AT404464B - Anlage zum abstapeln von plattenpaketen unterschiedlichen grundrisses - Google Patents

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Description

AT 404 464 B
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Abstapeln von Plattenpaketen unterschiedlichen Grundrisses und unterschiedlicher Plattenanzahl hinter einer Plattenaufteil-Sägeanlage nach Maßgabe eines Abstapelplanes in einem Abstapelspeicher (vor einer Verpackungseinrichtung), - mit einer Zuführförderaniage, mit einer Drehstation, welche zumindest zwei Dreheinrichtungen aufweist, mit einer Transporteinrichtung, und mit einer Abführförderanlage, wobei in der Drehstation die Plattenpakete bedarfsweise um eine vertikale Achse um 90* drehbar sind, und wobei die Zuführförderaniage zwischen Plattenaufteil-Sägeanlage und Drehstation sowie die Abführförderanlage zwischen Drehstation und Abstapelspeicher angeordnet sind.
Vorliegend mag es sich um Pakete aus Spanplatten, Faserplatten, Gipsplatten, Blechen od. dgl. handeln. Der Ausdruck Paket bezeichnet Stapel aus einer unterschiedlichen Anzahl von identisch gleichen Platten. Im Rahmen der Erfindung wird von einem Plattenpaket auch dann gesprochen, wenn das Paket nur eine Platte aufweist und folglich zu einer einzelnen Platte entartet ist. - Es versteht sich, daß nicht jedes Plattenpaket in der Drehstation um 90 * gedreht wird. Ob eine solche Drehung erfolgt oder nicht, richtet sich vielmehr nach der Programmierung für das Abstapeln der Plattenpakete im Abstapelspeicher und das dadurch festgelegte Stapelbild.
Eine Anlage der eingangs beschriebenen Ausführungsform ist durch die deutsche Offenlegungsschrift DE 37 12 102 A1 bekannt geworden. Diese vorerwähnte Anlage weist in ihrem grundsätzlichen Aufbau mehrere nebeneinander angeordnete Zuführförderer bzw. Einlaufförderer auf, die jeweils einen zugeordneten Transportstrang mit zugehöriger Dreheinrichtung besitzen. Folglich sind mehrere nebeneinander angeordnete Dreheinrichtungen vorgesehen. Allerdings erlauben die solchermaßen verwirklichten parallel zueinander angeordneten Stapelzeilenbildungsstraßen lediglich die Handhabung von jeweils gleich ausgebildeten Zuschnittstapeln, insbes. Drucksachen. Vorliegend können Probleme auftreten, wenn Zuschnittstapel unterschiedlichen Grundrisses bzw. unterschiedlicher Zeitungs- bzw. Buchseitenanzahl abgestapelt werden sollen.
Dies gilt auch für eine ferner bekannte Anlage, welche eine Drehstation mit einer einzigen Dreheinrichtung aufweist (vgl. auch EP-0 422 600 A1) . Eine solche Vorgehensweise ist aus mehreren Gründen nachteilig. Einerseits müssen die einzelnen Plattenpakete mit einem beachtlichen zeitlichen Abstand und damit auch mit einem beachtlichen räumlichen Abstand voneinander in die einzige Dreheinrichtung eingeführt werden, dabei setzt sich dieser zeitliche Abstand aus den Zeitspannen zusammen, welche aus der Zeitspanne für den Beschickvorgang, für den Drehvorgang und für den Abführvorgang resultieren. Das Ergebnis sind sehr niedrige Taktzeiten für die gesamte Anlage. Außerdem muß die Drehvorrichtung einen Durchmesser aufweisen, der der größten Plattenbreite entspricht. Im Ergebnis sind die bekannten Anlagen aufwendig, ihre Leistung ist verbesserungsbedürftig.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anlage des eingangs beschriebenen grundsätzlichen Aufbaues so zu Verbessern, daß sie mit wesentlich höheren Leistungen und kurzen Taktzeiten arbeitet und auch der räumliche Aufwand reduziert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die beiden Dreheinrichtungen als Großformat- Dreheinrichtung und Kleinformat-Dreheinrichtung ausgebildet sind, wobei die Großformat-Dreheinrich-tung und die Kleinformat-Dreheinrichtung in Transportrichtung der Plattenpakete hintereinander angeordnet sind und deren vertikale Drehachsen im Grundriß quer zur Transportrichtung der Plattenpakete gegeneinander um ein zwei Transportstränge definierendes AbstandsmaB versetzt sind, und daß der eine Transportstrang (Großformat-Transportstrang) mit der Großformat-Dreheinrichtung, und der andere Transportstrang (Kleinformat-Transportstrang) mit der Kleinformat-Dreheinrichtung funktionell verbunden sind. Es versteht sich, daß bei der erfindungsgemäßen Anlage auch die aus zwei Dreheinrichtungen aufgebaute Drehstation von den Plattenstapein gleichsam überfahrbar ist, und zwar dann, wenn die Programmierung für die Abstapelung der Plattenpakete eine solche Drehung nicht verlangt. Die Lehre der Erfindung betrifft im Rahmen der behandelten Anlage zum Abstapeln von Plattenpaketen unterschiedlichen Grundrisses nicht die Plattenaufteil-Sägeanlage und auch nicht die verschiedenen Transporteinrichtungen, sondern vielmehr die Gestaltung der Drehstation und deren Integration in die Gesamtanlage. Die Transporteinrichtungen, die im übrigen erforderlich sind, gehören ebenso dem Stand der Technik an wie die Einzelheiten der Antriebe und der Steuereinrichtungen, die der Fachmann im Rahmen der Erfindung im übrigen zu verwirklichen hat.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei dem beanspruchten Aufbau der Anlage und bei der Aufteilung der Drehstation in eine Großformat-Dreheinrichtung und in eine Kleinformat-Dreheinrichtung, die in der beschriebenen Weise einander zugeordnet sind und funktionieren, eine wesentliche Leistungssteigerung erreichbar ist. Das beruht darauf, daß die Kleinformat-Drehstation mit einer um 50 % und mehr erhöhten Leistung betrieben werden kann. Insoweit nutzt die Erfindung die Tatsache, daß bei einer Anlage des eingangs beschriebenen Aufbaues und der eingangs beschriebenen Zweckbestimmung der Prozentsatz der Plattenpakete kleinen Formates der einzelnen Platten im statistischen Mittel wesentlich größer ist als der Prozentsatz der Plattenpakete mit Großplatten. Folglich arbeitet die erfindungsgemäße Anlage insge- 2
AT 404 464 B samt während eines bestimmten Abstapelvorganges hauptsächlich mit der Kleinformat-Drehstation, die kurze Taktzeiten und hohe Geschwindigkeiten zuläßt.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten der weiteren Ausbildung und Gestaltung. So ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß dem Großformat-Transportstrang sowie dem Kleinformat-Transportstrang ein gemeinsamer Zuführförderer zugeordnet ist, für den eine Leitlinie den Transportweg für die Kleinformate und den Transportweg für die Großformate festlegt. Die Leitlinie kann als Festkante ausgeführt sein, das heißt gleichsam als mechanischer Anschlag funktionieren. Die Leitlinie kann aber auch mechanisch vorgegeben sein, z. B. durch eine elektronische Wegsteuerung für die Kleinformate bzw. die Großformate. Besonders geeignet sind entsprechende, an sich bekannte Laserstrahlsteuerungen. Zweckmäßigerweise weist der Großformat-Transportstrang in Transportrichtung hinter der Großformat-Dreheinrichtung eine Ausiauffestkante für die gedrehten Großformat-Plattenpakete auf. Das Abstandsmaß entspricht im allgemeinen der halben Formatbreite, für die die Kleinformat-Dreheinrichtung ausgelegt ist, mit einem gewissen Überstand, damit über die beiden Transportstränge die Plattenpakete problemlos abgefördert werden können.
Im Rahmen der Erfindung ist die Gestaltung der Dreheinrichtungen grundsätzlich beliebig. Insbesondere kann insoweit an den Stand der Technik angeschlossen werden. Durch Einfachheit gegenüber Ausführungsformen mit Drehscheibe und darüber hinaus durch Funktionssicherheit ausgezeichnet, ist eine Ausführungsform, bei der die Großformat-Dreheinrichtung sowie die Kleinformat-Dreheinrichtung Transporteinrichtungen mit Transportbändern aufweisen, auf denen die Plattenpakete um die vertikale Achse mit Hilfe von Drehtraversen und daran angeschlossenen Klemmeinrichtungen drehbar sind, welche Klemmeinrichtungen an den Plattenpaketen an gegenüberliegenden Seiten in horizontalen Ebenen angreifen. Es versteht sich, daß die Transportbänder Stillstehen, wenn der beschriebene Drehvorgang stattfindet. Die Transportbänder sind zweckmäßigerweise als Breitgurttransportbänder ausgeführt, damit beim Drehvorgang keine Kollisionen zwischen den Kanten und Rändern der Plattenpakete einerseits und den Rändern der Transportbänder andererseits stattfindet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Anlage zum Abstapeln von Plattenpaketen unterschiedlichen Grundrisses, die nach der Lehre der Erfindung eingerichtet ist,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 2,
Fig. 4 den vergrößerten Ausschnitt A aus dem Gegenstand der Fig. 3 und
Fig. 5 in nochmals vergrößertem Maßstab den Ausschnitt B aus dem Gegenstand nach Fig. 4 mit konstruktiven Details.
Die in den Figuren dargestellte Anlage dient zum Abstapeln von Plattenpaketen unterschiedlichen Grundrisses und unterschiedlicher Plattenanzahl hinter einer Plattenaufteil-Sägeanlage nach Maßgabe eines Abstapelplanes in einem Abstapelspeicher vor einer Verpackungseinrichtung. In der Fig. 1 ist auf der linken Seite die Plattenaufteil-Sägeanlage vorgeschaltet, die jedoch nicht gezeichnet wurde. Rechts in der Fig. 1 schließt sich die Verpackungsanlage an, die ebenfalls nicht gezeichnet wurde.
Man erkennt in der Fig. 1 eine Zuführförderanlage 1, eine Drehstation 2 mit Transporteinrichtung 3 und eine Abführförderanlage 4. Die Anordnung ist so getroffen, daß in der Drehstation 2 die Plattenpakete bedarfsweise um eine vertikale Achse um 90* drehbar sind. Die Plattenpakete wurden nicht gezeichnet. Wie die Fig. 1 erkennen läßt, ist die Zuführförderanlage 1 zwischen der Plattenaufteil-Sägeanlage und der Drehstation 2 angeordnet, während die Abführförderanlage 4 zwischen Drehstation 2 und Abstapelspeicher 5 arbeitet.
Die dick gezeichneten Linien in den Fig. 1 und 2 machen deutlich, daß die Drehstation 2 eine Großformat-Dreheinrichtung 6 und eine Kleinformat-Dreheinrichtung 7 aufweist, die baulich und funktionell vereinigt sind. Die beiden Dreheinrichtungen 6, 7 sind in Transportrichtung der Plattenpakete hintereinander angeordnet. Die vertikalen Drehachsen 8, 9 sind im Grundriß quer zur Transportrichtung der Plattenpakete gegeneinander um ein zwei Transportstränge 10, 11 definierendes Abstandsmaß 12 versetzt. Die Anordnung ist ferner so getroffen, daß der eine Transportstrang, nämlich der Großformat-Transportstrang 10, mit der Großformat-Dreheinrichtung 6, der andere Transportstrang, nämlich der Kleinformat-Transportstrang 11, mit der Kleinformat-Dreheinrichtung 7 verbunden ist. In der Fig. 2 wurde bei 13 angedeutet, daß der Großformat-Transportstrang 10 mit dem Kleinformat-Transportstrang 11 wieder vereinigt werden kann. Dem Großformat-Transportstrang 10 sowie dem Kleinformat-Transportstrang 11 ist ein gemeinsamer Zuführförderer Zf vorgelagert, auf dem, an einer Leitlinie 14 orientiert, die Plattenpakete den Drehstationen 8, 9 zugefördert werden. Es mag sich bei der Leitlinie 14 um eine Festkante handeln. Durch die Großformat-Drehstation wird das gedrehte Plattenpaket auf dem Großformat-Abführförderstrang 10 auf das Abstands- 3

Claims (7)

  1. AT 404 464 B maß 12 verlagert. Im übrigen weist der Großformat-Transportstrang 10 in Transportrichtung hinter der Großformat-Oreheinrichtung eine Auslauffestkante 15 für die gedrehten Großformat-Plattenpakete auf. Insbesondere aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 3 und 4 entnimmt man, daß die Großfor-mat-Dreheinrichtung 6 sowie die Kleinfonmat-Dreheinrichtung 7 Transporteinrichtungen mit Transportbändern 16 aufweisen, auf denen die Plattenpakete um die vertikale Achse mit Hilfe von Drehtraversen 17 und daran angeschlossenen Klemmeinrichtungen 18 drehbar sind. Die Klemmeinrichtungen 18 greifen an den Plattenpaketen an gegenüberliegenden Seiten horizontal an. Dazu wird auf die Fig. 4, 5 verwiesen, wo ein festgeklemmtes Plattenpaket P angedeutet wurde. Die Transportbänder 16 sind im Ausführungsbeispiel Breitgurttransportbänder. Die Fig. 5 macht fernerhin deutlich, wie die Klemmeinrichtungen 18 über ein Kniehebelsystem 19 und eine entsprechende Zylinderkolbenanordnung 20 betätigt werden. Die Klemmeinrichtungen 18 sind auf unterschiedliche Formatgröße einstellbar. Es versteht sich, daß die Klemmbalken 21 der Klemmeinrichtungen 18 gleichzeitig eine Funktion als Festkanten erfüllen können, die in den Dreheinrichtungen 6, 7 die Plattenpakete orientieren. Dazu können diese Klemmbalken auch feststellbar sein. Sie sind heb- und senkbar und werden, wie sich von selbst versteht, abgehoben, wenn der Drehvorgang beendet ist und der Weitertransport erfolgt, in der Fig. 4 kann z. B. der linke Klemmbalken 21 feststehend sein. Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 bis 3 ergibt sich, daS die erfindungsgemäße Anlage kinematische Abstimmungen und Zusammenhänge erlaubt, die gegenüber einer Ausführungsform mit nur einer Dreheinrichtung erhebliche Leistungssteigerungen ermöglichen. So können für einen Abstellvorgang mit einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Plattenpaketen, die vor dem Abführen um eine vertikale Achse um 90* gedreht werden müssen, die folgenden Maßnahmen verwirklicht werden: Ein erstes Plattenpaket wird bei stillstehender Drehstation, die Großformat-Dreheinrichtung 6 passierend, in die Kleinformat-Dreheinrichtung 7 eingeführt. Ein zweites Plattenpaket wird in die stillstehende Großformat-Dreheinrichtung 6 eingeführt, und zwar so, daß der Einlauf der beiden Plattenpakete in ihren Dreheinrichtungen 6, 7 praktisch gleichzeitig abgeschlossen ist. Danach erfolgt synchron die Drehung beider Plattenpakete. Ist die Drehbewegung beendet, so erfolgt gleichzeitig der Abtransport der gedrehten Plattenpakete auf den beiden Transportsträngen 10, 11. Patentansprüche 1. Anlage zum Abstapeln von Plattenpaketen unterschiedlichen Grundrisses und unterschiedlicher Plattenanzahl hinter einer Plattenaufteii-Sägeanlage nach Maßgabe eines Abstapelplanes in einem Abstapelspeicher (vor einer Verpackungseinrichtung), mit einer Zuführförderanlage (1), mit einer Drehstation (2), welche zumindest zwei Dreheinrichtungen (6, 7) aufweist, mit einer Transporteinrichtung (3) und mit einer Abführförderanlage (4), wobei in der Drehstation (2) die Plattenpakete bedarfsweise um eine vertikale Achse um 90* drehbar sind, und wobei die Zuführförderanlage (1) zwischen Plattenaufteii-Sägeanlage und Drehstation (2) sowie die Abführförderanlage (4) zwischen Drehstation (2) und Abstapelspeicher (5) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Dreheinrichtungen (6, 7) als Großformat Dreheinrichtung (6) und Kleinformat-Dreheinrichtung (7) ausgebildet sind, wobei die Großformat-Dreheinrichtung (6) und die Kleinformat-Dreheinrichtung (7) in Transportrichtung der Plattenpakete hintereinander angeordnet sind und deren vertikale Drehachsen (8, 9) im Grundriß quer zur Transportrichtung der Plattenpakete gegeneinander um ein zwei Transportstränge definierendes Abstandsmaß (12) versetzt sind, und daß der eine Transportstrang (Großformat-Transportstrang 10) mit der Großformat-Dreheinrichtung (6) und der andere Transportstrang (Kleinformat-Transportstrang 11) mit der Kleinformat-Dreheinrichtung (7) funktionell verbunden ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß dem Großformat-Transportstrang (10) sowie dem Kleinformat-Transportstrang (11) ein gemeinsamer Zuführförderer (Zf) zugeordnet ist, für den eine Leitlinie (14) den Transportweg für die Kleinformate und den Transportweg für die Großformate festlegt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Leitlinie (14) als Festkante ausgeführt ist.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Leitlinie (14) elektronisch vorgegeben ist.
  5. 5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der Großformat-Transportstrang (10) in Transportrichtung hinter der Großformat-Dreheinrichtung (6) eine Auslauf-Festkante (15) für die gedrehten Großformat-Plattenpakete aufweist. 4 AT 404 464 B
  6. 6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Großformat-Drehein-richtung (6) sowie die Kleinformat-Dreheinrichtung (7) Transporteinrichtungen mit Transportbändern (16) aufweisen, auf denen die Plattenpakte um die vertikale Achse mit Hilfe von Drehtraversen (17) und daran angeschlossenen Klemmeinrichtungen (18) drehbar sind, welche Klemmeinrichtungen (18) an den Plattenpaketen an gegenüberliegenden Seiten angreifen.
  7. 7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet daß die Transportbänder (16) als Breitgurttransportbänder ausgeführt sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 5
AT941637A 1993-09-02 1994-08-24 Anlage zum abstapeln von plattenpaketen unterschiedlichen grundrisses AT404464B (de)

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