AT409017B - Mobiles veranstaltungszentrum - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf em mobiles Veranstaltungszentrum mit einem demontierbaren, aus Stahlelementen bestehenden Traggenppe und Dach- und Seitenwandteilen, die an Säulen und Sparren des Traggerippes befestigt sind und vorzugsweise von mehrlagigen Planenelementen gebildet sind, bei welchem eine Vollbühne mit einer Grundfläche von mehr als 150 m2 in Richtung einer Längsachse des Veranstaltungszentrums an eine Publikumstribüne anschliessend angeordnet ist und zwischen der Bühne und der Publikumstribüne eine einen Vorhang umfassende Trennvorrichtung angeordnet ist. Theater bzw. Versammlungsstätten werden grundsätzlich nach der Grundfläche ihrer Bühnen in Klein-, Mittel- und Vollbühnen unterteilt Kleinbühnen weisen dabei eine Grundfläche bis 100 m2, Mittelbühnen eine solche bis 150 m2 auf. Bühnen, die diese Masse überschreiten, werden als Vollbühnen bezeichnet. Die bei den einzelnen Bühnentypen erforderlichen Sicherheitseinnchtungen unterscheiden sich erheblich voneinander und es ist vor allem bei Versammlungsstätten mit Vollbühnen ein sehr hoher Sicherheitsaufwand vorgeschrieben, der einen eigenen Schutzvorhang umfassen muss, dessen Schliesszeit einen vorbestimmten Wert, z. B. 30 Sekunden nicht überschreiten darf und der einen Druck von 45 kg/m2 nach beiden Richtungen aushalten muss. Darüber hinaus muss dieser Schutzvorhang rauchdicht sein, aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen und an feuerbeständige Bauteile anschliessen. Zur Erhöhung der Schutzfunktion des Schutzvorhanges muss er weiters mit einer Berieselungsanlage verbunden sein. Des weiteren sind auch sogenannte "fliegende Bauten", also mobile Konstruktionen bekannt, die für Theaterzwecke genutzt werden. Darunter versteht man bauliche Anlagen, die geeignet und bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden. Derartige fliegende Bauten bedürfen emer eigenen Ausführungsgenehmigung, wie dies beispielsweise bei Zirkuszelten u. dgl. der Fall ist. Diese fliegenden Bauten werden meist individuell errichtet und für den jeweiligen Anwendungsfall gesondert hergestellt Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, ein mobiles Veranstaltungszentrum der eingangs beschriebenen Art, also einen fliegenden Bau, der für Theateraufführungen geeignet ist, zu schaffen, welcher rasch an unterschiedliche Gegebenheiten angepasst werden kann, dabei aber ein hohes Mass an Sicherheit für die Besucher derartiger Vorstellungen bietet Die Erfindung lost diese Aufgabe dadurch, dass die Trennvorrichtung nur durch einen in Richtung der Längsachse zwischen der Bühne und der Publikumstribüne verschiebbar ausgebildeten Vorhang, Seitenteile und einen Harlekin gebildet ist, wobei diese Trennvorrichtung aus schwer entflammbarem Stoff der Schutzklasse T30 oder B1 besteht, dass die Innenhöhe des Daches des Veranstaltungszentrums im Bereich der gegebenenfalls von kuppelbaren, mobilen Bauelementen gebildeten Publikumstribüne und Bühne gleich hoch ist, und dass eine quer zur Längsachse verlaufende, vorzugsweise von einem Bühnenportal gebildete, Brücke, welche zumindest den Vorhang der Trennvorrichtung trägt, auf sich in Richtung der Längsachse des Veranstaltungszentrums erstreckenden Führungsbahnen über Fahrwerke längsverschiebbar gelagert ist. Eine solche Konstruktion hat den Vorteil, dass durch die Anordnung eines einzigen Vorhanges als Trennvorrichtung zwischen Publikumstribüne und Bühne mit den üblichen Konstruktionselementen für fliegende Bauten ohne zusätzliche Verstärkung und massive Tragelemente und Fundamente das Auslangen gefunden werden kann. Durch die gleiche Innenhöhe des Daches des Veranstaltungszentrums wird des weiteren in überraschender Weise erreicht, dass im Brandfall auf der Bühne eine Zug- bzw. Kaminwirkung im Bühnenbereich verhindert wird, wodurch eine ausreichende Brandabschottung durch den aus schwer entflammbarem Stoff gebildeten Vorhang bzw. den diesen zugeordneten Seitenteile und dem Harlekin erreicht wird. Der Wegfall eines eisernen Vorhanges bringt wesentliche Ersparnisse an Kosten und Gewicht. Die Anordnung der Trennvorrichtung auf den Fahrwerken ermöglicht es, die Trennvorrich- tung immer in einer optimalen Distanz von der Spielfläche anzuordnen, wobei der Anteil der Vorbühne gering gehalten werden kann und dadurch das Übergreifen eines Feuers verzögert wird Es ist aber auch möglich, bei Aufführungen ohne Orchester die Trennvorrichtung bei Vorhandensein eines Orchestergrabens auf der der Publikumstribüne zugewendeten Seite des Orchestergrabens anzuordnen, wodurch ein Durchbruch des Feuers im Brandfall zusätzlich erschwert werden kann. Durch die Ausgestaltung des Vorhangs und der Seitenteile sowie des Harlekins aus schwer entflammbarem Stoff reicht auch im Brandfall auf der Bühne die Räumzeit aus, um aus dem ebenerdigen und damit rasch verlassbaren Publikumsraum zu flüchten. Die Verwendung kuppelbarer Bauteile ermöglicht eine rasche Veränderung des Grundauf- <Desc/Clms Page number 2> baues im Veranstaltungszentrum, beispielsweise durch Austausch der Bühne gegen die Publikumstribüne u. dgl. Bei einem ortsfesten Theater mit gemauerten Seitenwänden ist es bekannt, (DE-OS 3 908 396) einen eisernen Vorhang als Trennvorrichtung zu verwenden, wobei hinter dem Portal auf der Bühnenseite ein Theatervorhang angeordnet ist. Eine solche Konstruktion ermöglicht es nicht, die räumliche Aufteilung zwischen Bühne und Publikumsraum durch Verschiebung der Trennvorrichtung in Längsrichtung des Bauwerkes zu ändern, da der eiserne Vorhang eine solche Veränderung nicht zulässt. Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 ermöglicht eine Abdichtung des Bühnenraumes auch bei verfahrbarer Ausgestaltung der Trennvornchtungen zu den Dach- und Seitenwandteilen, sodass der Durchtritt von Rauchgasen im Brandfall in den Bereich der Publikumstribüne verzögert bzw. überhaupt verhindert werden kann. Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 3 hat den Vorteil, dass die für die Justierung der Tragvorrichtung vorhandene Führungsbahn gleichzeitig zur Positionierung der Lattenzüge und des Hintergrundvorhanges verwendet werden kann und damit eine rasche Adaptierung der Bühnenfläche an die unterschiedlichen Bedürfnisse bei verschiedenen Aufführungen vorgenommen werden kann. Durch die weitere Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 4 können die vielfältigen Aufgaben und der unterschiedliche Platzbedarf bei den verschiedenen Aufführungen trotz eines einfachen Gesamtaufbaues des Veranstaltungszentrums sichergestellt werden, da durch die Lage und Anordnung der Probebühne diese einerseits für den Probenbetrieb und andererseits zur Ergänzung der Bühnenfläche, gegebenenfalls als Hinterbühne, herangezogen werden kann. Bei der weiteren Ausbildung der Erfindung nach Anspruch 5 wird der Vorteil erreicht, dass das Veranstaltungszentrum an unterschiedliche Bedürfnisse auf verschiedenen Aufstellungsorten bzw. auf unterschiedliche Gegebenheiten an einem Aufstellungsort rasch angepasst werden kann. Hiebei bildet die Weiterbildung gemäss Anspruch 6 den Vorteil, dass eine zentrale von mehreren Bühnenflächen umgebene Publikumstribüne für spezielle Arten von Aufführungen geschaffen werden kann. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in Anspruch 7 beschrieben. Dies ermöglicht es, die Seitenbühnen beim Spielbetrieb als Bühnenfläche und bei jenen Stücken, bei welchen sie nicht unbedingt benötigt werden, alternativ als Buffetfläche bzw. Lagerfläche für die Bühne zu verwenden. Die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 8 bringt den Vorteil, dass einerseits die Gestaltung der gesamten Bühnenfläche erleichtert und andererseits von der Bühne her gesehen hinter dem Seitenvorhang vorhandene Flächen fur andere Bedürfnisse verwendet werden können. Eine Weiterbildung der Erfindung ist in Anspruch 9 beschrieben. Sie ermöglicht eine optimale Anpassung der verschiedenen Bühnenflächen an unterschiedliche Bedürfnisse, da die zur Beleuchtung der Bühnen aus den verschiedenen Winkeln und Richtungen vorhandenen Vorrichtungen einfach an die unterschiedlichen Bedürfnisse angepasst werden können. Durch die Mehrfachanordnung ist auch bei einer Umstellung der einzelnen Baugruppen im Veranstaltungszentrum ein ungestörter Betrieb ohne grosse Umbauarbeiten möglich. Die Bauweise nach Anspruch 12 hat den Vorteil, dass die Führungsbahnen ohne grossen Zusatzaufwand und ohne die Sicht behindernde Bauteile in das Veranstaltungszentrum integriert werden können. Eine besonders günstige Bauweise ist in Anspruch 13 gekennzeichnet. Hiedurch kann mit einem geringen Anteil an stationären Ausrüstungen das Auslangen gefunden werden und es ist eine beliebige An- und Zuordnung der einzelnen für den Theaterbetrieb notwendigen Elemente, wie Bühnenportal, Beleuchterbrücke und Arbeitsbrücke möglich. Die Bauhöhe des Veranstaltungszentrums kann weiters durch die Ausführung nach Anspruch 12 gering gehalten werden, da durch die Höhenverlagerung einzelner Bauelemente die Durchfahrtshöhen an die unterschiedlichen Bauhöhen dieser Elemente rasch angepasst werden können und die Führungsbahnen in relativ geringem Abstand übereinander vorgesehen werden können. Dadurch können die Belastungen, insbesondere die Biegebeanspruchungen der vertikalen Säulen des Traggerippes gering gehalten werden und es erfordern diese keine massiven Verstärkungen. Durch die Ausführungsvanante nach Anspruch 13 ist es überdies möglich, die Gesamtkosten <Desc/Clms Page number 3> für die Errichtung eines derartigen Veranstaltungszentrums noch zusätzlich zu verringern, da die weitere Führungsbahn nur über ein kurzes Teilstück der Länge des Veranstaltungszentrums anzuordnen ist. Es ist aber zum Auswechseln der einzelnen auf den Führungsbahnen verfahrbaren Elemente auch möglich, eine Ausgestaltung nach Anspruch 14 vorzunehmen. Die weitere Ausführungsform nach Anspruch 15 ermöglicht eine durchgehende Verbindung der auf den Führungsbahnen verfahrbaren Elemente vom Bühnenraum aus. Von Vorteil ist auch die Weiterbildung nach Anspruch 16, da dadurch die Wandelemente als abklappbare Fluchtwege ausgebildet sein können, sodass die Räumzeit im Brandfall erheblich verkürzt und die Räumung der Publikumstribüne innerhalb der Brandwiderstandszeit der Trennvorrichtung ermöglicht wird. Die weitere Ausführungsform nach Anspruch 17 ermöglicht es, die Bauhöhe eines derartigen Veranstaltungszentrums gering zu halten. In den Zeichnungen ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, wobei die Darstellungsweise stark vereinfacht ist. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1, mit teilweise aufgerissener Seitenwand. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig.
Claims (17)
1. Fig. 4 ist eine Stirnansicht einer Ausführungsvariante mit mehreren in Höhenrichtung übereinander angeordneten Führungsbahnen
Das Veranstaltungszentrum 1 nach den Fig. 1 bis 3 umfasst eine Bühne 2, Seitenbühnen 3,4, eine hinter der Bühne 2 angeordnete Probebühne 5, eine Publikumstribüne 6, ein Foyer 7, Toiletteanlagen 8, Künstlergarderoben 9, Büros 10, eine Heizanlage 11 und eine Energieversorgungseinheit 12. Die Künstlergarderoben 9, das Büro 10, die Heizungsanlage 11 und die Energieversorgungseinheit 12 können durch Blockaggregate bzw. Container bzw Verbundbauwerke gebildet sein.
Die durch aneinander gereihte Container gebildeten Büros bzw. Künstlergarderoben können auch mehrstöckig ausgeführt und über ein in den Eckbereichen angeordnetes Treppenhaus 13 verbunden sein.
Wie aus Fig.
2 und 3 ersichtlich ist, besteht das Traggerippe 14 des Veranstaltungszentrums 1 aus vertikalen Säulen 15 Diese vertikalen Säulen 15 können durch in Richtung einer Längsachse 16 (Fig 1) über Längsträger 17 bzw. Pfetten, auf welchen Querträger 18 eines Daches 19 aufruhen, verbunden sein.
In den Zwischenraumen zwischen den Säulen 15 bzw. den Querträgern 18 bzw. diesen vorgesetzt oder auf diese aufgelegt sind Seitenwandteile 20 bzw. Dachteile 21 angeordnet. Parallel zu den Längsträgern 17 und somit parallel zur Längsachse 16 verlaufend sind Laufschienen 22 über Konsolen 23 an den vertikalen Säulen 15 befestigt. Die Laufschienen 22 bilden eine Führungsbahn 24 für ein Bühnenportal 25, welches über Fahrwerke 26 auf den Laufschienen 22 verfahrbar aufgehängt ist. Das Verfahren bzw. Verschieben des Bühnenportals 25 entlang der Laufschienen 22 kann manuell oder über entsprechende motorisch angetriebene Vorschubeinrichtungen erfolgen.
Das Bühnenportal besteht aus einem den Zwischenraum zwischen den beiden Laufschienen 22 überspannenden Querträger 27, der massiv bzw. als Fachwerkskonstruktion od.dgl. ausgebildet sein kann. An diesem Quertrager 27 sind Führungsschienen 28 für einen Vorhang 29,30 befestigt, von dem in Fig. 3 die linke Hälfte 29 zum Teil geöffnet dargestellt ist, während die rechte Vorhanghälfte 30 zur Gänze geöffnet dargestellt ist. Zum Abdecken des Zwischenraumes zwischen den Vorhangteilen 29,30 und den durch die Seitenwandteile 20 gebildeten Seitenwänden 31 sind Seitenteile 32 (Fig 3) vorhanden. Diese Seitenteile 32 sind bevorzugt fix am Querträger 27 befestigt. Der Querträger 27 trägt weiters einen sogenannten Harlekin 33, von dem nur ein Teil dargestellt ist. Dieser Harlekin 33 kann über eine eigene Stützkonstruktion 34 am Querträger 27 befestigt sein.
Selbstverständlich sind im Harlekin 33 bzw. in den Seitenteilen 32 entsprechende Ausnehmungen vorgesehen, um den Durchtritt der Laufschienen 22 bzw. der Konsolen 23 beim Verfahren des Bühnenportals 25 zu ermöglichen Gleiches gilt auch für eventuell zwischen vertikalen Stützen 35 des Bühnenportals 25 und den Seitenwänden 31 an den Säulen 15 befestigte Laufstege 36. Diese Laufstege 36 dienen zur Verbindung des Bühnenraumes mit einer in Fig. 1 schematisch dargestellten Beleuchterbrücke 37, die beim beschriebenen Ausführungsbeispiel ebenfalls über Fahrwerke 26 auf den Laufschienen 22 in Richtung der Längsachse 16 des Veranstaltungszentrums 1 verfahrbar ist.
Des weiteren können die Laufstege 36 gegebenenfalls zusätzliche Arbeitsbühnen 38 (Fig. 1),die ebenfalls auf den Laufschienen 22 verfahrbar sein können, mit dem
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Bühnenraum verbinden, wobei diese Arbeitsbühnen sowohl im Bereich der Publikumstribüne 6 als auch im Bereich der Bühne 2 bzw. der Probebühne 5 angeordnet sein können. Des weiteren kann auf den Laufschienen 22 auch ein Trennvorhang 39 angeordnet sein, der ebenso wie die nur zum Teil dargestellte Arbeitsbühne 38 über Fahrwerke 26 auf den Laufschienen 22 der Führungsbahn 24 verfahrbar ist.
Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, weist das Veranstaltungszentrum 1 über seine gesamte Länge zumindest im Bereich der Publikumstribüne 6, der Bühne 2 und der Probebühne 5 eine gleich grosse Dachhöhe 40 auf. Diese Ausbildung des Veranstaltungszentrums 1 mit einer durchgehenden Dachhöhe 40 ermöglicht ein durchgehendes Verändern der Lage des Bühneportals 25, der Beleuchterbrücke 37, der Arbeitsbühne 38 bzw. des Trennvorhangs 39, sodass ein mobiler Theaterinnenraum geschaffen wird, in welchem je nach dem zur Aufführung gelangenden Stück eine zwischen den Bühnen angeordnete zentrale Publikumstribüne 6 oder eine im Zentrum angeordnete Bühne 2 mit in den Stirnendbereichen des durchgehenden Theaterraums angeordneten Publikumstribüne 6 und Probebühne 5 geschaffen werden kann.
Zwischen der Publikumstribüne 6 und der Bühne 2, die definitionsgemäss einer Bühne mit einer Grundfläche von mehr als 150 m2 entspricht, ist nur eine einzige Trennvorrichtung, nämlich der im Bühnenportal 25 angeordnete Vorhang 29 und 30 angeordnet. Dieser Vorhang 29 und 30 wird durch ein schwer entflammbares Material bzw. einen Stoff der Brandwiderstandsklasse T30 bzw. B1 gebildet, sodass ein ausreichender Brandschutz zwischen dem Bühnenraum und der Publikumstribüne 6 erzielt wird. Diese Ausgestaltung ermöglicht es, auf einen massiven, sogenannten eisernen Vorhang oder Sicherheitsvorhang zu verzichten, da die bewegliche und mobile Ausstattung des Veranstaltungszentrums Fluchtwege in der eingeschossigen Ausführung des Bühnenraumes, d. h. der Bühne 2, der Probebühne 5, der Seitenbühnen 3 und 4 bzw. in der Publikumstribüne 6 ermöglicht.
Selbstverständlich ist es auch bei einem derartigen Veranstaltungszentrum 1 möglich, die Publikumstribüne 6 stufenförmig aufzubauen, sodass die in mehrere Reihen hintereinander angeordneten Sitze 41 in vertikaler Richtung und in den einzelnen hintereinander liegenden Reihen horizontal versetzt zueinander angeordnet sind.
Besonders vorteilhaft ist es bei einem derartigen Veranstaltungszentrum 1, wenn die Bühne 2 und/oder die Seitenbühnen 3,4 und/oder die Probebühne 5 und/oder die Publikumstribüne 6 aus kuppelbaren, mobilen Bauelementen 42,43, 44 gebildet sind. Die Bauelemente 42 bestehen beispielsweise aus auf unterschiedlichen Höhen einstellbaren Stützen, auf welche durch Tragelemente mit genormter Länge gebildete Bauelemente 43 aufgelegt sind, welche von selbsttragenden Plattenelementen gebildete Bauelemente 44 tragen, welche den Bühnenboden bzw. den Boden der Publikumstribüne bilden. Selbstverständlich können für die Herstellung der Bühnen bzw. der Publikumstribüne alle beliebigen bekannten Schnellbau- und Konstruktionselemente verwendet werden.
In der zumeist verwendeten Hauptanordnung der Bühne 2 und der Publikumstribüne 6 kann zwischen beiden ein Orchestergraben 45 angeordnet sein, der bevorzugt in die Auflager- bzw. Aufstandsfläche 46 für das Veranstaltungszentrum 1 eingelassen bzw. gegenüber dieser abgesenkt sein kann. Bevorzugt kann beispielsweise in dem das Veranstaltungszentrum 1 aufnehmenden Platz eine entsprechende Vertiefung ausgehoben sein, die durch Verkleidung zu einem Orchestergraben umgebildet ist.
Um eine ausreichende Konstruktionsfestigkeit, vor allem bei grösseren Veranstaltungszentren 1 sicherzustellen, können auch entsprechende Streifenfundamente 47 in der Aufstandsfläche 46 bzw. den gewachsenen Grund eingelassen sein, um die vertikalen Säulen 15 aufzunehmen bzw. die Wind- und Schneedrucklasten aufzunehmen.
Ist das Bühnenportal mit vertikalen Stützen 35 versehen, die langer sind als ein Höhenabstand zwischen der Bühne 2 und dem Querträger 27, so ist es vorteilhaft, wenn der zum Verschieben des Bühnenportals 25 benötigte Schacht 48 mit Verkleidungselementen 49 (Fig. 1) nach der Verstellung des Bühnenportals 25 abgedeckt wird. Durch diese Veränderung des Bühnenportals 25 in seiner Lage entlang der Längsachse 16 lässt sich auch eine variable Vorbühnenfläche für unterschiedliche Aufführungen schaffen.
Im Bereich der Bühne 2 bzw. der Seitenbühnen 3,4 oder der Probebühne 5 können weiters auch Lattenzüge 50 über Fahrwerke 26 auf den Laufschienen 22 verfahrbar abgestützt oder fix im Bühnenraum angeordnet sein. Mit diesen Lattenzügen 50 ist es möglich, Hintergrundbilder in den
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jeweiligen Bühnenraum einzuhängen bzw. bei einem Szenenwechsel diese Hintergrundbilder rasch zu ändern.
Selbstverständlich ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch möglich, dass das beschriebene Bühnenportal 25 bzw. die Beleuchterbrücke 37, von welcher natürlich auch ein Teil im Bereich des Bühnenraumes, also auf der von der Publikumstribüne 6 abgewendeten Seite des Bühnenportals 25 angeordnet sein kann, sowie der Trennvorhang 39 und die Arbeitsbühnen 38 jeweils fix auf den vertikalen Säulen 15 des Traggerippes 14 angeordnet sind. Bei einer Veränderung des Veranstaltungszentrums 1 sind die entsprechenden Bauteile dann manuell umzurüsten bzw. an anderen Postitionen erneut zu montieren Gleichfalls ist es möglich, die Seitenwandteile 20 und die Dachteile 21 aus unterschiedlichsten Materialien, beispielsweise aus Sandwichpaneelen mit Blechverkleidung oder durch thermisch isolierte doppel- oder mehrwandige Planen oder dgl. zu bilden.
Vorteilhaft ist es weiters, wenn die Seitenbühnen 3,4 bzw. Künstlergarderoben 9 und die Büros 10 den Seitenwanden 31 bzw. einer Stirnwand 51 vorgeordnet sind, da dadurch die auf das Veranstaltungszentrum 1 einwirkenden Windbelastungen erheblich verringert werden können. Damit kann mit insgesamt schwächeren Konstruktionen das Auslangen gefunden werden.
Auch die Vorhänge 29 und 30 im Bereich des Bühnenportals 25 können mittels mechanischer Antriebe quer zur Längsachse 16 des Veranstaltungszentrums 1 verfahrbar sein. Es können aber auch sich abrollende Vorhange oder ähnliche Konstruktionen Verwendung finden.
Im Bereich der Seitenbühnen 3,4 ist es weiters vorteilhaft, wenn quer zur Längsachse 16 des Veranstaltungszentrums 1 verlaufende Führungsbahnen 52 (Fig. 1) mit jeweils zwei an den Längsseitenwänden der Seitenbühnen 3,4 angeordneten Laufschienen 53 angeordnet sind, auf welchen beispielsweise Bühnenportale 54, aber ebenso wie im Bereich der Bühne 2 bzw. der Probebühne 5 beschriebene Beleuchterbrücken 37 bzw.
Arbeitsbühnen 38, Trennvorhänge 39 oder ein Lattenzug 50 angeordnet sein können Dadurch, dass diese Bauelemente quer zur Längsachse 16 des Veranstaltungszentrums 1 mittels Fahrwerken 26 verschiebbar sind, ist es möglich, den Gestaltungsraum auf der Bühne 2, die die Hauptbühne bildet, rasch zu verändern, wobei die dann noch verbleibenden Flächen zwischen den Bühnenportalen 54 und Stirnwänden 55 der Seitenbühnen 3,4 für andere Zwecke, wie beispielsweise ein Restaurant oder Buffet für die Pause oder als Laderampe für die Anlieferung von Ausrüstungsteilen bzw. Kulissen bzw. als Abstellraum Verwendung finden können. Hiefür ist es vorteilhaft, wenn in einer Stirnwand 55, beispielsweise der Seitenbühne 4, ein Tor 56 angeordnet ist.
In Fig. 4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Veranstaltungszentrums 1 gezeigt, welches sich von jenem nach den Fig. 1 bis 3 nur dadurch unterscheidet, dass parallel zur Längsachse 16 des Veranstaltungszentrums 1 zwei der Höhe nach versetzt angeordnete Führungsbahnen 24,57 angeordnet sind Jede dieser beiden übereinander angeordneten Führungsbahnen 24,57 besteht aus Laufschienen 22, die auf gemeinsamen Konsolen 23 an den vertikalen Saulen 15 des Traggerippes 14 befestigt sind Während nun beispielsweise ein Fahrwerk 26 für das Bühnenportal 25, etwa mit einem abrollbaren Vorhang 58, auf den Führungsschienen hängt und mit den Fahrwerken 26 über Hubantriebe 59 verbunden ist, liegen Fahrwerke 60 der Beleuchterbrücke 37, auf der verschiedene Scheinwerfer 61, 62 angeordnet sind, auf den weiteren Laufschienen 22 auf.
Gegebenenfalls ist auch die Beleuchterbrücke 37 unter Zwischenschaltung von Hubantrieben 63 der Höhe nach im Sinne des Pfeiles 64 gegenüber dem im Sinne des Pfeiles 65 höhenverstellbaren Bühnenportal 25 verstellbar. Diese Verstellbarkeit eines der beiden oder beider Bauelemente der Höhe nach und relativ zueinander ermöglicht es, bei einer Umstellung des Innenraums im Theater bzw. bei einem Austausch der Publikumstribüne 6 gegenüber der Bühne 2 oder der Probebühne 5, die Lage der einzelnen Arbeitsbühnen 38 bzw. der Beleuchterbrücke 37 bzw. des Bühnenportals 25 beliebig zu verändern bzw. zu wechseln, ohne dass die einzelnen Bauteile mit einem Kran abgehoben oder ausgegleist und wieder neu eingegleist werden müssen.
Selbstverständlich ist es anstelle der durchgehenden Anordnung von zwei oder gegebenenfalls auch mehreren der Höhe nach übereinander angeordneten Führungsbahnen 24,57 möglich, nur über einen kurzen Langenbereich zwei Führungsbahnen übereinander anzuordnen, wenn die gegeneinander auszutauschenden Bauteile mit einem weiteren verstell- bzw. einstellbar gelagerten Hilfsfahrwerk ausgestattet sind, sodass sie wahlweise auf der durchgehenden Führungsbahn 24 oder den mit kurzer Längsdistanz ausgebildeten weiteren Führungsbahn 57 verfahrbar sind
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Dadurch kann beispielsweise die Beleuchterbrücke 37 auf der kurzen Führungsbahn 57 aufgehängt werden, sodass auf der durchgehenden Führungsbahn 24 das Bühnenportal unter ihr hindurchgeschoben werden kann.
Um eine derartige Auswechslung dieser Bauelemente zu ermöglichen, ist es aber andererseits auch möglich, im Bereich der Dachkonstruktion eine ortsfeste Hebevorrichtung vorzusehen, die jeweils ein Bauelement, wie beispielsweise das Bühnenportal od.dgl. hochhebt, sodass das andere Bauelement darunter durchgeschoben werden kann.
Selbstverständlich ist es, um eine zu grosse Höhenverstellung zu vermeiden, auch möglich, dass einzelne Bauelemente beim Obereinanderschieben seitlich verschwenkt werden.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Mobiles Veranstaltungszentrum mit einem demontierbaren, aus Stahlelementen bestehen- den Traggerippe und Dach- und Seitenwandteilen, die an Säulen und Sparren des Tragge- rippes befestigt sind und vorzugsweise von mehrlagigen Planenelementen gebildet sind, bei welchem eine Vollbühne mit einer Grundfläche von mehr als 150 m2 in Richtung einer
Längsachse des Veranstaltungszentrums an eine Publikumstribüne anschliessend ange- ordnet ist und zwischen der Bühne und der Publikumstribüne eine einen Vorhang umfas- sende Trennvorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennvorrich- tung nur durch einen in Richtung der Längsachse (16) zwischen der Bühne (2) und der
Publikumstribüne (6) verschiebbar ausgebildeten Vorhang (29,30), Seitenteile (32) und einen Harlekin (33) gebildet ist,
wobei diese Trennvorrichtung aus schwer entflammbarem
Stoff der Schutzklasse T30 oder B1 besteht, dass die Innenhöhe des Daches (19) des Ver- anstaltungszentrums (1) im Bereich der gegebenenfalls von kuppelbaren, mobilen Bau- elementen gebildeten Publikumstribüne (6) und Bühne (2) gleich hoch ist, und dass eine quer zur Längsachse (16) verlaufende, vorzugsweise von einem Bühnenportal (25) gebil- dete, Brücke, welche zumindest den Vorhang (29,30) der Trennvorrichtung trägt, auf sich in Richtung der Längsachse (16) des Veranstaltungszentrums (1) erstreckenden Füh- rungsbahnen (24) über Fahrwerke (26) längsverschiebbar gelagert ist.
2. Mobiles Veranstaltungszentrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Har- lekin (33) und die Seitenteile (32) am Bühnenportal (25) befestigt sind und sich bis zu den
Seitenwandteilen (31) bzw. den Dachteilen (21) erstrecken.
3 Mobiles Veranstaltungszentrum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Hintergrundvorhang bzw ein Trennvorhang (39) und Lattenzüge (50) über eigene unab- hängige Fahrwerke (26) auf der Führungsbahn (24) verschiebbar angeordnet sind.
4. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Bühne (2) in Richtung der Längsachse (16) des Veranstaltungszentrums (1) etwa mittig zwischen der Publikumstribune (6) und einer auf der von dieser abgewendeten
Seite der Bühne (2) angeordneten Probebühne (5) angeordnet ist
5. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, dass die Publikumstribüne (6) und die Bühne (2) austauschbar angeordnet sind
6. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich- net, dass die Publikumstribüne (6) zwischen der Bühne (2) und der Probebühne (5) ange- ordnet ist.
7. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Bühne (2) im Bereich zumindest einer Seitenwand (31) des Veranstaltungs- zentrums (1) eine Seitenbühne (3,4) zugeordnet ist und vorzugsweise eine Richtung der
Längsachse der Seitenbühne (3,4) parallel zur Richtung der Längsachse (16) des Veran- staltungszentrums (1) verläuft
8. Mobiles Veranstaltungszentrum nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sei- tenbühnen (3,4) mit sich quer zur Längsachse (16) des Veranstaltungszentrums (1) ver- laufenden Führungsbahnen (52) versehen sind und dass auf den Führungsbahnen (52) über Fahrwerke (26) verfahrbar ein Traggerüst eines Bühnenportals (54) mit einem Sei- tenvorhang angeordnet ist.
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9. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich- net, dass eine Beleuchterbrücke (37) und/oder eine Arbeitsbühne (38) zumindest im Be- reich der Publikumstribüne (6) zwischen der Trennvorrichtung und einer dieser gegenüber- liegenden Stirnwand (51) des Veranstaltungszentrums (1) und im Bereich der Bühne (2) bzw der Probebühne (5) über Fahrwerke (26) auf den Führungsbahnen (24) verfahrbar abgestützt ist.
10. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich- net, dass die Führungsbahn (24) auf den Säulen (15) bzw. einer Längspfette des Tragge- rippes (14) im Bereich der Seitenwände (31) des Veranstaltungszentrums (1) gelagerte
Laufschienen (22) umfasst.
11 Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass im Bereich jeder der beiden Seitenwände (31) des Veranstaltungszentrums (1) der Höhe und/oder der Seite nach zueinander versetzte an den Säulen (15) bzw. einer
Längspfette des Traggerippes (14) angeordnete Laufschienen (22) von zwei in vertikaler
Richtung übereinander angeordneten Führungsbahnen (24,57) angeordnet sind und dass das Bühnenportal (25) und/oder eine Beleuchterbrücke (37) und/oder eine Arbeitsbühne (38) und/oder ein Trennvorhang (39) auf einer Führungsbahn (24) und eine Beleuchterbrü- cke (37) und/oder eine Arbeitsbühne (38) und gegebenenfalls ein Trennvorhang (39) auf der weiteren gegenüber dieser der Höhe nach versetzten Führungsbahn (57) verfahrbar angeordnet ist.
12. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Bühnenportal (25) und/oder die Beleuchterbrucke (37) und/oder die
Arbeitsbühne (38) und/oder der Trennvorhang (39) über Hubantriebe (59,63) gegenüber den ihnen zugeordneten Fahrwerken (26,60) höhenverstellbar angeordnet sind.
13 Mobiles Veranstaltungszentrum nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass nur über einen Teilbereich der Länge des Veranstaltungszentrums (1) zwei höhenmässig zueinander versetzte Führungsbahnen (24,57) angeordnet sind und das Bühnenportal (25) und/oder die Beleuchterbrücke (37) und/oder die Arbeitsbühne (38) und/oder der
Trennvorhang (39) mit ihren Fahrwerken (26,60) oder eigenen Zusatzfahrwerken wahl- weise in der einen oder der anderen der beiden Führungsbahnen (24,57) geführt sind
14. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn- zeichnet, dass im Verlauf einer Führungsbahn (24,57) eine bevorzugt ortsfeste Hubvorrich- tung für das Bühnenportal (25) und/oder die Beleuchterbrücke (37) und/oder die Arbeits- bühne (38) und/oder den Trennvorhang (39) angeordnet ist.
15. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass vertikale Stützen (35) des Bühnenportals (25) quer zur Längsachse (16) des
Veranstaltungszentrums (1) in einem Abstand von einer Innenwand der Seitenwandteile (20) bzw. der Säulen (15) des Traggerippes (14) angeordnet sind und in dem Zwischen- raum unterhalb der Führungsbahn (24) und im Abstand oberhalb der Bühnenfläche Lauf- stege (36) angeordnet sind.
16. Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen den Säulen (15) des Traggerippes (14) angeordnete Seitenwand- teile (20) abklappbar um eine parallel zur Aufstandsfläche (46) verlaufende Achse ange- ordnet und über einen Schnellverschluss mit dem Traggerippe (14) verbunden sind.
17 Mobiles Veranstaltungszentrum nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen der Bühne (2) und der Publikumstribüne (6) ein in eine Aufstands- fläche (46) des Veranstaltungszentrums (1) eingelassener Orchestergraben (45) angeord- net ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT41792A AT409017B (de) | 1992-03-05 | 1992-03-05 | Mobiles veranstaltungszentrum |
| DE9208713U DE9208713U1 (de) | 1992-03-05 | 1992-06-30 | Mobiles Veranstaltungszentrum mit einem aus Stahlelementen bestehenden Traggerippe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT41792A AT409017B (de) | 1992-03-05 | 1992-03-05 | Mobiles veranstaltungszentrum |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA41792A ATA41792A (de) | 2001-09-15 |
| AT409017B true AT409017B (de) | 2002-05-27 |
Family
ID=3490082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT41792A AT409017B (de) | 1992-03-05 | 1992-03-05 | Mobiles veranstaltungszentrum |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT409017B (de) |
| DE (1) | DE9208713U1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3908396A1 (de) * | 1989-03-15 | 1990-09-20 | Klaus Schlette | Buehnenportal |
-
1992
- 1992-03-05 AT AT41792A patent/AT409017B/de not_active IP Right Cessation
- 1992-06-30 DE DE9208713U patent/DE9208713U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3908396A1 (de) * | 1989-03-15 | 1990-09-20 | Klaus Schlette | Buehnenportal |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE9208713U1 (de) | 1992-10-29 |
| ATA41792A (de) | 2001-09-15 |
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