<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Matratze mit einem dauerelastischen Matratzenkem aus offen- pongem Schaumstoff und einer darauf aufgebrachten atmungsaktiven Matratzenpolsterschicht, wobei (a) der Matratzenkem zumindest in seinem oberen Querschnittsbereich in horizontal neben- einander angeordnete Matratzenkemsegmente derart unterteilt ist, dass die einzelnen Ma- tratzenkernsegmente im wesentlichen unabhängig von den benachbarten Matratzenkern- segmenten elastisch zusammendruckbar sind, und (b) die atmungsaktive Matratzenpolsterschicht auf den oberen Flächen der Matratzenkern- segmente so aufgebracht ist, dass sie den einzelnen Matratzenkernsegmenten ihre von benachbarten Matratzenkemsegmenten im wesentlichen unabhängige vertikale elastische
Zusammendrückbarkeit belässt.
Eine Matratze der vorstehenden Art ist aus der auf den Anmelder und Erfinder des vorliegenden Anmeldungsgegenstands zurückgehenden deutschen Offenlegungsschnft DE 41 24 044 A1 bekannt Bei dieser Matratze sind die Matratzenkemsegmente durch Zwischen- räume horizontal allseitig voneinander beabstandet, und die atmungsaktive Matratzenpolster- schicht ist lösbar auf den Matratzenkemsegmenten angeordnet und im Bereich der vorgenannten Zwischenräume unterbrochen oder dort von Verbindungsbrücken gebildet, welche den Matratzen- kernsegmenten eine, im wesentlichen von benachbarten Matratzenkernsegmenten unabhängige, vertikale elastische Zusammendrückbarkeit belassen
Diese bekannte Matratze erfüllt zwar die an eine optimal aufgebaute Matratze zu stellenden Grundforderungen,
nämlich nach Punkt- bzw Segmentelastizität sowie Atmungsaktivität und Rei- nigungsfreundlichkeit gleichzeitig in einem höchstmöglichen Masse, so dass es mit dieser Matratze erstmals gelungen ist, die Eigenschaften einer ausgezeichneten Punkt- bzw Segmentelastizität, einer hervorragenden Atmungsaktivität und einer sehr guten Reinigungsfreundlichkeit, welche eine Matratze von hohem Gebrauchswert in sich vereinigen sollte, auf äusserst zufriedenstellende Weise miteinander zu kombinieren.
Da auch die Matratze, die mit der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt wird, diese drei Grundforderungen, nämlich nach Punkt- bzw Segmentelastizität und Atmungsaktivität sowie Reinigungsfreundlichkeit gleichzeitig in höchstmöglichem Masse erfüllt, sei, bevor die Problematik der bekannten Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1 erörtert wird, zunächst auf die vorgenannten drei Grundforderungen, die an eine optimal aufgebaute Matratze zu stellen sind, nachfolgend etwas näher eingegangen: (1) Punktelastizität oder - physikalisch richtiger - Segmentelastizität.
Die Matratzenoberfläche soll sich der Form des menschlichen Körpers so anpassen, dass der Auflagedruck an jeder Stelle möglichst gleich gross ist (2) Atmungsaktivität
Die Matratzenoberfläche soll die Atmung der Korperoberflache so wenig wie möglich beeinflussen.
(3) Reinigungsfreundlichkeit
Die Einzelsegmente der Matratze sollen sich - je nach ihren Eigenschaften - leicht und vollständig reinigen lassen
Herkömmliche Matratzen stützen den Körper meist nur punktweise ab An den Auflagestellen entsteht ein höherer Druck, der bis zum Schmerz führen kann. Der Körper reagiert darauf mit häufigem, oft unbewusstem Drehen und Wenden während der Nacht und mit Verspannungen, die sich ihrerseits kritisch auf bereits bestehende Deformationen im Schulter-, Rücken- und Huftbereich äussern können und möglicherweise selbst die Ursache von Deformationen sind Eine Matratze ohne punktuelle bzw segmentelle Nachgiebigkeit bewirkt auch Behinderungen der Blutzirkulation.
Bei bettlägerigen Patienten, die längere Zeit in ein und derselben Lage verbringen müssen, kann dies bis zum gefürchteten "Wundliegen" an Hinterkopf, Schultern, Gesäss, Hüften, Unterschenkeln und Fersen fuhren
Weitgehend unbeachtet ist die Tatsache, dass sich die meisten herkömmlichen Matratzen aufgrund ihrer Konstruktionsprinzipien nur schwierig oder gar nicht reinigen lassen, was eigentlich im Widerspruch zu den hohen hygienischen Ansprüchen der modernen Zivilisation steht Solche Matratzen bestehen aus verschiedenen fest miteinander verbundenen Elementen (z. B. Kern und Polsterung), deren jedes eigentlich einer eigenen spezifischen Reinigung bedürfte - je nach
<Desc/Clms Page number 2>
Material und Verunreinigung Die feste Verbindung der Elemente verhindert das.
Die geschilderten Probleme lassen sich durch zwei konstruktive Konflikte beschreiben, die in dem der DE 41 24 044 A1 vorausgehenden Stand der Technik nur unvollkommen gelöst worden sind (A) "Punkt- bzw. Segmentelastizitat"/"atmungsaktive" Polsterschicht
Die bisher verwendeten "atmungsaktiven" Polsterschichten besitzen fast ausschliesslich eine durchgehende unelastische Querstruktur Sie bestehen aus porösen Einfach- oder
Mehrfachschichten Selbst wenn sich in günstigen Fallen unter der Polsterschicht elastisch-entkoppelte Elemente befinden (Lattenroste als Matratzenauflage oder Sprung- federn bzw Luftkammem im Matratzenkem), so bewirken die durchgehend unelastischen
Polsterschichten eine Wiederaufhebung der ursprünglich angestrebten Entkoppelung (B) "Atmungsaktive" Polsterschicht/Reinigung
Polsterschicht und Kem bestehen aus verschiedenen Materialien,
die - je nach dem Typ der Verunreinigung - auf verschiedene Weise gereinigt werden müssten. So lassen sich beispielsweise Urin- und Blutflecken aus einem offenporigen Schaumstoffkem durch
Spülen mit handwarmem Seifenwasser leicht entfernen. Eine Polsterschicht aus Baum- wolle muss dagegen in diesen Fällen bei erhöhter Temperatur gewaschen werden.
Da
Kern und Polsterschicht meist fest miteinander verbunden sind, unterbleibt entweder eine tiefgreifende Reinigung oder aber die Polsterschicht wird vorab durch Auflegen von
Gummilaken geschützt, was dann jedoch die Atmungsaktivität der Polsterung wieder aufhebt
Der Schutz der Matratze vor dem Patienten hat hier Vorrang gegenüber dem Schutz des
Patienten vor der Matratze
Die gemäss der DE 41 24 044 A1 entwickelten Matratzen und Matratzenauflagen bestehen aus einem segmentelastischen durchlufteten Kern und aus "atmungsaktiven" Polsterschichten, die gleichfalls - je nach Aufwand - entweder vollständig oder fast vollständig segmentelastisch sind.
Kern und Polsterschichten sind auf mancherlei Weisen miteinander verbunden, lassen sich aber in jedem Fall voneinander trennen. Als Verbindungen kommen in Frage Klettverschlüsse, form- schlüssige Noppen, formschlüssige Band- oder Schlitzkonstruktionen, schliesslich Kappen, die sich über die Kemsegmente stülpen lassen, usw. Die Wahl der Verbindung hängt von der Gesamt- konstruktion der jeweiligen Matratze und diese hangt vom Anforderungsprofil ab
Bei speziellen Anforderungen, z. B. im Krankenhausbereich, besteht die Matratze nicht nur aus einem Kern und einer Auflage, sondern aus mehreren kleinen Kernen mit jeweils eigenen Auflagen. Die kleinen Teilmatratzen lassen sich aus dem Gesamtverband herausnehmen und einzeln reinigen (a) Der Matratzenkern besteht gemäss der DE 41 24 044 A1 in einfachen Fallen aus offenporigem und dauerelastischem Schaumstoff.
Dieser ist in seinem oberen Bereich durch Einschnitte in Quer- und Längsrichtung in einzelne Segmente unterteilt. Die
Segmente sind also durch Nuten voneinander getrennt, deren Breiten vorzugsweise zwischen zwei und zehn Millimetern und deren Tiefen bevorzugt zwischen zehn und hundert Millimetern liegen. Nutbreiten, Nutabstände und Nuttiefen bestimmen - zusammen mit den elastischen Eigenschaften des Grundmaterials - die lokale Elastizität der Segmente und die Gesamtelastizität der ganzen Auflagefläche. Alle vier Grössen sind variabel und lassen sich darum speziellen Anforderungen anpassen Diese Art der
Formgebung ist an sich schon seit längerer Zeit bekannt, und sie hat sich - z. B. wegen ihrer hervorragenden Durchlüftung - gut bewährt.
(b) Die "atmungsaktive" Polsterschicht besteht gemäss der DE 41 24 044 A1 im einfachsten
Fall aus vielen weichen Einzelelementen, die jeweils einzeln den Segmenten des
Matratzenkems zugeordnet sind. Beispielsweise handelt es sich um Filzkappen, die auf die Kemsegmente einfach aufgesteckt werden Die Elemente lassen sich auch durch
Bander miteinander zu grösseren Gebilden verbinden. Sie werden dadurch in ihrer
Position gehalten, dass man die Bänder auf dem Boden der Kern-Nuten befestigt, beispielsweise einklemmt Fertigungstechnisch ist es vorteilhaft, die Polsterelemente in die Bänder bereits bei deren Herstellung einzuarbeiten.
In Anlehnung an die bandförmigen Gebilde lassen sich auch flächige geschlitzte Strukturen herstellen, die im
<Desc/Clms Page number 3>
Endeffekt gleichfalls die Fixierung schwingungsentkoppelter Polsterelemente in den Nuten des Kerns ermöglichen
Will man die Möglichkeiten zur elastischen Entkoppelung der Polsterelemente nicht vollständig ausnutzen, dann kann man als "atmungsaktive" Polsterschicht auch ein hochelastisches Gestrick verwenden, dessen Elastizität daher stammt, dass man zu seiner
Herstellung erstens besonders dehnungsfähige Fäden benutzt und zweitens diesen
Fäden eine besonders dehnungsfähige Oberstruktur verleiht.
Bei noch geringeren
Anspruchen kann man sogar auf die Verwendung dehnungsfähiger Faden verzichten und sich auf ein dehnungsfähiges Gestrick beschränken
Die "atmungsaktive" Polsterschicht lässt sich also vom Matratzenkern abnehmen und separat reinigen. Dies dient in erster Linie dazu, dem Körper eine hygienische unmittel- bare Auflagefläche anzubieten Im Zusammenhang mit einem Matratzenkern aus
Schaumstoff zeigt sich aber noch ein weiterer Vorteil Die Polsterschicht ist eine wirksame
Barriere gegen das langsame Eindringen von Schweisskomponenten in die Grund- substanz des darunterliegenden Schaumstoffs, die dort auf die Dauer zur Ansiedlung von
Mikroorganismen und zur Beeinträchtigung der mechanischen Eigenschaften des
Schaumes führen könnten.
Eine häufigere Reinigung der relativ leicht zu handhabenden
Polsterschicht ermöglicht es also, die Abstände zwischen den Reinigungen des vergleichsweise voluminösen unhandlichen Matratzenkerns zu verlängern
Eine schwingungsentkoppelte und abnehmbare "atmungsaktive" Polsterschicht ist ein
Novum in der DE 41 24 044 A1 und wurde vorher konstruktiv nicht genutzt.
Die Problematik, die dieser an sich ausgezeichneten Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1 zugrundeliegt und zu der vorliegenden Erfindung Anlass gegeben hat, ist insbesondere folgende (1) Die technische Verwirklichung der Abnehmbarkeit der "atmungsaktiven" Polsterschicht von dem in Matratzenkernsegmente unterteilten Matratzenkern beinhaltet konstruktiv relativ ausgeklugelte Massnahmen, aufgrund deren sich entsprechende Herstellungs- kosten ergeben, insbesondere bei den technisch aufwendigen Ausführungsformen, die sich besonders für den Einsatz in Pflegeheimen und Kliniken, speziell auf Intensiv- stationen eignen, während dagegen fur die Verwendung im Wohnbereich einfacher aufgebaute Ausführungsformen mehr in Frage kommen, die dann die drei Grundforde- rungen nicht ganz so gut wie die technisch aufwendigen Ausführungsformen erfüllen (2)
Die hinsichtlich der Erfüllung der obigen drei Grundforderungen besonders optimalen, technisch aufwendigen Ausfuhrungsformen erfordern für die Reinigung der "atmungs- aktiven" Matratzenpolsterschicht einen nicht unbedeutenden Arbeitsaufwand des
Abnehmens und Wiederaufbringens der "atmungsaktiven" Matratzenpolsterschicht, der sich zwar beim Einsatz in Pflegeheimen und Kliniken, speziell auf Intensivstationen, durchaus lohnt, da für diesen Einsatz im wesentlichen die weiter oben genannten
Gesichtspunkte gelten, die für separate Reinigung von Matratzenkem und Matratzen- polsterschicht sprechen.
Aber für die Verwendung im Wohnbereich steht diesem Arbeits- aufwand die Bequemlichkeit der normalen Verbraucherschichten entgegen, wobei hier die obigen Gesichtspunkte hinsichtlich separater Reinigung weniger wichtig sind (3) Bei einem Matratzenkern aus offenporigem Schaumstoff, der aus hygienischen Gründen, insbesondere lüftungstechnischen Gründen, bei weitem zu bevorzugen ist, ergeben sich sowohl Unbequemlichkeiten als auch relative Zertaufwendigkeit insofern, als der offen- ponge Schaumstoff infolge seiner hohen Reibung, die er an seiner Schnittfläche nicht nur gegenüber der Bewegung einer gleichen Schnittfläche, sondern auch gegenüber der
Bewegung relativ zu den meisten Textilien aufweist, dem Einbringen des Matratzenkerns in eine Hülle oder dem Überspannen des Matratzenkems mit einem Überzug entsprechende Widerstände entgegengesetzt.
Dadurch wird die grundsätzlich zu fordernde Trennbarkeit der Einzelbestandteile der Matratze erschwert. Dieses Problem ist zwar in der Möbelfertigung bekannt, wurde aber bisher in ziemlich unbefriedigender
Weise so gelöst, dass zwischen den Matratzenkem und seine Hülle ein bielastischer
Gleitstoff eingebracht wurde.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Matratze der eingangs genannten gattungs- gemässen Art zur Verfügung zu stellen, die hinsichtlich ihrer Herstellung und ihres Gebrauchs
<Desc/Clms Page number 4>
wesentlich vorteilhafter als die Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1 ist, gleichzeitig jedoch die drei Grundforderungen nach Punkt- bzw. Segmentelastizität, atmungsaktiver Matratzenpolster- schicht sowie praxisgerechter Reinigung ebenfalls in höchstmöglichem Masse erfüllt, also auch die Vorteile der Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1 weitestgehend aufweist, wie sie oben im einzelnen dargelegt worden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine oder mehrere der folgenden Flächen des Matratzenkerns mit einer Beflockung versehen sind- (1) die oberen Flächen der einzelnen Matratzenkemsegmente, (2) die einander zugewandten seitlichen Flächen der einzelnen Matratzenkemsegmente, (3) die nach aussen gewandten seitlichen Flächen der einzelnen Matratzenkemsegmente, (4) sonstige, vorzugsweise nach aussen gewandte, Flächen des Matratzenkems.
Hierdurch ergeben sich, insbesondere gegenüber der Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1, vor allem folgende Vorteile- (A) Wenn die oberen Flachen der einzelnen Matratzenkemsegmente mit einer Beflockung versehen werden, dann kann durch diese Beflockung auf den einzelnen Matratzenkern- segmenten die angestrebte atmungsaktive Polsterung integral mit den Matratzenkemseg- menten ausgebildet werden Diese atmungsaktive Polsterung lässt sich in äusserst einfacher und praktischer Weise zusammen mit den Matratzenkemsegmenten bzw dem
Matratzenkem reinigen.
Hierdurch kann die Zweiteilung zwischen Matratzenkern und atmungsaktiver Auflage gemäss der DE 41 24 044 A1 entfallen, wodurch sich die
Herstellungskosten, sowohl was das Material als auch die Arbeitszeit anbelangt, beacht- lich verringern lassen und der Arbeitsaufwand für das Abnehmen und Wiederaufbringen der atmungsaktiven Matratzenpolsterschicht zu Reinigungszwecken eingespart wird.
(B) Wenn die einander zugewandten seitlichen Flächen der einzelnen Matratzenkemseg- mente mit einer Beflockung versehen werden, vermindert sich in unerwarteter Weise und in überraschendem Ausmass die Reibung zwischen den Matratzenkemsegmenten, so dass sich die Breite der Zwischenräume, die gemäss der DE 41 24 044 A1 zwischen den benachbarten Matratzenkemsegmenten vorgesehen sind, verringern lässt und einfache
Einschnitte zwischen den Matratzenkemsegmenten genügen bzw die Matratzenkemseg- mente einfach aneinandergefügt werden können, wobei der Matratzenkem bei Beibehal- tung optimaler Funktionsweise vollständig in die einzelnen Matratzenkemsegmente aufgetrennt werden kann, d.
h die Matratzenkemsegmente als unabhängig voneinander handhabbare Matratzenteile ausgebildet und in einfacher Weise zum Matratzenkem zusammengefügt werden können sowie zu Reinigungszwecken einzeln aus der Matratze entnehmbar sind. Der Matratzenkern besteht dann aus einzelnen zugeschnittenen und beflockten Matratzenkernsegmenten, die in einen gemeinsamen Rahmen eingesetzt und/oder auf eine gemeinsame Unterlage aufgesetzt sind. Damit wird die Herstellung des
Matratzenkerns preisgünstiger und die Matratzenkemoberfläche bekommt ein gleich- mässigeres Aussehen, ohne dass die Segmentierung beeinträchtigt wird.
Im Gegenteil ist es so, dass durch die Herabsetzung der Reibung und dadurch, dass keine Querverbin- dungen zwischen den einzelnen Teilen der atmungsaktiven Matratzenpolsterschicht erforderlich sind, eine optimale Punkt- bzw Segmentelastizität bei einfachem Aufbau erreicht wird
Die Segmentierung des Matratzenkems erfolgte dagegen bei der Matratze nach der
DE 41 24 044 A1 durch Einschneiden von relativ breiten Nuten, wobei die Nutentiefe und die Nutenbreite gut aufeinander abgestimmt werden mussten, damit nicht die Reibung zwischen den einzelnen Matratzenkemsegmenten deren Wiederaufrichten im Anschluss an eine Belastung verhinderte, weil die Reibung zwischen den planen Schnittflächen zweier offenporiger Schaumstoffelemente verhältnismässig sehr hoch ist.
(C) Wenn die nach aussen gewandten seitlichen Flächen der einzelnen Matratzenkemseg- mente mit einer Beflockung versehen sind, dann ergibt sich aus denselben Gründen, wie sie eben dargelegt wurden, eine wesentlich verminderte Reibung gegenüber dem
Rahmen, in den die Matratzenkemsegmente eingesetzt werden, was ebenfalls zu einer ausgezeichneten Punkt- bzw. Segmentelastizität beiträgt.
Ausserdem wird auch das bereits erwähnte gleichmässigere Aussehen am seitlichen Aussenumfang des Matratzen-
<Desc/Clms Page number 5>
kerns erreicht (D) Wenn nach aussen gewandte Flächen des Matratzenkems, wie einige der eben erwähnten
Flächen und sonstige nach aussen gewandte Flachen, mit einer Beflockung versehen werden, dann ergibt sich, wenn diese nach aussen gewandten Flächen des Matratzen- kems solche Flächen sind, die temporär und/oder permanent mit einer Hülle oder einem Überzug in Berührung kommen, eine wesentliche Erleichterung beim Aufbringen und
Abnehmen einer solchen Hülle oder eines solchen Überzugs
Wie bereits oben im Zusammenhang mit der Problematik, die sich bei einer Matratze gemäss der DE 41 24 044 A1 ergibt, dargelegt worden war,
zeigt die Schnittfläche eines offenporigen Schaumstoffs eine hohe Reibung nicht nur gegenüber der Bewegung einer gleichen Schnittfläche, sondern auch gegenüber der Bewegung der meisten Textilien
Das kann zu grossen Schwierigkeiten und Zeitverlusten beim Einbringen des Matratzen- kems in eine Hülle oder beim Überspannen des Matratzenkems mit einem Überzug fuhren. Dadurch wird die grundsätzlich zu fordernde Trennbarkeit der Einzelbestandteile der Matratze erschwert.
Dieses Problem ist durch das Einbringen des oben ebenfalls bereits erwähnten bielastischen Gleitstoffs nur sehr unbefriedigend gelöst worden Da die
Beflockung von Schaumstoff-Schnittflächen deren Reibungsvermögen überraschender- weise stark herabsetzt, erübngt sich das unbefriedigende Einbringen des Gleitstoffs durch das Vorsehen der Beflockung Auch hierdurch lassen sich Material- und Fertigungskosten signifikant verringern
Die Beflockung der Schnittflächen von offenporigem Schaumstoff verringert die genannten Reibungseffekte dann besonders wirksam, wenn die Ausrichtung der Flocken, worunter auch Stapelfasern zu verstehen sind, parallel zur Schnittfläche und senkrecht zur Reibungsnchtung erfolgt
Die Beflockung der oberen Flächen der Matratzenkemsegmente kann erfindungsgemass auch ausschliesslich zur Herabsetzung der Reibung erfolgen, d. h.
anstatt dass dadurch eine Matratzen- polsterschicht ausgebildet wird, oder es wird durch die Beflockung eine untere Matratzenpolster- schicht ausgebildet In diesem Fall kann die bzw eine obere Matratzenpolsterschicht separat gemäss den Lehren der DE 41 24 044 A1, deren Inhalt durch diese Bezugnahme mit zum Offenbarungsinhalt der vorliegenden Beschreibung gemacht wird, ausgebildet und aufgebracht sein. Durch diese erhebliche Reibungsherabsetzung der oberen Flächen der Matratzenkemseg- mente wird bereits eine ganz wesentliche Verbesserung der Matratze nach der DE 41 24 044 A1 erzielt, da auf diese Weise das Aufbringen und Abnehmen der separaten Matratzenpolsterschicht arbeitsmässig vereinfacht und zeitmässig verkürzt wird.
Solche Matratzen können insbesondere für den Einsatz in Pflegeheimen und Kliniken, im besonderen in Intensivstationen, verwendet werden und durch die reibungsvermindemde Beflockung anderer Flachen, wie sie im Patentanspruch unter (2), (3) und/oder (4) angegeben sind, noch weitergehend optimiert sein.
Es wird bevorzugt, dass die Beflockung eine solche aus Natur- und/oder Kunststoffasem ist, vorzugsweise aus Polyamid, Viskose, Baumwolle und/oder Polyester
Besonders bevorzugt wird es, dass die Beflockung ein elektrisch leitfähig oder elektrostatisch oder antistatisch ausgerüsteter Flock oder elektrisch leitfähig oder elektrostatisch oder antistatisch ausgerüstete Flockfasern ist bzw sind.
Ganz besonders bevorzugt wird es, dass die Beflockung aus Flock oder Flockfasern aus dem Bereich von 0,5 bis 22 dtex und/oder von 0,3 bis 10 mm Länge besteht oder aus derartige Flock- fasern enthält
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
Die vorstehenden sowie zusätzliche Vorteile und Merkmale der Erfindung seien nachfolgend anhand einer in der einzigen Figur in einer Teilschnittansicht dargestellten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemässen Matratze näher erläutert.
Wie aus der einzigen Figur der Zeichnung ersichtlich ist, hat die veranschaulichte Ausführungs- form der erfindungsgemässen Matratze einen dauerelastischen Matratzenkem 1 Diese besteht aus einem offenporigen Schaumstoff, der beispielsweise aus Polyurethan oder Polyester hergestellt ist Der Matratzenkem 1 ist zumindest in seinem oberen Querschnittsbereich in horizontal neben- einander angeordnete Matratzenkernsegmente 2 durch Einschnitte 3 derart unterteilt, dass die einzelnen Matratzenkemsegmente 2 im wesentlichen unabhängig von den benachbarten
<Desc/Clms Page number 6>
Matratzenkemsegmenten 2 elastisch zusammendrückbar sind, so dass sich eine ausgezeichnete Punkt- bzw Segmentelastizität ergibt
Der horizontale Querschnitt der Matratzenkemsegmente 2 kann beispielsweise quadratisch, rechteckig, dreieckig, trapezförmig, regelmässig sechseckig o.
dgl sein
Auf den oberen Flächen 4 der einzelnen Matratzenkemsegmente 2 ist eine Beflockung 5 in der Art und Weise, was Dicke, Materialzusammensetzung u. dgl. anbetrifft, aufgebracht, dass sie eine atmungsaktive Polsterung bildet Die einzelnen Flächenbereiche dieser atmungsaktiven Polsterung 5, die jeweils der oberen Fläche 4 eines jeweiligen Matratzenkernsegments 2 entsprechen, bedürfen, weil sie integral mit dem zugeordneten Matratzenkernsegment 2 sind, keiner Querver- bindungen untereinander, so dass die Punkt- bzw. Segmentelastizität der einzelnen Matratzenkem- segmente 2 ausgezeichnet ist.
Die aus der oberen Beflockung 5 ausgebildete atmungsaktive Matratzenpolsterschicht ist auf diese Weise auf den oberen Flachen 4 der Matratzenkemsegmente 2 so aufgebracht, dass sie den einzelnen Matratzenkemsegmenten 2 ihre von benachbarten Matratzenkernsegmenten 2 im wesentlichen unabhängige vertikale elastische Zusammendrück- barkeit in höchstmöglichem Masse belässt.
Weiterhin sind bei der in einem teilweisen Querschnitt dargestellten Matratze gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die einander zugewandten seitlichen Flächen 6 der einzelnen Matratzenkemsegmente 2 mit einer Beflockung 7 versehen, deren Schichtdicke im allge- meinen geringer als die Schichtdicke der Beflockung 5 gewählt werden wird, sofern die obere Beflockung 5 nicht gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung ausschliesslich als eine reibungsvermindemde Schicht, d. h. nicht als Matratzenpolsterschicht, vorgesehen ist, auf der eine Matratzenpolsterschicht gemäss der DE 41 24 044 A1 abnehmbar aufgebracht wird, insbesondere zum Einsatz in Pflegeheimen, Kliniken, Intensivstationen o.
dgl Es ist aber auch möglich, die Beflockung 5 als eine integrale bzw fest angebrachte, untere Matratzenpolsterschicht auszubilden und durch eine abnehmbare, obere Matratzenpolsterschicht gemäss der DE 41 24 044 A1 zu ergänzen, die gewissermassen die Verschmutzungen von oben her weitgehend "abfängt", was fur den eben genannten Einsatz in Pflegeheimen, Kliniken, Intensivstationen o dgl , insbesondere hinsichtlich separater Reinigung, vorteilhaft sein kann Da die Beflockung 7 zur Reibungsver- minderung dient, genügt hierfür eine relativ dünne Schicht Vorzugsweise sind die Einschnitte 3 zwischen den einzelnen Matratzenkemsegmenten und die Dicke der Beflockung 7 so gewählt,
dass sich gegenüberliegende Beflockungen 7 in permanentem Reibungseingriff befinden oder nur durch einen ganz genngen Spalt voneinander getrennt sind
Das Aufbringen der Beflockung 7 kann beispielsweise in der dargestellten Ausführungsform, in welcher die Matratzenkemsegmente 2 einstückig mit der Matratzenbasis 8 sind, in der Weise erfolgen, dass zunächst die seitlichen Flächen 6 von einzelstückigen Matratzenkemsegmenten 2 beflockt und dann die einzelstückigen Matratzenkemsegmente 2 auf die Matratzenkembasis 8 aufgeklebt oder darauf in sonstiger integraler Art und Weise befestigt werden.
Vorzugsweise werden die einzelstückigen Matratzenkemsegmente 2 vor dem Aufbringen auf die Matratzenkem- basis 8 auch mit der Beflockung 5 versehen
Ausserdem sind in der vorliegenden Ausführungsform die nach aussen gewandten Flächen 9 der einzelnen Matratzenkemsegmente 2 und die seitlichen nach aussen gewandten Flächen 10 des Matratzenkems 1, die solche der Matratzenkembasis 8 sind, sowie etwaige sonstige nach aussen gewandte Flächen des Matratzenkems 1, die temporär und/oder permanent mit einer Hülle oder einem Überzug in Berührung kommen bzw. sind, mit einer Beflockung 12 bzw. 13 versehen.
Diese Beflockungen 7 und 12 sowie 13 können vorteilhafterweise auch in der oben angege- benen Ausführungsform vorgesehen sein, in der die Beflockung 5 ausschliesslich als reibungsver- mindemde Beflockung, d. h. nicht als Matratzenpolsterschicht ausgebildet ist, oder als eine untere Matratzenpolsterschicht, die durch eine abnehmbare obere Matratzenpolsterschicht ergänzt ist, welche gemäss der DE 41 24 044 A1 ausgebildet ist.
Durch die Beflockung 12 wird die Reibung der am seitlichen Umfang des Matratzenkems 1 liegenden Matratzenkemsegmente 2 bezüglich eines den Matratzenkem 1 einfassenden Rahmens (nicht dargestellt) wesentlich herabgesetzt, und durch die Beflockung 12 und 13 wird die Reibung gegenüber einer Hülle oder einem Überzug, insbesondere aus textilem Material, herabgesetzt, so dass sich der Matratzenkem 1 leichter und schneller mit der Hülle oder dem Überzug versehen lässt und aus der Hülle oder dem Überzug entnommen werden kann.
<Desc/Clms Page number 7>
Während in der dargestellten Ausfuhrungsform die Matratzenkemsegmente 2 einstückig mit der Matratzenkembasis 8 sind, worunter auch eine dauerhafte Befestigung derselben an der
Matratzenkembasis 8, beispielsweise durch Kleben, verstanden werden soll, sind in einer ebenfalls in hohem Masse bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Matratzenkemsegmente 2 als unabhängig voneinander handhabbare Matratzenkemteile ausgebildet, also gewissermassen die
Einschnitte 3 bis zur Bodenfläche 11der dargestellten Matratze geführt.
In einer noch anderen Ausfuhrungsform, die ähnlich der dargestellten Ausführungsform ist, ist die Matratzenbasis 8 in einzelne, unabhangig voneinander handhabbare gegebenenfalls unterschiedlich grosse Matratzen- kem-Teilbasen unterteilt, mit denen jeweils integral mehrere Matratzenkemsegmente 2 verbunden sind Hierbei können die einander zugewandten benachbarten Flächen der Matratzenkem- Teilbasen beflockt sein, um die Matratzenkem-Teilbasen beim Zusammenfügen leichter gegen- einander verschieben zu können
Die Beflockungen 5,7 und 12,
13 sowie die eben genannte Beflockung eventueller Matratzen- kem-Teilbasen ist parallel zu der beflockten Fläche und senkrecht zur Reibungsnchtung zwischen der jeweiligen beflockten Fläche und einer damit in permanentem oder temporärem Reibungs- eingriff befindlichen Fläche ausgerichtet Die Beflockung kann eine solche aus Natur- und/oder Kunststoffasem oder sonstigen stapelfaser- oder flockenartigen Natur- und/oder Kunststoffteilchen sein
Insgesamt weist die erfindungsgemässe Matratze in der einen und/oder anderen Ausfuhrungs- form zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen folgende Vorteile auf.
(a) Die Beseitigung der elastischen Querkopplung im Matratzenkem und in der atmungs- aktiven Polsterschicht ermöglicht die beste technisch machbare und finanziell vertretbare
Annäherung an die Maximalforderung nach einem durchgängig konstanten Auflagedruck des Körpers Der Grad der elastischen Entkoppelung ist im weiten Grenzen variabel (b) Alle verwendeten Materialien und Konstruktionselemente sind gut durchlüftet, "atmungs- aktiv", die Polsterschicht besitzt ein hohes Bindungsvermögen für Feuchtigkeit (c) Matratzenkem und Polsterschicht sind wahlweise fest oder abnehmbar miteinander verbunden Sie lassen sich dann zusammen bzw getrennt leicht säubern - je nach Art der
Verunreinigung im letzten Falle auch auf verschiedene Weisen (d) Eine unsymmetnsche Struktur der Gesamtmatratze (wie dargestellt) ermöglicht es,
sie auf zwei Weisen zu benutzen "segmentelastisch" und - wenn man sie umdreht - "konven- tionell" Das Gewicht der Matratzen ist so gering, dass das Umdrehen keine Anstrengung erfordert (e) Alle Bauelemente lassen sich mit verfugbaren Verfahren herstellen Dies sichert eine preisgünstige Fertigung Durch unterschiedliche konstruktive Gestaltung und die Wahl verschiedener Materialien sind Vananten von "einfach und billig" bis "aufwendig und teuer" möglich.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Beflockung aus Flock- Polyamid im Bereich von 1 bis 3 dtex und 0,5 bis 1,5 mm Länge, insbesondere 1,7 dtex und 0,75 mm Länge
Mit der Erfindung wird eine Matratze mit einem dauerelastischen Matratzenkern aus offen- porigem Schaumstoff und einer darauf aufgebrachten atmungsaktiven Matratzenpolsterschicht zur Verfügung gestellt Der Matratzenkem ist zumindest in seinem oberen Querschnittsbereich in horizontal nebeneinander angeordnete Matratzenkemsegmente unterteilt.
Die Unterteilung ist derart, dass die einzelnen Matratzenkernsegmente im wesentlichen unabhängig von den benachbarten Matratzenkemsegmenten elastisch zusammendrückbar sind Die atmungsaktive Matratzenpolsterschicht auf den oberen Flachen der Matratzenkemsegmente ist so aufgebracht, dass sie den einzelnen Matratzenkemsegmenten ihre von benachbarten Matratzenkemsegmenten im wesentlichen unabhängige vertikale elastische Zusammendrückbarkeit belässt.
Die oberen Flachen der einzelnen Matratzenkernsegmente und/oder die einander zugewandten seitlichen Flächen der einzelnen Matratzenkemsegmente und/oder die nach aussen gewandten seitlichen Flachen der einzelnen Matratzenkemsegmente und/oder sonstige, vorzugsweise nach aussen gewandte, Flachen des Matratzenkerns sind mit einer Beflockung versehen, welche die Reibung mit permanent oder temporär damit in Reibungseingriff befindlichen Flächen, wie beispielsweise mit gleichartigen Flächen oder mit einem Überzug, einer Umhüllung, einem Rahmen o.
dgl
<Desc/Clms Page number 8>
überraschend stark vermindert Wenn die Beflockung auf den oberen Flächen vorgesehen ist, kann sie in der einen Ausführungsform ausschliesslich eine die Reibung wesentlich vermindernde Schicht sein, auf der eine lösbar aufbringbare Matratzenpolsterschicht gemäss der DE 41 24 044 A1 angeordnet ist, oder sie kann in einer anderen Ausführungsform eine erste, untere Matratzen- polsterschicht bilden, die durch eine zweite, obere Matratzenpolsterschicht ergänzt ist, welche eine losbar anbringbare Matratzenpolsterschicht gemäss der DE 41 24 044 A1 ist, oder die obere Beflockung kann in einer noch anderen Ausführungsform eine integral mit den Matratzenkern- segmenten verbundene, atmungsaktive Matratzenpolsterschicht bilden, welche keiner Ergänzung durch eine zusätzliche Matratzenpolsterschicht bedarf,
aber gewünschtenfalls für Spezialzwecke durch eine lösbar aufbringbare Matratzenpolsterschicht gemäss der DE 41 24 044 A1 ergänzt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Matratze mit einem dauerelastischen Matratzenkem (1) aus offenporigem Schaumstoff und einer darauf aufgebrachten atmungsaktiven Matratzenpolsterschicht, wobei (a) der Matratzenkem (1) zumindest in seinem oberen Querschnittsbereich in horizontal nebeneinander angeordnete Matratzenkemsegmente (2) derart unterteilt ist, dass die einzelnen Matratzenkemsegmente (2) im wesentlichen unabhängig von den benachbarten Matratzenkemsegmenten (2) elastisch zusammendruckbar sind, und (b) die atmungsaktive Matratzenpolsterschicht auf den oberen Flächen (4) der
Matratzenkemsegmente (2) so aufgebracht ist, dass sie den einzelnen Matratzen- kernsegmenten (2) ihre von benachbarten Matratzenkernsegmenten (2) im wesentli- chen unabhängige vertikale elastische Zusammendrückbarkeit belasst, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der folgenden Flächen (4, 6,
9, 10)
des Matratzenkems mit einer Beflockung (5, 7, 12, 13) versehen sind.
(1 ) die oberen Flächen (4) der einzelnen Matratzenkemsegmente (2), (2) die einander zugewandten seitlichen Flächen (6) der einzelnen Matratzenkem- segmente (2), (3) die nach aussen gewandten seitlichen Flächen (9) der einzelnen Matratzenkern- segmente (2), (4) sonstige, vorzugsweise nach aussen gewandte, Flächen (10) des Matratzenkems (2).