AT40418B - Verfahren zur Darstellung von porösem Bariumoxyd. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von porösem Bariumoxyd.

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  Verfahren zur Darstellung von porösem Bariumoxyd. 



    Nach dem Verfahren von Berzelius, Lehrbuch der Chemie, V. Auflage, 2. Band, Seite] 31, wird Bariumoxyd dargestellt durch Erhitzen eines Gemisches von Bariumkarbonat und Kohle. 



  Dieses Gemenge wurde in einen Tiegel eingelegt, in Kohlepulver eingefüttert, mit einem kleinen Tiegel gut verdeckt und erhitzt. 



  Obwohl dieses Verfahren bereits im Jahre 1844 erfunden wurde, so war es doch bis jetzt nicht möglich, dasselbe derart zu verbessern, dass es sich zur technischen Darstellung von reinem porösen Bariumoxyd eignet. 



  Eingehende Versuche haben gezeigt, dass bei dem genannten Verfahren das Endprodukt, welches während der Glühperiode in Kohlepulver eingebettet bleibt, durch das Einbrennen des Kohlepulvers in dasselbe eine andere chemische Zusammensetzung angenommen hat. 



  Ausserdem haben Versuche auch nach anderen patentierten Verfahren ergeben, dass die krustenartige bezw. glasig geschmolzene Struktur des Endprodukts an der Stelle entsteht, wo das Brenngut mit anderen Körpern ztisaninientritt. 



  Diese, dem Berzelius'schen Verfahren, sowie den noch existierenden anderen Verfahren anhaftenden Nachteile, wie : 1. das Festbrennen des Kohleumhüllungspulvers an dem Brenngut, 2. die Beimengung von Kohlepulver zum Endprodukt und   
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 anderen Körper wird, wie durch eine Reihe von Versuchen festgestellt wurde, gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch   beseitigt, dass  
1. das Brenngut nicht an der Behälterwand liegt, die die strahlende, aus Verbrennungsgasen erzeugte Hitze erst durch die Wand, also indirekt, auf das Brenngut überträgt,
2. das Brenngut nicht mit der Wärmequelle, die von durch den elektrischen Strom zum Glühen gebrachten Widerstandsstäben erzeugt wird und die die strahlende Hitze direkt, also ohne irgend welche Zwischenwand auf das Brenngut überträgt, in Berührung kommt, was dadurch erreicht wird.

   dass zwischen der Wärmequelle oder der Tiegel-oder Retortenwand, oder dem   KobleumhÜlIungspulvcr0 welches   zu einer festen Masse in Gestalt irgend einer Form   ncbracht wird,   und dem aus einem Gemisch von Baryumkarbonat und 6% Kohle gebildeten   Hn'nngut ein leerer Zwischenraum   besteht. 



   Nach dem vorliegenden Verfahren wird während der Behandlung des Brenngutes in einer zugedeckten Form und im Gas-oder einfachen Ofen, oder elektrischen Ofen, oder sonstwie, ein reines, frei von Kohlepulver und frei von jeder Sinterung erhaltenes Endprodukt erzielt. 

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Claims (1)

  1. PATIENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von porösem Bariumoxyd, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von Bariumkarbonat mit 6% Kohle der indirekten Einwirkung, oder der direkten nur durch Elektrizität erzeugten strahlenden Hitze ausgesetzt wird, und dass das Gemisch bei indirekter Heizung nicht die Bchälterwand, oder bei direkter HItzeübertragung nicht die durch den elektrischen Strom erzeugte Wärmequelle selbst berührt, so dass bei indirekter Wärmeübertragung zwischen Brenngut und der Behälterwand, oder bei direkter Wärmeübertragung zwischen Brenngut und der Wärmequelle ein leerer Raum besteht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT40418D 1908-07-13 1908-07-13 Verfahren zur Darstellung von porösem Bariumoxyd. AT40418B (de)

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