AT404922B - Vorrichtung zur verzögerung, zum transport und zur beschleunigung kuppelbarer fahrbetriebsmittel - Google Patents

Vorrichtung zur verzögerung, zum transport und zur beschleunigung kuppelbarer fahrbetriebsmittel Download PDF

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AT404922B
AT404922B AT43396A AT43396A AT404922B AT 404922 B AT404922 B AT 404922B AT 43396 A AT43396 A AT 43396A AT 43396 A AT43396 A AT 43396A AT 404922 B AT404922 B AT 404922B
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accelerating
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driving equipment
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Norbert Ing Riedl
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Waagner Biro Ag
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Description


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 EMI1.1 
 

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 se als Förderband (ähnlich dem Handlauf einer Rolltreppe) oder als Gliederketten oder Ähnlichem ausgeführt sein. Im Falle der Ausführung als Förderband ist die umlaufende Führung an beiden
Seiten längs der Fahrbahn angebracht, sodass die Führung von beiden Seiten am Gehänge oder
Fahrwerk des Fahrbetriebsmittels angreift. Die umlaufende Führung Ist insbesondere in der Höhe des
Fahrwerks oder des Gehänges des Fahrbetriebsmittels angeordnet. 



   - Aus   Dämpfungs- und   Vorspannungseinrichtungen im Bereich der umlaufenden Führung, die als
Endlosband 1, 2,3 ausgeführt ist, zur Dämpfung der Bewegung der Fahrbetriebsmittel und zur
Erzeugung des Anpressdrucks auf das Gehänge oder das Fahrwerk der Fahrbetriebsmittel. 



   - Aus einem Antriebssystem für die umlaufende Führung einschliesslich einer Steuerung. 



   Fährt das Fahrbetriebsmittel in den Stationsbereich ein, so wird es vorerst von den Wageneinweisern, vorzugsweise durch eine umlaufende   Gehänge- oder Kabinenführung,   in senkrechte Position gebracht. In der Kuppeistelle 6 wird die Klemme des Fahrbetriebsmittels automatisch geöffnet und dieses somit vom Zugseil abgekuppelt, welches wiederum durch eine Umlenkung 5 zur Gegenstation geführt wird. Über ein Steuersignal wird der Antrieb der umlaufenden verzögernden Führung 1, die sich anfangs mit der Geschwindigkeit des Zugseils bewegt, zum Verringern der Geschwindigkeit entsprechend einer vorgegebenen Verzögerungskurve veranlasst.

   Die in der Führung 1 gehaltenen Fahrbetriebsmittel werden auf diese Weise gebremst, sodass sie die verzögernde Führung 1 mit Transportgeschwindigkeit verlassen und ohne Geschwindigkeitsdifferenz von der Transportführung 2 übernommen werden. Nachdem das Fahrbetriebsmittel die verzögernde Führung 1 verlassen hat, wird deren Geschwindigkeit vor dem Eintritt des nächsten Fahrbetriebsmittels wieder auf Seilgeschwindigkeit erhöht. 



   Beim Beschleunigungsvorgang mit Hilfe der beschleunigenden Führung 3 erfolgt der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge : die umlaufende beschleunigende Führung 3, die sich anfangs mit der Geschwindigkeit der Transportführung bewegt, wird nach Übernahme des Fahrbetriebsmittels bis zur Geschwindigkeit des Zugseiles (Seilgeschwindigkeit) beschleunigt, sodass im   Kuppelbereich   6 keine Differenzgeschwindigkeit zwischen Zugseil und Fahrbetriebsmittel vorhanden ist. Nachdem das Fahrbetriebsmittel die beschleunigende Führung 3 verlassen hat, wird deren Geschwindigkeit wieder auf Null beziehungsweise auf Transportgeschwindigkeit abgeregelt. 



   Zwischen verzögernder und beschleunigender Führung liegt der   Aus- und Emstlegsbereich,   in dem die Fahrbetriebsmittel durch die Transportführung 2 mit entsprechend niedriger Transportgeschwindigkeit bewegt und geführt werden und auch zum Stillstand gebracht werden können. Die Führungsbandage besteht beispielsweise aus Kettengliedern, die in bestimmten Abständen mit Transportnasen versehen sind. 



  Die Führung wird so angeordnet, dass sich die Fahrbetriebsmittel über das Gehänge an der Führung abstützen und dass die Fahrbetriebsmittel über Reibschluss oder zum Beispiel durch Transportnasen bewegt werden. 



   Im Stationsbereich, insbesondere im Bereich der   Verzögerungs- und Transportführung,   kann ein Nebenfahrbahnförderer 7 angeordnet sein, mit Hilfe dessen die Fahrbetriebsmittel abgezweigt werden können, um z. B. auf einen weiteren Streckenteil der Seilbahn oder in eine   Speicheranlage   verbracht zu werden. Umgekehrt können Fahrbetriebsmittel von einem anderen Streckenteil oder aus dem Speicher für die Fahrbetriebsmittel in die Vorrichtung zum Transport oder zur Beschleunigung eingebracht werden. 



  Dieser Nebenfahrbahnförderer 7 kann ebenfalls als angetriebene umlaufende Führung ausgebildet sein. 



   Das Antriebssystem der umlaufenden Führung (Endlosband 1, 2,3) ist geteilt ausgeführt : Es verfügen die verzögernde 1, die beschleunigende 3 und die Transportführung 2 jeweils über einen eigenen Antrieb. 



  Es ist auch die Möglichkeit vorgesehen, den Aufbau und den Antrieb der verzögernden 1 und der beschleunigenden 3 Führung weiter zu unterteilen, wie es in Fig. 2 beispielsweise dargestellt ist. Hier bestehen die   Verzögerungs- bzw.   die Beschleunigungsstrecke aus mehreren Sektionen   1',   1",   3',   3", mit jeweils einem eigenen Antrieb und einer eigenen Führungsbandage. Innerhalb der Verzögerungsstrecke 1',   1"bzw.   der Beschleunigungsstrecke 3', 3"werden die jeweiligen Antriebe synchronisiert. 



   Das Antriebssystem wird wird durch eine Steuerung kontrolliert, die die Geschwindigkeit der umlaufenden Führung 1,2, 3 in Abhängigkeit von der Position der Fahrbetriebsmittel auf der Fahrbahn 4 automatisch regelt. 



   Die Vorteile der Erfindung im Gegensatz zum bisherigen Stand der Technik sind unter anderem folgende : - Da die Reibblech an den Fahrbetriebsmitteln wegfallen, werden die   Fahrbetnebsmittel   leichter. Die
Gewichtsbelastung der Fahrbahntragkonstruktion wird verringert, die Stationsgebäude können niedri- ger gebaut werden, da sich die mit den Reibblechen verbundenen Konstruktionen erübrigen. Das
Problem der Vereisung der Reibblech fällt ebenfalls weg. 



   - Im Stationsbereich sind keine zusätzlichen Führungseinrichtungen (z. B.   Gehänge- oder   Bodenfüh- rung) für die Fahrbetriebsmittel notwendig, da die Verzögerung, die Beschleunigung, der Transport 

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 und zusätzlich auch die Führung der Fahrbetriebsmittel durch eine Anordnung verwirklicht werden. 



   - Da Beschleunigung und Verzögerung der Fahrbetriebsmittel durch die jeweilige umlaufende Führung
1,3 erfolgen, sind keine Steigungen und keine Gefällestrecken (z. B. am Bahnhof) erforderlich. 



   - Das Pendeln der Fahrbetriebsmittel In   Längs- oder   Querrichtung bei der Verzögerung oder der
Beschleunigung wird durch die umlaufende Führung, die beidseitig an den Fahrbetriebsmitteln angreift und diese gleichsam festhält, verhindert oder doch deutlich verringert. 



   - Bei zu kurzer Wagenfolge kann es nicht zum Auffahren eines Fahrbetriebsmittels auf ein anderes kommen, da sich die Fahrbetriebsmittel innerhalb jedes einzelnen Führungsabschnittes 1,2, 3 mit der gleichen Geschwindigkeit, nämlich der der Führung, bewegen und somit der gegenseitige Abstand der Fahrbetriebsmittel zueinander konstant bleibt. Fährt beispielsweise ein Fahrbetriebsmittel kurz nach einem anderen in den Verzögerungsbereich 1 ein, so ist die Umlaufgeschwindigkeit der verzögernden Führung 1 bereits gegenüber der Seilgeschwindigkeit herabgesetzt und das neu eintretende Fahrbetriebsmittel wird stärker verzögert. Fällt ein Antrieb aus, so bewirkt die Motorbrem- se den automatischen Stillstand und es besteht keine Auffahrgefahr. 



  

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Verzögerung, zum Transport und zur Beschleunigung kuppelbarer Fahrbetriebsmittel von Seilbahnen im Stationsbereich durch umlaufende Endlosbänder, die am Gehänge oder am Fahrwerk des Fahrbetriebsmittels angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die als Führungen zur gleichzeitigen Dämpfung von Längs- und Querschwingungen ausgebildeten umlaufenden Endlosbänder (1, 2, 3) zumindest im Verzögerungs- und Beschleunigungsbereich beidseitig der Fahrbahn (4) angeord- net sind und am Gehänge der Fahrbetriebsmittel (6) von beiden Seiten angedrückt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verzögernde Führung (1) und die beschleunigende Führung (3) jeweils in einer Einheit oder in mehrere Einheiten (1', 1", 3', 3") unterteilt ausgeführt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einheiten der verzögernden Füh- rung (1, 1', l"), die der beschleunigenden Führung (3,3', 3") und die der Transportführung (2) jeweils über einen eigenen Antrieb verfügen, wobei alle Einheiten (1, 1 ", 3', 3") innerhalb der verzögernden beziehungsweise beschleunigenden Führung jeweils mit der selben Geschwindigkeit umlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebene umlaufende Führung (1,2, 3) mit an sich bekannten Mitnehmernasen ausgestattet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der angetriebenen umlaufenden Führung (1,2, 3) Dämpfungselemente, wie Stossdämpfer oder Federn, aufweist.
AT43396A 1996-03-08 1996-03-08 Vorrichtung zur verzögerung, zum transport und zur beschleunigung kuppelbarer fahrbetriebsmittel AT404922B (de)

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ATA43396A ATA43396A (de) 1998-08-15
AT404922B true AT404922B (de) 1999-03-25

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD20884A (de) *
GB268074A (en) * 1926-01-21 1927-03-31 Ropeways Ltd Improvements in or relating to aerial ropeways
FR1044874A (fr) * 1951-10-27 1953-11-23 Applevage Dispositif de ralentissement ou mise en vitesse des chariots de transporteurs
DE2645455A1 (de) * 1976-10-08 1978-04-13 Habegger Willy Vorrichtung zum beschleunigen bzw. verzoegern von fahrzeugen einer seilschwebebahn
FR2687356A1 (fr) * 1992-02-17 1993-08-20 Soule Sa Systeme de transport comprenant des vehicules debrayables tractes par cables et procede de commande de ce systeme.

Patent Citations (5)

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