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Die Erfindung bezieht sich auf einen Arbeitstisch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Arbeitstisch dient dazu, Arbeiten, z. B. spanabhebende Arbeiten, an medizinischen oder dentalmedizinischen Werkstücken wie Modellen oder Prothesen durchzuführen. Die Arbeiten werden unter Zuhilfenahme einer Arbeitsvorrichtung, z.B. einer Absaughaube oder einer optischen Vergrösserungsvorrichtung, durchgeführt, die an einem bewegbaren Tragarm gehalten und seitlich sowie aufwärts und abwärts zwischen einer Arbeitsstellung und einer Bereitschaftsstellung oder Parkstellung bewegbar ist.
Bei solchen Arbeitsvorrichtungen, die in ihrer Arbeitsstellung eine besondere Bezugsstellung zur Tischfläche des Arbeitstisches erfordern und dabei einen Abstand von der Tischfläche und vom zu bearbeitenden oder zu behandelnden Werkstück aufweisen, ist die Arbeitsvorrichtung durch die Bedienungsperson mit besonderer Aufmerksamkeit in ihre Arbeits- stellung zu bewegen, wobei trotzdem eine hinreichend genaue Einstellung oder Vorpositionierung nicht möglich ist. Zwar ist es möglich, die Arbeitsvorrichtung auf der Tischfläche des Arbeitstisches aufzustellen, jedoch eignen sich bekannte Arbeitsvorrichtungen, wie insbesondere eine optische Vergrösserungsvorrichtung bzw. ein Mikroskop nicht in einer auf der Tischfläche aufliegenden Position.
Dies gilt auch für eine Absaughaube dann, wenn sie einen Abstand von der Tischfläche haben soll, um einen vorteilhaften oder akzeptablen Luftstrom am Umfangsrand der unteren Ein- lassöffnung der Absaughaube zu gewährleisten.
Ein Arbeitstisch der eingangs angegebenen Art ist in der DE 196 24 506 A1 beschrieben. Bei diesem bekannten Arbeitstisch ist die Arbeitsvorrichtung durch eine dachförmige Schutzvorrichtung mit einer Schutzscheibe an ihrer Frontseite gebildet, wobei auf der schrägen Schutzscheibe eine optische Vergrösserungsvorrichtung positionierbar ist. Dieser bekannte Arbeitstisch hat sich in der Praxis zwar als brauchbar erwiesen, jedoch ist er aus den vorgenannten Gründen ebenfalls ver- besserungsbedürftig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Arbeitstisch der eingangs angegebenen Art so auszugestalten, dass die Arbeitsvorrichtung in eine bestimmte Position bewegbar oder vorpositio- nierbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemässen Ausgestaltung ermöglicht die Höhenanzeigevorrichtung eine vor- bestimmte oder vorbestimmbare Positionierung der Arbeitsvorrichtung in einer durch Anschlagwir- kung bestimmten Position oder in einer durch Vergleich mit einer Skala mess- bzw. wählbaren Position. Es ist somit möglich, Rückstellungen der Arbeitsvorrichtung vorzunehmen und zugehörige Bedingungen und Vorteile ohne grossen Handhabungsaufwand auszunutzen.
In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die eine immer gleich Positionierung der Arbeitsvorrichtung bezüglich der Vertikalen und einfache und kostengünstige Bauweisen kleiner Baugrösse und sicherer Funktion gewährleisten, wobei auch Feineinstellungen möglich sind.
Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand von bevor- zugten Ausführungsbeispielen und vereinfachten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen medizintechnischen oder dentaltechnischen Arbeitstisch in der Vorderansicht;
Fig 2 einen sich von hinten nach vorne erstreckenden Tragarm einer auf dem Arbeits- tisches angeordneten Tragvorrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 3 den Tragarm im vertikalen Schnitt 111-111 in Fig. 2 ;
Fig. 4 ein Schnellkupplungsteil des Tragarms in der Unteransicht;
Fig. 5 einen Adapter für den Tragarm im vertikalen Schnitt;
Fig. 6 den Adapter in der Unteransicht;
Fig. 7 eine Arbeitsvorrichtung in Form eines Mikroskops in der Seitenansicht;
Fig. 8 einen Tragarm mit einer Arbeitsvorrichtung in Form eines Mikroskops in abgewandel- ter Ausgestaltung in der Seitenansicht;
Fig. 9 einen Tragarm mit einer Arbeitsvorrichtung in Form eines Mikroskops in weiter abge- wandelter Ausgestaltung in der Seitenansicht,
Fig 10 die in Fig. 9 mit X gekennzeichnete Einzelheit in abgewandelter Ausgestaltung und in der Draufsicht;
Fig.11 einen Tragarm mit einer Arbeitsvorrichtung in Form eines Mikroskops in weiter abge- wandelter Ausgestaltung in der Seitenansicht.
Der allgemein mit 1 bezeichnete Arbeitstisch eignet sich insbesondere für dentaltechnische Zwecke, jedoch kann er auch für allgemeine medizintechnische Zwecke benutzt werden. Der
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Arbeitstisch 1 besteht aus einer Tischplatte 2 mit einer oberseitigen Tischfläche 2a, zwei seitlich von vorne nach hinten durchgehend angeordneten blockförmigen Tischbeinen 3, in denen front- seitig zugängliche Schubladen oder Schränke angeordnet sind und zwischen denen ein Freiraum 4 für die Beine der an der Bedienungsseite am Arbeitstisch 1 sitzenden Person (nicht dargestellt) vorhanden ist.
Desweiteren weist der Arbeitstisch 1 mehrere Arbeitsvorrichtungen auf, von denen eine Arbeitsvorrichtung 5 zwischen einer unter der Tischplatte 2 zurückgeschobenen Nichtsge- brauchsstellung und einer im vorderen Bereich auf der Tischplatte 2 angeordneten Gebrauchs- stellung in einer zugehörigen Führung 6 bewegbar ist. Hierbei handelt es sich um eine Absaug- vorrichtung 7 mit einer nach hinten oder nach oben austretenden Absaugöffnung 8, in deren Bereich, hier dahinter sich eine Arbeitsstelle auf der Tischfläche 2a oder auf einer Bodenplatte der Absaugvorrichtung 7 befindet.
Es sind zwei weitere Arbeitsvorrichtungen 11 vorhanden, nämlich z. B. eine Schutzvorrichtung 11a und eine optische Vergrösserungsvorrichtung 11 b (Fig. 7) hier z. B. ein Mikroskop, von denen jeweils eine durch eine Verbindungsvorrichtung in Form einer Schnellkupplung 13 mit einem Trag- arm 14 einer Tragvorrichtung 15 lösbar verbindbar ist. In der Fig. 1 ist die Schutzvorrichtung 11a mit dem Tragarm 14 verbunden.
Die Schutzvorrichtung 11 a weist eine durchsichtige Frontscheibe 10 auf, die Teil eines sich von ihr nach hinten erstreckenden Schutzgehäuses 10a mit seitlichen Öffnungen 10b für die Hände der Bedienungsperson.
Die Tragvorrichtung 15 weist eine Tragsäule oder ein Traggestell auf, das im hinteren Bereich des Arbeitstisches 1, insbesondere aus diesem, befestigt ist und von diesem nach oben ragt. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist ein viereckiger Tragrahmen 16 mit seitlichen Tragsäulen 16a und einer horizontalen Traverse 16b vorgesehen, von der der Tragarm 14 sich nach vorne er- streckt. An einer nach oben ragenden Verlängerung 16c z.B. der rechten Tragsäule 16a ist durch ein Gelenk 17 mit vertikaler Gelenkachse ein etwa horizontaler Tragarm 18 schwenkbar gelagert, der an seinem nach vorne ragenden freien Ende durch ein weiteres Gelenk mit vertikaler Gelenk- achse mit einer Leuchte 19 für den Arbeitstisch 1 horizontal schwenkbar verbunden ist. Auf der Traverse 16b können Ablageplätze, z. B.
Vorratsbehälter für Werkzeug oder zu montierende Teile angeordnet sein, die für die Arbeiten auf dem Arbeitstisch 1 benötigt werden.
Die jeweils angekuppelte Arbeitsvorrichtung 11 ist mit Hilfe des Tragarms 14 in ihrer Höhen- lage und seitlich und quer zur Arbeitsseite 21 des Arbeitstisches 1 jeweils hin und her bewegbar und vorzugsweise in der jeweiligen Stellung feststellbar. Zur Höheneinstellung kann hierzu eine Gewichtsausgleichsvorrichtung 22 dienen, die noch zu beschreiben ist. Der Beweglichkeit dienen ein Basisgelenk 23 mit vertikaler Gelenkachse 23a und ein Gelenk 24 mit horizontaler Gelenk- achse, wobei der Tragarm 14 vorzugsweise als sogenannter Kniehebelgelenkarm mit einem hinte- ren Tragarmteil 14a und einem vorderen Tragarmteil 14b, die durch ein Kniegelenk 25 mit vertika- ler Gelenkachse 25a miteinander verbunden sind. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist das vordere Gelenk 24 an der Vorderseite des Kniegelenks 25 angeordnet.
Der Tragarm 14 insgesamt oder hier das vordere Tragarmteil 14b ist durch ein oberes und ein unteres Tragarmteil 14c, 14d gebildet, die im Sinne eines Gelenkvierecks durch ein hinteres und ein vorderes Gelenkpaar, nämlich hintere, vorzugsweise vertikal übereinander angeordnete Gelenke 24a, 24b und vordere, vorzugsweise vertikal übereinander angeordnete Gelenke 26a, 26b miteinander verbunden sind, die an dem dem vorderen Tragarmteil 14b zugehörigen Gelenkteil 25b des Kniegelenks 25 und an dem Schnellkupplungsteil 13a angeordnet sind.
Zwischen dem unteren Gelenk 24b und dem oberen Tragarmteil 14c, insbesondere in dessen vorderen Längshälfte, ist die Gewichtsausgleichsvorrichtung 22 gelenkig eingeschaltet, z. B. eine Zugfeder (nicht dargestellt) oder eine pneumatische oder hydraulische Feder 28, die in an sich bekannter Weise aus einem Zylinder und einer darin axial verschiebbaren Kolbenstange besteht, die endseitig im hinteren unteren Gelenk 24b und einem am oberen Tragarmteil 14c innen ange- ordneten Gelenk 29 eingeschaltet ist.
Mittels eines auf die Feder 28 einwirkenden Schalthebels 31, der beim vorliegenden Ausführungsbeispiel im freien Endbereich der Kolbenstange schwenkbar angeordnet ist und aus einem das obere Tragarmteil 14c vorzugsweise nach oben durchsetzenden Schlitz herausragt, lässt sich das Gelenkviereck des vorderen Tragarmteils 14b lösen und fest- stellen bzw. verstarren, wobei das vordere Tragarmteil 14b in der Stellung "lösen" höhenverstellbar ist und in der Stellung "feststellen" in der Höhe fixiert ist. Der als Schwenkhebel ausgebildete
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Schalthebel 31 kann auf seiner Lagerwelle einen Exzenter aufweisen, der eine in der Kolbenstange axial verschiebbar gelagerte Schaltstange zum Zweck des Lösens und Feststellens verschiebt.
Das hintere Ende der Feder 28 ist in einem besonderen Gelenk 30 vertikal schwenkbar gelagert, dessen dem Gelenkteil 25b zugehöriges Gelenkteil 30a durch ein Einstellglied, hier eine Einstell- schraube 27, in einer vertikalen Führung vertikal verstellbar und in der jeweiligen Verstellposition feststellbar gelagert ist.
Mittels der Einstellschraube 27 lässt sich das vertikal verstellbare Gelenk 30 vertikal justieren, wodurch sich die wirksame Federkraft der Feder 28 verringern und vergrössern und somit an ein Gleichgewicht mit dem wirksamen Gewicht des vorderen Tragarmteils 14b und der damit verbundenen Arbeitsvorrichtung 11 anpassen lässt
Die übereinander angeordneten vorderen Gelenke 26a, 26b sind an einem Endteil des Trag- arms 14 angeordnet, das aufgrund der Anordnung des Gelenkvierecks in jeder Schwenkstellung des Tragarms in seiner vertikalen Ausrichtung unveränderlich ist und das das dem Tragarm 14 zugehörige Schnellkupplungsteil 13a bildet.
Vorzugsweise sind das Basisgelenk 23 und/oder das Kniegelenk 25 mittels einer Feststell- vorrichtung 35a, 35b wahlweise manuell feststellbar, die durch eine Betätigungsvorrichtung 36 wahlweise feststellbar oder lösbar ist bzw. sind. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist eine gemeinsame Betätigungsvorrichtung 36 vorgesehen mit jeweils einem radial auf die jeweilige Gelenkachse oder -welle einwirkenden, vorzugsweise keilförmigen Druckbolzen 37, der durch einen Kniehebelmechanismus 38 mit zwei Kniehebelarmen 39 und einem diese Gelenke miteinan- der verbindenden Kniegelenkstück 41 gegen die zugehörige Gelenkachse drückbar ist. Das Knie- gelenkstück 41 ist mittels einer Handschraube 42 quer zu den Kniehebelarmen 39, hier vertikal, verstellbar.
Die Handschraube 42 ist drehbar am hinteren Tragarmteil 14a gelagert und durch einen hier am oberen Ende angeordneten Rändelkopf 43 manuell zugänglich und drehbar. Dabei ist das Kniegelenkteil 41 auf einem Gewindeabschnitt der Handschraube 42 beweglich. Die Druck- bolzen 37 sind in radialen Löchern der vorhandenen Gelenkbuchsen radial geführt, wobei in den Gelenkachsen vorzugsweise keilförmige Ringnuten angeordnet sind, in die die Druckbolzen 37 radial klemmbar und durch Zurückziehen wieder lösbar sind.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, können dem Arbeitstisch 1 auch andere als die bereits erwähnten Arbeitsvorrichtungen 11 zugeordnet sein, z.B. eine Leuchte (nicht dargestellt). Die Arbeitsvorrichtungen 11 weisen jeweils ein korrespondierendes Schnellkupplungsteil 13b auf, das mit dem Schnellkupplungsteil 13a handhabungsfreundlich und schnell zu kuppeln ist. Das Kupp- lungsteil 13b kann direkt an der Arbeitsvorrichtung 11 ausgebildet sein, so dass diese unmittelbar mit dem Schnellkupplungsteil 13a kuppelbar ist, oder das Kupplungsteil 13b kann an einem Adap- ter 45 ausgebildet sein, der als zusätzliches Bauteil einerseits als Schnellkupplungsteil 13a ausge- bildet ist und andererseits spezifische Verbindungsmerkmale 45a aufweist, mit denen er mit der zugehörigen Arbeitsvorrichtung 11lösbar oder unlösbar verbunden ist.
Die Schnellkupplung 13 ist vorzugsweise eine Steckkupplung mit einer Sicherungsvorrichtung zum Sichern der Schnellkupplungsteile 13a, 13b in der gekuppelten Stellung. Bei der vorliegenden Ausgestaltung weist die Schnellkupplung 13 einen Kupplungszapfen 46 an dem einen Schnell- kupplungsteil 13b auf, der in eine Kupplungsausnehmung 47 im anderen Schnellkupplungsteil 13a einsteckbar und axial fixierbar ist, hier mittels eines sogenannten Bajonettverschlusses mit einem oder zwei einander gegenüberliegen angeordneten radialen Verrastungsstiften 48, der bzw. die jeweils hinter eine Hinterschneidung 49 drehbar ist bzw. sind.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung befindet sich die Kupplungsausnehmung 47 in dem dem Tragarm 14 zugehörigen Schnellkupp- lungsteil 13a, wobei die Verrastungsstifte 48 radial vom Kupplungszapfen 46 abstehen und jeweils in eine winkelförmige Nut 48a in der Ausnehmungswandung durch Stecken und Drehen einführbar sind. Als Sicherungsvorrichtung kann alternativ eine elastisch nachgiebige und manuell überdrück- bare Verrastungsvorrichtung vorgesehen sein.
Zur Befestigung der optischen Vergrösserungsvorrichtung 11 b weist der Adapter nach Fig 6 eine Steckausnehmung 51 auf, in die ein Steckzapfen 52 der Vergrösserungsvorrichtung 11b ein- steckbar und durch eine radiale Befestigungsschraube 51a fixierbar ist.
Um solchen Arbeitsvorrichtungen, die Verbraucher von sogenannten Medien wie elektrischer Strom, Licht, Saugluft und/oder Druckluft sind, das oder die entsprechenden Medien zuzuführen und/oder abzuführen, sind eine oder mehrere Medienleitungen 57 vorgesehen, die sich im oder am Tragarm 14 von hinten nach vorne und durch die Schnellkupplung 13 erstrecken, wobei zueinan-
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der gehörige Medienleitungsabschnitte beim Lösen der Schnellkupplung 13 selbsttätig getrennt und beim Schliessen der Schnellkupplung 13 selbsttätig verbunden werden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind Medienleitungen z.B. für Kleinspannung und/oder für Licht und/oder für Absaugluft und/oder für Druckluft vorgesehen.
Die Medienleitungen 57 sind mit dem am vorderen Ende des Tragarms 14 angeordneten Schnellkupplungsteil 13a verbunden, und sie durchsetzen beide Schnellkupplungsteile 13a, 13b, wobei sie die Teilungsfuge 58 zwischen den Schnellkupp- lungsteilen 13a, 13b durchsetzen, bei der vorliegenden Ausgestaltung im Bereich eines sich bezüglich der Kupplungsachse 13c radial erstreckenden Teilungsfugenabschnitts 13d. Zur Abdich- tung der Medienleitungsenden an der Teilungsfuge 58 können die Medienleitungsöffnungen umge- bende Ringdichtungen vorgesehen sein, die in das eine Kupplungsteil eingelassen sind und mit der gegenüberliegenden Wand des anderen Kupplungsteils dichtend zusammenwirken.
Wie insbeson- dere aus Fig. 4 und 6 zu entnehmen ist, liegen die Öffnungen der Medienleitungen 57 in Umfangs- richtung nebeneinander, wobei sie in gleichen oder in unterschiedlichen radialen Abständen von der Kupplungsachse 13c angeordnet sein können. Bei der vorliegenden Ausgestaltung sind mehre- re im gleichen radialen Abstand von der Kupplungsachse 13c angeordnete Medienleitungen 57a, 57b, 57c und eine koaxial, d. h. mit dem Radius 0 angeordnete Medienleitung 57d vorgesehen. Die Medienleitungen 57 können an der Rückseite des Schnellkupplungsteils 13a angeschlossen sein und das Schnellkupplungsteil 13a in Winkelkanälen durchsetzen, oder an der Oberseite ange- schlossen sein, wobei das entfernbare Schnellkupplungsteil 13b von unten mit dem am Tragarm 14 angeordneten Schnellkupplungsteil 13a verbindbar ist.
Beim Vorhandenseins eines Adapters 45 durchsetzen die Medienleitungen 57 diesen ebenfalls, und sie erstrecken sich in der zugehörigen Arbeitsvorrichtung 11 weiter. Nicht benötigte Medienleitungen sind im jeweiligen Schnellkupp- lungsteil 13b oder Adapter 45 nicht vorhanden, wodurch das Schnellkupplungsteil 13b oder der jeweilige Adapter 45 einen Verschluss für diese Medienleitung 57 bildet.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist die koaxial im Schnellkupplungsteil 13a verlaufende Medienleitung 57d die im Querschnitt grösste Medienleitung, bei der es sich um eine Absaugleitung handelt.
Beim in Fig. 2 dargestellten Tragarm 14 verläuft die Absaugleitung 57d an der Oberseite des Tragarms 14 bis in dessen hinteren Bereich, wobei es sich um eine flexible Medienieitung, z. B. einen Schlauch, der die Bewegungen des Tragarms 14 mitmachen kann.
Wie insbesondere aus Fig. 3 zu entnehmen ist, bestehen das obere und untere Tragarmteil 14c, 14d aus zwei Tragarmschienen U-förmiger Querschnittsform, deren Schenkel aufeinanderzu gerichtet sind und einander übergreifen, wobei vorzugsweise die Schenkel des oberen Tragarm- teils 14c die Schenkel des unteren Tragarmteils 14d mit geringem Bewegungsspiel übergreifen.
Dieser Übergriff ist bereits dann vorhanden, wenn die Tragarmteile 14c, 14d ihre Gelenkachsen ihren grössten Abstand voneinander aufweisen. Wie aus Fig. 3 ebenfalls zu entnehmen ist, können die Medienleitungen 57 in vorteilhafter Weise insbesondere im Bodenbereich des unteren Trag- armteils 14d angeordnet werden. Im Bereich des Kniegelenks 25 verlaufen die Medienleitungen 57 in einer das Kniegelenk 25 umlaufenden Position, z. B. seitlich oder unterseitig, wobei sie in der Nähe des Kniegelenks 25 aus dem vorderen Tragarmteil 14b austreten.
Der Tragarm 14 und die jeweils damit verbundene Arbeitsvorrichtung 11 bilden eine allgemein mit 61 bezeichnete Bewegungseinheit, die eine mit 62 verdeutlichte Höhenanzeigevorrichtung auf- weist, die zumindest an einem Punkt der möglichen abwärts gerichteten Bewegungen eine Höhen- anzeige ermöglicht. Vorzugsweise ist die Höhenanzeigevorrichtung 62 so ausgestaltet, dass sie auch oder nur bei aufwärts gerichteten Bewegungen eine Höhenanzeige an wenigstens einem Punkt der Bewegung anzeigt. Vorzugsweise ist die Höhenanzeigevorrichtung 62 so ausgestaltet, dass sie an einer Vielzahl linienförmig hintereinander liegender Punkte denkbarer auf- und abwärts gerichteter Bewegungen die angestrebte Höhenanzeige ermöglicht. Hierzu kann z.
B. eine noch zu beschreibende Skala 63 dienen, der eine Markierung als Index 64 zugeordnet ist, so dass die bei der jeweiligen Bewegung sich relativ zueinander verändernde Stellung des Index 64 bezüglich der Skala 63 die angestrebte Höhenanzeige ermöglicht.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 8 ist die Höhenanzeigevorrichtung 62 zwischen den sich beim Hochschwenken aufeinander zu und beim Abschwenken von einander weg bewegenden Tragarm- teilen 14c, 14d angeordnet, vorzugsweise als Skala 63 mit Index 64, wobei die Anordnung so
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getroffen ist, dass sich der Tragarm 14 in der hochgeschwenkten Stellung etwa horizontal erstreckt.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass beim vertikalen Schwenken des Tragarms 14, hier des vorderen Tragarmteils 14b, eine Relativbewegung zwischen dem oberen und dem unteren Tragarmteil 14c, 14d nicht nur in der aufrechten Querrichtung des Tragarms 14 sondern auch in dessen Längs- richtung stattfindet. Im Rahmen der Erfindung ist es deshalb möglich, eine Skala 63 mit einem zugehörigen Index 64 in der Querrichtung oder in der Längsrichtung des Tragarms 14 anzuordnen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist die Skala 63 in der Längsrichtung des Tragarms 14 ange- ordnet, vorzugsweise auf der Aussenseite eines der beiden Tragarmteile 14c, 14d, hier des unteren Tragarmteils 14d. Der Index 64 ist durch eine Querlinie gebildet, die so lang bemessen ist, dass sie bei jeder Querbewegung der Tragarmteile 14c, 14d sichtbar ist. Dies gilt auch für die Querlinien der Skala 63. Der Nullpunkt der Skala 63 ist vorzugsweise der obersten Schwenkendstellung zuge- ordnet. D. h., beim Herunterschwenken des Tragarms 14 bewegt sich der Index 64 relativ zur Skala 63 von Null weg. Die Skala 63 ist so lang bemessen, dass in der tiefsten Stellung einer vorhande- nen Arbeitsvorrichtung 11 der Index 64 sich im Endbereich der Skala 63 befindet. Dieses Ausfüh- rungsbeispiel ermöglicht eine Höhenanzeige auf der gesamten Bewegungsstrecke.
Die Auflösung der Skala ist durch den Abstand der Skalenstriche voneinander bestimmt.
Bei einer alternativen oder zusätzlich vorhandenen Höhenanzeigevorrichtung 62a und/oder 62b nach Fig. 8 oder bei der Ausgestaltung nach Fig. 9 oder 10, bei denen gleiche oder vergleich- bare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist eine oder sind zwei Höhenanzeigevor- nchtungen 62a, 62b so ausgebildet, dass ein Punkt der Aufwärtsbewegung und/oder ein Punkt der Abwärtsbewegung angezeigt wird. Hierzu dient jeweils eine Anschlagvornchtung 65a und/oder 65b, die zwischen dem oberen und unteren Tragarmteil 14c, 14d wirksam sind und von denen die Anschlagvorrichtung 65a die Abwärtsbewegung und die Anschlagvorrichtung 65b die Aufwärts- bewegung begrenzt. Vorzugsweise ist der Anschlagvorrichtung 65a und/oder 65b, in Fig. 8 nur 65a, eine Einstellvorrichtung 66a, 66b zugeordnet, wodurch die Höhenanzeigevorrichtung 62a, 62b einstellbar ist.
Bei diesen Ausgestaltungen sind zwei Höhenanzeigevorrichtungen 62a und/oder 62b vorge- sehen, von denen die Höhenanzeigevorrichtung 62a das untere Bewegungsende und die Höhen- anzeigevorrichtung 62b das obere Bewegungsende durch eine Begrenzung der Bewegung anzei- gen und jeweils eine Bewegungsbegrenzungsvorrichtung bilden.
Bei den vorliegenden Ausführungsbeispielen nach Fig. 8 bis 10 ist jeweils die Anschlagvorrich- tung 65a, 65b durch vom oberen und unteren Tragarmteil 14c, 14d aufeinander zu abstehenden Teilen gebildet, wobei ein Anschlagteil 67c zwischen zwei in der gewünschten Bewegungslänge in der Längsrichtung des Tragarms 14 voneinander beabstandete Gegen-Anschlagteile 67a, 67b angeordnet sein kann, so dass nur drei Anschlagteile erforderlich sind, um Bewegungsbegren- zungen in beide axiale Richtungen zu erreichen.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung sind somit in der Längsrichtung des Tragarms 14 hinter- einanderliegend drei Anschlagteile 67a, 67b, 67c vorgesehen, von denen zwei Anschlagteile 67a, 67b am einen Tragarmteil, hier am oberen Tragarmteil 14c und das dazwischen angeordnete Anschlagteil 67c am anderen, hier am unteren Tragarmteil 14d angeordnet ist. Die einem Tragarm- teil zugehörigen Anschlagteile 67a, 67b sind an den freien Enden von Querschenkeln 71a, 71b angeordnet, die vom zugehörigen Tragarmteil 14c ausgehen und vorzugsweise einstückige Teile eines U-Stücks 72 sind, das vorzugsweise am Steg 14e des Tragarmteils 14c befestigt ist, z.B. durch Schweissen.
Das Anschlagteil 67c ist am freien Ende eines Querschenkels 73 angeordnet oder dadurch gebildet, der am anderen Tragarmteil 14d, hier am Steg 14f des unteren Tragarmteils 14d befestigt ist, z.B. ebenfalls durch Schweissen. Der Abstand a der Anschlagteile 67a, 67b voneinander ist so gross bemessen, dass die angestrebte aufwärtige oder abwärtige Bewegungslänge mit dem freien Ende des Tragarms 14 ausgeführt werden kann.
Bei der vorliegenden verstellbaren Anordnung der Anschlagteile 67a, 67b sind diese durch die freien Enden von Schrauben 74 gebildet, die die Querschenkel 71a, 71bin Gewindebohrungen durchfassen, die in der Längsrichtung des Tragarms 14 gerichtet sind und in Materialverdickungen der Querschenkel angeordnet sind. Es handelt sich vorzugsweise um Handschrauben mit manuell zugänglichen, vergrösserten Schraubköpfen 75, die durch gegenüberliegende Löcher 76 (nur in Fig. 10 dargestellt) in der Wandung des zugehörigen Tragarmteils zugänglich sein können oder die
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Löcher durchragen.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 10 sind die Anschlagteile 67a, 67b an Schubstangen 77 ange- ordnet, die mit geringem Bewegungsspiel in Führungslöchern 78 in vorzugsweise dicker angeord- neten Querschenkeln 71a, 71b verschiebbar gelagert sind, die direkt an der zugehörigen Wand des Tragarmteils 14c, hier einem Seitenschenkel, befestigt sind, z. B. durch Schweissen.
Bei dieser Variante sind die mit 74a bezeichneten Schrauben 74 in Gewindebohrungen 79 eingeschraubt, die sich parallel zu den Führungslöchern 78 in den Querschenkeln 71a, 71b erstrecken, insbesondere nahe der zugehörigen Wand, hier der Seitenwand des Tragarmteils 14c, wobei der Abstand von dieser Wand so gross gewählt ist, dass der scheibenförmige Schraubenkopf 75 in das zugehörige Loch 76 hineinragt oder vorzugsweise geringfügig überragt und somit zu seiner wahlweisen Ver- drehung handhabungsfreundlich zugänglich sind. Die axiale Verbindung mit der zugehörigen Schubstange 77 erfolgt durch Mitnehmer 80 an der Schubstange 77 für den Schraubenkopf 75, der vom Mitnehmer 80 umgriffen ist. Die so gebildeten Einstellvorrichtungen für die Anschlagteile 67a, 67b sind mit 68a, 68b bezeichnet.
Die Einstellvorrichtungen 68a, 68b ermöglichen aufgrund der vorhandenen, hier durch Schrau- bentriebe gebildete Untersetzungsgetriebe, Feineinstellungen der Anschlagteile 67a, 67b.
Im Unterschied zu dem Ausführungsbeispiel mit der Skala 63 geben die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele mit den Anschlägen eine Höhenanzeige nur in den Endstellungen der abwärts- oder aufwärtsgerichteten Bewegungen des Tragarms 14 an, wobei die untere Endstellung aufgrund der Einstellbarkeit der Anschlagvorrichtungen 65a oder 65a und 65b einstellbar ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 11, bei dem gleiche oder vergleichbare Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen ist, ist eine Höhenanzeigevorrichtung 62c nicht dem Tragarm 14 sondern der Arbeitsvorrichtung 11 zugeordnet, hier dem Mikroskop, wobei sie eine mit der Tischfläche des Arbeitstisches 1 zusammenwirkende Anschlagvorrichtung 65c bildet. Diese Höhenanzeigevorrich- tung 62c umfasst eine Tiefenanschlagstange 81, die in einer vertikalen Führung 82 an der Arbeits- vorrichtung 11vertikal verschiebbar und in der jeweils eingestellten Stellung durch eine Feststell- vorrichtung 83 feststellbar ist. Bei der vorliegenden Ausgestaltung ist die Führung 82 an einem Basisteil 84 des Mikroskops vorzugsweise zentral als Führungsloch ausgebildet.
Das Basisteil 84 kann entsprechend dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen ein Schnellkupplungselement 13b oder einen Adapter 45 zum Ankuppeln an ein Schnellkupplungsteil 13a des Tragarms 14 auf- weisen. Auch bei der vorliegenden Ausgestaltung ist ein Kupplungsteil 13a mit einer Kupplungs- ausnehmung 47 am vorderen Ende der Tragarmteile 14c, 14d und ein Kupplungszapfen 46 am Basisteil 84 vorgesehen, wobei jedoch die Sicherungsvorrichtung zum Sichern der Schnellkupp- lungsteile 13a, 13b durch eine Klemmvorrichtung 87 gebildet ist mit einer das Schnellkupplungsteil 13a im Bereich eines vertikalen Schlitzes 86 in zugehörigen Löchern sekantial durchfassenden Klemmschraube 87a gebildet.
Das die Führung 82 bildende zentrale Führungsloch 82a durchsetzt vorzugsweise auch den Kupplungszapfen 46, so dass die Tiefenanschlagstange 81 unbegrenzt nach oben herausragen kann und deshalb eine lange Tiefenanschlagstange 81 verwendbar ist und die Höhenanzeigevor- richtung 62c sich für grosse Höhen und Höhenunterschiede eignet.
Die Feststellvorrichtung 83 ist ebenfalls durch eine Klemmschraube 88 gebildet, die in ein Gewindeloch 89 radial eingeschraubt und gegen die Tiefenanschlagstange 81 spannbar ist. Das Gewindeloch 89 ist in einem unterseitigen Ringansatz 84a des Basisteils 84 angeordnet.
Die Tiefenanschlagstange 81 ist vorzugsweise mit einer Skala 92 versehen, die in Verbindung mit einem Index 93 am Basisteil 84, hier am Ringansatz 84a, eine Vorbestimmung der unteren Höhe der Bewegungsendstellung durch Voreinstellung mittels der Skala 92 ermöglicht. Ausserdem kann die Tiefenanschlagstange 81 eine Fussplatte 94 aufweisen auf der sie vorzugsweise zentral angeordnet und befestigt ist.
Das Okkular 95 und das Objektiv 96 des Mikroskops sind vorzugsweise an einem Schlitten 97 angeordnet, der in einer Vertikalführung 98 am Basisteil 84 wahlweise verstellbar und in der jeweili- gen Höheneinstellung feststellbar ist. Zum Verstellen kann ein integriertes Getriebe, vorzugsweise ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen sein, das durch ein Handrad 99 antreibbar ist. Hierbei kann es sich um eine Feststellschraube handeln, mit der der Schlitten 97 in der Vertikalführung 98 fest- klemmbar ist. Mit 102 ist eine Leuchte bezeichnet, die vorzugsweise in einer Vertikalebene schwenkbar, z.B. am Schlitten 97, gelagert ist.
Bei der vorliegenden Ausgestaltung, bei der eine
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die Schnellkupplung 13 durchsetzende Mediumleitung nicht vorgesehen ist, kann ein Elektrokabel 103 vorgesehen sein, das sich um die Schnellkupplung 13 herum erstreckt und durch einen Stek- ker 104 an eine im vorderen Endbereich des Tragarms 14 angeordnete Steckverbindungsvorrich- tung 105 angeschlossen sein kann, wobei eine elektrische Stromleitung am oder innerhalb des Tragarms 14 zur Steckverbindungsvorrichtung 105 verlaufen kann.
Alle vorbeschriebenen Höhenanzeigevorrichtungen 62,62a, 62b, 62c gewährleisten eine An- zeige der Höhe in wenigstens einer bestimmten Anschlagstellung oder visuell erkennbare (Skala) Höhenstellung. Im ersteren Fall ist eine Bewegungsbegrenzung gebildet, wobei dann, wenn eine Einstellvorrichtung 66a, 66b vorhanden ist, eine gewünschte Höhenlage einstellbar ist. Im zweiten Fall ist eine Höheneinstellung an wahlweisen Stellen des Bewegungsbereichs durchführbar, in dem die Bewegungseinheit 61 oder die Arbeitsvorrichtung 11 in die gewünschte, an der Höhenanzeige- vorrichtung erkennbare Höhenstellung bewegt und vorzugsweise festgestellt wird.
Hierdurch ist es möglich, die Arbeitsvorrichtung 11handhabungsfreundlich in eine bestimmte oder gewünschte Höheneinstellung zu bewegen und vorzugsweise festzustellen. Eine Absaughau- be 11c kann z. B. in eine bestimmte Höhenstellung bezüglich der Tischfläche verstellt oder zurück- verstellt werden, die sich unter Berücksichtigung einer günstigen oder akzeptablen Luftströmung am unteren Rand der Absaughaube 11c ergibt. Beim Vorhandensein einer optischen Vergrösse- rungsvorrichtung 11 b kann diese in eine bestimmte Höhenstellung verstellt oder rückverstellt wer- den, in der das durch das Objektiv erkennbare Bild scharf ist oder lediglich durch eine geringe Feineinstellung fein justiert und scharf gestellt werden kann.
Es ist somit in einfacher Weise und handhabungsfreundlich zunächst eine Voreinstellung und dann gegebenenfalls eine Feinjustierung möglich, wobei die Grobeinstellung in einfacher Weise durch Anschlag oder durch gezielte Bewe- gungsführung verhältnismässig genau einstellbar ist.
Bei der erfindungsgemässen Ausgestaltung ist somit nach eine Verstellung des Tragarms oder eine Rückstellung in einfacher Weise möglich, so dass eine Neueinstellung entfällt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Ausgestaltung besteht darin, dass eine verhältnis- mässig teuere optische Vergrösserungsvorrichtung 11b, hier ein Mikroskop, für mehrere Arbeits- plätze verwendbar ist und jeweils am Tragarm positionierbar ist, wobei auch an den verschiedenen Arbeitstischen die Vergrösserungsvorrichtung 11b handhabungsfreundlich in eine Grundstellung bezügl. der Tischfläche bewegbar ist. Für mikroskopische optische Untersuchungen braucht dann gegebenenfalls lediglich eine Feinjustierung an der Höhenanzeigevorrichtung 62 oder an der opti- schen Vergrösserungsvorrichtung 11 b vorgenommen zu werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Medizintechnischer oder dentaltechnischer Arbeitstisch (1) mit wenigstens einer darauf angeordneten Arbeitsvorrichtung (11), die durch eine Verbindungsvorrichtung mit einem
Tragarm (14) verbunden ist und mit dem Tragarm (14) eine auf- und abbewegbare und in der jeweiligen Stellung vorzugsweise feststellbare Bewegungseinheit (61) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bewegungseinheit (61) eine Höhenanzeigevorrichtung (62) angeordnet ist.