AT413410B - Holzwandtafel - Google Patents

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AT413410B
AT413410B AT7822002A AT7822002A AT413410B AT 413410 B AT413410 B AT 413410B AT 7822002 A AT7822002 A AT 7822002A AT 7822002 A AT7822002 A AT 7822002A AT 413410 B AT413410 B AT 413410B
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/38Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels
    • E04C2/386Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure with attached ribs, flanges, or the like, e.g. framed panels with a frame of unreconstituted or laminated wood

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Description

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AT 413 410 B
Die Erfindung betrifft eine Holzwandtafel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Holzwandtafeln werden insbesondere für die Errichtung von statisch tragenden Außenwänden und Dächern von Gebäuden verwendet. So ist es aus der DE 83 07 873 U1 bekannt, 5 auf einer Bautafel, welche die tragende Schicht der Holzwandtafel bildet, eine Wärmedämmschicht und mit Abstand vor die Wärmedämmschicht eine Vorgesetzte Verblendung anzubringen. Die Verblendung wird mittels in die tragende Schicht eingeschraubte Schraubanker an der Bautafel befestigt. Diese Schraubanker greifen somit durch die Wärmedämmschicht hindurch. io Eine Alternative dieser Befestigung der Verblendung an der tragenden Schicht ist aus der gattungsgemäßen DE 200 03 130 U1 bekannt, in der die tragende Schicht aus dicht an dicht nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen Holzbohlen besteht. Die Verblendung wird mittels Rippen in Form von ein- oder mehrschichtigen Holzplatten von der tragenden Schicht beabstandet, welche jeweils zwischen zwei Holzbohlen angeordnet und mit diesen 15 verbunden sind. Der Nachteil dieser Befestigung liegt darin, dass aufgrund des festgelegten Abstands zwischen zwei Rippen, d.i. Vielfache der Holzbohlenbreiten, keine flexible Weiterfertigung der Holzwandtafel mit Bezug auf eine Auffüllung des Zwischenraumes zwischen tragender Schicht und Verblendung mit Dammmaterial möglich ist. 20 Weitere Holzwandtafeln sind aus der WO 95/05511 A1, der AT 5 108 U1 und der AT 4077 U1 bekannt geworden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche Holzwandtafeln so zu konstruieren, dass sie einfacher und flexibler gefertigt werden können. 25
Sie löst diese Aufgabe mit dem Gegenstand des Anspruchs 1.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben. 30 Danach liegt bei einer gattungsgemäßen Holzwandtafel jede Rippe mit ihrer Innenseite unmittelbar auf der Außenseite der Holzschicht auf und ist darauf befestigt. Vorteilhaft können die Rippen mit ihrer erfindungsgemäßen Befestigung an der statisch tragenden Holzschicht völlig frei über die Außenseite der Holzschicht verteilt angeordnet werden. Dies ermöglicht beispielsweise eine spezielle Anordnung der Rippen zwecks Versteifung der Holzschicht und/oder 35 zwecks flexibler Auswahl an Dämmmaterial hinsichtlich beispielsweise deren Plattengröße oder überhaupt des Materials.
Zwecks einfacher Anbringung an der Holzschicht haben die Rippen bevorzugt einen rechteckigen Querschnitt und sind besonders bevorzugt aus Holz. Zur statischen Abstützung der zwi-40 schenliegenden Wärmedämmschicht verlaufen sie bevorzugt in horizontaler Richtung auf der Außenseite der Holzschicht, können jedoch beispielsweise zum seitlichen Abschließen der Holzwandtafel (z.B. in Form eines Rahmens) bevorzugt auch in vertikaler Richtung verlaufen.
Gemäß einer ersten Alternative ist die Außenverkleidung eine Schichtabfolge aus einer Wär-45 medämmschicht und einer außenseitig aufgebrachten Verblendschicht, insbesondere eine Putzschicht.
Gemäß einer zweiten Alternative ist auf den Rippen eine Lattung aufgebracht, welche die Außenverkleidung von der Wärmedämmschicht um einen Luftzwischenraum beabstandet. Unter so der Lattung (auf der Dammschicht) ist besonders bevorzugt eine spritzwasserdichte Folie aufgebracht. Dies hat den Vorteil, daß die Außenverkleidung direkt auf der Lattung befestigt wird und damit die unter der Lattung angebrachte Folie nicht mehr perforiert, was die spritzwasserdichte Funktion dieser Folie sicherstellt. Zur Hinterlüftung der Außenverkleidung ist auf der Lattung bevorzugt noch eine Querlattung aufgebracht, so daß zusammen mit der Luftlattung 55 eine sogenannte Kreuzlattung gebildet wird. 3
AT 413 410 B Für die obengenannte erste Alternative der Außenverkleidung sind die Rippen bevorzugt wenigstens 40 mm breit und wenigstens 80 mm tief, besonders bevorzugt sind sie 40 mm breit und 80 mm tief. Für die zweite Alternative sind sie bevorzugt wenigstens 40 mm breit und wenigsten 160 tief, besonders bevorzugt sind sie 40 mm breit und 160 mm tief. 5
Bevorzugt besteht die Wärmedämmschicht aus einer oder mehreren in einer Ebene liegenden Platten, die gemäß der ersten Alternative besonders bevorzugt doppellagig übereinander liegen und ganz besonders bevorzugt (Holz)-Weichfaserplatten (z.B. Zellulosefaserplatten) sind. io Bevorzugt ist die Holzschicht aus dicht aneinander gereihten Holzbalken aufgebaut, die besonders bevorzugt einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen und hochkant stehend ausgerichtet sind. Ihre Dicke beträgt bevorzugt mindestens 80 mm, besonders bevorzugt ist sie 80 mm. Als Befestigung der Holzbalken untereinander dient bevorzugt eine auf der Innenseite der Holzschicht befestigte Holzwerkstoffplatte. Die Holzbalken können beispielswei-15 se lose aneinander gereiht sein und werden lediglich durch die Holzwerkstoffplatte an Ort und Stelle gehalten.
Bevorzugt sind ein oder mehrere Holzbalken in der Holzschicht freigelassen, zwecks Ausbildung eines Installationsschachtes, insbesondere eines Leitungsschachtes zum Vorverlegen von 20 Elektro-, Wasser, Lüftungs-, Gasleitungen und/oder sonstiger Sanitärleitungen. Bevorzugt ist ein um die Holzschicht umlaufender Holzrahmen mit einer Rähm und einer Schwelle vorgesehen. Alternativ könnte die Holzschicht insgesamt ein Holzrahmenaufbau mit Rähm, Schwelle und wenigstens zwei Ständern sein, wobei die Zwischenräume des Holzrahmenaufbaus mit Dämmmaterial, insbesondere einem losen Verfüllmaterial verfüllt sind. 25
Bevorzugt ist für die Innenoptik eine Innenwandverkleidung vorgesehen, die besonders bevorzugt auf der Innenseite entweder der Holzschicht oder alternativ der Holzwerkstoffplatte angebracht ist. Gemäß der erstgenannten Alternative kann die Innenwandverkleidung somit bevorzugt die Funktion der Holzwerkstoffplatte übernehmen (d.h., daß die Holzwerkstoffplatte wegge-30 lassen werden kann), nämlich die Befestigung der Holzbalken miteinander und eine Aussteifung der Holzwandtafel.
Die Innenwandverkleidung ist bevorzugt eine Putzschicht und besteht besonders bevorzugt aus einer oder mehreren in einer Ebene liegenden Platten, die besonders bevorzugt doppellagig 35 vorgesehen sind und ganz besonders bevorzugt Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten oder Holzwerkstoffplatten sind.
Auf der Außenseite der Holzschicht ist bevorzugt eine dampfsperrende oder alternativ eine winddichte Schicht vorgesehen, die besonders bevorzugt eine Kunstoffolie, ein Kraftpapier oder 40 eine Wellpappe ist. Für den leichten Zusammenbau von Holzwandtafeln miteinander sind diese bevorzugt derart ausgebildet, daß sie über eine ihrer Außenkanten dicht aneinander gefügt werden können. Dabei können die so aneinander gefügten Holztafeln besonders bevorzugt mit einem Dichtband 45 zumindest winddicht abgedichtet werden, welches an der Stoßkante über die beiden winddichten bzw. dampfsperrenden, auf den Holzschichten aufgebrachten Folien geklebt oder anderweitig befestigt wird.
Zum einfachen und winddichten Einbau von Fensterrahmen, Türrahmen oder sonstigen Rah-50 men in Öffnungen in der Holzwandtafel werden erstere mit ihren Innenseiten auf der Außenseite der Holzschicht aufgelegt und dort befestigt. Hierzu sind die Rahmen besonders bevorzugt verbreitert ausgebildet.
Die Erfindung sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nunmehr anhand 55 bevorzugter Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert, in 5 4
AT 413 410 B der:
Figur 1 eine Schnittansicht einer Holzwandtafel gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung entlang eines vertikalen Schnittes durch die Holzwandtafel zeigt,
Figur 2 eine entsprechende Schnittansicht der in Figur 1 gezeigten Holzwandtafel entlang eines horizontalen Schnittes durch die Holzwandtafel zeigt,
Figur 3 eine entsprechende Außenansicht der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Holzwandtafel zeigt, 10
Figur 4 eine Schnittansicht einer Holzwandtafel gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung entlang eines vertikalen Schnittes durch die Holzwandtafel zeigt,
Figur 5 eine entsprechende Schnittansicht der in Figur 3 gezeigten Holzwandtafel entlang eines horizontalen Schnittes durch die Holzwandtafel zeigt,
Die Figuren 1 bis 3 zeigen jeweils zwei Schnittansichten entlang eines vertikalen und eines 15 horizontalen Schnittes sowie eine Außenansicht einer Holzwandtafel gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Holzwandtafel umfaßt eine statisch tragende Holzschicht 1, die - wie in Figur 2 am besten ersichtlich ist - aus einer Reihe dicht an dicht nebeneinander angeordneten Holzbalken aufgebaut ist. Diese im Profil rechteckigen Holzbalken stehen lose über jeweils zwei ihrer gegenüberliegenden Längsseiten aneinander und werden 20 von einer Holzwerkstoffplatte 2 an Ort und Stelle gehalten. Diese Holzwerkstoffplatte 2 ist an der Innenseite der Holzschicht 1 angebracht. Beispielsweise wird sie so auf die Holzbalkenreihe aufgenagelt, daß jeder Holzbalken der Holzschicht 1 mit wenigstens zwei Nägeln im Bereich seines unteren und seines oberen Endes mit der Holzwerkstoffplatte 2 befestigt ist. Alternativ kann die Holzwerkstoffplatte 2 auch verleimt, verschraubt, oder sonstwie an der Holzschicht 1 25 befestigt sein. Ihre Aufgabe ist jedoch der Zusammenhalt und die Stabilisierung der einzelnen Holzbalken. Die Holzbalken können in Ausnahmefällen, wenn es beispielsweise die Statik besonders erforderlich macht, auch untereinander befestigt sein (verschraubt, vernagelt, verleimt, mit Nut und Feder verbunden, etc.). Aus Kostengründen für die Fertigung der vorgefertigten Holzwandtafel wird jedoch bevorzugt, daß die Holzbalken in der Holzschicht lediglich lose 30 aneinander stehen. Mit diesem Aufbau des statisch tragenden Teils der Holzwandtafel ist eine besonders einfache Fertigung möglich, da die Holzbalken beispielsweise lediglich nebeneinander ausgerichtet auf ein Fertigungspodest gelegt werden müssen, die Holzwerkstoffplatte 2 oben aufgelegt wird und mit den Nägeln oder Schrauben von oben auf den einzelnen Holzbalken befestigt wird. 35
In einer (nicht explizit dargestellten) alternativen Ausführungsform der Holzschicht 1 kann diese nach Art eines Holzrahmens mit Schwelle, Rähm und Ständern aufgebaut sein, wobei der freie Zwischenraum innerhalb dieses Holzrahmens beispielsweise mit einem losen Dämmmaterial verfüllt sein kann. 40
Auf der Innenseite der Holzwerkstoffplatte 2 ist eine Innenverkleidung 3 in Form von Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten oder einer weiteren Holzwerkstoffplatte mit einer veredelten Innenseite angebracht. Bevorzugt sind die Platten in zwei Lagen übereinanderliegend angebracht, wobei die Stoßkanten der Platten in den beiden Lagen zueinander versetzt sind. Insgesamt ergibt 45 sich durch diesen Aufbau von der Innenseite der vorgefertigten Holzwandtafel her ein durchgehend massiver Wandaufbau bis zur Außenseite der Holzschicht 1, ohne irgendwelche Hohlräume oder Bereiche mit Materialien deutlich geringerer Dichte. Bei vielen bekannten Aufbauten solcher Holzwandtafeln ist beispielsweise eine Dämmmaterialschicht auf der Innenseite der statisch tragenden Schicht aufgebracht, welche einen solchen Bereich geringerer Dichte bildet, so Die erfindungsgemäße Holzwandtafel vermittelt dem Inneneinrichter nach Errichtung, beispielsweise als Außenwand eines Fertighauses, das Gefühl einer massiven Wand, in der er wie bei gemauerten Wänden Schrauben und Dübel einbringen kann, ohne daß diese in Hohlräumen verschwinden und dabei einen unzureichenden Halt bieten oder lediglich mit besonderem Befestigungsmaterial überhaupt stabil befestigt werden können. 55 5
AT 413 410 B
Die Holzbalken der Holzschicht 1 stoßen an ihren beiden Stirnenden jeweils an eine Schwelle 4 und eine Rähm 5. Insgesamt erhält die Holzwandtafel damit eine Art Rahmen, welcher eine saubere Abschlusskante zwecks Verbindung der Holzwandtafel mit weiteren Holzwandtafeln oder (Zwischen)-Decken, etc. auch über seine Unter- und seine Oberkante liefert. Schwelle 4 5 und Rähm 5 können ebenfalls wie die Holzbalken an der Holzwerkstoffplatte 2 befestigt sein. Zusätzlich können die Holzbalken über ihre Stirnenden mit der Schwelle 4 bzw. dem Rähm 5 vernagelt, verschraubt, verleimt, vernutet oder sonst wie befestigt sein, um die Holzschicht 1 noch stabiler zu fertigen. io An der Außenseite der Holzschicht 1 sind quer zur Längsrichtung der Holzbalken Rippen 6 in Form von rechteckigen Massivholzleisten (vorzugsweise 40 mm hoch und 160 oder 200 mm tief) aufgebracht. Alternativ oder zusätzlich können die Rippen 6 auch quer zur Längsrichtung der Holzbalken auf der Holzschicht 1 aufgebracht sein. Wie in Figur 2 ersichtlich, verläuft beispielsweise eine Rippe 6 unmittelbar an der Außenkante der Holzwandtafel längs des die Tafel 15 abschließenden Holzbalkens und verleiht der Holzwandtafel somit eine massive Außenkante. Die Zwischenräume zwischen den Rippen 6 sind mit zwei Schichten an Dämmmaterial 7 und 8 aufgefüllt, die im gezeigten Ausführungsbeispiel die gleiche Dicke haben.
Die Fertigung der Holzwandtafel für die Rippen 6 und die Schichten 7 und 8 läuft nun vorteilhaft 20 wie folgt: Es wird beispielsweise mit einer seitlichen und der oberen Außenkante der Holzwandtafel begonnen, an denen jeweils über die gesamte Länge eine Rippe 6 befestigt wird. Diese Rippen weisen hierfür beispielsweise Rasterbohrungen auf, durch welche der Monteur Schrauben an geeigneter Stelle vorsehen kann. Die Rippen werden hierzu mit ihrer richtigen Außenseite flach auf die Holzschicht 1 aufgelegt und von der Außenseite mit Schrauben durch die 25 Rippen 6 hindurch an der Holzschicht 1 befestigt. Alternativ können sie angenagelt, aufgeleimt oder sonst wie befestigt werden. Danach werden ein oder mehrere Platten an Dämmmaterial, welche die beiden Schichten 7 und 8 bilden sollen, an die befestigten Rippen 6 dicht anliegend auf die Außenseite der Holzschicht 1 aufgelegt und beispielsweise mit dieser und untereinander verklebt. Entlang der nunmehr freien (ggf. gemeinsamen) Außenkante dieser Dämmstoff-30 Platten wird eine weitere Rippe 6 quer zur Längsrichtung der Holzbalken angelegt und (wie oben beschrieben) an der Außenseite der Holzschicht 1 befestigt. Der Vorgang wird mit dem Anbringen weiterer Dämmplatten an der der Stoßkante gegenüberliegenden Außenkante der letztgenannten Rippe 6 fortgeführt, usw. bis schließlich die gesamte Außenseite der Holzschicht mit Dämmmaterial beschichtet ist. Die Rippen 6 dienen hierbei als Halterungen der einzelnen 35 Dämmplatten. Dank des erfindungsgemäßen Anbringens der Rippen 6 an der Holzschicht 1 können auf einfachste Weise beispielsweise unterschiedlichste Plattengrößen verwendet werden oder es können ganz unterschiedlich dimensionierte Holzwandelemente gefertigt werden. Die Rippen 6 werden nämlich erst nach Anbringen der einzelnen Dämmplatten auf der Holzschicht 1 solange verschoben, bis sie dicht an den Stoßkanten der Dämmplatten anliegen und 40 werden dann erst mit der Holzschicht 1 verschraubt. Die Rippen 6 bieten ferner vorteilhaft eine Aussteifung der Holzschicht 1 und damit der gesamten Holzwandtafel. Zudem kann die Dämmschicht nunmehr so dick ausgeführt werden (die Rippen bilden ja die entsprechende Halterung, welche ein Abrutschen der Platten verhindern), dass sie die gesamte Wärmedämmung für die Holzwandtafel gewährleistet. Eine an der Innenseite der statisch tragenden Holzschicht 1 vor-45 gesehene Dämmschicht wird damit überflüssig, was vorteilhaft den massiven Wandaufbau der Innenseite der Holzwandtafel ermöglicht.
Die Rippen 6 sind vorteilhaft aus Holz, da sie damit bereits die erforderliche Wärmedämmeigenschaft haben. Zudem sind sie in der Höhe gerade so dimensioniert, dass sie einerseits zwar so die erforderliche Stabilität für die Halterung der Platten und der vorgehängten Außenverkleidung 12 (siehe unten) bieten, andererseits jedoch keine zu große Wärmebrücken bilden können (im Vergleich zum Dämmmaterial der Schichten 7 und 8 können sie eine schlechtere Isolationseigenschaft haben) bzw. das Gewicht der gesamten Holzwandtafel nicht zu stark erhöhen. Mit anderen Worten besteht die aus den Rippen 6 und den Dämmschichten 7 und 8 bestehende 55 Gesamtschicht zu einem hohen Prozentsatz (beispielsweise 90% und mehr) aus den Dämm- 6
AT 413 410 B platten der Schichten 7 und 8. Die Dämmplatten der Schichten 7 und 8 können beispielsweise Weichfaserplatten sein.
Zwischen der Dammschicht 7 und der Holzschicht 1 kann optional über die gesamte Außensei-5 te der Holzschicht 1 eine Folie 9 aufgespannt sein, die entweder vorab auf die Holzschicht 1 geklebt oder sonst wie befestigt wird, oder die mittels der Rippen 6 an der Holzschicht 1 befestigt wird (die Schrauben der Rippen 6 werden durch Folie 9 geschraubt). Diese Folie 9 kann eine diffusionshemmende und/oder winddichte Funktion haben, je nach Verwendungszweck und Anforderung an die Eigenschaft der Holzwandtafel. Die winddichte Funktion ist entschei-io dend für den winddichten Einbau von Fenster- und Türrahmen, wie nachfolgend im Detail beschrieben wird. Über die Dämmschicht 8 und die noch offene Außenseite der Rippen 6 kann optional noch eine weitere spritzwasserdichte Folie 10 (beispielsweise eine diffusionsoffene Fassadenbahn) gespannt sein, die verhindert, dass Wasser oder Feuchtigkeit von der Wetterseite in das Innere der Holzwandtafel gelangen kann. Die beiden Folien können je nach zu 15 erfüllender Aufgabe aus einem Kunststoff, einer speziellen Pappe, Papier oder einem anderen Material gefertigt sein.
Auf den Rippen 6 ist ferner eine Lattung 11 angebracht, die vorzugsweise entlang der Längsrichtung der Rippen 6 verlaufen. Alternativ kann die Lattung 11 auch quer oder diagonal zur 20 Längsrichtung der Rippen 6 verlegt sein. Diese Lattung 11 wird bei der Fertigung beispielsweise auf die Rippen 6 genagelt, geschraubt oder sonst wie befestigt. Die Leisten dieser Lattung 11 sind vorzugsweise ebenfalls aus Holz hergestellt, haben einen rechteckigen Querschnitt, sind etwas höher als die darunter liegenden Rippen 6 ausgebildet (damit sie noch etwas auf den Dämmplatten der Schicht 8 aufliegen und diese somit gegen die Holzschicht 1 drücken). Durch 25 das Spannen und Anbringen der Folie 10 unter der Lattung 11 wird diese bei der Befestigung der Außenverkleidung 12 auf der Lattung 11 nicht mehr perforiert, was ihre spritzwasserdichte Funktion sicherstellt. Auf der Lattung 11 kann zusätzlich noch eine (nicht dargestellte) Querlattung zwecks Hinterlüftung der Außenverkleidung 12 befestigt sein. Diese Querlattung bildet mit der Lattung 11 zusammen eine Kreuzlattung, welche eine Ventilation der Innenseite der Au-30 ßenverkleidung 12 ermöglicht. Bei der bevorzugten horizontalen Anbringung der Lattung 11 auf den Rippen 6 (ohne die Querlattung) werden nämlich lediglich stehende Lufträume hinter der Außenverkleidung 12 ausgebildet, wodurch diese noch nicht hinterlüftet ist. Die Lattung 11 und die Querlattung kann beispielsweise je 30 mm tief sein, so dass ein ausreichender Luftraum zwischen der Schicht 8 und einer Außenverkleidung 12 zu deren Hinterlüftung sichergestellt ist. 35
Die Außenverkleidung 12 besteht beispielsweise aus zwei Lagen 13 und 14 an Holzbrettern, welche quer zu den Rippen 6 (bzw. quer zu der Lattung 11) und damit in Vertikalrichtung auf der horizontalen Lattung 11 befestigt sind. Die Holzbretter der inneren Lage 13 liegen parallel mit Abstand zueinander auf der Lattung 11. Die dadurch gebildeten offenen Längsspalten zwi-40 sehen den Holzbrettern der inneren Lage 13 werden durch weniger breite Holzbretter der äußeren Lage 14 verdeckt, wodurch insgesamt eine geschlossene Außenverkleidung 12 entsteht.
Die gesamte Holzwandtafel steht mit ihrer Unterkante auf einem Schwellenauflager 15, welches sich in Richtung Innenseite der Holzwandtafel bis zur Innenseite der Schwelle 4 bzw. der Holz-45 Schicht 1 und in Richtung Außenseite der Holzwandtafel bis zur Außenseite der äußeren Dämmschicht 8 erstreckt. Es übernimmt gleichzeitig die Funktion der untersten Rippe 6 der Holzwandtafel, auf der auch noch die unterste Leiste der Lattung 11 angebracht ist. Vorteilhaft verläuft auch die Lattung 11 als eine Art Rahmen um die Außenkanten der Holzwandtafel. Insgesamt bestehen die Außenkanten der Holzwandtafel damit aus massivem Holzmaterial, so welches die leichte Weiterverarbeitung der Holzwandtafeln (z.B. stoßdichte Verbindung mit weiteren Holzwandtafeln) erlaubt, da hiermit eine saubere und plane Außenkante geschaffen ist.
Der Einbau von Fenster-, Tür- oder sonstigen Öffnungen in eine solche Holzwandtafel gestaltet 55 sich dank der flexibel fertigbaren Dämmschichten 7 und 8 an der Außenseite der statisch tra- 7
AT 413 410 B genden Holzschicht 1 besonders einfach: Es wird einfach ein entsprechender Ausschnitt in der Holzschicht 1 (von vornherein oder nachträglich) vorgesehen. Der Rahmen eines Fenster- oder Türelementes wird vor der Fertigung der Rippen 6 und der Dämmschichten 7 und 8 mit seiner Innenseite auf den um den Ausschnitt vorliegenden Außenseitenbereich der Holzschicht 1 5 aufgelegt. Die Folie 9 ist zwecks winddichtem Anschluss des Fenster- oder Türrahmens bereits auf der Holzschicht 1 aufgebracht und liegt somit nach Montage des Rahmens zwischen Innenseite des Rahmens und Außenseite der Holzschicht 1. Zum Vergleich wird auf den herkömmlichen Einbau von Fenster- oder Türrahmen in solche Ausschnitte hingewiesen, bei dem die Rahmen mit ihrer außen umlaufenden Außenkante in den Ausschnitt eingeschoben und dort io befestigt werden, und anschließend die Fuge zwischen dieser Außenkante und der Innenseite des Ausschnitts mit einem entsprechenden Dichtmaterial abgedichtet wird. Der Nachteil dieses Einbaus liegt darin, daß die Schnittstelle zwischen Fenster bzw. Tür und Wand erfahrungsgemäß häufig eine Wärmebrücke aufgrund von frühzeitigen Alterungserscheinungen der Dichtungsmasse darstellt. 15
In den Figuren 2 und 3 ist beispielhaft eine Fensteröffnung 16 gezeigt, in die ein Fensterrahmen mit Fenster eingesetzt ist. Der Fensterahmen ist in dem gezeigten Beispiel breiter als herkömmliche Rahmen ausgebildet, indem an den normalen Rahmen 17 winddicht mittels Nut und Feder außen in Bezug auf die Fenstermitte ein weiterer umlaufender Rahmen 18 angebracht ist. Der 20 äußere Rahmen 18 hat in dem gezeigten Beispiel die Breite eines Holzbalkens der Holzschicht 1 und liegt mit seiner Innenseite flächig auf der Außenseite eines Holzbalkens auf. Beispielsweise wird er mittels Schrauben, Nageln oder sonst wie von der Außenseite am Holzbalken befestigt. Die Dämmschicht 7 ist daher um eine Holzbalkenbreite von der Fensteröffnung 16 beabstandet. Zum Erhöhen der Dichtigkeit zwischen Rahmen 18 und Holzschicht 1 ist auf der 25 Folie 9 noch ein Dichtstoff oder Dichtprofil 20 angeordnet. Bis zur Aufbauhöhe der inneren Dämmschicht 7 ist die fehlende Tiefe des äußeren Rahmens 18 mit Dämmmaterial 19 aufgefüllt. Aus optischen Gründen ist die Innenseite der Fensteröffnung 16 wetterseitig mit einer Blende 21, welche die Funktion einer Rippe 6 übernimmt, und raumseitig mit der Innenverkleidung 3 bekleidet. Zwei solche Holzwandtafeln können nunmehr vor Ort sehr leicht miteinander 30 verbunden werden, indem sie über je eine ihrer Außenkanten dicht aneinander gestellt und miteinander befestigt werden. Die erforderliche Winddichtigkeit kann nunmehr einfach hergestellt werden, indem beispielsweise ein Dichtungsband an den Stoßkanten über die Folie 10 der beiden Holzwandtafeln geklebt wird. 35 In den Figuren 1 bis 3 nicht explizit dargestellt, können ein oder mehrere Holzbalken der Holzschicht 1 weggelassen werden, um auf einfachste Weise in der Holzschicht 1 einen vertikal verlaufenden Leerschacht zu bilden. Dieser Leerschacht kann als Installationsschacht für elektrische oder sanitäre Leitungen dienen, welche entweder in der Holzwandtafel vorverlegt oder nachträglich nach Zusammenbau einzelner Holzwandtafeln leicht installiert werden können. 40
Die Figuren 4 und 5 zeigen jeweils zwei Schnittansichten entlang eines vertikalen und eines horizontalen Schnittes einer Holzwandtafel gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel liegt in einer einlagigen Ausbildung der im ersten Ausführungsbeispiel doppellagig ausgebildeten Dämmschicht 7 und 8 sowie in 45 einer speziellen mit einer Wärmedämmschicht versehenen Außenverkleidung 12’. Die Außenverkleidung 12' liegt (wie in Figuren 4 und 5 gezeigt) unmittelbar - d.h. ohne zwischenliegende Folie 10 und Lattung 11 - und dicht auf der Dämmschicht 7 und ist mittels der Rippen 6 an der statisch tragenden Holzschicht 1 befestigt. Sie kann aus einer Dämmschicht 8' (mit den gleichen Eigenschaften und Bemessungen wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Dämmschicht so 8) und einer außenseitig aufgebrachten Putzschicht 21 bestehen. In diesem Fall sind die Rippen 6 nur halb so tief wie im ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet. Wie im ersten Ausführungsbeispiel übernehmen die Rippen 6 auch hier die statische Aufhängung der Außenverkleidung 12' und der Dämmschicht 7. In diesem Fall wird die Außenverkleidung 12' beispielsweise von außen durch ihre Dämmschicht 8' hindurch mit den Rippen 6 verschraubt, vernagelt oder 55 sonst wie daran befestigt. Die übrigen Bestandteile dieses Ausführungsbeispiels sind identisch

Claims (30)

  1. 8 AT 413 410 B denen im ersten Ausführungsbeispiel, insbesondere ist die Befestigung von Fenster- oder Türrahmen identisch. 5 Patentansprüche: 1. Holzwandtafel zur Verwendung als Außenwandelement eines Fertighauses, mit: a) einer statisch tragenden Holzschicht (1) aus aneinandergereihten Holzbalken mit einer Innenseite und einer Außenseite, 10 15 20 b) an der Außenseite der Holzschicht (1) verlaufenden Rippen (6), c) einer von den Rippen (6) im Abstand von der Holzschicht (1) gehaltenen Außenverkleidung (12), welche an den Rippen (6) befestigt ist, und d) einer an der Außenseite angebrachten Wärmedämmschicht (7; 8), welche die zwischen den Rippen (6) auf der Außenseite der Holzschicht (1) gebildeten Zwischenräume ausfüllt, dadurch gekennzeichnet, dass e) jede Rippe (6) quer zu den Holzbalken der Holzschicht (1) verläuft und mit ihrer Innenseite unmittelbar auf der Außenseite der Holzschicht (1) aufliegt und darauf mittels in der Rippe (6) von deren Außenseite zu deren Innenseite verlaufenden Bohrungen und durch diese hindurch in die Holzschicht (1) verlaufende Schrauben befestigt ist.
  2. 2. Holzwandtafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (6) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
  3. 3. Holzwandtafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (6) aus Holz sind.
  4. 4. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenverkleidung (12') eine Schichtabfolge aus einer Wärmedämmschicht (8') und 30 einer außenseitig aufgebrachten Verblendschicht (21), insbesondere einer Putzschicht ist.
  5. 5. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Rippen (6) eine Lattung (11) aufgebracht ist, weiche die Außenverkleidung (12) von der Wärmedämmschicht (7; 8) um einen Luftzwischenraum beabstandet. 35
  6. 6. Holzwandtafel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Lattung (11) eine Querlattung zwecks Hinterlüftung der Außenverkleidung (12) aufgebracht ist.
  7. 7. Holzwandtafel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Lattung 40 (11) eine spritzwasserdichte Folie (10) aufgebracht ist.
  8. 8. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (6) im Falle der aus der Wärmedämmschicht (8') und der Verblendschicht (21) bestehenden Außenverkleidung (12') wenigstens 40 mm hoch und wenigstens 80 mm tief ist und 45 im anderen Fall wenigstens 40 mm hoch und wenigsten 160 mm tief ist.
  9. 9. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmedämmschicht (7; 8) aus einer oder mehreren in einer Ebene liegenden Platten besteht. so 10. Holzwandtafel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatte(n) (7; 8) (eine) Weichfaserplatte(n) ist bzw. sind.
  10. 11. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzbalken einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen und hoch- 55 kant stehend ausgerichtet sind. 9 AT 413 410 B
  11. 12. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Holzbalken mindestens 80 mm beträgt.
  12. 13. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 5 auf der Innenseite der Holzschicht (1) eine Holzwerkstoffplatte (2) befestigt ist, die als ge genseitige Befestigung der Holzbalken dient.
  13. 14. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Holzbalken in der Holzschicht (1) freigelassen sind, zwecks Ausbildung io eines Installationsschachtes, insbesondere eines Leitungsschachtes zum Verlegen von Elektro-, Wasser, Lüftungs-, Gasleitungen und/oder sonstiger Sanitärleitungen.
  14. 15. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein um die Holzschicht (1) umlaufender Holzrahmen vorgesehen ist. 15
  15. 16. Holzwandtafel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzrahmen eine Rähm (5) und eine Schwelle (4) umfasst.
  16. 17. Holzwandtafel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwelle (4) auf 20 einem Schwellenauflager (15) aufsitzt.
  17. 18. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Innenwandverkleidung (3) vorgesehen ist.
  18. 19. Holzwandtafel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandverklei dung (3) auf der Innenseite der Holzschicht (1) angebracht ist.
  19. 20. Holzwandtafel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandverkleidung (3) auf der Holzwerkstoffplatte (2) angebracht ist. 30
  20. 21. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandverkleidung (3) eine Putzschicht ist.
  21. 22. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die 35 Innenwandverkleidung (3) aus einer oder mehreren in einer Ebene liegenden Platten be steht.
  22. 23. Holzwandtafel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten doppellagig vorgesehen sind. 40
  23. 24. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (n) der Innenwandverkleidung (3) eine Gipsfaserplatte, eine Gipskartonplatte oder eine Holzwerkstoffplatte ist.
  24. 25. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite der Holzschicht (1) eine dampf sperrende Schicht (9) vorgesehen ist.
  25. 26. Holzwandtafel nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite der Holzschicht (1) eine winddichte Schicht (9) vorgesehen ist. 50
  26. 27. Holzwandtafel nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die dampfsperrende bzw. winddichte Schicht (9) eine Kunststofffolie, ein Kraftpapier oder eine Wellpappe ist. 55
  27. 28. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 10 AT 413 410 B sie derart ausgebildet ist, dass sie mit einer weiteren Holzwandtafel über eine ihrer Außenkanten dicht aneinander gefügt werden kann.
  28. 29. Holzwandtafel nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart ausgestaltet ist, 5 dass bei Verbindung mit einer weiteren Holzwandtafel die Stoßkante der beiden aneinander gefügten Holzwandtafeln mit einem Dichtband zumindest winddicht abgedichtet werden kann, welches an der Stoßkante über die beiden winddichten bzw. dampfsperrenden, auf den beiden Holzschichten (1) aufgebrachten Folien (9) der beiden Holzwandtafeln geklebt wird. 10
  29. 30. Holzwandtafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Fensterrahmen (17; 18), Türrahmen oder sonstige Rahmen für Öffnungen (16) in der Holzwandtafel mit deren Innenseiten auf der Außenseite der Holzschicht (1) aufliegen und dort befestigt sind. 15
  30. 31. Holzwandtafel nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmen (17; 18) verbreitert ausgebildet sind. 20 Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 25 30 35 40 45 50 55
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