu vom Halteteil getrennt werden muss.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Distanzhalter mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 oder 2. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Distanzhalters sind in den abhängigen Ansprüchen 25 definiert.
Durch den besonders geformten und ausgebildeten Querschnitt und den seitlich angeordneten Schlitz im Halteteil wird es möglich, Distanzhalter mit bereits darin eingesetzter Querstange seitlich in das Anschlusseisen einzuführen. In einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestai-30 tung kann ein- und derselbe Abstandhalter für alle gängigen Anschlusseisen verwendet werden, ohne dass die Position der Querstange vorab an bestimmter Stelle im Halteteil festgelegt oder ein dem Durchmesser des Anschlusseisens angepasstes Halteteil verwendet werden muss. Weiter vorteilhaft erweist sich der Umstand, dass der Distanzhalter als einteiliges Werkstück auf die Baustelle gelangt und direkt versetzt werden kann. Ein Zusammensetzen oder Zusammen-35 fügen von Halteteil, Stange und/oder Keil auf der Baustelle entfällt.
Anhand einiger illustrierter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen 40 45 50
Figur 1 einen Grundriss eines Distanzhalters, aufgesetzt und festgeklemmt an einem Anschlusseisen,
Figur 2 eine Seitenansicht einer ersten Ausgestaltung des Halteteils, aufgesetzt auf einem Anschlusseisen,
Figur 3 eine perspektivische Darstellung eines Halteteils in einer einfachen Ausgestaltung mit einer Querstangenbohrung,
Figur 4 eine perspektivische Darstellung eines Halteteiles mit einer Aufnahme für drei unterschiedlich grosse Anschlusseisen,
Figur 5 eine Abwicklung des Halteteils gemäss Figur 4,
Figur 6 eine Seitenansicht eines Halteteils mit einem daran angeformten Keil,
Figur 7 eine perspektivische Darstellung eine Halteteils mit stufenförmigen Ausnehmungen für die Querstange,
Figur 8 eine Seitenansicht eines Halteteils mit diagonal verlaufendem Einführschlitz,
Figur 9 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Halteteiles mit einer ausschwenkbar gehaltenen Stange,
Figur 10 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Distanzhalters mit einem ausschwenkbaren Halteteil, 55 5 5 3
Figur 11 Figur 12 Figur 13 Figur 14 Figur 15 Figur 16 Figur 17 10
AT 413 722 B eine perspektivische Darstellung eines weiteren Distanzhalters mit einem ausschwenkbaren Halteteil, eine Aufsicht auf den Distanzhalter in Figur 11, eine Ansicht des Distanzhalters in Figur 11 von vom, eine Ansicht des Distanzhalters in Figur 11 von hinten, eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausgestaltung des Distanzhalters ohne Keil, eine Seitenansicht des Distanzhalters gemäss Figur 15 und eine Aufsicht auf eine alternative Ausgestaltung der Distanzhaltestange in Gestalt eines Ringes.
Im Grundriss gemäss Figur 1 sind die Hauptteile des Distanzhalters 1 dargestellt. Dieser umfasst einen Halteteil 3, eine Quer- oder Distanzstange, kurz Stange 5, an deren Enden aus Kunststoff hergestellte Endstücke 7 aufgesetzt sind. Die Stange 5 mit den Endstücken 7 weist 15 vorteilhafterweise eine Länge B auf, welche dem Abstand der für die Erstellung einer Wand zu errichtenden Schalung entspricht (Schalung und Wand nicht dargestellt).
Zwischen einem Anschlusseisen 9 und der Querstange 5 ist zudem ein Keil 11 ersichtlich, mit dem nach dem Justieren die Stange 5 verkeilt werden kann. Das Anschlusseisen 9 ist selbst-20 verständlich nicht Teil der Abstandhaltevorrichtung 1, wie dies aus Figur 2 deutlich ersichtlich ist, und es ragt aus einer Bodenplatte 13 heraus, auf deren Oberfläche 15 der Halteteil 3 in Anlage gelangt, wenn der Abstandhalter 1 am Anschlusseisen 9 befestigt wird. Die Stange 5 ist mit Spiel in zwei Bohrungen 17 im Halteteil 3 geführt. 25 Das erfindungsgemässe Halteteil 3 weist einen Querschnitt eines "G" oder "C" auf und ist vorzugsweise aus einem entsprechend gestanzten und danach umgeformten Blechzuschnitt hergestellt. Mit andern Worten, der Querschnitt entspricht einem rohrförmigen Profil mit einem parallel zu den Längsseiten verlaufenden seitlichen Schlitz 19, der sich von der Unterkante 21 bis zur Oberkante 23 des Halteteils 3 erstreckt. In den Ausgestaltungen der Erfindung gemäss 30 den Figuren 1 bis 7 verläuft der Schlitz 19 rechtwinklig zu den Ober- und Unterkanten 21,23. Die Breite s des Schlitzes 19 ist etwas grösser als der Durchmesser d des dicksten gängigen Anschlusseisens 9.
Der Schlitz 19 befindet sich stets zwischen einer der Bohrungen 17 für die Stange 5 und einer 35 Abstützfläche 26, welche der Stange 5 gegenüber liegt.
Um immer möglichst kleine Keile 11 gleicher Dimension für alle Anschlusseisen-Durchmesser benützen zu können, schlägt die Erfindung vor, die Bohrungen 17 für die Querstange 5 im Halteteil 3 in unterschiedlichen Abständen X, bis X3 vom Schlitz 19 anzuordnen (vergleiche 40 Figur 2). Alternativ kann die Bohrung 17 gemäss Figur 7 im wesentlichen treppenförmig ausgestaltet sein, damit die darin geführte Quer-Stange 5 entsprechend dem Durchmesser d des vorhandenen Anschlusseisens 9 an die geeignete Stelle gebracht werden kann. Für ein Anschlusseisen 9 mit kleinem Durchmesser wird die Stange 5 in die unterste Stufe 25 eingelegt; für ein wesentlich dickeres Anschlusseisen 9 in die oberste Stufe 27. 45
In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 4 ist die Stange 5 fest in einem Bohrungspaar 17 eingelegt. Als Ausgleich für unterschiedliche Durchmesser der Anschlusseisen 9 weist der Halteteil 3 auf der der Stange 5 gegenüberliegenden Abstützfläche 26 eine abgestufte Kontur auf, die das Anschlusseisen 9 entsprechend seinem Durchmesser d abstützt. Zu diesem Zweck so sind am Halteteil 3 oben und unten Lappen 28 angeformt, welche nach dem Biegen des Blechzuschnitts in die "G"- oder "C"-Form in den Querschnitt des Halteteils 3 eingebogen werden (vergleiche Figuren 4 und 5). Anschlusseisen 9 mit kleinem Durchmesser werden in die Stufe A, mittlere Durchmesser in die Stufe B und die grössten Durchmesser in die Stufe C eingelegt. Die Stufen A, B und C bilden die Abstützfläche 26. 55 4
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In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 6 liegt die Stange 5 in einer schlit2förmigen Bohrung 17. Sie kann darin entsprechend dem Durchmesser d des Anschlusseisens 9 die geeignete Position einnehmen. Um die unterschiedlichen Abstände zwischen der Stange 5 und dem Halteteil 3 überbrücken zu können, schlägt die Erfindung alternativ vor, den Keil 11 direkt 5 am Halteteil 3 anzuformen bzw. diesen zusammen mit dem Halteteil 3 einstückig aus einem Blechzuschnitt herzustellen. Der Keil 11 dieser Ausführungsform besteht daher aus einem an der Oberkante 23 des Halteteils 3 angeformten und mehrfach geknickten Streifen 29. Durch eine geeignete Ausgestaltung der kürzeren Keilfläche 31 mit einer Soll-Knickstelle 33 kann erreicht werden, dass beim Einschlagen des Keil 11 die Soll-Knickstelle 33 nach aussen aus-io bricht oder ausbiegt und dadurch der Keil 11 nach unten fahren und die Stange 5 an das Anschlusseisen 9 andrücken kann, um eine Verklemmung des Halteteils 3 mit dem Anschlusseisen 9 zu bewirken. Ein mit dem Halteteil 3 hergestellter und verbundener Keil 11 kann selbstverständlich in allen Ausführungsformen von Halteteilen 3 vorgesehen sein. 15 In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 8 liegt der Schlitz 19 in einem spitzen Winkel zu den Kanten 21,23 und weist eine Breite s auf, die grösser als der Durchmesser d des dicksten gängigen Anschlusseisens 9 ist. Der schräge Schlitz 19 stellt sicher, dass nach dem Aufsetzen des Distanzhalteteils 1 auf das Anschlusseisen 9 ersteres auch vor dem Verkeilen sich nicht unabsichtlich vom Anschlusseisen 9 lösen kann. Im weiteren kann das Halteteil 3 eine 20 sehr kleine Querausdehnung Q aufweisen. Dies ermöglicht es, sehr kleine spitzwinklige Keile 11 zu verwenden, und zwar unabhängig vom Durchmesser des Anschlusseisens 9.
In der weiteren Ausgestaltung des Halteteils 3 gemäss Figur 9 ist das direkte Anlegen des Distanzhalters 1 mit der darin eingeschobenen und wegen den an den Enden aufgesetzten 25 Endstücken 7 unverlierbar gehaltenen Stange 5 dadurch möglich, weil eine der beiden Bohrungen 17 für die Stange 5 in den Seitenflanken 3’,3“ des Halteteils 3 als oben offen ausgestaltet ist und die zweite Bohrung 17 ebenfalls oben offen ist. Durch einen den offenen Abschnitt der Bohrung 17“ oben abschliessenden und von der Bohrungs-Querschnittfläche wegragenden halbkreisförmigen Ring abschnitt 18 kann die Stange 5 am Herausfallen aus der Bohrung 17 30 gehindert werden. Alternativ kann der Ringabschnitt 18 selbstverständlich auch einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen. In Gebrauchsstellung liegt die Stange 5 am Grund der beiden schlitzförmigen Bohrungen 17 durch ihr Eigengewicht und nach dem Justieren zusätzlich verkeilt auf. Zum Anlegen des Distanzhalters 1 wird die Stange 5 in die Vertikale geschwenkt (vergl. Stange 5 in gebrochenen Linien in Fig. 9) und das Anschlusseisen 9 durch 35 die zwischen den Enden der beiden Seitenflanken 3’,3“ liegende Einführöffnung 4 hindurchgeführt. Nach dem Zurückschwenken der Stange 5 in die Horizontale liegt das Anschlusseisen 9 zwischen der Stange 5 und der Abstützfläche 26. Ein Keil 11 kann danach zwischen die Stange 5 und das Anschlusseisen 9 oder zwischen das Anschlusseisen 9 und die Abstützfläche 26 eingeschlagen werden. 40
In den zuvor beschriebenen Ausführungen des Halteteils 3 können die Bohrungen 17 für die Stange 5 als schlitzartige Ausnehmungen ausgeführt sein, welche in einem spitzen Winkel zur Abstützfläche 26 weg verlaufen. Besonders vorteilhaft sind schlitzförmige Bohrungen 17, deren Abstand von der Abstützfläche 26 von oben nach unten zunimmt. Diese Massnahme verhindert 45 u.a. das Lösen des Keils 11, wenn auf die Stange eine Kraft von unten nach oben wirkt (vergl. Fig. 11). Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Stange 5 während des Verkeilens nicht herausspringen kann.
In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 10 besteht das Halteteil 3 aus einem so biegsamen Materialstreifen, dessen eines Ende die Bohrung 17 aufweist und von der Stange 5 mit wenig Spiel durchdrungen wird. Das andere Ende des Halteteils 3 ist hakenförmig umgebogen und liegt, bevor es um das Anschlusseisen 9 herumgeführt wird, in einem Abstand zur Stange 5. Nach dem Einführen des Anschlusseisens 9 wird das hakenförmige Ende über die Stange 5 gelegt und in bekannter Weise entweder zwischen der Stange 5 und dem Anschlusses eisen 9 oder zwischen dem Halteteil 3 und dem Anschlusseisen 9 ein Keil eingeschlagen. Wie 5
AT 413 722 B bei den oben beschriebenen Beispielen kann auch in dieser Ausführung das Anschlusseisen 9 durch den zwischen der Stange 5 und dem hakenförmigen Ende des Halteteils 3 gebildeten Schlitz 19 eingeführt werden, ohne dass die Stange 5 vom Halteteil 3 abgenommen werden muss. Das Halteteil 3 kann beispielsweise aus Weicheisen, Federstahl oder aus Kunststoff 5 hergestellt sein. Beim Halteteil 3 in Figur 10 kann anstelle von Flachmaterial Runddraht verwendet werden. Alternativ wäre auch eine Ausführungsform möglich, bei der das Haiteteil 3 im Bereich der Abstützfläche 26 getrennt und in zwei Teile aufgeteilt wird. Durch ein Niet werden die beiden Teile schwenkbar miteinander verbunden (keine Abbildung). io In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäss den Figuren 11 bis 14 tritt anstelle eines durch Umbiegen oder entsprechendes Ausstanzen hergestelltes hakenförmiges Ende des Halteteils 3 ein Halteteil 3 mit einer von unten schräg nach oben verlaufenden schlitzförmigen Bohrung 17. Das Halteteil 3 kann auch in dieser Ausgestaltung aus elastischem Material hergestellt sein oder, wenn es sich um eine starre Ausführung handelt, wird die gegenüberliegende 15 Bohrung 17 entweder mit grossem Spiel zur Stange 5 oder als Langloch (siehe Figur 11) ausgeführt, welches erlaubt, dass das Halteteil nach oben schieb- und/oder schwenkbar ist, um eine schlitzförmige Öffnung zu erzeugen, durch welche das Anschlusseisen 9 zwischen die Stange 5 und die Abstützfläche 26 am Halteteil 3 einführbar ist. Auch bei dieser Ausgestaltung kann der Keil entweder zwischen die Stange 5 und das Anschlusseisen 9 oder zwischen das 20 Anschlusseisen 9 und das Halteteil 3 eingeschlagen werden. Alternativ ermöglicht diese Ausgestaltung der Erfindung aber auch das Einschlagen des Keils 11 durch eine Ausnehmung 10 im verlängerten Schenkel 3“ des Halteteils 3. Die Ausnehmung 10 verläuft von oben nach unten innerhalb des Endes des Schenkels 3“. Der Keil 11 könnte, wie in Figur 6 dargestellt, einstückig mit dem Halteteil 3 hergestellt sein und durch Biegeoperationen in die Einschlagposition ge-25 bracht worden sein (keine Abb.).
In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss den Figuren 15 und 16 ist für die Verkeilung der Stange 5 bezüglich des Anschlusseisens 9 kein Keil notwendig. Zu diesem Zweck verläuft die hier schlitzförmig ausgebildete Bohrung 17 in einem spitzen Winkel zur Abstützfläche 26. Der 30 Winkel ist in den Figuren grösser dargestellt als dies am Objekt der Fall ist. Auf der der Abstützfläche 26 abgewendeten Flanke der schlitzförmigen Bohrung 17 sind vorzugsweise Zähne oder andere, eine rauhe Oberfläche bildende Erhebungen 17’ ausgebildet. Diese sind dazu bestimmt, die Querstange, nachdem sie mit einem Hammer 22 oder einem andern Schlagwerkzeug in der Bohrung 17 nach unten gegen das Anschlusseisen 9 geschlagen worden ist, in der 35 Endposition durch Reibschluss gehalten wird. Alternativ könnte die schlitzförmige Bohrung 17 einen gegen unten abnehmenden Querschnitt aufweisen. Wie bei den zuvor beschriebenen Ausgestaltungen des Halteteils 3 ist eine der beiden Bohrungen 17 als Langloch ausgeführt, um das Aufschieben des Halteteils 3 auf das Anschlusseisen 9 durch Umschwenken der Stange 5 zu ermöglichen. 40
Selbstverständlich kann diese Ausgestaltung der Bohrung 17, die ein Verklemmen der Stange 5 mit dem Anschlusseisen 9 ohne Zuhilfenahme eines Keils ermöglicht, auch bei andern Ausführungen des Halteteils 3 wie sie oben beschrieben sind, erfolgen. 45 In den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Distanzhalte-Stange 5 stets als gerade verlaufende Stange dargestellt und beschrieben worden, deren Länge den Abstand zweier gegenüber liegender Schalungstafeln 20 bestimmt. Alternativ ist es selbstverständlich möglich, anstelle einer geradlinig verlaufenden Stange 5 eine ringförmige zu verwenden (Figur 17), mit der der Abstand p einer Schalungsplatte 20 vom Anschlusseisen 9 festgelegt so werden kann. Durch Drehen des Halteteils 3 in Richtung des Pfeils q um die Längsachse X des Anschlusseisens 9 kann der Abstand p variiert werden. In Figur 17 ist der grösstmögliche Abstand dargestellt; würde der Halteteil 3 um 90° gedreht, so ergäbe sich ein kleinerer Abstand, nämlich der Abstand p’. Das Verkeilen der ringförmigen Stange 5 erfolgt analog wie bei der geradlinig verlaufenden Stange 5. Die ringförmige Stange 5 kann auch in allen übrigen Haltetei-55 len 3, wie sie oben beschrieben sind, anstelle einer geradlinig verlaufenden Stange 5 eingesetzt

Claims (17)

  1. 6 AT 413 722 B werden. Die Abstand- und Distanzhalter 1 werden werkseitig mit bereits eingeschobenen Stangen 5 und aufgesetzten Endstücken 7 oder eingelegtem Ring an die Abnehmer geliefert. Auf der Baustelle 5 wird der Abstandhalter 1 in radialer Richtung über das Anschlusseisen 9 geschoben, ganz nach unten in Auflage auf die Bodenplatte 13 geführt oder gleiten gelassen und dann am Anschlusseisen 9 befestigt. In der Ausführung gemäss Figur 6 erfolgt die Verklemmung direkt zwischen Stange 5 und An-io schlusseisen 6 durch horizontales Verschieben der Stange 5 mit dem Keil 11. Patentansprüche: 1. Distanzhalter (1) für die Erstellung von Wandschalungen, umfassend einen Halteteil (3) zum Befestigen des Distanzhalters (1) an einem aus einer Bodenplatte herausragenden Armierungs-Anschlusseisen (9) und eine im Halteteil (3) in zwei gegenüber liegenden Bohrungen (17) geführten quer verschiebbare Stange (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (5) in mindestens einer Bohrung (17) in einem ersten Schenkel des Halteteils (3) 20 unverlierbar, jedoch längsverschiebbar geführt und gehalten ist und dass die zweite Boh rung (17) im zweiten Schenkel als eine gegen oben offene schlitzartige Ausnehmung ausgebildet ist.
  2. 2. Distanzhalter (1) für die Erstellung von Wandschalungen, umfassend einen Halteteil (3) 25 zum Befestigen des Distanzhalters (1) an einem aus einer Bodenplatte herausragenden Armierungs-Anschlusseisen (9) und eine im Halteteil (3) in zwei gegenüber liegenden Bohrungen (17) geführten quer verschiebbare Stange (5), dadurch gekennzeichnet, dass im Halteteil (3) eine Einführöffnung (4,19) zum seitlichen Einführen des Anschlusseisens (9) zwischen die Stange (5) und eine Abstützfläche (26) für das Anschlusseisen (26) am Halte- 30 teil (3) ausgebildet ist.
  3. 3. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Halteteil (3) eine Einführöffnung (4,19) zum seitlichen Einführen des Anschlusseisens (9) zwischen die Stange (5) und eine der Stange (5) gegenüber liegende Stangen-Abstützfläche (26) am Halteteil 35 (3) ausgebildet ist.
  4. 4. Distanzhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung als Schlitz (19) von mindestens der Breite (s) in einem der Schenkel des Halteteils (3) oder als Schlitz (4) zwischen den Enden der beiden Schenkel des Halteteils (3) ausgebildet ist, wel- 40 che Breite (s) grösser ist als der Durchmesser (d) des grössten benutzten Anschlusseisens (9).
  5. 5. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführöffnung (4,19) senkrecht zu den Ober- und Unterkanten (21,23) des Halteteils (3) 45 verläuft.
  6. 6. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (19) in spitzen Winkel zu den Ober- und Unterkanten (21,23) des Halteteils (3) verläuft. 50
  7. 7. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen (17) für die Stange (5) stufenartig gestaltet sind.
  8. 8. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden 55 Schenkeln mehrere unabhängige Bohrungen (17) für die Stange (5) in einer schräg verlau- 7 AT 413 722 B fenden Linie angeordnet sind.
  9. 9. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteteil (3) zwei Lappen (28) mit Stufen (A,B,C) als Abstützflächen (26) angeformt und parallel 5 zu den Kanten (21,23) der Schenkel in den Querschnitt des Halteteils (3) ragen.
  10. 10. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Bohrungen (17) am Halteteil (3) als eine oben offene Bohrung (17) und die andere als eine oben offene Bohrung (17) mit einem daran anschliessenden, die schlitzförmige io Bohrung (17) abschliessender halbkreisförmiger, senkrecht zur Bohrung (17) angeordneter Ringabschnitt (18) ausgebildet sind.
  11. 11. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Bohrungen am Halteteil (3) als geschlossene runde oder eckige Bohrung (17) und 15 die andere Bohrung als ein einseitig offene Bohrung (17) im Halteteil (3) oder als hakenförmig verlaufendes Ende (14) des Halteteils (3) ausgebildet ist.
  12. 12. Distanzhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (3) aus einem elastischen Material hergestellt ist. 20
  13. 13. Distanzhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bohrung (17) als Langlochbohrung ausgebildet ist, die ein Schwenken der Stange (5) aus der Achse der Bohrung hinaus zulässt.
  14. 14. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteteil (3) ausserhalb der schlitzförmigen Bohrung (17) oder des hakenförmigen Endes (14) eine Ausnehmung zum Einführen eines Keils (11) ausgebildet ist.
  15. 15. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am 30 Halteteil (3) ein aus einem Streifen (29) geformter Keil (11) mit einer Soll-Knickstelle (33) angeformt ist.
  16. 16. Distanzhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Schenkeln am Halteteil (3) je eine schräg von oben nach unten verlaufende schlitzförmige Bohrung (17) aus- 35 gebildet ist und dass die den Enden der Schenkel zugewandten Flanken mit Erhebungen (17) versehen sind.
  17. 17. Distanzhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (5) einen geraden Verlauf aufweist und an deren Enden Endstücke (7) aufgesetzt 40 sind oder dass die Stange (5) als Ring ausgebildet ist. Hiezu 6 Blatt Zeichnungen 45 50 55
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